Martin Landau
Martin James Landau (* 20. Juni 1928 in Brooklyn) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.
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Leben[Bearbeiten]
Landau wurde als Siebzehnjähriger Cartoonist und Illustrator der New York Daily News, für die er insgesamt fünf Jahre tätig war. Zu dieser Zeit assistierte er auch Gus Edson beim Comicstrip The Gumps. Anschließend besuchte Landau das Actors Studio von Lee Strasberg, wo er sich mit dem Studienkollegen James Dean anfreundete. Ende der 1950er Jahre trat er erstmals in Nebenrollen in Hollywoodfilmen auf.
In Deutschland wurde er vor allem durch seine mehrjährige Mitarbeit in den Fernsehserien Kobra, übernehmen Sie und Mondbasis Alpha 1 bekannt. Dazu kamen zahlreiche Gastrollen in populären Serien wie Bonanza oder Rauchende Colts. Seine größten Erfolge feierte er in den letzten fünfzehn Jahren durch Auftritte in Filmen von Woody Allen und Tim Burton. In Burtons Ed Wood spielte er die Rolle des Bela Lugosi und erhielt dafür einen Oscar. Weitere Nominierungen erhielt er für seine Rollen in Tucker von Francis Ford Coppola und in Allens Verbrechen und andere Kleinigkeiten. Insgesamt dreimal gewann er den Golden Globe, fünfmal war er in der Endauswahl für den Emmy.
In dem Fernsehfilm Max und Helen porträtierte Landau Simon Wiesenthal. In der Bibel-Verfilmung Die Bibel – Josef stellte er Jakob dar, in Am Anfang spielte er den Abraham.
Neben seinen Kinorollen hatte er eine regelmäßige Gastrolle in der TV-Serie Without a Trace.
Martin Landau war von 1957 bis 1993 mit der Schauspielerin Barbara Bain verheiratet. In dieser Ehe wurde er Vater zweier Töchter. Beide sind im Filmgeschäft - während Susan Landau Finch als Produzentin tätig ist, wählte Juliet Landau den Beruf der Schauspielerin.
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Erhaltene Preise
- 1968 Golden Globe, als bester männlichen TV-Hauptdarsteller in der Serie Kobra, übernehmen Sie (Mission Impossible)
- 1989 Golden Globe, als bester Nebendarsteller in Tucker (Tucker: The Man and His Dream)
- 1995 Oscar, als bester Nebendarsteller in Ed Wood
- 1995 Golden Globe, als bester Nebendarsteller in Ed Wood
- 1995 Saturn Award, als bester Hauptdarsteller in Ed Wood
- 1995 American Comedy Award, als bester Nebendarsteller in Ed Wood
- 2001 erhielt er auf dem Hollywood Walk of Fame bei 6801 Hollywood Boulevard einen Stern
- Nominierungen
- 1968 Emmy, als bester männlichen TV-Hauptdarsteller in der Serie Kobra, übernehmen Sie (Mission Impossible)
- 1969 Emmy, als bester männlichen TV-Hauptdarsteller in der Serie Kobra, übernehmen Sie (Mission Impossible)
- 1989 Oscar, als bester Nebendarsteller in Tucker (Tucker: The Man and His Dream)
- 1990 Oscar, als bester Nebendarsteller in Verbrechen und andere Kleinigkeiten (Crimes and Misdemeanors)
- 1995 BAFTA Award als bester Nebendarsteller in Ed Wood
- 2004 Emmy, als bester männlichen TV-Hauptdarsteller in der Serie Without a Trace
- 2005 Emmy, als bester männlichen TV-Hauptdarsteller in der Serie Without a Trace
- 2007 Emmy, als bester männlichen TV-Hauptdarsteller in der Serie Entourage (Fernsehserie)
Filmografie[Bearbeiten]
- 1959: Maverick (Fernsehserie, Folge 02x05)
- 1959: Mit Blut geschrieben (Pork Chop Hill)
- 1959: Der unsichtbare Dritte (North by Northwest)
- 1963: Cleopatra
- 1965: Die größte Geschichte aller Zeiten (The Greatest Story Ever Told)
- 1965: Vierzig Wagen westwärts (The Hallelujah Trail)
- 1966: Nevada Smith
- 1966–1969 Kobra, übernehmen Sie (Mission Impossible)
- 1970: Zehn Stunden für Virgil Tibbs (They Call Me Mister Tibbs)
- 1971: Kein Requiem für San Bastardo (A Town Called Hell)
- 1973: Columbo (Folge: Doppelter Schlag)
- 1975–1978: Mondbasis Alpha 1 (Space: 1999)
- 1979: Meteor
- 1980: Das Geheimnis der fliegenden Teufel (Without Warning)
- 1983: The Being
- 1984: Access Code – Die totale Überwachung
- 1988: Tucker
- 1989: Verbrechen und andere Kleinigkeiten (Crimes and Misdemeanors)
- 1990: Max und Helen (Max and Helen)
- 1990: Condition Red (By Dawn's Early Light)
- 1992: Mistress
- 1993: 12:01
- 1993: Sliver
- 1993: Cold Heart – Der beste Bulle von L.A. (No Place to Hide)
- 1994: Begegnungen – Intersection (Intersection)
- 1994: Ed Wood
- 1995: Die Bibel – Josef (The Bible: Joseph)
- 1996: City Hall
- 1996: Die Legende von Pinocchio (The Adventures of Pinocchio)
- 1997: Beverly Hills Beauties (B*A*P*S)
- 1998: Rounders
- 1998: Akte X – Der Film (The X Files)
- 1999: EDtv
- 1999: Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen (Sleepy Hollow)
- 1999: Die neuen Abenteuer des Pinocchio (The New Adventures of Pinocchio)
- 2000: Ready to Rumble
- 2000: Am Anfang (In The Beginning)
- 2001: The Majestic
- 2003: Hollywood Cops (Hollywood Homicide)
- 2004: Von Hitlers Schergen gehetzt (The Aryan Couple)
- 2006: Love Made Easy
- 2008: City of Ember
- 2008: Immer noch Liebe! (Lovely, Still)
- 2009: #9 (9, Stimme für #2)
- 2009: In Plain Sight
- 2011: Have a Little Faith
- 2012: Frankenweenie (Stimme)
Weblinks[Bearbeiten]
- Martin Landau in der Internet Movie Database (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Landau, Martin |
| ALTERNATIVNAMEN | Landau, Martin James |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. Juni 1928 |
| GEBURTSORT | Brooklyn, New York (Bundesstaat), Vereinigte Staaten |