Lily Allen

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Lily Allen (2007)
Allen live im Londoner Somerset House (2007)
Allen beim INmusic Festival in Kroatien (2009)

Lily Rose Beatrice Cooper (* 2. Mai 1985 als Lily Rose Beatrice Allen in Hammersmith, London) ist eine britische Popsängerin und Showmasterin. Der kommerzielle Durchbruch gelang ihr im Sommer 2006 mit ihrer Debütsingle Smile.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Lily Allen wurde als Tochter des Schauspielers und Komödianten Keith Allen und der Filmproduzentin Alison Owen geboren. Ihre Eltern trennten sich, als sie vier Jahre alt war. Folge der Trennung waren häufige Umzüge. Zwischen ihrem sechsten und fünfzehnten Lebensjahr besuchte sie dreizehn verschiedene Schulen. Wiederholt wurde sie auch verwiesen. Schließlich kam sie auf ein Internat, das sie mit 15 Jahren verließ. Allen kam früh mit Drogen in Berührung. Nach eigener Aussage befand sie sich zwischen 16 und 19 Jahren die meiste Zeit im Cannabisrausch. Während eines Familienurlaubs auf Ibiza lernte sie den Musikagenten George Lamb kennen, der sie mit den Musikproduzenten Future Cut in Kontakt brachte. Nachdem die beiden ihre selbstverfassten Liedtexte lasen, schrieben sie auf dieser Basis einige Titel. Allen sandte ihre Demobänder an verschiedene Plattenfirmen. Schließlich erhielt sie Ende 2005 einen Vertrag bei Regal Records (Parlophone/EMI).

Obwohl ihre erste Single Smile 2006 zu den bestverkauften in Großbritannien zählte und sich das Album Alright, still nicht als Ladenhüter herausstellte, ging sie bei der Verleihung der Brit-Awards 2007 (vier Nominierungen in den Kategorien: Sängerin, Album, Song, Newcomer) dennoch leer aus. Lily Allen ist auch auf Robbie Williams' Album Rudebox als Backgroundsängerin zu hören, unter anderen auf Bongo Bong/Je ne t’aime plus, einem Cover von Manu Chao und Keep On. Außerdem ist sie auf Commons Album Finding Forever in dem Song Drivin' Me Wild zu hören. Zudem war sie auch als Backgroundsängerin zum im Jahr 2008 erschienenen dritten Album Off with Their Heads der Kaiser Chiefs zu hören. Deren Song Oh My God wurde 2007 von Mark Ronson gecovert, wobei Lily Allen dafür den Gesang beisteuerte. Dieser Song erreichte Platz 8 in Großbritannien.[1]

Seit Februar 2008 moderiert sie die Talkshow Lily Allen and Friends.[2]

Als Vorabsingle zu ihrem zweiten Album It’s Not Me, It’s You, welches am 6. Februar 2009 erschien, wurde das Lied The Fear veröffentlicht. Es wurde bereits als Einzelstück in diversen Downloadplattformen seit dem 5. Dezember 2008 veröffentlicht.[3][4] Die Single folgte am 23. Januar 2009.[5] Als zweite Single erschien der Song Not Fair am 8. Mai 2009.

Im September 2009 gab sie bekannt, dass „kein weiteres Album geplant“ sei und sie gerne Schauspielerin werden möchte. Sie sehe momentan keinen Weg, genug Geld für die Aufnahmen einer neuen Platte einnehmen zu können, solange die Gesetze gegen illegale Downloads nicht durchgesetzt werden würden.[6]

Am 30. Oktober 2009 erschien die Single 22 auch in Deutschland. 2010 wurde ihre Zusammenarbeit mit dem englischen Rapper Professor Green veröffentlicht. Der Song Just Be Good to Green erreichte in Großbritannien Platz 5 der Charts.[7]

Am Morgen des 28. Oktobers 2010 wurde die im sechsten Monat schwangere Sängerin wegen starker Bauchschmerzen in ein Krankenhaus gebracht, wie ihr Management berichtete. Die Ärzte konnten den ungeborenen Jungen nicht retten, nachdem sie das ganze Wochenende um sein Leben gekämpft hatten. Kurz darauf wurde Allen mit einer lebensgefährlichen Blutvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ursache der Septikämie liegt den Ärzten zufolge bei der eine Woche zuvor erlittenen Fehlgeburt.[8] Es war bereits das zweite Kind, das sie während der Schwangerschaft verloren hatte. Schon 2008 erlitt sie eine Fehlgeburt, damals im 3. Schwangerschaftsmonat.[9]

Am 27. November 2010 gab sie ihre Verlobung bekannt. Sie heiratete Sam Cooper am 11. Juni 2011 in der St. James the Great Kirche in Cranham, Gloucestershire, wo sie auch ihre dritte Schwangerschaft bekannt gab. Am 25. November 2011 brachte Allen eine gesunde Tochter zur Welt.[10]

[Bearbeiten] Diskografie

Hauptartikel: Lily Allen/Diskografie

[Bearbeiten] Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[11] Anmerkungen
DE AT CH UK US AUS
2006 Alright, Still 53
(9 Wo.)
2
(71 Wo.)
20
(34 Wo.)
7
(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Juli 2006
Verkäufe: + 2.280.000[12]
2009 It’s Not Me, It’s You 17
(38 Wo.)
21
(30 Wo.)
6
(53 Wo.)
1
(69 Wo.)
5
(21 Wo.)
1
(69 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2009
Verkäufe: + 1.890.000[13]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • Digital Music Awards 2006
    • Best Pop Artist
  • NME Awards 2007
    • Schlechteste Kleidung (Worst Dressed)
  • Glamour Women of the Year Awards 2008
    • Editors Special Award
  • BMI Awards 2008
    • für Smile
  • BRIT Awards 2010
    • British female solo artist

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.chartstats.com/songinfo.php?id=33236
  2. Lily Allen and Friends in der BBC
  3. iTunes Nur-Download-Version
  4. amazon.com Nur-Download-Version
  5. amazon Single-Verkauf
  6. www.kleinezeitung.at: Lily Allen hängt die Musik an den Nagel
  7. http://www.chartstats.com/songinfo.php?id=35040
  8. RTL.de
  9. Berliner Kurier
  10. Lily Allen: Das Baby ist da! bei Promipool, abgerufen am 28. November 2011.
  11. Chartquellen: DE AT CH UK US
  12. Verkäufe von Alright, Still
  13. Verkäufe von It’s Not Me, It’s You

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Lily Allen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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