Pazin
| Pazin | ||
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| Basisdaten | ||
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| Staat: | ||
| Gespanschaft: | ||
| Fläche: | 137 km² | |
| Einwohner: | 9.227 (2001) | |
| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner je km² | |
| Telefonvorwahl: | (+385) 052 | |
| Postleitzahl: | 52 000 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PU | |
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2009, vgl.) |
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| Gemeindeart: | Stadt | |
| Bürgermeister: | Renato Krulčić (IDS/DDI) | |
| Koalitionspartner: | SDP, HNS | |
| Webpräsenz: | ||
Blick auf Pazin |
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Pazin (italienisch: Pisino; deutsch: Mitterburg) ist eine Kleinstadt mit etwa 5000 Einwohnern in Kroatien. Sie befindet sich in der Gespanschaft Istrien. Die Gemeinde Pazin, welche auch zahlreiche umliegende Ortschaften umfasst, hat etwa 9500 Bewohner. Aufgrund seiner zentralen Lage und seiner historischen Bedeutung als Hauptort der alten Markgrafschaft Istrien befindet sich in Pazin das Regionalparlament der Gespanschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Pazin, dessen Wahrzeichen die alte Mitterburg ist, wurde 983 erstmals als castrum Pisinium erwähnt. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort zum Zentrum einer eigenständigen Feudalherrschaft zuerst durch die Grafen von Schwarzenburg und anschließend durch die Görzer Grafen. 1374 gelangte Pazin in den Besitz der Habsburger. Von 1805 bis 1814 stand die Stadt unter napoleonischer Herrschaft und war dabei zuerst Teil des Königreichs Italien; ab 1809 gehörte sie zu den Illyrischen Provinzen. Nach 1815 war Pazin erneut Teil der Habsburgermonarchie und Tagungsort des istrischen Landtags. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Pisino 1918 zu Italien. 1945 wurde die Stadt jugoslawisch und der Teilrepublik Kroatien zugeschlagen. Seit 1991 ist Pazin Teil des unabhängigen Kroatien.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burg zu einem Museum umgestaltet. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die aus dem 13. Jahrhundert stammende Abtei des hl. Nikolai, das dort im 15. Jahrhundert erbaute Franziskanerkloster, das Rathaus und der Karstfluss Pazinčica, der unter dem Schloss, das einst den Grafen von Montecuccoli gehörte, in einem Schluckloch verschwindet.
Dem französischen Schriftsteller Jules Verne diente der Abgrund von Pazin als Inspiration für seinen Roman Mathias Sandorf.
Die unterhalb der Stadt gelegene Höhle von Pazin (= Schluckloch des Paziner Baches) wurde 1896 erstmals erforscht. Sie zeigt sehr deutlich die geologischen Veränderungen in Istrien.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Luigi Dallapiccola, italienischer Komponist
- Fabio Filzi, italienischer Nationalheld
- Pier Antonio Quarantotti Gambini italienischer Schriftsteller
- Antun Motika Künstler
- Juraj Dobrila Bischof
Bildgalerie [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Städte: Buje | Buzet | Labin | Novigrad | Pazin | Poreč | Pula | Rovinj | Umag | Vodnjan
Gemeinden: Bale | Barban | Brtonigla | Cerovlje | Fažana | Funtana | Gračišće | Grožnjan | Kanfanar | Karojba | Kaštelir-Labinci | Kršan | Lanišće | Ližnjan | Lupoglav | Marčana | Medulin | Motovun | Oprtalj | Pićan | Raša | Sveta Nedelja | Sveti Lovreč | Sveti Petar u Šumi | Svetvinčenat | Tar-Vabriga | Tinjan | Višnjan | Vižinada | Vrsar | Žminj