PA Sports

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Vom Glück zurück
  DE 46 27.04.2012 (1 Wo.)
Machtwechsel
  DE 20 08.02.2013 (1 Wo.)
  AT 52 08.02.2013 (1 Wo.)
  CH 19 10.02.2013 (1 Wo.)
H.A.Z.E
  DE 7 14.02.2014 (3 Wo.)
  AT 14 14.02.2014 (1 Wo.)
  CH 9 09.02.2014 (3 Wo.)
Desperadoz (mit Kianush)
  DE 14 03.10.2014 (1 Wo.)
  AT 65 03.10.2014 (1 Wo.)
  CH 20 28.09.2014 (2 Wo.)

PA Sports (* 1. April 1990 in Essen; bürgerlich Parham Vakili) ist ein iranischer Rapper, der in Deutschland aufgewachsen ist.

Biografie[Bearbeiten]

PA Sports wuchs in Essen als jüngster Sohn einer iranischen Akademikerfamilie auf. Bereits im Alter von 12 Jahren war er amateurhaft als Rapper aktiv und nahm – damals noch mit dem Künstlernamen PA Lyricist – an diversen Freestyle-Wettbewerben im Ruhrpott teil. Dadurch kam er schnell mit Künstlern wie Snaga, Pillath oder Fard in Kontakt. Kurze Zeit später gründete er die Rap-Crew Das Kollektiv, mit der er einige Demotapes, Kollabosongs sowie die Online-EP Psychoshit aufnahm. Durch Manuellsen, zu dem ein Mitglied von Das Kollektiv guten Kontakt hatte, hörte Eko Fresh von der Rap-Kollaboration Das Kollektiv. Dabei wurde er vor allem von PA Sports überzeugt, so dass dieser ihn daraufhin zum Videodreh von Die Abrechnung einlud. Durch diese Zusammenarbeit und die professionelleren Aufnahmemöglichkeiten entstanden gemeinsam mit Eko Freshs Hausproduzent Kingsize die ersten Solosongs von PA Sports. In den nächsten Monaten fand eine verbale Auseinandersetzung mit dem Rapper Favorite statt, die sowohl von PA Sports im Titel Die Wiederbelebung als auch in Favorites Antwort Die Wahrheit thematisiert wurde. Der Streit wurde jedoch einige Jahre danach beigelegt.[2] 2005 war PA Sports auf Eko Freshs Mixtape-Bootleg Fick deine Story als Gast vertreten. Bei German Dream sollte er ursprünglich auch sein erstes Soloalbum veröffentlichen, welches jedoch nicht erschien. Stattdessen verließ er das Label im Herbst des Jahres gemeinsam mit Manuellsen und unterschrieb beim Mülheim an der Ruhrer Independent-Label Shrazy Records.

Anfang 2006 gründete PA Sports mit seinem damaligen Labelkollegen KC Rebell das Duo SAW (Schwarz auf weiß), das im September 2006 das Streettape Schwarz auf weiß veröffentlichte. Parallel dazu tourte PA Sports 2007 gemeinsam mit KC Rebell, Snaga & Pillath auf Tour durch ganz Deutschland.

Am 16. Mai 2008 veröffentlichten SAW ihr Debütalbum Kinder des Zorns über Shrazy Records. Die LP enthielt u.a. Gastbeiträge von Manuellsen, Jonesmann, La Honda oder Favorite.[3] Fünf Monate später verließen PA Sports und KC Rebell das Label Shrazy Records, da die Zusammenarbeit nicht mehr wie gewünscht lief.[4] Im nächsten Halbjahr zog sich PA Sports eher zurück und machte keine Musik.

Im März 2009 war der Rapper in eine Massenschlägerei in einem Mülheimer Einkaufszentrum involviert, bei der ihm eine Gaspistole in das Gesicht gehalten wurde. PA Sports konnte dem darauffolgenden Schuss knapp ausweichen, bei dem Vorfall wurden keine weiteren Menschen verletzt.[5][6]

Erst Ende 2009 ließ der Iraner auch wieder musikalisch von sich hören, als er mit KC Rebell und Manuellsen die Videosingle Grausam veröffentlichte.[7]

Im April 2010 verstritt sich PA Sports mit Manuellsen und verließ dessen Plattenlabel Pottweiler Entertainment.[8][9] Dies führte zu PA Sports Entscheid, seinen Fokus fortan mehr auf seine Solokarriere zu legen.

Am 11. März 2011 veröffentlichte PA Sports sein Debütalbum Streben nach Glück. Darauf waren u.a. Titel mit Tua oder Silla vorhanden. Zunächst war auch Farid Bang als Gast angekündet worden, der Song wurde jedoch auf Bangs Wunsch nicht veröffentlicht.[10] Der Longplayer wurde im Vorfeld mehrmals verschoben, so waren bereits Herbst 2010, Januar und Februar als Veröffentlichungszeiträume bekannt gegeben.[11] Zum Album wurden Videos zu Intro[12], Rap-Ghetto-Hierarchie[13], P.Asozial/Paparazzi[14], Dank dir[15], Gute Frauen lieben schlechte Männer[16] und Zeitmaschine[17] ausgekoppelt. Am 13. April 2012 veröffentlichte PA Sports sein zweites Soloalbum Vom Glück zurück, welches an sein Debütalbum Streben nach Glück anschließt.Vom Glück zurück erreichte in der ersten Woche Platz 46 der deutschen Albumcharts. Am 25. Januar 2013 wurde das Album Machtwechsel veröffentlicht, welches Position 20 in den Charts erreichte. Im Vorfeld wurde die Single Gute Männer lieben schlechte Frauen mit Mehrzad Marashi veröffentlicht.

Am 31. Januar 2014 veröffentlichte er sein viertes Soloalbum H.A.Z.E. [18]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben
Veröffentlichung Titel Anmerkungen Cover
2006 Schwarz auf weiß Mixtape mit KC Rebell als SAW
2008 Kinder des Zorns Album mit KC Rebell als SAW
2011 Hoodmoney Album mit KC Rebell als SAW
2011 Streben nach Glück Album
2012 Vom Glück zurück Album WPE 033 PA Sports - Vom Glück zurück - Cover.jpg
2013 Machtwechsel Album
2014 H.A.Z.E Album
2014 Desperadoz Album mit Kianush
Juice-Exclusives
  • 2008: Rückreise (mit KC Rebell als SAW) (Juice-Exclusive! auf Juice-CD #87)
  • 2010: Echt (feat. Kianush) (Juice-Exclusive auf Juice-CD #108)
Freetracks
  • 2004: Psychoshit (Online-EP mit Das Kollektiv)
  • 2009: Sound für den Asphalt feat. Deine Jungs
  • 2009: Strassenshit (als SAW) feat. Deine Jungs
  • 2010: Pottsound (als SAW) feat. KayOh
  • 2010: Träume feat. KC Rebell
  • 2010: Mach 'n Taui feat. Eko Fresh
  • 2010: Showdown feat. KC Rebell
  • 2011: Inferno feat. KayOh
  • 2011: Paparazzi
  • 2011: Hol mich hier raus feat. STV (von Deine Jungs)
  • 2012: 100 Bars Reloaded
  • 2014: Warum (Remix) feat. BoZ, Liquit Walker, Cr7z, BK, Pedaz, Ercandize, Jaysus, Niekan, Kurdo, Vega, Hamad 45, Alpa Gun und Kianush

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen Deutschland: DE, DE (mit Kianush), AT, [1]
  2. World of Hip Hop & Rap: Interview mit "Favorite". Abgerufen am 2008.
  3. 16 Bars: SAW: "Kinder des Zorns" im Juni. Abgerufen am 16. Mai 2008.
  4. hiphop.de: SAW trennen sich von Shrazy Records. Abgerufen am 28. August 2008.
  5. rap.de: Schlägerei eskaliert. Abgerufen am 27. März 2009.
  6. hiphop.de: PA Sports äußert sich zu Angriff mit Gaspistole. Abgerufen am 27. März 2009.
  7. badaboom badabang: SAW feat. Manuellsen & Moe Phoenix - Grausam (Video). Abgerufen am 15. November 2009.
  8. Bassdraft: PA Sports trennt sich von Pottweiler. Abgerufen am 20. Mai 2010.
  9. hiphop.de: PA Sports trennt sich von Pottweiler (Videostatement). Abgerufen am 19. Mai 2010.
  10. hiphop.de: PA Sports: Haftentlassung / Farid Bang Kollabo gecancelt. Abgerufen am 12. Oktober 2010.
  11. hiphop.de: PA Sports in U-Haft/ Album verschoben. Abgerufen am 31. August 2010.
  12. meinrap.de: PA Sports - Intro (Video). Abgerufen am 10. März 2011.
  13. hiphopholic.de: Aggro TV - “Halt die Fresse 3″ mit Pa Sports feat. Kianush (Part 108). Abgerufen am 18. Januar 2011.
  14. hiphop.de: PA Sports - P.Asozial / Paparazzi (Videopremiere). Abgerufen am 23. November 2010.
  15. playmuzzik.de: PA Sports – Dank Dir (Video). Abgerufen am 2. Mai 2010.
  16. hiphop.de: Video: Gute Frauen lieben schlechte Männer. Abgerufen am 8. Februar 2011.
  17. meinrap.de: P.A. Sports feat. Silla – Zeitmaschine (Video). Abgerufen am 31. Oktober 2010.
  18. http://hiphop.de/release/pa-sports-haze#.U0J8PvlKiSo

Weblinks[Bearbeiten]