Partito dei Socialisti e dei Democratici

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Die Partei der Sozialisten und Demokraten (it. Partito dei Socialisti e dei Democratici, kurz PSD) ist eine sozialdemokratische[1] politische Partei San Marinos. Sie ist Mitglied in der Sozialistischen Internationalen, ihr gegenwärtiges italienisches Gegenstück ist die Demokratische Partei.

Geschichte[Bearbeiten]

Die PSD wurde 2005 durch eine Fusion der Partito Socialista Sammarinese (PSS), der ältesten politischen Partei des Landes und der und der Partito dei Democratici (PD). Zur Zeit der Gründung der Partei hielt die Partei 27 von 60 Sitzen im Consiglio Grande e Generale, das nach den Parlamentswahlen von 2006 auf 20 Sitze reduziert wurde. Die PSS regierte lange als Juniorpartner in einer Koalition mit der Partito Democratico Cristiano Sammarinese, während die PD ihre Ursprünge in der Partito Comunista Sammarinese hatte.

Die Fusion der beiden Parteien provozierte den Austritt des mittleren Flügels der PSS, der die Nuovo Partito Socialista ins Leben rief und den Austritt des sozialistischen Flügels der PD, die die Partito della Sinistra – Zona Franca gründete und sich der Rifondazione Comunista Sammarinese anschloss, in Bildung der Sinistra Unita, während zwei weitere Abspalter, angeführt von Fabio Berardi und Nadia Ottaviani, beide Mitglieder des Consiglio Grande e Generale, die bemängelten, die PSD sei zu links-gerichtet, spalteten sich im September 2008 um die Arengo e Libertà-Partei zu gründen. Eine weitere Abspaltung 2009in Borgo Maggiore formte die Partito Socialista Riformista Sammarinese.

Bei den Parlamentswahlen 2006 gewann die PSD 31,8 % der Stimmen und 20 von 60 Sitzen und regierte 2006-2008 in Koalition mit der Alleanza Popolare dei Democratici Sammarinesi per la Repubblica und der Sinistra Unita, bis Spannungen zwischen den beiden letztgenannten verursachte den Zerfall der Koalition.

Für die San-marinesische Parlamentswahlen 2008 erlaubte die PSD der kleineren Sammarinesi per la Libertà-Partei, als Teil ihrer Wahlliste zu starten, und war Teil der Riforme e Libertà-Koalition, die 25 von 60 Sitzen im Consiglio Grande e Generale und 45,78 % der Stimmen gewann, aber eine Regierungsmehrheit verfehlte.

Für die San-marinesische Parlamentswahlen 2012, startete die PSD als Teil der gewinnenden San Marino Bene Comune-Koalition, angeführt von der Partito Democratico Cristiano Sammarinese.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Wolfram Nordsieck: Parties and Elections in Europe: The database about parliamentary elections and political parties in Europe, by Wolfram Nordsieck. Parties-and-elections.eu. Abgerufen am 29. Juni 2012.

Weblinks[Bearbeiten]