Junkers J 2

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Junkers J 2
Junkers J 2
Typ: Jagdeinsitzer
Entwurfsland: Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Hersteller: Junkers & Co.
Erstflug: 11. Juli 1916
Stückzahl: 6

Die Junkers J2 war ein Jagdeinsitzer von Junkers & Co. (Dessau) und direkter Nachfolger der Junkers J 1. Mit einem Mercedes D II-Motor von 120 PS ausgerüstet, kam es Anfang 1916 zu ersten Flugerprobungen. Der Motor erwies sich jedoch als nicht geeignet. Insbesondere bereiteten Kunstflugfiguren Schwierigkeiten, bei denen die Kraftstoffversorgung zusammenbrach.

Der ab Mitte 1916 verfügbare Mercedes D III mit 160 PS bewährte sich besser, jedoch stürzte am 23. September 1916 Max Schade mit einer solchen Maschine in die Stadt Dessau. Das Überziehverhalten der Maschine war selbst für einen erfahrenen Testpiloten nur schwer zu beherrschen.

Außerdem war auch sie mit 1185 kg zu schwer geraten, so dass Steigleistung und Manövrierbarkeit für ein Jagdflugzeug inakzeptabel waren. Dies führte zur Einstellung der Versuche. Die Höchstgeschwindigkeit war mit 185 km/h recht gut. Das erste Exemplar hatte eine Flügelspannweite von 11,00 m, die fünf folgenden eine Spannweite von 11,70 m.

Technische Daten[Bearbeiten]

Junkers J 2 (E251)
Kenngröße Daten
Flügelfläche    24,64 m²
Länge    7,43 m
Höhe    3,13 m
Spannweite    11,70 m
Leistungsbelastung    7,28 Kg / PS
Flächenbelastung    47,28 kg/m²
Triebwerk    ein Mercedes D III mit 160 PS / 118 kW
Höchstgeschwindigkeit    185 km/h
Reisegeschwindigkeit    165 km/h
Besatzung    1 Mann
Steigleistung    3,30 m/s
Gipfelhöhe    4.000 m
Leermasse    1.018 kg
Zuladung    147 kg
Startmasse    1.165 kg

Literatur[Bearbeiten]

  • Günter Schmitt: Junkers und seine Flugzeuge. 2., unveränderte Auflage. transpress, Berlin 1986, ISBN 3-344-00192-2.
  • Peter M. Grosz, Gerard Terry: The way to the world's first all-metal fighter. In: Air Enthusiast. Bd. 25, 1984, ISSN 0143-5450, S. 60–76.

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]