Příbram

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt in Tschechien; für andere Bedeutungen, siehe Pribram.
Příbram
Wappen von Příbram
Příbram (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Příbram
Fläche: 3341 ha
Geographische Lage: 49° 41′ N, 14° 0′ O49.68527777777813.997777777778502Koordinaten: 49° 41′ 7″ N, 13° 59′ 52″ O
Höhe: 502 m n.m.
Einwohner: 33.450 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 261 01
Verkehr
Bahnanschluss: Zdice–Protivín
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 18
Verwaltung
Bürgermeister: Josef Řihák (Stand: 2006)
Adresse: Tyršova 108
261 01 Příbram
Gemeindenummer: 539911
Website: www.pribram-city.cz

Příbram (deutsch: Pibrans, älter auch Freiberg in Böhmen) ist eine Stadt in der Mittelböhmischen Region in Tschechien etwa 60 km südwestlich von Prag mit 35.963 Einwohnern.

Geschichte[Bearbeiten]

Kaiser Rudolf II. erhob die Stadt am 20. November 1579 zur Königlichen Bergstadt. Nachfolgend wurde auch die Route des Goldenen Steigs geändert und diese von Březnice über Příbram geführt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Stadt ist ein wichtiges Zentrum des Bleierzbergbaus und der Bleiverhüttung. Im Stadtteil Březové Hory (Birkenberg) befindet sich das größte Bergbaumuseum in Tschechien. Zwischen den 1880er und 1930er Jahren war Příbram ein wichtiger Standort der Perlkranz-Produktion.

Marienheiligtum[Bearbeiten]

Unweit von Příbram liegt der Wallfahrtsort Kloster Svatá Hora (Heiliger Berg). Dort befindet sich seit dem 13. Jahrhundert eine Marienkapelle, welche 1348 das bis heute verehrte Marienbildnis des Prager Erzbischofs Ernst von Pardubitz erhielt. Seit 1861 betreuten Redemptoristen die Wallfahrt, nachdem zuvor Jesuiten und Prager Priester für die Seelsorge zuständig waren. Am 13. April 1950 wurde das Kloster aufgelöst und erst 40 Jahre später, am 1. März 1990 wiedereröffnet.

Sport[Bearbeiten]

Nach der Fusion des FC Příbram und FK Dukla Prag entstand 1996 der in Příbram ansässige Fußballclub FK Marila Příbram. Er erreichte in der Saison 2001/02 die Teilnahme am UEFA-Cup. Seit Juli 2008 heißt der Verein 1. FK Přibram.

Bilder[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Im Ort wirkten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Balbín, Bohuslav: Diva S. Monti – Heiliger Berg bei Příbram
  • Murchie, Alison & Geoff Howard: The Rough Guide to the Czech & Slovak Republics. ed. 6, Mark Ellingham. New York: Rough Guides, 2002. ISBN 1858289041

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Příbram – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)