Leoni AG

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LEONI AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0005408884
Sitz Nürnberg, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter 59.393 [1]
Umsatz 3.809 Mio. Euro[1]
Branche Automobilzulieferer
Website www.leoni.com
Stand: 31. Dezember 2012 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2012

Die Leoni AG mit Sitz in Nürnberg ist ein führender Hersteller in den Produktgruppen Drähte, Kabel und Bordnetz-Systeme. Diese Warengruppen sind in zwei Unternehmensbereiche aufgegliedert „Division Wire & Cable Solutions“ (früher „Draht & Kabel“) sowie „Division Wiring Systems“ (früher „Bordnetz-Systeme“). Die Wurzeln von Leoni reichen bis ins Jahr 1569 zurück als Anthoni Fournier eine Werkstatt in Nürnberg eröffnet, welche Leonische Waren herstellte.

2012 konnte Leoni einen Umsatz von 3,809 (2011: 3,701, 2010: 2,956) Milliarden Euro und ein EBIT von 235,8 (2011: 237,14, 2010: 130,72) Millionen Euro vermelden. Der Konzernüberschuss betrug 156,02 (2011: 155,96, 2010: 67,25) Millionen Euro.[1][2]

Die Aktien der Leoni AG sind Bestandteil des Börsenindex MDAX und befinden sich zu hundert Prozent im Streubesitz.

Geschichte[Bearbeiten]

  • 1569 Anthoni Fournier gründet in Nürnberg eine Werkstatt zur Herstellung Leonischer Waren
  • 1621 Fourniers Söhne eröffnen südlich von Nürnberg weitere Werkstätten zur Herstellung Leonischer Waren. Daraus gingen die Firmen Johann Balthasar Stieber & Sohn, Nürnberg, Johann Philipp Stieber, Roth und die Vereinigte Leonische Fabriken, Nürnberg hervor.
  • 1917 Die oben genannten Firmen schließen sich zusammen und gründen die Leonische Werke Roth-Nürnberg AG
  • 1931 Umfirmierung in Leonische Drahtwerke AG, Nürnberg
  • 1999 Umfirmierung in LEONI AG und Wandlung zur Dachgesellschaft. Aufteilung in drei Gesellschaften: LEONI Draht GmbH & Co. KG, LEONI Kabel GmbH & Co. KG und LEONI Bordnetz-Systeme GmbH & Co. KG.

Gegenwart[Bearbeiten]

Leoni konnte im Jahre 2006 die Unternehmen Kerpen GmbH & Co. KG und Studer Cables AG (Schweiz) übernehmen. Im Mai 2007 kaufte Leoni 80 % Anteile am Silikonspezialisten Silitherm.

Akquisitionen/Joint Venture[Bearbeiten]

  • 1. Oktober 1999: vier Siemens-Tochterunternehmen:
    • Leitungswerk Friesoythe GmbH & Co. KG
    • Special Cables & Wires GmbH & Co. KG
    • Siemens Automobiltechnik Leitungen GmbH & Co. KG
    • Siemens Automobiltechnik Komponenten GmbH & Co. KG
  • 3. Februar 2000: Lucas Rists Wiring Systems von der amerikanischen TRW-Gruppe
  • 1. September 2004: Klink + Oechsle GmbH
  • 1. Juli 2005: neumatic Elektronik + Kabeltechnik GmbH & Co. KG
  • 4. Oktober 2005: Gemeinschaftsunternehmen mit dem Schweizer Kabelhersteller Studer für die Verkabelung von Schienenfahrzeugen gegründet. An dem Joint Venture L & S Transportation Systems hält Leoni 70 Prozent und Studer 30 Prozent
  • 16. Oktober 2007: Akquisition des Bordnetzgeschäftes von Valeo (Valeo Connectivity Systems)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Geschäftsbericht 2012
  2. LEONI AG: Geschäftsbericht 2011. Abgerufen am 5. Mai 2012 (PDF).