Schmalkalden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schmalkalden
Schmalkalden
Deutschlandkarte, Position der Stadt Schmalkalden hervorgehoben
50.72138888888910.451111111111295Koordinaten: 50° 43′ N, 10° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Höhe: 295 m ü. NHN
Fläche: 98,35 km²
Einwohner: 19.463 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 198 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98574
Vorwahlen: 03683, 036848 (Wernshausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 063
Stadtgliederung: 15 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Altmarkt 1
98574 Schmalkalden
Webpräsenz: www.schmalkalden.de
Bürgermeister: Thomas Kaminski (parteilos)
Lage der Stadt Schmalkalden im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Altersbach Aschenhausen Belrieth Benshausen Bermbach Birx Breitungen Brotterode-Trusetal Christes Dillstädt Einhausen (Thüringen) Ellingshausen Erbenhausen Fambach Floh-Seligenthal Frankenheim/Rhön Friedelshausen Grabfeld (Gemeinde) Grabfeld Henneberg (Thüringen) Hümpfershausen Kaltensundheim Kaltenwestheim Kühndorf Leutersdorf Mehmels Meiningen Meiningen Melpers Metzels Neubrunn Oberhof Oberkatz Obermaßfeld-Grimmenthal Oberschönau Oberweid Oepfershausen Rhönblick Rippershausen Ritschenhausen Rohr Rosa Roßdorf (Thüringen) Rotterode Schmalkalden Schwallungen Schwarza Springstille Steinbach-Hallenberg Stepfershausen Sülzfeld Unterkatz Untermaßfeld Unterschönau Unterweid Utendorf Vachdorf Viernau Wahns Wallbach Walldorf (Werra) Wasungen Wölfershausen Zella-Mehlis ThüringenKarte
Über dieses Bild
Fachwerkhäuser in der Altstadt

Schmalkalden ist eine Stadt im Südwesten von Thüringen. Die ehemals hessische Fachwerk- und Hochschulstadt ist ein Mittelzentrum im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und liegt südwestlich des Thüringer Waldes.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt am Südwesthang des Thüringer Waldes am Zusammenfluss der Schmalkalde und der Stille.

Angrenzende Gemeinden sind Breitungen/Werra, Fambach, Floh-Seligenthal, Rotterode, Altersbach, Springstille, Christes, Metzels, Wasungen, Schwallungen und Rosa.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Erwähnung[Bearbeiten]

Schmalk(h)alden trat im Jahre 874 erstmals als „villa Smalcalta“ in einer Urkunde neben Wasungen und Schwallungen als einer derjenigen Orte im Grabfeldgau auf, den die dem fränkischen Hochadel angehörige Edle Kunihilt dem Kloster Fulda übereignete.

Während der Auseinandersetzungen um den Königsthron zwischen dem Staufer Philipp von Schwaben und dem Welfen Otto IV. wurde der Ort im Jahre 1203 zerstört. Elisabeth von Thüringen verabschiedete sich 1227 in Schmalkalden von ihrem Gatten, Landgraf Ludwig IV. Ein Jahr später erfolgte zur Feier des Sieges Graf Poppos XIII. von Henneberg († 1245) über den Würzburger Bischof Hermann I. von Lobdeburg in Metzels die Gründung des Schmalkalder Nikolausmarktes. 1247 gelangte Schmalkalden nach dem Tod Heinrich Raspes, des letzten ludowingischen Landgrafen von Thüringen, und im Verlauf des daraufhin einsetzenden thüringisch-hessischen Erbfolgekriegs an die Grafen von Henneberg.

Stadtwerdung[Bearbeiten]

Schmalkalden wurde 1250 erstmals in einer Urkunde als Stadt erwähnt (cives) und erhielt 1335 das Stadtrecht von Gelnhausen.[2] Das Stadtsiegel zeigt im Bild: „über einer Mauer mit Tor zwischen zwei Türmen eine Henne auf einem Berg“. Es vereinigt die Merkmale der Stadtarchitektur (Stadtmauer, Türme, Stadttor) mit der durch ihre Größe hervortretende landesherrschaftliche Wappenfigur der Henne. Bereits 1272 wurde dieses Siegel als Zeugnis der städtischen Selbstverwaltung benutzt und diente in späterer Zeit als Vorlage für die Ausgestaltung des Stadtwappens.[3]

1320 erfolgte die Gründung des Kollegiatstiftes St. Egidii und Erhardi und des Augustinerklosters in Schmalkalden. Landgraf Heinrich II. von Hessen bestätigte 1360 in einem Brief, dass er gemeinsam mit Elisabeth von Henneberg-Schleusingen, der Witwe des Grafen Johann von Henneberg-Schleusingen, Stadt und Amt Schmalkalden sowie Herrenbreitungen „mit Zubehör“ von Albrecht von Nürnberg gekauft habe und mit ihr dazu einen gegenseitigen Erbvertrag abgeschlossen habe. Der Kaufpreis für die beiden Orte betrug 4300 Goldgulden. Damit wurde die hennebergisch-hessische Herrschaft über Schmalkalden begründet. Durch das nun einsetzende Kondominium wurde die Stadt Schmalkalden geteilt. Östlich und südlich des Schmalkaldekunstgrabens befand sich die hennebergische Hälfte, jenseits des Grabens die hessische Seite. Beide hatten mit dem Hessenhof und dem Henneberger Hof eine eigene Verwaltung in der Stadt. Die sofort ausbrechenden Macht- und Positionskämpfe wirkten sich negativ auf die Herrschaft aus.

Das Rathaus wurde 1419 gebaut. 1437 begann der Bau der Stadtkirche.

16. bis 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Schmalkalden - Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Als Exklave und Mittelpunkt der Herrschaft Schmalkalden gehörte die Stadt Schmalkalden seit 1360 zur Hälfte, ab 1584 vollständig, über etwa 600 Jahre zu Hessen.

Bekannt ist Schmalkalden insbesondere durch den 1531 unter der Mitführung des Landgrafen Philipp des Großmütigen von Hessen während des Konvents in Schmalkalden geschlossenen Schmalkaldischen Bund, in dem sich die protestantischen Reichsstände zusammenschlossen, nachdem Kaiser Karl V. auf dem Augsburger Reichstag 1530 die Confessio Augustana, d. h. das protestantische Glaubensbekenntnis, abgelehnt hatte. In der Zeit des Bestehens des Schmalkaldischen Bundes zwischen 1530 und 1547 fanden in Schmalkalden sieben der insgesamt 26 Bundestagungen statt. 1546/47 gipfelten die Auseinandersetzungen zwischen dem Bund und dem Kaiser im Schmalkaldischen Krieg.

Mit dem Tod des hennebergischen Fürstgrafen Georg Ernst im Jahre 1583 starb die hennebergische Erblinie aus. Damit trat der Erbvertragsfall ein, der die seit 1360 andauernde hennebergisch-hessische Doppelherrschaft beendete. Ab 1584 regierte der hessische Landgraf Wilhelm IV. allein in der Stadt und der Herrschaft Schmalkalden. Von 1585 bis 1590 ließ Wilhelm IV. die nach ihm benannte Wilhelmsburg errichten.[4]

In der Zeit der Hexenverfolgung starb 1605 die Beschuldigte Anna Bühn im Gefängnis; das Verfahren gegen Osanna Abe 1657–1659 endete mit einem Landesverweis.[5][6]

1611 durften sich wieder jüdische Familien in Schmalkalden niederlassen. Um 1611 wurde ein jüdischer Friedhof angelegt, 1622 folgte der Bau einer Synagoge.

20. Jahrhundert bis heute[Bearbeiten]

Schmalkalden um 1900
Altmarkt vom Rathaus aus gesehen

Mit der Auflösung der Provinz Hessen-Nassau durch die NS-Regierung zum 1. Juli 1944 wurde die Stadt mit dem gesamten Landkreis Herrschaft Schmalkalden in den Regierungsbezirk Erfurt eingegliedert, der gleichzeitig der Verwaltung des Reichsstatthalters für Thüringen in Weimar unterstellt wurde und im Jahr 1945 Teil des Landes Thüringen wurde.

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus setzte die Verfolgung von Menschen aus politischen, rassistischen und religiösen Gründen ein. Zu den dabei zu Tode Gekommenen gehörten der Gründer und Redakteur der sozialdemokratischen Zeitung Die Volksstimme, Ludwig Pappenheim, der im KZ Börgermoor erschossen wurde. Nach Kriegsende gab sich der Ort Kleinschmalkalden den Namen Pappenheim, aber legte ihn nach 1990 wieder ab, ebenso die ehemalige Schule im Walperloh, die seit 1987 seinen Namen trug.

Der Mitbegründer des KJVD Hermann Danz hatte Kontakte zur Widerstandsgruppe Neubauer-Poser in Jena, wurde aber entdeckt, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und 1945 in Brandenburg-Görden hingerichtet. Die nach ihm benannte Schule in der Renthofstraße legte 1990 ihren Namen ab, auch eine Gedenktafel an seinem Wohnhaus Klinge 26 wurde entfernt. In der Parkanlage Pfaffenbach erinnert ein Gedenkstein an ihn. Auf dem Friedhof Im Eichelbach erinnern Gedenksteine an beide Widerstandskämpfer.

Anlässlich der Novemberpogrome 1938 wurde die Synagoge in der Judengasse geschändet, Kultgegenstände öffentlich verbrannt und das Gebäude gesprengt. Von 1988 bis 2010 erinnerte eine Gedenktafel in der Judengasse 35 an dieses Geschehen. Die jüdischen Familien und die Familien der Sinti emigrierten, oder wurden in die Vernichtungslager des Ostens deportiert. Die Erbgesundheitsgerichte veranlassten die Zwangssterilisation von 272 Menschen. Aus der Christlichen Pflegeanstalt Schmalkalden-Aue wurden 113 Menschen zur Tötung, im Rahmen der Euthanasie-Programms, der Aktion T4 zugeführt. Während des Zweiten Weltkrieges mussten 1.755 Kriegsgefangene, sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit verrichten: auf dem Friedhof, im Stadtbauamt, im Gaswerk, im Krankenhaus, im Schlachthof, beim Straßenbau, im Forstamt, in der Bohrmühle, bei der Firma Gebrüder Heller, bei der Firma H. A. Erbe und bei der Firma Karl Braun. Insgesamt 74 Frauen, Kinder und Männer wurden Opfer der Zwangsarbeit und auf dem Friedhof Im Eichelbach begraben.

Am 16. Februar 1945 wurde der Baubestand der Altstadt durch einen Bombenangriff erheblich betroffen: besonders die Gebäude in der Haindorfgasse, vorwiegend zwei- und dreigeschossige, meist verputzte Fachwerkhäuser des 16. bis 18. Jahrhunderts, sowie Teile der Marktbebauung.[7]

1947 wurde eine Gedenkstätte für Zwangsarbeitsopfer aus der Sowjetunion eingerichtet, die 1999 restauriert wurde.[8] Das Gebiet Schmalkaldens war weiterhin Bestandteil der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen und Waldeck.

Ehemaliges Gemeindeamt in Wernshausen

Die im Ort ansässige staatliche Fachschule für Kleineisen- und Metallwarenindustrie wurde 1949 als Ingenieurschule für Maschinenbau aufgewertet. Im Jahr 1950 wurde die Auflösung des Kreises Schmalkalden vorgenommen, der Kreis wurde bereits zwei Jahre später im Rahmen der DDR-Kommunalreform mit veränderten Grenzen neu geschaffen und dem neuen Bezirk Suhl zugeteilt. Die Pädagogische Fachschule für Kindergärtnerinnen wurde 1951 gegründet. Im Rahmen der staatlich angestrebten Industrialisierung wurde 1956 beginnend der noch stark von Handwerksbetrieben und kleinen Firmen mit staatlicher Beteiligung geprägte Standort Schmalkalden durch eine Fusion der wichtigsten Hersteller zum VEB Vereinigte Werkzeug- und Besteckfabriken entwickelt. Der weiterhin auf zahlreiche Betriebsteile im Stadtgebiet und Umland verteilte Großbetrieb wurde unter der Abkürzung WEBEFA bekannt. Der 1976 als VEB Kombinat Werkzeugmaschinen Schmalkalden wurde zum bedeutendsten Hersteller von Werkzeugen und Elektrokleingeräten in der DDR und hatte große Bedeutung für den Außenhandel. Der Stammbetrieb befand sich in Schmalkalden und besaß mit der Maschinenbauhochschule einen Kooperationsvertrag. Mit der erfolgreichen Teilnahme der südthüringer Wintersportler bei Olympiaden und Weltmeisterschaften wurde der Sportgerätebau in Schmalkalden gefördert. Als bedeutendster Hersteller wurde 1976 der VEB Kombinat Sportgeräte GERMINA mit Stammsitz in Schmalkalden gegründet.[9] Als kultureller Höhepunkt wurde die Austragung der Arbeiterfestspiele im Jahr 1978 betrachtet. Die Vorbereitung der Veranstaltung hatte eine rege Bau- und Sanierungstätigkeit (in der Regel Fassadensanierungen) im Zentrum der historischen Altstadt und dem Schloss zur Folge, die ab 1985 in weitere Teile des Stadtzentrums fortgesetzt wurde.

Nachdem die DDR-Behörden ab 1968 die Beteiligung von Synodalen aus Schmalkalden an den Landessynoden der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen und Waldeck verhinderten, wurde auf Grundlage eines Vertrags vom 28. April 1970 (ergänzt durch ein geheimes Zusatzprotokoll der Bischöfe Moritz Mitzenheim und Erich Vellmer über die Option einer Rückgliederung nach der erhofften deutschen Wiedervereinigung) das Dekanat Schmalkalden in die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen eingegliedert.[10]

Mit der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 erwartete man mit Blick auf die gemeinsame Geschichte den zügigen Beitritt des Kreisgebiets zum Bundesland Hessen, was sich aber bald als Illusion abzeichnete. Nur im Bereich der evangelischen Kirche gehören die Gemeinden um Schmalkalden seit 1991 wieder zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Im neu gegründeten Freistaat Thüringen behielt Schmalkalden zunächst den Status und die Aufgaben einer Kreisstadt. Mit der Kommunal- und Gebietsreform von 1994 wurde der Kreis Schmalkalden mit dem Kreis Meiningen vereinigt und Schmalkalden verlor seinen Kreisstadtstatus, behielt aber eine Außenstelle des Landratsamtes. Die Stadt blieb auch Hochschulstandort, 1991 wurde die Fachhochschule Schmalkalden gegründet, im Jahr 2004 wurde der Stadt der offizielle Titel einer Hochschulstadt zuerkannt. Das Stadtgebiet hat sich seit den 1950er Jahren durch die Eingemeindung von meist kleinen Umlandgemeinden stark vergrößert. Mit der Eingemeindung des Ortes Wernshausen dehnte sich das Stadtgebiet von Schmalkalden erstmals auch auf ein westlich der Werra gelegenes Gebiet aus.

In der Nacht auf den 1. November 2010 entstand im Ort infolge eines Erdfalls ein Krater [Pos50.7237510.445533333333][11] von ca. 20 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 30 bis 40 Metern. Der geologische Landesdienst bestätigte, dass es sich um einen natürlichen Hohlraumeinbruch handelte.[12][13] Um die Risiken abschätzen zu können, wurde der Krater durch Luftaufnahmen inspiziert. Aufgrund der größeren Flexibilität kam an Stelle eines Helikopters eine unbemannte Drohne vom Typ microdrones md4-1000 zum Einsatz. Mit dem MAV wurden Luftaufnahmen aus bis zu 150 Meter Höhe und einem Radius von 500 Metern gemacht. [14]

Stadtgliederung und Eingemeindungen[Bearbeiten]

Chronologie der Eingemeindungen
Stadtgliederung
Ausgangssituation - DDR-Gründung (1949)
Eingemeindung von Weidebrunn nach Schmalkalden, Aue und Haindorf nach Mittelschmalkalden (1. Juli 1950)
Eingemeindung von Volkers nach Schmalkalden (15. September 1961)
Eingemeindung von Reichenbach nach Schmalkalden (1. Januar 1973)
Eingemeindung von Breitenbach nach Mittelstille (1. Mai 1975)
Eingemeindung von Näherstille nach Schmalkalden (1. Januar 1978)
Eingemeindung von Asbach, Grumbach, Mittelschmalkalden, Mittelstille nach Schmalkalden sowie Helmers und Niederschmalkalden nach Wernshausen (1994)
Eingemeindung von Wernshausen nach Schmalkalden (2008)

Die Stadt hat folgende Ortsteile:

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1830 bis 1960

  • 1830: 5.327
  • 1890: 7.318
  • 1905: 9.529
  • 1910: 10.018
  • 1925: 10.440
  • 1933: 10.737
  • 1939: 10.851
  • 1946: 12.663 1
  • 1950: 12.665 2
  • 1960: 14.022

1981 bis 2001

  • 1981: 17.385
  • 1984: 17.410
  • 1994: 19.605
  • 1995: 19.391
  • 1996: 19.305
  • 1997: 19.166
  • 1998: 18.952
  • 1999: 18.720
  • 2000: 18.551
  • 2001: 18.370

2002 bis 2011

  • 2002: 18.237
  • 2003: 17.974
  • 2004: 17.896
  • 2005: 17.910
  • 2006: 17.750
  • 2007: 17.611
  • 2008: 20.405
  • 2009: 20.231
  • 2011: 19.476
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

1 29. Oktober
2 31. August

Politik[Bearbeiten]

Rathaus am Altmarkt

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat setzt sich mit seinen insgesamt 30 Sitzen seit der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 wie folgt zusammen:

SPD 10 Sitze
CDU 07 Sitze
Die Linke 06 Sitze
Bürgerinitiative (BI) 06 Sitze
FDP 01 Sitz
Wappenbild

Wappen[Bearbeiten]

Wappenbeschreibung
Blasonierung: In Rot eine zweitürmige silberne Burg mit blauem Dach und vier goldenen Turmknäufen, im offenen Tor ein gespaltener Schild, darin vorn in Gold eine schwarze Henne mit rotem Kamm und roten Lappen auf grünem Dreiberg, hinten in Blau ein neunmal von Silber und Rot geteilter, golden gekrönter Löwe.| Beschreibung= Der Inhalt des Schildes (Henne und Löwe) geht auf die geschichtliche Entwicklung der Stadt in der Zeit von 1360 bis 1583 zurück. Während dieser Zeit lebte die Stadt Schmalkalden in einem Kondominat (Doppelherrschaft) zwischen der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der gefürsteten Grafschaft Henneberg. Als im Jahre 1583 Graf Georg Ernst von Henneberg kinderlos starb, fielen die Henneberger Besitzungen an Landgraf Wilhelm IV von Hessen-Kassel.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Schmalkalden unterhält Städtepartnerschaften mit Fontaine in Frankreich und Recklinghausen.

Daneben gibt es Städtefreundschaften mit Tábor (Tschechien), Alpignano (Italien) sowie den deutschen Städten Dinkelsbühl und Waiblingen (seit 1990). Weiterhin bestehen freundschaftliche Beziehungen zwischen dem Schmalkalder Gymnasium und dem deutschsprachigen Gymnasium in Montana (Bulgarien).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stadtkirche St. Georg
Schloss Wilhelmsburg

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Sehenswertes Stadtbild, 90 % der spätmittelalterlichen Fachwerkhäuser sind erhalten geblieben.
  • Stadtkirche St. Georg (erbaut 1437–1509)
  • Schloss Wilhelmsburg (erbaut 1585–1590)
  • Lutherhaus (erbaut 1530)
  • Hessenhof (mit Iwein-Illustrationszyklus 13. Jahrhundert, älteste profane Wandmalerei Deutschlands)
  • Haus in der Weidebrunner Gasse 13 (erbaut 1369–1370); das älteste Fachwerkhaus Schmalkaldens zeigt eine Mischung aus Ständer- und Stockwerkbauweise. Es wurde 2013 mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert. Es besaß ursprünglich ein Hallen-, ein Wohn- und ein Speichergeschoss und wurde in späteren Zeiten den Bedürfnissen seiner Bewohner angepasst, aber nie vollkommen umgebaut. Das Fachwerkgefüge aus der Bauzeit blieb ebenso erhalten wie mittelalterliche Malereien sowie ein Löschherd aus dem 14. Jahrhundert, als dort eine Schmiede betrieben wurde[15]. Seit der Wiedereröffnung wird im Erdgeschloss Kunsthandwerk angeboten, darüber haben der Förderverein sowie der Verein für Schmalkaldische Geschichte und Landeskunde Büros bezogen. Außerdem gibt es Flächen für Ausstellungen.
  • Neue Hütte (historische Hochofenanlage)

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Schmalkalder Hirschessen (Stadtfest), letztes Augustwochenende
  • Sommerfilmnächte (Open Air Kino)
  • „Schmalkalder Herrscheklasmarkt“ - historischer Weihnachtsmarkt in Schmalkalden

Mundartprobe[Bearbeiten]

Bas me üwer onser all Staadt Schmakalle moss wess
Mi Schmakalle es e ganz all Staadt, de schonn ville honnerte Joahr of`n Buckel hatt. Behärbärgt hatt se ville berühmte Lüt, se senn net vergässe woar`n bes hüt. Der Martin Luther, der de Bibel üwersatzt hat, gehört dazo, awer au si Freund, der Philipp Melanchton war e bekaanter Moa. Ör Önnerkunft hatten se gefonne in dän Lutherhuus of`n Lutherplatz un in der jetzig Roseapothäke in der Steigass. Der Welhelms Karl, der ville Kompositione geschrewe hat, war e Schmäkäller, der dorch de Komposition zor «Wacht am Rhein» si Heimatstaadt berühmt gemacht hat. Ofn Schlooß honn ville Forschte, Grafe un Prinze gelaat, es hat awe villen gefalle in onsere hüsche Staadt. ... (Hans Schwarz)[16]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Ökonomische Grundlage der Entwicklung des Gebietes um Schmalkalden war der Abbau und die Verarbeitung von Braun- und Roteisenstein (Eisenerz). Im Jahr 1340 fand der Erzabbau erste urkundliche Erwähnung. Durch die Nähe des reichen Holzbestandes im Thüringer Wald war es möglich, die Verhüttung des Erzes im Umfeld des Abbaues mittels Windöfen durchzuführen. Diese wurden im Laufe der Zeit durch den Niederen bzw. Hohen Blauofen ersetzt.

Im Jahre 1397 waren sogenannte „Schmalkalder Artikel“, eine Bezeichnung für in der Stadt gefertigten Stahlwaren, auf der Frankfurter Messe vertreten. Um das Jahr 1554 gab es 225 Schmiedewerkstätten. Die Fertigung von Eisen- und Stahlwaren erstreckte sich dann unter anderem auf Ahlen und Bohrer, Messer und Scheren, Striegel und Löffel, Hufeisen, Zangen und Spieße. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert begann der Wandel vom Handwerk zur industriellen Fertigung. Heute besteht das wirtschaftliche Profil der Stadt Schmalkalden aus Betrieben der Werkzeugindustrie, des Sondermaschinen- und Werkzeugbaus, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie der Holzbearbeitung und des Baugewerbes. Bekannte Unternehmen waren in der DDR das Werkzeugkombinat Schmalkalden und ist bis heute die Thüringer Waldquell (Mineralwasser- und Vita Cola-Produzent).[17]

Verkehr[Bearbeiten]

Seit der Eingemeindung von Wernshausen im Dezember 2008 verläuft die Bundesstraße 19 über das Gebiet der Stadt Schmalkalden. Die nächste Bundesautobahn ist die A 71. Die Entfernung zur Anschlussstelle Meiningen-Nord beträgt etwa 24 Kilometer und zu den Anschlussstellen Suhl/Zella-Mehlis sowie Oberhof sind es etwa 26 Kilometer. Um die Stadt für wirtschaftliche Investitionen attraktiver zu machen, hat man sich darauf geeinigt, die Bundesstraße 62 (Bad HersfeldBarchfeld) bis zur A 71 im Raum Suhl/Zella-Mehlis zu verlängern. In diesem Zusammenhang soll die bereits bestehende Straße ausgebaut werden, da der Verkehr aus dem Südthüringer Wirtschaftszentrum Suhl/Zella-Mehlis in Richtung Osthessen (Bad Hersfeld, Kassel) zugenommen hat und die bisherigen Straßen ihn nicht mehr bewältigen können. Dazu ist bereits eine Ortsumgehung für Schmalkalden im Bau. Schmalkalden liegt an der Deutschen Fachwerkstraße.

Mit der Bahnstrecke Wernshausen–Zella-Mehlis(–Suhl) ist Schmalkalden seit 1874 an das Bahnnetz angebunden. Diese Strecke wird von der Süd-Thüringen-Bahn befahren. Auf Schmalkalder Gebiet befindet sich der Hauptbahnhof, die Haltestellen Schmalkalden Fachhochschule (ehem. Stillertor), Auehütte, Mittelschmalkalden, Niederschmalkalden, sowie Wernshausen. Dort besteht die Möglichkeit in Züge der Werrabahn umzusteigen. Im Stadt- und Regionalverkehr mit Bussen ist die Meininger Busbetriebs GmbH aktiv.

Bildung[Bearbeiten]

Fachhochschule Schmalkalden, Gebäude C

1902 wurde die „Königliche Fachschule für Kleineisen- und Stahlwarenindustrie Schmalkalden“ gegründet, die 1918 den Status einer Staatlichen Fachschule erhielt. Aus ihr ging 1950 die Ingenieurschule für Maschinenbau, die eine wichtige Ingenieurschule im Bildungssystem der DDR war. Die 1991 gegründete Fachhochschule Schmalkalden schließt an diese Traditionen an, ist jedoch kein Rechtsnachfolger der früheren Schulen. Seit 2004 ist die Stadt berechtigt, die Bezeichnung „Hochschulstadt“ zu führen.

Das Berufsbildungszentrum Schmalkalden bietet weitere Berufsausbildungsmöglichkeiten. Berufsschüler des Berufsbildungszentrums beteiligten sich am Bau von mehreren Objekten im Nationaldenkmal Skulpturenpark Deutsche Einheit.

Schmalkalden verfügt über zwei Grundschulen (in Schmalkalden und Weidebrunn), eine Regelschule (Staatliche Regelschule Schmalkalden) und ein Gymnasium (Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden) sowie ein Berufsbildungszentrum BBZ (Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und berufliches Gymnasium). Das Staatliche Regionale Förderzentrum „Ludwig Bechstein“ Schmalkalden fördert und unterstützt die Persönlichkeit behinderter Kinder und Jugendlicher im schulischen Bereich. Weitere Bildungseinrichtungen sind die Pestalozzi-Schule Schmalkalden, das Blindeninstitut Thüringen und die Volkshochschule Schmalkalden.

Der Musikverein Schmalkalden und die Musikschule bieten musikalische Früherziehung und solide Breitenausbildung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Mit Kati Wilhelm, Sven Fischer und Frank Luck stammen drei der insgesamt neun deutschen BiathlonWeltcupsieger der Nachwendezeit aus Schmalkalden.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Lutherhaus, in dem der Reformator während seines Aufenthaltes 1537 wohnte

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Caspar Aquila (1488–1560), Reformator, Dekan von Schmalkalden
  • Samuel Fischer (1547–1600), Professor, Pfarrer und Superintendent, lebte zeitweise in Schmalkalden
  • Johann Nikolaus Tischer (1707–1774), Organist und Komponist, lebte in Schmalkalden
  • Johann Friedrich Doles (1715–1797), Komponist, ging in Schmalkalden zur Schule
  • Johann Gottfried Vierling (1750–1813), Organist und Komponist, lebte in Schmalkalden
  • Hans Adolph Friedrich von Eschstruth (1756–1792), Jurist und Komponist, ging in Schmalkalden zur Schule
  • Friedrich Haeffner (1759–1833), Komponist, Hofkapellmeister in Stockholm, danach Director Musices Universität Uppsala, absolvierte seine Ausbildung zum Organisten in Schmalkalden
  • Andreas Wiß (1788–1816), Dichter, besuchte das hiesige Lyzeum und starb in Schmalkalden
  • Friedrich von Basse (1893–1972), Politiker (SPD), Landrat in Schmalkalden
  • Walter Kolb (1902–1956), Politiker (SPD), 1932 zum Landrat von Schmalkalden gewählt
  • Hermann Danz (1906–1945), Politiker (KPD) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, wuchs in Schmalkalden auf
  • Arthur Rudolph (1906–1996), Raketeningenieur, studierte zwischen 1921 und 1924 in Schmalkalden
  • Alois Bräutigam (1916–2007), Stadtverordneter (SED) 1946–1949
  • Jens Goebel (* 1952), Politiker (CDU), ehemaliger Thüringer Kultusminister, 1991 bis 1999 Professor an der Fachhochschule Schmalkalden
  • Katrin Apel (* 1973), Biathletin, absolvierte ihre Berufsausbildung in Schmalkalden
  • Monique Riekewald (* 1978), Skeletonpilotin, studiert in Schmalkalden
  • Ludwig Pappenheim (1887-1934), Politiker (USPD,SPD), 1919-1933 Landtagsabgeordneter, 1934 im KZ Neusustrum ermordet

Literatur[Bearbeiten]

  • Zwischen Ruhla, Bad Liebenstein und Schmalkalden. (Werte unserer Heimat. Band 48). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1989.
  • Harry Gerlach: Schmalkalden. 1994, ISBN 3-623-00976-8
  • Stadt Schmalkalden, Arbeitsgruppe Festschrift (Hrsg.): 1125 Jahre Schmalkalden. Festschrift. Schmalkalden, 1999, ISBN 3-00-004395-0
  • Peter Handy, Karl-Heinz Schmöger: Fürsten, Stände, Reformatoren. Schmalkalden und der Schmalkaldische Bund. Justus Perthes Verlag, Gotha 2002, ISBN 3-623-00746-3
  • Norbert Krah: Die Fach- und Ingenieurschule Schmalkalden – Ein geschichtlicher Abriss. Stadt-Bild-Verlag, Leipzig 2002, ISBN 3-934572-51-0
  • Przemyslaw P. Zalewski: Baugeschichte einer Handwerkerstadt. Schmalkalden. Reinhold, 2004, ISBN 3-910166-90-3
  • Michael Eckardt (Hg.): Paul Weber: Die Wilhelmsburg über Schmalkalden. Elch-Verlag, Bad Liebenstein 2005, ISBN 3-933566-30-4
  • Norbert Krah: Das Eisenhandwerk und die metallverarbeitende Industrie in Schmalkalden. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. FBF-Forschungs- und Bildungs-Fördergesellschaft Schmalkalden/Verein für hessische Geschichte und Landeskunde e. V., 2006, ISBN 3-9810525-7-9
  • Manfred Salzmann: Zwischen Ruhla, Bad Liebenstein und Schmalkalden. In: Werte unserer Heimat. Band 48. Akademie-Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-05-000378-2, S 96f.
  •  J. G. Wagner: Geschichte der Stadt und Herrschaft Schmalkalden. Nebst einer kurzen Uebersicht der Geschichte der ehemaligen gefürsteten Grafschaft Henneberg. Elwert'scher Verlag, Marburg u. Leipzig 1849, S. 436 (Digitalisat bei Google Books).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schmalkalden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Schmalkalden – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. V. Wahl, Beiträge zur Geschichte der Stadt Schmalkalden, Schmalkalden 1974, S. 20.
  3.  Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Hrsg.): Wer beschützet und erhält ... Verborgene Schätze aus thüringischen Archiven. In: Ausstellungskatalog. Fuldaer Verlagsanstalt, Frankfurt 1999, Siegel dreier Hennebergischer Städte, S. 53.
  4. Norbert Krah: Das Eisenhandwerk und die metallverarbeitende Industrie in Schmalkalden – Von den Anfängen bis zur Gegenwart. 2007, ISBN 3-9810525-7-9
  5. Kai Lehmann: Unschuldig. Hexenverfolgung südlich des Thüringer Waldes, über 500 recherchierte Fälle aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Untermaßfeld 2012, S. 314f.
  6. Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum. Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland, Band 2, Hamburg 2003, S. 244f.
  7. Rudolf Zießler: „Schmalkalden“ in „Schicksale Deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg“, Hrsg. Götz Eckardt, Henschel-Verlag Berlin 1978, S. 528/29
  8. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 256ff., ISBN 3-88864-343-0
  9.  Norbert Moczarski etal, Thüringisches Staatsarchiv Meiningen (Hrsg.): Thüringisches Staatsarchiv Meiningen. Abteilung Regionales Wirtschaftsarchiv Südthüringen in Suhl. Eine kurze Bestandsübersicht. 1 Auflage. Druckhaus Offizin Hildburghausen, 1994, Entwicklung traditioneller Industriegebiete in Südthüringen bis 1990, S. 16–24.
  10. Volker Knöppel: Geschichte der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck 1945 bis 2000. In: Rainer Hering, Jochen-Christoph Kaiser (Hrsg.): Kurhessen und Waldeck im 20. Jahrhundert. Beiträge zur Kirchengeschichte. Band II. Evang. Medienverband, Kassel 2012, S. 385−530, hier S. 519–522
  11. Erdfälle in Thüringen Hintergrundbericht des MDR
  12. Krater in Thüringen auf T-Online.de (abgerufen am 1. November 2010)
  13. Krater nach Erdfall in Schmalkalden auf MDR.de (abgerufen am 1. November 2010)
  14. Mit der microdrones im Kofferraum nach Schmalkalden inSüdthueringen.de Susanne Schönewald, 10. November 2010
  15. Einzigartig und besonders, Internetversion der Südthüringer Zeitung, erschienen am 6. Mai 2011
  16.  Hans Schwarz: Bas me üwer onser all Staadt Schmakalle moss wess. „Kleiner Fremdenführer" in Schmalkalder Mundart. In: Schmalkalder Geschichtsblätter. Nr. 3, Schmalkalden 1996, ISSN 0946-5790, S. 38–40.
  17. Wirtschaftsgeschichte auf schmalkalden.de
  18. http://www.rp-online.de/sport/biathlon-sven-fischer-geniesst-den-favoritendruck-1.1542180