Janin Reinhardt

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Janin Reinhardt auf dem roten Teppich zum Studio Hamburg Nachwuchspreis im Mai 2012

Janin Reinhardt (* 14. November 1981 in Erfurt) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Reinhardt erhielt eine klassische Ballettausbildung. In ihrer Jugend war sie Tanzmariechen im Erfurter Karnevalsverein AKC Erfordia.

Reinhardt gründete im Jahre 2009 mit der Schauspielerin Alissa Jung die Hilfsorganisation Schulen für Haiti und setzt sich für die Schulbildung auf der Insel ein.[1]

Sie ist mit dem Schauspieler Kostja Ullmann liiert.[2]

Moderation[Bearbeiten]

Janin Reinhardt im Interview mit drei der Fantastischen Vier auf der IAA

Janin Reinhardt nahm an einem Moderatoren-Casting für VIVA teil, wurde aus 3.000 Teilnehmerinnen ausgewählt und setzte sich schließlich gegen eine Auswahl von 25 Frauen bei einem Lehrgang-Wochenende in Köln und in einer Live-Abstimmung innerhalb der VIVA-Sendung Interaktiv durch. Nach einer Woche Co-Moderation bei der Sendung Interaktiv (28. August bis 1. September 2000) entschied sich VIVA, sie aufgrund der überwiegend positiven Zuschauer-Resonanz unter Vertrag zu nehmen.

Von Januar 2002 bis September 2005 moderierte Reinhardt bei VIVA das wöchentliche Lifestyle- und Mode-Magazin Inside sowie das Kino-Magazin Film ab. 2005 moderierte sie kurzzeitig zusammen mit Klaas Heufer-Umlauf und Gülcan Kamps die interaktive Live-Show 17 auf VIVA.

Daneben hatte sie zahlreiche weitere Engagements als Moderatorin, z. B. bei Star Search – das Magazin, Top of the Pops und der Bravo Super Show. 2006 moderierte sie gemeinsam mit Stefan Raab den 2. Bundesvision Songcontest.

2011 war Janin Reinhardt als Backstage-Moderatorin bei der Castingshow X Factor aktiv.

Seit Juni 2012 moderiert sie im Wechsel mit Markus Schultze die deutsche Ausgabe von PopXport – Das Deutsche Musikmagazin bei DW-TV bzw. DW, dem Auslandsfernsehen von Deutsche Welle.[3]

Schauspiel[Bearbeiten]

Reinhardt übernahm bereits während ihrer Zeit bei VIVA sporadisch Rollen bei Fernsehproduktionen, insbesondere ab 2003 auf ProSieben in der Fernsehserie Was nicht passt, wird passend gemacht, und Kinokurzfilmen, wie Mittsommer (2005) von der internationalen filmschule köln. Ihren ersten Auftritt in einem Kinofilm verdankt sie der deutschen Produktion Die Österreichische Methode. Ab dem 5. März 2006 war sie dann als zickige Mode-Verkäuferin Eva in der 30-minütigen Beziehungs-Comedy PAARE auf Sat.1 zu sehen.

Janin Reinhardts bekannteste Arbeit ist ihre Doppelrolle als Lotta und Alex in der ProSieben-Telenovela Lotta in Love, die vom 27. März 2006 bis zum August 2007 ausgestrahlt wurde. Die in der Serie von Alex und Lotta dargebotenen Lieder sang Janin Reinhardt selbst ein. Da die Telenovela nicht an den Erfolg von Vorläufern wie Verliebt in Berlin heranreichen konnte, wurde der Sendeplatz aus dem Vorabendprogramm auf das Wochenende verlegt und die Anzahl der geplanten Folgen von 200 auf 130 reduziert.

Janin Reinhardt war seitdem zweimal in der ProSieben Märchenstunde zu sehen, einmal als Rapunzel am Tage des Starts von Lotta in Love, und ein zweites Mal am 23. April 2007 an der Seite von Axel Stein als Gretel in Hänsel und Gretel. 2008 spielte sie die Hauptrolle in dem von Sat.1 produzierten Fernsehfilm Die Bienen – Tödliche Bedrohung. Außerdem wirkte sie 2011 neben Josephine Schmidt und Kai Schumann in dem Sat.1-Film Flaschendrehen mit.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Moderation[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schulen für Haiti - Spendaktion von Janin Reinhardt und Alissa Jung
  2. Interview mit Ullmann auf Stern.de, vom 4. Oktober 2007, gefunden am 19. Januar 2008
  3. Offizielle Website der DW-Sendung „PopXport – Das Deutsche Musikmagazin“