Arbeiderpartiet

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Arbeiderpartiet
Arbeiterpartei
Logo der Arbeiterpartei
Parteivorsitzender Jens Stoltenberg
Partei­vorsitzender Jens Stoltenberg
General­sekretär Raymond Johansen
Stell­vertretende Vorsitzende Helga Pedersen
Gründung 1886
Haupt­sitz Youngstorget 2 A, Oslo
Jugend­organisation Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF)
Aus­richtung Sozialdemokratie,
Demokratischer Sozialismus[2]
Farbe(n) Rot
Parlamentsmandate 64 von 169 (Storting, 2009)
Mitglieder­zahl 55.869 (2011)[1]
Internationale Verbindungen Sozialistische Internationale (SI) - Beobachter
Europapartei Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)
Website arbeiderpartiet.no
Parteizentrale am Youngstorget in Oslo. Das Gebäude wurde 1935 fertiggestellt und beherbergte von 1952 bis 1959 auch Folketeatret, ein Theater der Arbeiterbewegung.

Arbeiderpartiet (Ap, deutsch Arbeiterpartei) ist die sozialdemokratische Partei in Norwegen. Sie wurde 1887 gegründet und trug bis April 2011 den Namen Det norske Arbeiderparti (DnA).[3] Sie schloss sich 1919 der Kommunistischen Internationalen an, die sie 1923 aber wieder verließ. 1928 stellte sie erstmals die Regierung. 1932 bis 1933 gehörte sie dem Londoner Büro an, bis 1940 dann der Sozialistische Arbeiterinternationale und ist seit 1951 Mitglied der Sozialistischen Internationale. In den Jahren nach der deutschen Besatzung steht die Arbeiterpartei mit ihrem Vorsitzenden Einar Gerhardsen für den Aufbau des norwegischen Wohlfahrtsstaates. Die Ap stellt mit Jens Stoltenberg seit 2005 den norwegischen Ministerpräsidenten. Seit 1927 ist die Arbeiterpartei die stimmenstärkste politische Partei im norwegischen Parlament Storting. Arbeidernes Ungdomsfylking ist die Jugendorganisation der Arbeiderpartiet.

Inhaltsverzeichnis

Parteivorsitzende [Bearbeiten]

Ministerpräsidenten der Arbeiterpartei [Bearbeiten]

Wahlergebnisse [Bearbeiten]

Stimmenanteile der Arbeiterpartei nach Kommunen (Stortingswahl 2009). Die Sozialdemokraten schneiden in Ost- und Nord-Norwegen überdurchschnittlich ab, die traditionelle Hochburg bildet Årdal.
Wahlen zum Storting
Wahljahr Prozent Sitze Sitze gesamt
1894 0,3 0 114
1897 0,6 0 114
1900 5,2 0 114
1903 12,1 4 117
1906 15,9 11 123
1909 21,5 11 123
1912 26,2 23 123
1915 32,0 19 123
1918 31,6 18 126
1921 21,3 29 150
1924 18,4 24 150
1927 36,8 59 150
1930 31,4 47 150
1933 40,1 69 150
1936 42,5 70 150
1945 41,0 76 150
Wahlen zum Storting
Wahljahr Prozent[4] Sitze[5] Sitze gesamt
1949 45,7 85 150
1953 46,7 77 150
1957 48,3 78 150
1961 46,8 74 150
1965 43,1 68 150
1969 46,5 74 150
1973 35,3 62 155
1977 42,3 76 155
1981 37,2 66 155
1985 40,8 71 157
1989 34,3 63 165
1993 36,9 67 165
1997 35,0 65 165
2001 24,3 43 165
2005 32,7 61 169
2009 35,4 64 169

Der Industriestandort Årdal, Provinz Sogn og Fjordane, bildet die Herzkammer der norwegischen Sozialdemokratie. Bei der Stortingswahl 2009 betrug der Stimmenanteil 70,2 %. Bei der Kommunalwahl 2011 erreichte die Arbeiterpartei hier 77,5 % der Stimmen und 16 von 21 Sitzen in der Gemeindevertretung.[6][7]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. „Historischer Mitgliederzuwachs” (norwegisch) Aps Internetseite, abgerufen am 14. Januar 2012
  2. Grundsatz- und Arbeitsprogramm (norwegisch) PDF
  3. „Schluss mit der Norwegischen Arbeiterpartei” (norwegisch) Aftenposten, 9. April 2011, abgerufen am 14. Januar 2012
  4. Historische Übersicht, Prozent Statistics Norway
  5. Historische Übersicht, Sitze Statistics Norway
  6. Oddvin Aune: Her stemmer 8 av 10 på Arbeiderpartiet NRK Nyheter, 31. August 2011, abgerufen am 6. Februar 2012
  7. Stortingswahlergebnis 2009 nach Kommunen Norway Statistics, abgerufen am 6. Februar 2012