Peniche

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Peniche (Begriffsklärung) aufgeführt.
Peniche
Wappen Karte
Wappen von Peniche
Peniche (Portugal)
Peniche
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Oeste
Distrikt: Leiria
Concelho: Peniche
Koordinaten: 39° 21′ N, 9° 23′ W39.356388888889-9.3822222222222Koordinaten: 39° 21′ N, 9° 23′ W
Einwohner: 27.630 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 77,55 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 356 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 2520
Kreis Peniche
Flagge Karte
Flagge von Peniche Position des Kreises Peniche
Einwohner: 27.630 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 77,55 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 356 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 6
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Peniche
Rua António Conceição Bento Mercado Municipal
2520 - 239 Peniche
Präsident der Câmara Municipal: António José Correia (CDU)[3]
Webpräsenz: www.cm-peniche.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Peniche (portugiesische Aussprache: [pˈniʃ]) ist eine Stadt in Portugal, die sowohl durch die vorgelagerte Inselgruppe der Berlengas als auch die zum Surfen geeigneten Wellen des Atlantiks touristische Bedeutung hat. Sie ist Portugals zweitgrößter Umschlagplatz für Sardinen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Peniche bekam das Stadtrecht im Jahre 1988.

Verwaltung[Bearbeiten]

Peniche ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Óbidos und Lourinhã. Im Westen grenzt Peniche an den Atlantischen Ozean.

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Peniche, wobei die ersten drei gemeinsam die Stadt Peniche bilden:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Festung der Stadt Peniche wurde 1557-70 errichtet, weitere Fortifikationen erfolgten bis 1645 nach Plänen des schon Ludwig XIII. dienenden französischen Militäringenieurs Nicolau de Langres. Während des Estado Novo (1930-74) bzw. der Salazar-Diktatur wurden darin politische Gefangene festgehalten. Da es dem späteren Generalsekretär der Kommunistischen Partei Portugals Álvaro Cunhal und anderen Genossen gelang, bei der berühmten „Flucht von Peniche“ am 3. Januar 1960 zu entkommen, erlangte sie einen gewissen Bekanntheitsgrad. Heute befindet sich in einem Teil des Gebäudes das Museo Regional.
  • Die Barock- und Mutterkirche Igreja de Nossa Senhora da Ajuda ist die älteste der Stadt aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Seiten des Kirchenschiffs wurden mit Tafeln aus Azulejos hoher künstlerischer Qualität versehen.

Küste[Bearbeiten]

Steilküste bei Peniche

Peniche liegt auf einer Halbinsel, geprägt durch eine hohe Steilküste, die nur im Hafenbereich und am nördlichen Ende flach zum Meer hin abfällt. Am westlichsten Punkt befindet sich das Cabo Carvoeiro mit einem Leuchtturm, wo die im Ozean liegende Inselgruppe der Berlengas sehr gut sichtbar ist. Ein Weg und Treppenstufen führen von der Küstenstraße zur Höhle Gruta da Furninha.

Südlich der Halbinsel erstreckt sich der langgezogene Sandstrand Praia do Medão, dessen gleich neben der Stadt liegender Teilbereich Praia dos Supertubos einer der bekanntesten Surfspots Portugals ist. Wegen seiner röhrenförmigen, langanhaltenden Wellen und seines sandigen Untergrundes wird er als vielleicht bester Europas eingeschätzt, zumal die Mauern des Hafens vor störendem Nordwind schützen. Aber auch im Norden, wo sich eine feinsandige Bucht über 5 km bis nach Baleal hinzieht, wird dem Sport des Wellenreitens nachgegangen.[4]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Katastrophen[Bearbeiten]

Am 27. Oktober 1892 fuhr der britische Passagierdampfer Roumania bei stürmischer See gegen die felsige Küste, versank und riss 113 Menschen in den Tod.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Peniche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Beaches of Baleal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. http://www.tintafresca.net/News/newsdetail.aspx?news=8019ecbb-2190-4b1e-907d-9c7ee66425a2&edition=61
  4. http://www.wannasurf.com/spot/Europe/Portugal/Central_Peniche/baleal/index.html
  5. http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=9A06E4DD1338E233A25752C0A9679D94639ED7CF