Neologismus

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Ein Neologismus ist ein lexikalisches Zeichen, das in einem bestimmten Zeitraum in einer Sprachgemeinschaft aufkommt und sich verbreitet, insbesondere ein neues Wort oder ein mit neuer Bedeutung verwendetes, bereits vorhandenes Wort. Schließlich nehmen es die Wörterbücher auf, die den Wortschatz dieser Sprache kodifizieren. Charakteristisch für die Neologismen ist, dass die Sprecher sie für eine gewisse Zeit als neu empfinden. Welche lexikalischen Zeichen (noch) Neologismen sind, hängt also auch davon ab, zu welchem Zeitpunkt man den Wortschatz einer Sprache betrachtet oder untersucht. Neben den in allgemeinsprachlichen Standardwörterbüchern erfassten Neologismen gibt es für viele Sprachen auch Spezialwörterbücher, die ausschließlich diesen Teil des Wortschatzes behandeln.

Der Ausdruck Neologismus entstammt, mit lateinischer Endung entlehnt, dem griechischen νεολογισμός neologismos, von νέος neos ‚neu‘ und λόγος logos ‚Wort‘; auch Neuwort, neues Wort.

Zur Problematik des Begriffs[Bearbeiten]

Die Verwendung des Begriffs Neologismus ist in der Linguistik nicht ganz einheitlich. Bußmann definiert ihn als „neu eingeführten oder neuartig gebrauchten sprachlichen Ausdruck“. Solche Wörter kommen durch Wortbildung, Entlehnung oder Bedeutungsübertragung zustande. Lediglich für die Neurolinguistik wird ein Verständnis des Begriffs im Sinne von Neuschöpfung oder Urschöpfung eingeräumt.[1] Glück setzt Neologismus zwar mit Neuschöpfung gleich und verweist von dem Stichwort „Wortneuschöpfung“ auf Neologismus; die angegebenen Beispiele sind aber ausschließlich Fälle von Wortbildung, Entlehnung oder Bedeutungsübertragung.[2] Die linguistische Tradition unterscheidet jedoch spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts zwischen „Wortschöpfung/Urschöpfung“ einerseits und „Wortbildung“ andererseits.[3]

Abgrenzung[Bearbeiten]

Sprecher lebender Sprachen produzieren oder erfinden täglich neue Wörter, mit denen sie spontan entstehende Benennungslücken schließen. Die meisten solcher Wörter werden aber nur ein einziges Mal verwendet. Ihr Zweck ist meist mit der einen Benennungssituation erfüllt. Diese Gelegenheitsbildungen (Okkasionalismen) werden weder als Neologismen betrachtet, noch lexikographisch erfasst. In Sprachen, die die Bildung komplexer Komposita erlauben, beispielsweise der deutschen Sprache, entstehen täglich solche momentanen Neuschöpfungen. Gelegentlich belebt erneuter Gebrauch lange Zeit ungenutzte Wörter wieder, die nicht mehr lexikographisch erfasst werden (Archaismen), auch sie sind keine Neologismen.

Wörter, die aus einer anderen Sprache entlehnt sind (beispielsweise downloaden aus dem Englischen) und in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen, werden oft als Neologismen gesehen und entsprechend lexikographisch erfasst; im engeren Sinne sind sie aber keine Neuschöpfungen, somit keine Neologismen.

Die Lexik einer lebenden Sprache ist ein komplexes Gebilde aus allgemeinsprachlichen, fachsprachlichen und gruppensprachlichen Wörtern. Allgemeinsprachliche Wörterbücher erfassen nur den Kernbereich der Lexik, den die Alltagssprache verwendet. Gelegentlich kommt es vor, dass bereits lang verwendete Wörter einer Fachsprache in die Alltagssprache vordringen. Dies gilt zum Beispiel für die Fachsprachen technischer Schlüsselbereiche wie Informationstechnik und Telekommunikation. Auch diese Wörter werden nicht als Neologismen betrachtet, da sie in der jeweiligen Fachsprache schon länger im Gebrauch sind. Ein besonders produktiver Bereich ist die Gruppensprache der Jugendlichen. Viele der dort gebildeten Neuwörter sind allerdings kurzlebig.

In der Praxis der Lexikographie ist die Abgrenzung zwischen Neologismen einerseits und Okkasionalismen, wiederbelebten Archaismen und Fachwörtern andererseits recht schwierig. Besonders Textkorpora, die den aktuellen Sprachgebrauch dokumentieren, leisten bei der Erfassung und Beschreibung von Neologismen nützliche Dienste.

Die Psychiatrie misst Neologismen beim Erheben des psychopathologischen Befunds im Zusammenhang mit Erkrankungen wie der Schizophrenie spezifischere Bedeutung zu als dem linguistischen Verständnis.

Typen von Neologismen[Bearbeiten]

Folgende Arten von Neologismen lassen sich unterscheiden:

Neuwörter

Ausdruck und Bedeutung sind neu. Ein Beispiel aus der jüngsten Zeit ist das Verb simsen aus SMS für das Versenden von Kurznachrichten.

Neubedeutungen

Ein alter Ausdruck erhält lediglich eine neue (weitere) Bedeutung. So steht als ein etwas älteres Beispiel Maus auch für ein „technisches Gerät, Teil der Computerperipherie“.

Ein Ausdruck mit ursprünglich positivem Sinnbezug erhält eine neue, pejorative Bedeutung und findet als politisch-ideologischer Kampfbegriff gegen verschiedene sprachliche Konventionen und Verhaltensweisen Verwendung. Beispiele dafür sind Gutmensch oder Politische Korrektheit.

Neue Wortkombinationen

Hier ist das Zusammenziehen von gebräuchlichen Wörtern (Internetcafé, Laptop-Tasche, auch als Retronym: Analoguhr) von metaphorischen Neubildungen zu unterscheiden. Bei letzteren entscheidet für die Verwendung nicht die tatsächliche Bedeutung, sondern eine charakteristische Eigenschaft. Beispiele dafür sind Modezar, Literaturpapst, Börsenzwerg, Wirtschaftsauguren oder Erzeinwohner.

Neologismen und Sprachnorm[Bearbeiten]

Wenn ein neues Wort in Gebrauch kommt, haben Sprecher oft Normunsicherheiten.

  • Die Aussprache wird erst im täglichen Gebrauch gesichert. Besonders bei Lehnwörtern tritt oft, aber nicht immer, ein Anpassungsprozess ein, bei dem die Aussprache dem Phonemsystem der entlehnenden Sprache angepasst wird. Ein Beispiel ist Download, das sich von /...loʊd/ nach /...loːt/ entwickelt
  • Die Flexion kann angepasst oder originär sein. Heißt es des Piercing oder des Piercings? Heißt es im Plural die PC oder die PCs?
  • Das Genus ist oft nicht eindeutig. Heißt es der Blog oder das Blog?
  • Die Rechtschreibung ist ungeklärt. Schreibt man Spinoff, Spin-off oder Spin-Off?.

Oft muss sich eine Norm erst etablieren. Dies gilt zum Beispiel für das Genus von Lehnwörtern aus dem Englischen, wo das Genussystem nur schwach ausgeprägt ist. Sprecher, die ein Neuwort verwenden, signalisieren manchmal, dass sie das entsprechende Wort noch nicht als Teil der Sprachnorm akzeptieren. Häufig dafür verwendete Mittel sind Anführungszeichen oder abgrenzende Ausdrücke: „Der ‚Break-even‘ sei noch nicht erreicht“, „der so genannte Break-even“ oder „wie man heutzutage sagt, der Break-even“.

Der pragmatische Wert von Neologismen[Bearbeiten]

Nicht immer besteht die Hauptfunktion eines Neologismus darin, einen neuen Sachverhalt zu bezeichnen. Mit der Verwendung von Neologismen möchte man oft etwas verdeutlichen: Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, Modernität oder einfach nur Aufmerksamkeit erregen (Beispiel: "Entschleunigung" statt "Verlangsamung"). Diese pragmatischen Funktionen sind die Ursache dafür, dass vor allem die Sprache der Werbung Neuwörter verwendet. Die Signalfunktion neuer Wörter wird soweit ausgereizt, dass man gegen grammatische Regeln verstößt (unkaputtbar, hier werden Sie geholfen).

Neologismen haben auch kulturellen Wert. Durch Wortneuschöpfungen können Denkanstöße und Neuassoziationen gefördert werden. Die zeitgenössische Kunstrichtung expressiver Neologismus (kurz auch als neolog bezeichnet) befasst sich auf kritische Art mit der Sprache als Massenmedium und Beeinflussungsinstrument.

Neologismen werden auch als ersetzende Bezeichnungen verwendet, wenn dem Bezeichneten eine andere Wertung oder ein anderes Ansehen gegeben werden soll. Beispiel für eine solche Sprachpolitik ist die Deutsche Bahn AG: aus Schaffner wird Zugbegleiter, der Schalter wird zum Servicepoint und neuerdings zum Counter.

Zugleich entzündet sich an Neologismen als Symptom oft ein sprachkritischer Diskurs. Konservative Sprachkritiker machen an Neologismen, und vor allem an Lehnwörtern, einen von ihnen behaupteten Verfall der Sprache fest. Andererseits wird mit den Neologismen ebenfalls die Wandlungsfähigkeit einer Sprache und ihre Fähigkeit belegt, die den sich ständig wandelnden Benennungsanforderungen gerecht wird.

Neologismen sind auch ein häufiges Instrument von Propaganda. Beispielhaft dafür die 1942 erstmals verwendete Bezeichnung gesetzloser Kämpfer (unlawful combatant) zur Einführung einer Klassifizierung von Kriegsgefangenen, die das Völkerrecht umgeht. Weitere Beispiele sind das internationale Finanzjudentum, Islamo-Faschismus, sozialbehinderte Jungmigranten.

Herkunft von Neuwörtern[Bearbeiten]

Eine Quelle von Neologismen ist die Entlehnung aus anderen Sprachen. Ein Sprachsystem stellt aber noch eine Reihe weiterer Mittel für die Neuwortbildung bereit.

Komposition

Die Zusammensetzung neuer Wörter aus existierenden ist im Deutschen der produktivste Wortbildungsprozess und entsprechend auch eine ergiebige Quelle für Neologismen (Dosenpfand, Genmais).

Derivation

Die Ableitung mittels Affixen (insbesondere Präfixe oder Suffixe) ist ebenfalls eine ergiebige Quelle. Dabei können Affixe selber Neuprägungen sein (beispielsweise Cyber-) und eine größere Gruppe von Neuwörtern prägen (Cyberpunk, Cyberkriminalität).

Abkürzungen

sind ein wichtiges Mittel sprachlicher Ökonomie. Verfestigt sich ihr Gebrauch, dann können auch sie als Neologismen betrachtet werden (SMS, Hiwi, Azubi).

Zusammenziehungen

im Deutschen Kofferwort, im Englischen auch portmanteaus genannt. Diese werden aus dem ersten Teil eines Wortes und dem zweiten Teil eines zweiten Wortes gebildet, Beispiel: education + entertainment > Edutainment. Zusammenziehungen sind im Deutschen selten, sie werden meist aus anderen Sprachen entlehnt.

Verballhornung

Bei Verballhornungen bilden sich neue Worte durch bewusste Verzerrung. Beispiel: "Nervenkostüm" statt "Nervensystem", "nichtsdestotrotz" statt "nichtsdestoweniger".

Mechanismen[Bearbeiten]

Ein typischer Fall für ein neu entstehendes Wort ist, dass ein Wort durch ein anderes ersetzt wird. Oft geschieht dies aus Gründen des Marketing oder der politischen Korrektheit – insbesondere als Euphemismus, also um ein negativ belegtes Wort (Pejorativ) zu verdrängen.

Manche Wörter unterliegen zudem einer „sprachlichen Inflation“ (Abnutzung, vergleiche dazu Euphemismus-Tretmühle), und Neuschöpfungen oder die Verwendung außergewöhnlicher Bezeichnungen dienen dazu, den Sensationswert zu steigern und Aufmerksamkeit zu erregen. Beispiele aus der Werbung: Technologie, wo eigentlich Technik gemeint ist, Zahncreme anstelle der gewöhnlichen Zahnpasta oder exklusive Schreibweise Cigaretten.

Ursache ist häufig, dass neue Trends und Entwicklungen – heutzutage meist aus dem englischsprachigen Raum – zu uns gelangen (Kulturdominanz), und die Szene oder das Fachpublikum die zugehörigen Begriffe (Xenismen) unreflektiert auch im deutschen Kontext verwendet oder eine weniger gelungene Übertragung vornimmt. Das geschieht sogar dann, wenn es einen synonymen Begriff bereits gibt, eventuell gerade in der Absicht, den Benutzer neudeutscher Wörter als Insider durch Nutzung der Szenesprache auszuweisen.

Das Wort Neudeutsch selbst kann als Beispiel dafür dienen: Es ist eine Neuschöpfung in Analogie zu Neusprech (englisch: Newspeak) aus dem Roman 1984 von George Orwell. Die Verwendung des Wortes impliziert zumindest eine kritische Distanz des Verwenders gegenüber Neologismen und das Bewusstsein um die „Macht der Sprache“, soll ihn also als einer gebildeten und aufmerksamen, wertebewussten Schicht zugehörig auszeichnen.

Im Unterschied dazu stehen Fremdwörter, die sich durchsetzen, weil kein angemessener deutscher Begriff verfügbar ist. Sie dienen oft zunächst der präzisen Ausdrucksweise in Fachkreisen, verbreiten sich dann teilweise in das gehobene Allgemeinwissen, bis einige schließlich im alltäglichen Sprachgebrauch ankommen und nicht mehr als fremd empfunden werden.

Nicht nur Fremdes, auch regionale Unterschiede können über den Jargon der Massenmedien in das Standarddeutsch eingehen. Ein Beispiel sind autochthone Varianten, die sich in den Jahren der Trennung Deutschlands Mitte des 20. Jahrhunderts unterschiedlich entwickelt haben, wie Goldbroiler und Brathähnchen.

Beispiele[Bearbeiten]

  • Blog, Vlog, abgeleitet von web-log bzw. video-log (engl. für Internet-/Video-Tagebuch) – häufig aktualisierte Homepage im Internet
  • Eierschalensollbruchstellenverursacher (Produkt zum Öffnen gekochter Eier)
  • Folksonomy, kollaborative Praxis und (Selbst-)Organisationsform von Menschen (etwa in der Arbeit von Wikipedia)
  • Islamophobie, Abneigung und Diskriminierung des Islam
  • Listicle, ein journalistischer Text in Aufzählungsform
  • Menschenmaterial, unangemessenen Koppelung von Lebendig-Menschlichem und toter Sache
  • Podcast, zusammengesetzt aus ApplesiPod“ und broadcast (engl. Sendung): Eine Sendung, die man auf einem MP3-Player wie dem iPod nachträglich anhören kann, indem man diese aus dem Internet herunterlädt
  • Politesse, aus Polizei und Hostess
  • sitt, als Anlehnung an satt: nicht mehr durstig. Im Rahmen eines Wettbewerbs zur Suche eines entsprechenden Wortes erfunden
  • Staatenverbund, Mehrebenensystem
  • Quadrilogy anstelle von Tetralogie
  • Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht (bestimmte Rechtsabteilung)

Neologismen bei gesellschaftlichen und politischen Veränderungen[Bearbeiten]

Gesellschaftliche Veränderungen, die eine politische Legitimation benötigen, führten oft zur Neuschöpfung von Wörtern. Beispielhaft dafür sind Neologismen aus der Zeit des Kolonialismus, der Entwicklung von Rassetheorien und einer sogenannten Afrikaterminologie.[4] Hier war Sprache ein wichtiges Medium zur Herstellung und Vermittlung des Legitimationsmythos, Afrika sei das homogene und unterlegene »Andere« und bedürfe daher der »Zivilisierung« durch Europa. Dieser Ansatz schlug sich in einer kolonialen Benennungspraxis nieder, die afrikanische Eigenbezeichnungen ignorierte und vermied, für gegenwärtige europäische Gesellschaften gültige Begriffe auf den afrikanischen Kontext zu übertragen.[5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Wörterbücher
  • John Algeo: Fifty years among the new words: a dictionary of neologisms, 1941–1991. CUP, Cambridge 1991, ISBN 0-521-41377-X
  • Alfred Heberth: Neue Wörter. Neologismen in der deutschen Sprache seit 1945, Verlag der Wissenschaften, Wien 1977
  • Dieter Herberg, Michael Kinne, Doris Steffens: Neuer Wortschatz. Neologismen der 1990er Jahre im Deutschen, Walter de Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-017751-X
  • Susan Arndt und Antje Hornscheidt (Hg.): Afrika und die deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Unrast Verlag, Münster 2005, ISBN 3-89771-424-8
  • Uwe Quasthoff (Hg.): Deutsches Neologismenwörterbuch. Neue Wörter und Wortbedeutungen in der Gegenwartssprache. De Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-018868-4
Darstellungen
  • Robert Barnhart, Clarence Barnhart: The Dictionary of Neologisms. In: Franz J. Hausmann (Hrsg.): Wörterbücher, Dictionaries, Dictionnaires. Ein internationales Handbuch zur Lexikographie, Berlin, De Gruyter,
  • 1975 bis 1983: Neue Wörter und ihre Bedeutungen, in: Meyers Großes Jahreslexikon (jeweils unter dem Stichwort „Wort“)
  • Wolfgang Müller: Neue Wörter und neue Wortbedeutungen in der deutschen Gegenwartssprache, in: Universitas 8/1976, S. 867–873
  • 1994 bis 2005: „Neue Wörter“, in: Brockhaus Enzyklopädie Jahrbuch (jeweils unter dem Stichwort „Wort“)
  • Wolfgang Müller: „Schlammschlacht“. Schon gehört? Ein Desiderat: Das deutsche Neologismenwörterbuch. In: Sprache und Literatur in Wissenschaft und Unterricht 60/1987, S. 82–90
  • Doris Steffens: Von „Aquajogging“ bis „Zickenalarm“. Neuer Wortschatz im Deutschen seit den 90er Jahren im Spiegel des ersten größeren Neologismenwörterbuches. In: Der Sprachdienst 51, H. 4, 2007, S. 146–159
  • Wolfgang Teubert (Hrsg.): Neologie und Korpus, Narr, Tübingen, 1990, ISBN 3-8233-5141-9 (Studien zur deutschen Sprache 11)

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Neologismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hadumod Bußmann (2002): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage, Kröner, Stuttgart, ISBN 3-520-45203-0.
  2. Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe (2005): Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Metzler, Stuttgart/Weimar, ISBN 978-3-476-02056-7.
  3. Wolfgang Fleischer, Irmhild Barz (1995): Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. Unter Mitarbeit von Marianne Schröder. 2., durchgesehene und ergänzte Auflage, Niemeyer, Tübingen, ISBN 3-484-10682-4, S. 264.
  4. Susan Arndt (2004): Kolonialismus, Rassismus und Sprache. Kritische Betrachtungen der deutschen Afrikaterminologie. Artikel im Dossier des Webauftritts der Bundeszentrale für politische Bildung.
  5. Susan Arndt und Antje Hornscheidt (Herausg.) (2004): Afrika und die deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Unrast Verlag, S. 18.