Le Chambon-sur-Lignon

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Le Chambon-sur-Lignon
Wappen von Le Chambon-sur-Lignon
Le Chambon-sur-Lignon (Frankreich)
Le Chambon-sur-Lignon
Region Auvergne
Département Haute-Loire
Arrondissement Yssingeaux
Kanton Tence
Koordinaten 45° 4′ N, 4° 18′ O45.0611111111114.3025958Koordinaten: 45° 4′ N, 4° 18′ O
Höhe 874–1.139 m
Fläche 41,71 km²
Einwohner 2.649 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 64 Einw./km²
Postleitzahl 43400
INSEE-Code
Website http://ville-lechambonsurlignon.fr

Le Chambon-sur-Lignon ist eine französische Gemeinde mit 2649 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haute-Loire in der Region Auvergne.

Das hugenottische Städtchen auf dem Hochplateau der Cevennen im Zentralmassiv am Flüsschen Lignon wurde bekannt durch die Hilfe seiner Einwohner für die von den Nationalsozialisten und dem Regime des Marschalls Pétain bedrohten Juden.

Ort und Region der Zuflucht[Bearbeiten]

Von 1942 an nahmen die Einwohner auf Initiative des Pfarrers André Trocmé, seiner Frau Magda und anderer Bürger Juden auf, die von der Verschleppung in die Konzentrationslager bedroht waren. Sie wurden in den Häusern der Bewohner, in den Bauernhöfen der Umgebung und sogar in öffentlichen Gebäuden untergebracht. Wenn Patrouillen der Deutschen anrückten, wurden sie auf dem Land außerhalb des Ortes versteckt. Zogen die Patrouillen wieder ab, gingen die Einwohner in die Wälder und sangen ein bestimmtes Lied, um den Juden anzuzeigen, dass die unmittelbare Gefahr vorüber sei.

Unter anderem hatte die CIMADE im Ort das Hotel „Coteau Fleuri“ als Maison d’accueil angemietet. Hier wurden im Juli 1942 fünfunddreißig bisherige Gefangene aus dem Camp de Gurs untergebracht, die allerdings bereits im August weiter fliehen mussten.[1]

Zusätzlich besorgten die Bewohner dieser Gegend Ausweispapiere und Lebensmittelkarten und unterstützten die Verfolgten beim Grenzübertritt in die Schweiz. Einige Einwohner wurden verhaftet, unter anderem Daniel Trocmé, der Cousin des Pfarrers, der im Lager Majdanek verstarb.

August Bohny gründete und leitete von 1941 bis 1944 im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für kriegsgeschädigte Kinder (SAK) (ab 1942 Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes), die Kinderhäuser Abric, Faidoli, Atelier Cévenol und Ferme Ecole, wo rund 200 Kinder jeweils etwa 6 Monate verbrachten. Friedel Bohny-Reiter leitete 1943–1944 das Haus Abric. Sie halfen Pfarrer André Trocmé und den einheimischen Flüchtlingshelfern, zahlreiche Kinder vor Razzien und Deportationen zu retten, zu verstecken oder in die Schweiz in Sicherheit zu bringen.

In der Gegend von Chambon-sur-Lignon wurden 3000 bis 5000 Personen durch das Engagement ihrer Bewohner vor dem sicheren Tod in den Lagern gerettet. 1990 hat die israelische Regierung die Region als „Gerechte unter den Völkern“ anerkannt wegen des humanitären Einsatzes und des mutigen Widerstandes in der Gefahr. Im Mahnmal „Yad Vashem“ ehrt eine Stelle im Garten der Gerechten die Region – die Ehrung einer Gemeinschaft, die sonst nur das Dorf Nieuwlande in der niederländischen Provinz Drenthe erfahren durfte.

Das Verstecken der Flüchtlinge geschah in der ganzen Region, in Fay-sur-Lignon, Chaumargeais, Le Mazet-Saint-Voy, Tence, Les Tavas, Freycenet-Saint-Jeures, Chapignac, und Saint-Agrève. Es gab 20 bis heute bekannte Unterbringungsmöglichkeiten in 12 protestantischen Gemeinden, bis hin zur Ardèche. Beteiligt waren insgesamt 23 Pfarrer, dazu kamen als Helfer einzelne katholische Priester sowie die in der Gegend vertretenen „Darbysten“.[2] 59 Personen der ganzen Region wurden als Individuen oder Paare (Ehepaare, Geschwister oder Eltern-Kind-Paare) ebenfalls als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Der Mathematiker Alexander Grothendieck war eines der zahlreichen Kinder gewesen, die in Le Chambon den Holocaust durch die Hilfe der Bewohner überleben konnten.

1942 kam Albert Camus nach Le Chambon, um hier eine Tuberkulose auszukurieren. Hier schrieb er Das Missverständnis und arbeitete an seinem Roman Die Pest.[4] Camus’ Gedanken in seinem Tagebuch von 1942 ähneln denen Trocmés, der einem Vichy-Funktionär auf dessen einschüchternden Vorhalt, wie gefährlich „die Juden“ seien, antwortete:

Trocmé: „Wir wissen nicht, was ein Jude ist. Wir kennen nur Menschen.“[5]

Camus: „Das Elend und die Größe der Welt zugleich: sie bietet uns keine Wahrheiten an, sondern nur Objekte unserer Liebe. Die Absurdität spielt die erste Geige; aber die Liebe rettet uns vor ihr.“[6]

Von 1945 bis 1948 lebte der Philosoph Paul Ricœur im Ort und unterrichtete dort am Collège Cévenol. Als am 27. Mai 2010 in Paris eine Paul Ricœur-Stiftung gegründet wurde, hielt der Präsident der Republik, Nicolas Sarkozy, persönlich die Gründungsansprache und betonte dabei den geistigen Widerstand, mit ausdrücklichem Bezug auf Ricœurs zeitweiligen Wirkungsort.[7]

In der Belletristik[Bearbeiten]

Romain Gary lässt in dem Résistance-Roman Gedächtnis mit Flügeln einen seiner Protagonisten, den alten normannischen Drachenbauer Ambroise Fleury, auf Le Chambon hinweisen:

Sieben Drachen standen am Himmel über La Motte. Sieben gelbe Drachen. Sieben Judensterne...Umringt von ein paar Kindern, stand mein Onkel Ambroise auf der Wiese vor der Hütte und schaute zum Himmel empor, wo die sieben "Sterne der Schande"[8] schwebten.

Zur Strafe für die gelben Sterne wird Ambroise von den Deutschen verhaftet, nach langwierigen Verhandlungen kommt er wieder frei. Nach seiner Rückkehr in die Drachenbau-Werkstatt

waren seine ersten Worte: "Wir machen uns wieder an die Arbeit." Der erste Drachen, den er zusammenfügte, stellte ein Dorf vor bergigem Hintergrund dar, das von einer Frankreichkarte umgeben war, sodass man die Lage des Dorfes ausmachen konnte. Sein Name war Le Chambon-sur-Lignon in den Cevennen. ... "Le Chambon. Merke dir diesen Namen!"

Der Onkel verlässt bald darauf das Dorf:

"Wo wollen Sie hingehen?" [9]. - Er antwortete: "Nach Le Chambon. Es liegt, wie ich dir schon sagte, in den Cevennen." Warum? "Weil sie mich da brauchen."

Als Erklärung erzählt Gary sodann die Geschichte der von den Dörflern geretteten Judenkinder, Hunderte an der Zahl:

Das Leben von le Chambon war vier Jahre lang ganz dieser Aufgabe gewidmet. Und ich will diesen Namen, ein Symbol so großer Opferbereitschaft, noch einmal niederschreiben: Le Chambon-sur-Lignon.

Es ist die Zeit nach der Befreiung von den Deutschen, Herbst 1944. Zwei alte Männer sprechen über die Zukunft, die des Landes und ihre eigene. Darauf bezogen bekennt Gary im Schlusssatz, ganz unvermittelt, was die Bedeutung unterstreicht:

Ich beende nun diese Geschichte, indem ich noch einmal den Namen des Pfarrers André Trocmé niederschreibe und den von Le Chambon-sur-Lignon, denn besser könnte man es nicht ausdrücken. [10]

Caroline Piketty nimmt in Ich suche die Spuren meiner Mutter die Erinnerung an Ort und Person, Onkel "Auguste", auf mit den Worten: Manche Bücher können einem neue Kraft geben.[11]

Ein weiterer Roman, der sich mit Le Chambons Judenrettung befasst, ist bisher nur auf Französisch erschienen: Ici, on a aimé les juifs. von Philippe Boegner[12]

Partnerschaft[Bearbeiten]

Le Chambon pflegt eine Partnerschaft mit der Gemeinde Fislisbach im Schweizer Kanton Aargau.

Literatur[Bearbeiten]

  • Deborah Durland DeSaix, Karen Gray Ruelle: Hidden on the mountain. Stories of children sheltered from the Nazis in Le Chambon. Holiday House, NY 2006 ISBN 0823419282[13]
  • Uta Gerdes: Ökumenische Solidarität mit christlichen und jüdischen Verfolgten. Die CIMADE in Vichy-Frankreich 1940 - 1944. Göttingen 2005 ISBN 3525557418[14]
  • Philip Hallie: Le Sang des innocents. Le Chambon-sur-Lignon. Stock, Paris 1980. In Franz.
  • in Deutsch: "... daß nicht unschuldig Blut vergossen werde." Die Geschichte des Dorfes Le Chambon und wie dort Gutes geschah. Neukirchener, Neukirchen-Vluyn 2. Aufl. 1984. ISBN 3-7887-0722-4
  • in Englisch: "Lest innocent blood be shed." The story of the village of Le Chambon and how goodness happened.
  • Patrick Henry: We Only Know Men. The Rescue of Jews in France during the Holocaust. Washington 2007
  • Francois Rochat & André Modigliani: The Ordinary Quality of Resistance. From Milgram’s Laboratory to the Village of Le Chambon. In: Journal of Social Issues, Vol. 51, No.3, 1995, S. 195 - 210
  • Giuditta Rosowsky: Camus et le sauvetage des juifs, in: Archives juives, Jg. 14, H. 1, Paris 1978, S. 16 - 18
  • Pierre Sauvage: A most persistent heaven: Le Chambon-sur-Lignon. The story of 5000 who would not be bystanders, and of 5000 more. Zs. Moment, Oktober 1983, S. 30 - 35
  • Hanna Schott: Von Liebe und Widerstand. Das Leben von Magda & André Trocmé. Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2011 ISBN 978-3-86256-017-2
  • Société d’histoire de la Montagne SHM, Hg.: Les Résistances sur le Plateau Vivarais-Lignon 1938 - 1945. Témoins, témoignages et lieux de mémoire. Les oubliés de l'histoire parlent. Ed. du Roure, Polignac (Haute-Loire) 2005 ISBN 2906278572[15]
  • André Trocmé: Von Engeln und Eseln. Geschichten nicht nur zu Weihnachten. Neufeld, Schwarzenfeld 2007 ISBN 978-3-937896-52-6[16]
  • André Trocmé: Engel singen nicht für Geld. Und andere Geschichten zu Weihnachten. Neufeld, Schwarzenfeld 2010 ISBN 978-3-86256-002-8
  • Magda Trocmé: Le Chambon. In: Carol Rittner & Sandra Myers Hgg.: The Courage to Care. Rescuers of Jews during the Holocaust. New York 1986, S. 100 - 107

Filme[Bearbeiten]

  • Weapons of the Spirit. The Astonishing Story of a Unique Conspiracy of Goodness. USA/ F 1989. DVD, 90 Min, englisch/ französisch (mit englischen Untertiteln). Regie: Pierre Sauvage. (Erhältlich bei der Chambon Foundation Los Angeles/ USA).
  • Les cerfs-volants. (nach Garys Roman), Belgien 2007, siehe Weblinks

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Jeanne Merle d’Aubigné, Violette Mouchon, Émile C. Fabre (Hg).: Les clandestins de Dieu. Cimade 1940–1944. Fayard, Paris 1968, S. 75, 112ff. Neuausgabe Labor & Fides, 1989, ISBN 2830905881. Weitere Beiträge u.a. von Madeleine Barot. In Deutsch: Adolf Freudenberg (Hg.): „Rettet sie doch!“ Franzosen und die Genfer Ökumene im Dienste der Verfolgten des Dritten Reiches. Evangelischer Verlag Zollikon EVZ, Zürich 1969, S. 102, 132ff. Neuausgabe als: „Befreie, die zum Tode geschleppt werden!“ Ökumene durch geschlossene Grenzen 1939–1945. Christian Kaiser Verlag, München 1989, ISBN 3459015918 (leicht verändert gegenüber dem frz. Orig. und der engl. Übersetzung). – Romain Gary hat den Namen des Hotels im unten dargestellten Roman als Reminiszenz in den Nachnamen des Protagonisten Ambroise Fleury aufgenommen.
  2. [1]
  3. online
  4. siehe dazu unten: Literatur, Archives juives
  5. in Englisch. Eigene Übers.
  6. „The misery and the greatness of the world: it offers no truths, but only objects for love. Absurdity is king, but love saves us from it.“ Eigene Übers. aus dem Englischen Aus: The Enigma, in Lyrical and critical essays, 1950, S. 161. Im Original französisch
  7. in Französisch. Auch in weiteren Reden nimmt Sarkozy öfter Bezug auf den Ort, z. B. am 9. Februar 2011 in Paris, am 3. März 2011 in Puy-en-Velay nahe Le Chambon, am 8. Mai 2011 in Paris zum 66. Jahrestag der endgültigen Befreiung Europas.
  8. In seinem Dorf in der Normandie ist soeben die von französischen Gendarmen auf deutschen Befehl durchgeführte Razzia vom Vel' d'Hiv bekannt geworden, zu deren später ermordeten jüdischen Opfern auch sehr viele Kinder gehörten. Dass es Franzosen waren, Polizisten, Nachbarn und Busfahrer, die die Opfer in dieser Anzahl zusammenzutreiben ermöglichten, nennt Gary eine Schande. Es dauerte 50 Jahre, bis Giscard d’Estaing als Staatspräsident Frankreichs diese Tatsache 1995 auch öffentlich aussprach. In den 50er Jahren musste Resnais für Nacht und Nebel das historische Bildmaterial durch Randbeschneidung auf Regierungsdruck manipulieren, um die deutlich sichtbaren Käppis der, die Deportation exekutierenden, französischen Gendarmen optisch verschwinden zu lassen. Garys Begriff "Schande" bezieht sich auf die nationale Schande der Kollaboration und ist zugleich eine Anspielung auf den in Frankreich in der Nachkriegszeit weit verbreiteten Ausdruck "Les enfants de la honté", Kinder der Schande, für Nachkommen aus deutsch-französischen Sexualkontakten während der Besatzungszeit. Gary teilte keineswegs die demonstrative und lautstarke Verachtung für diese Frauen, welche die großen Mehrheit im Land nach 1945 ausdrückte, wie sich aus anderen seiner Werke ergibt. Heute ist bekannt, dass insges. 200.000 Kinder in Frankreich aus solchen Beziehungen entstanden sind
  9. In Frankreich werden bzw. wurden damals ältere Verwandte per "vous" angeredet, ohne dass dies einer tiefen Vertrautheit Abbruch täte, wie gerade dieser Roman zeigt
  10. "Es" bezieht sich auf den vorherigen Satz "wer das letzte Wort hat". Garys Aussage: die Liebe zu den Kindern hat das letzte Wort. - Quelle: Romain Gary: Gedächtnis mit Flügeln. Aus dem Französischen "Les Cerfs-volants" (Paris 1980) von Jeanne Pachnicke. Aufbau, Berlin (DDR) 1989 ISBN 3351015003 S. 310 - 313 & 410
  11. aaO. S. 74, Nagel & Kimche, 2007. Vorwort Georges-Arthur Goldschmidt. Aus dem Französischen von Uli Aumüller. Falschschreibung des Vornamens bei der Autorin
  12. auf Deutsch etwa: An diesem Ort hat man Juden hoch geachtet. - Verlag J.-C. Lattès, Paris 1985 ISBN 2709603918
  13. Ein Buch für Kinder und junge Jugendliche
  14. bei Google Buchsuche oder im Online-Handel durchsuchbar. Das Buch schildert als einziges in dt. Sprache die dramatischen Szenen beim Besteigen der Deportationszüge, in der Regel nach dem Sammellager Drancy (und weiter "in den Osten", also nach Auschwitz), wobei den meisten Abgeschobenen ihr Schicksal, der Tod, vor Augen stand; und es beschreibt die Tätigkeit von Fluchthelfern über die Berge in die Schweiz. Aus den Archiven des ÖRK in Genf, insbes. Adolf Freudenbergs, und der CIMADE in Paris. Zugl. Diss. theol.
  15. 1. Mémoires en confrontation. Olivier Hatzfeld, Le Chambon-sur-Lignon 1942 - 1944; Jean-Philippe Le Forestier, über Roger Debiève; Oscar Rosowsky, Témoignages et réflexions; Odile Boissonnat, Henri Bourghea, Gabrielle Barraud, Christian de Monbrison.- 2. Lieux de mémoire et témoins. La rafle de la Maison des Roches. Jean Lévy, l’O.S.E. (Œuvre de secours aux enfants). L’Association des enfants cachés, Daniel Trocmé, Georges Liotard, Lucien Volle. Martin de Framond, über Pierre Piton.- 3. Rescapés et grandes figures: Françoise de Monbrison, Freddy Münch, Jacques Stul, Serge Sobelman, Antonio Plazas, François Boulet. Hommage à Pierre Piton, Jean-Philippe Le Forestier über Roger Le Forestier, Michel Fabréguet über Mireille et André Philip. Jean-Pierre Houssel über Lucie Ruel.- 4. Apports nouveaux. Pacifisme, résistance et répression; le cas du Major Schmähling, Le maquis de Saint-Jeures (Alphonse Valla). Pierre Brès et la Montagne. L’affaire "Peace News". Kontakt. Mireille Philip hatte auf den französisch-schweizerischen grenzüberschreitenden Zügen als Heizerin angeheuert, um auf diese Weise Personen in die Freiheit schmuggeln zu können.
  16. in Google Buchsuche lesbar, kapitelweise aufzurufen (12 Erz. online von 14 im Print)