Locquirec

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Locquirec
Locquirec (Frankreich)
Locquirec
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Morlaix
Kanton Lanmeur
Koordinaten 48° 42′ N, 3° 39′ W48.692222222222-3.6447222222222Koordinaten: 48° 42′ N, 3° 39′ W
Höhe 0–78 m
Fläche 5,96 km²
Einwohner 1.436 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 241 Einw./km²
Postleitzahl 29241
INSEE-Code
Website http://www.mairie-locquirec.com

Strand Les Sables Blancs
.

Locquirec ist eine französische Gemeinde im Département Finistère, an der Grenze zum Département Côtes-d’Armor, in der Region Bretagne. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Morlaix, zum Kanton Lanmeur und zum Gemeindeverband Pays de Morlaix. In Locquirec wohnen 1436 Einwohner (Stand 1. Januar 2011) auf 5,96 Quadratkilometern Fläche.

Geographie[Bearbeiten]

Locquirec liegt auf einer kleinen Halbinsel in der Bucht von Lannion an der Küste des Ärmelkanals, auf einer Höhe bis zu 78 Metern über dem Meeresspiegel. Von der Landspitze auf der Halbinsel reicht der Blick über den westlichen Teil der Côte de Granit Rose, der Küste mit rötlichem Granitgestein, von der Insel Millau bis nach Tréduder. Im Osten der Halbinsel hat der Fluss Douron, der Grenzfluss zwischen den Départements Finistère und Côtes-d’Armor, die Bucht von Locquirec geschaffen.

Früher war Locquirec, das vom Bistum von Tréguier umgeben war, eine Enklave von Lanmeur, das zum Bistum von Dol-de-Bretagne gehört.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Mitte von Locquirec befinden sich die historische Kirche Saint-Jacques im Renaissancestil und der heutige Freizeithafen. Mehrere Strände gehören zur Gemeinde, der Hafenstrand (Plage du Port), der Strand des Dorfzentrums, der Strand Les Sables Blancs (Weißer Strand) und der Strand Le Moulin de la Rive (Flussmühle). Sehenswert ist auch das um 1900 schlossähnlich ausgebaute Manoir de L’Île-Blanche[1], heute eine kirchliche Bildungsstätte. An einem markanten Platz der Gemeinde hat sich ein außergewöhnliches Vier-Sterne-Grande Hotel aus Zeiten der Belle Époque ist heute erhalten.

Außerhalb des Ortes befinden sich:

  • Der Brunnen des Hl. Efflam bei Plestin-les-Grèves[2]
  • Château de Rosanbo[3], ursprünglich aus dem 14. Jh. mit seiner vier Hektar gepflegten, von Le Nôtre entworfene Parklandschaft, liegt nur 15 km südöstliche von Locquirec in der Gemeinde Lanvellec.
  • Château de Kergrist[4] bei Plouaret, 22 km östlich von Locquirec
  • Château de Tonquedec [5] bei Kerfons, 25 km östlich von Locquirec
  • La Chapelle des Sept-Saints [6](Sieben Schläfer von Ephesus) bei der Ortschaft Le Vieux-Marché nahe Plouaret, 22 km östlich von Locquirec
  • Château de Coatfrec (Ruine) bei Ploubezre, 23 km östlich von Locquirec
  • Château de Kerjean, eines der schönsten Renaissance-Schlösser der Bretagne bei Saint Vougay mit 20 ha großen Park, 55 km westlich von Locquirec

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Locquirec unterhält eine Partnerschaft mit dem katalanischen Avinyó.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte des Manoir de L’Île-Blanche
  2. Der Brunnen des Hl. Efflam bei Plestin-les-Grèves, Bilder und Wirkungsweise
  3. Bilder und Historie des Château de Rosanbo
  4. Château de Kergrist
  5. Château de Tonquedec
  6. La Chapelle des Sept-Saints

Quelle: Locquirec. une presqu’île en Bretagne von Roger LeDeunff, Eigenverlag, fr, 139 Seiten, 2003

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Locquirec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien