Kakamega County

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kakamega County
Basisdaten
Einwohner (Stand)
- Bevölkerungsdichte
1.660.651 Einw. (2009) [1]
547 Einw./km²
Fläche 3033,8 km²
Koordinaten 0° 17′ N, 34° 45′ O0.2833333333333334.75Koordinaten: 0° 17′ N, 34° 45′ O
Kakamega County (Kenia)
Kakamega County
Kakamega County
Politik
Provinz Western
Blick über das Naturschutzgebiet Kakamega Forest National Reserve.

Kakamega County (bis 2010 Kakamega District) ist ein County in der kenianischen Provinz Western. Die Hauptstadt des Countys ist Kakamega. Im County liegt das Naturschutzgebiet Kakamega Forest National Reserve, der letzte Regenwald Kenias.

Gliederung[Bearbeiten]

Kakamega County teilt sich in sieben Divisionen auf. Es gibt neun Wahlbezirke: Malava, Lugari, Mumias, Matungu, Lurambi, Shinyalu, Ikolomani, Butere und Khwisero. Im Rahmen der Verfassung von 2010 wurden die Distrikte Kakamega Central, Kakamega North, Kakamega East, Kakamega South, Lugari und Mumias unter der neuen Bezeichnung Kakamega County vereinigt.[2]

Divisionen[3]
Division Einwohner (1999) Fläche in km²
Kakamega Municipality 074.115 49,9
Lurambi 085.863 194,1
Navakholo 065.337 173,4
Kabras 149.510 424,2
Ileho 032.545 77,7
Shinyalu 103.948 332,6
Ikolomani 092.104 142,9
Gesamt 603.422 1394,8

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben der Viehzucht leben die Menschen im Kakamega County hauptsächlich von der Landwirtschaft. Angebaut werden vor allem Zuckerrohr, Tee, Sonnenblumen und Sojabohnen für den Verkauf, Mais, Süßkartoffeln, Bohnen und Kochbananen für den Eigenbedarf. Ferner werden Avocado, Papaya, Bananen und Ananas angebaut. Die Viehhaltung besteht hauptsächlich aus Rinder- und Geflügelzucht.[4] Im Jahr 2002 lebten knapp 57,5 % der Einwohner unterhalb der Armutsgrenze.[5]

Bildung und Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Im County gibt es verschiedene Primary und Secondary Schools. Die Schulabbrecherrate lag 1999 mit 26 % in der Primary und 5,3 % in der Secondary School recht hoch. Als Gründe für den Abbruch der Primary School werden die von vielen Eltern nicht bezahlbaren Schulgebühren genannt, ebenso wie der Umstand, dass viele Kinder zu Waisen werden und die Schule abbrechen, um sich um jüngere Geschwister zu kümmern. In der Secondary School sind die Gründe für die vorzeitige Beendigung der Ausbildung mehrheitlich frühe Schwangerschaften und/oder frühe Heirat.[6]

Der County verfügt über 55 Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die Kindersterblichkeit ist mit 6,3 % recht hoch, 12,25 % der Kinder sterben vor dem 5. Geburtstag. Außerdem leidet der Kakamega County an einer der höchsten HIV/Aids-Raten in Kenia. Die Prävalenz beträgt 23,8 %.[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kenya’s 47 Counties. TISA, abgerufen am 3. März 2013 (englisch).
  2. County Data Sheet – Kakamega. opendata.go.ke, abgerufen am 3. März 2013 (englisch).
  3. Kakamega District Plan 2005-2010 (pdf), S. 10, abgerufen am 24. März 2010.
  4. Kakamega District Report 2008 auf kenyafoodsecurity.org, abgerufen am 24. März 2010.
  5. Kakamega District Plan 2005-2010 (pdf), S. 14, abgerufen am 24. März 2010.
  6. Kakamega District Plan 2005-2010 (pdf), S. 13, abgerufen am 24. März 2010.
  7. Kakamega District Plan 2005-2010 (pdf), S. 15-16, abgerufen am 24. März 2010.