Natalie Imbruglia

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Natalie Imbruglia bei den 61. Filmfestspielen von Cannes (2008)

Natalie Jane Imbruglia (* 4. Februar 1975 in Sydney) ist eine australische Sängerin und Songschreiberin, Schauspielerin und Model. International bekannt wurde sie 1997 mit dem Song Torn (im Original von der Band Ednaswap) und dem Album Left of the Middle. Natalie ist die ältere Schwester der Sängerin Laura Imbruglia.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Imbruglia wuchs in der kleinen, nah an der Küste gelegenen Ortschaft Berkeley Vale (nördlich von Sydney) im australischen Bundesstaat New South Wales auf. Ihr Vater Elliot Imbruglia ist ein italienischer Immigrant von der Insel Lipari, ihre Mutter Maxene Anderson ist gebürtige Australierin. Natalie ist die zweitälteste von insgesamt vier Schwestern.

Imbruglia war seit 2003 mit Daniel Johns, Leadsänger der Bands Silverchair und The Dissociatives, verheiratet. Anfang Januar 2008 scheiterte ihre Ehe.

[Bearbeiten] Karriere

Ebenso wie zuvor Jason Donovan und Kylie Minogue spielte Imbruglia zunächst ab 1991 eine Rolle in der australischen Seifenoper Nachbarn (Neighbours).

Beflügelt durch ihren Erfolg in der Serie startete Imbruglia 1997 eine Karriere als Sängerin. Ihre erste Single Torn erreichte im November 1997 Platz 2 der britischen Singlecharts. Ihr Debütalbum Left of the Middle verkaufte sich allein in Großbritannien über eine Million Mal und enthielt mit Big Mistake und Smoke (beide 1998) zwei weitere Top-Ten-Hits.

2001 erschien das Nachfolgealbum White Lilies Island, das trotz radiofreundlicher Singleauskopplungen wie That Day (2001), Wrong Impression (2002) und Beauty on the Fire (2002) hinter den Verkaufszahlen des erfolgreichen Debüts zurückblieb.

Imbruglia setzte 2002 ihre Schauspielkarriere fort und spielte neben Rowan Atkinson in der britischen Spionage-Persiflage Johnny English. Zudem war sie als Model für den französischen Kosmetikhersteller L’Oréal tätig.

Im März 2005 erschien die Single Shiver – ein weiterer Top-Ten-Erfolg in den britischen Charts für sie. Ihr daraufhin im April veröffentlichtes, drittes Album Counting Down the Days schaffte den Sprung auf Platz 1 der britischen Albumcharts.

Im September 2007 erschien ein Greatest-Hits-Album mit dem Titel Glorious: The Singles 1997–2007, welches fünf neue Songs enthält. Die erste Singleauskopplung daraus war der neu eingespielte Song Glorious, der im August 2007 in Australien und im September in Deutschland erschien. Im Herbst 2009 erschien ihr viertes Studioalbum, das den Titel Come to Life trägt, in Großbritannien.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Alben

Hier sind Alben in chronologischer Reihenfolge und deren jeweils höchste Chart-Positionen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien, USA und Australien sowie Anmerkungen zur Veröffentlichung aufgeführt.

Jahr Titel Chart-Positionen Anmerkungen
DE CH AT UK US AU
1997 Left of the Middle 4 3 11 5 10 1 Erstveröffentlichung: 24. November 1997
Weltweite Verkäufe: 6,1 Mio.
2001 White Lilies Island 49 23 59 15 35 3 Erstveröffentlichung: 5. November 2001
Weltweite Verkäufe: 2 Mio.
2005 Counting Down the Days 35 9 35 1 - 12 Erstveröffentlichung: 4. April 2005
Weltweite Verkäufe: 0,8 Mio.
2007 Glorious: The Singles 1997-2007 - - - 5 - -
2009 Come to Life - 70 - - - - Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2009
Weltweite Verkäufe: unbekannt

[Bearbeiten] Singles

Hier sind Singles in chronologischer Reihenfolge mit Albumzuordnung aufgeführt, mit deren jeweils höchsten Chart-Positionen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien, USA und Australien sowie Anmerkungen zur Veröffentlichung.

Jahr Titel Chart-Positionen Anmerkungen
DE CH AT UK US AU
1997 Torn
Left of the Middle
4 2 3 2 42 2 Erstveröffentlichung: 27. Oktober 1997
1998 Big Mistake
Left of the Middle
- - - 2 - 5 Erstveröffentlichung: 23. Februar 1998
1998 Wishing I Was There
Left of the Middle
68 - - 19 25 24 Erstveröffentlichung: 18. Mai 1998
1998 Smoke
Left of the Middle
- - - 5 - 42 Erstveröffentlichung: 5. Oktober 1998
2001 That Day
White Lilies Island
- 75 - 11 - 10 Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2001
Musikvideo: Roger Swanborough
2002 Wrong Impression
White Lilies Island
- 41 - 10 64 33 Erstveröffentlichung: 29. Januar 2002
2002 Beauty on the Fire
White Lilies Island
- - - 26 - 78 Erstveröffentlichung: 22. Juli 2002
2005 Shiver
Counting Down the Days
52 36 41 8 - 19 Erstveröffentlichung: 21. März 2005
Musikvideo: Jake Nava
2005 Counting Down the Days
Counting Down the Days
- 90 - 23 - 52 Erstveröffentlichung: 25. Juli 2005
2007 Glorious
Glorious: The Singles 1997-2007
- 92 - 23 - - Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2007
2009 Want
Come to Life
- - - 88 - - Erstveröffentlichung: 28. September 2009

[Bearbeiten] Gastauftritte und Soundtracks

  • Troubled by the Way We Came Together auf dem Soundtrack zum Film Go (1999)
  • Never Tear Us Apart mit Tom Jones auf Reload (1999)
  • Identify auf dem Soundtrack zum Film Stigmata (1999) – im August 1999 in den USA auch als Single veröffentlicht
  • Cold Air auf dem Soundtrack zum Film Y tu mamá también (And Your Mother Too) (2001)
  • Pineapple Head auf She Will Have Her Way (2005)
  • All the Magic auf dem Soundtrack zu WinX Club - Das Geheimnis des Verlorenen Königreichs (2008)
  • Torn auf dem Soundtrack zu Kokowääh (2011)

[Bearbeiten] Filmografie

  • 1991–1993, 1994: Nachbarn (Neighbours; Fernsehserie) – als Elisabeth „Beth“ Brennan Willis
  • 2002: Legend of the Lost Tribe (Robbie the Reindeer in Legend of the Lost Tribe; TV-Animationsfilm) – als Koala (Stimme)
  • 2003: Johnny English – Der Spion, der es versiebte (Johnny English) – als Lorna Campbell
  • 2009: Closed for Winter (Drama) - als Elise Silverton

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Natalie Imbruglia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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