Óbidos (Portugal)
| Óbidos (Portugal) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
|
||||||
| Basisdaten | ||||||
| Region: | Centro | |||||
| Unterregion: | Oeste | |||||
| Distrikt: | Leiria | |||||
| Concelho: | Óbidos | |||||
| Koordinaten: | 39° 22′ N, 9° 10′ W39.362125-9.16070949Koordinaten: 39° 22′ N, 9° 10′ W | |||||
| Einwohner: | 11.689 (Stand: 30. Juni 2011)[1] | |||||
| Fläche: | 141,56 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2] | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner pro km² | |||||
| Höhe: | 49 m | |||||
| Kreis Óbidos (Portugal) | ||||||
|
||||||
| Einwohner: | 11.689 (Stand: 30. Juni 2011)[1] | |||||
| Fläche: | 141,56 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2] | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner pro km² | |||||
| Anzahl der Gemeinden: | 9 | |||||
| Verwaltung | ||||||
| Adresse der Verwaltung: | Câmara Municipal de Óbidos (Portugal) Edifício dos Paços do Concelho Largo de S. Pedro 2510-086 Óbidos |
|||||
| Webpräsenz: | www.cm-obidos.pt
|
|||||
Óbidos ist der Name einer Kleinstadt (Vila) sowie eines Kreises in der portugiesischen Region Centro und dort in der Unterregion Oeste im historischen Gebiet Estremadura.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Name der Stadt ist vom lateinischen Wort oppidum für befestigte Siedlung/Stadt abgeleitet. Bereits zur Zeit des Römischen Reiches existierte auf dem Gebiet der Stadt eine Siedlung mit dem Namen Eburobrittium. Nach dem Niedergang des Römischen Reiches war das Gebiet in westgotischer Hand, bis es von den Mauren erobert wurde. Im Zuge der Reconquista wurde es von Alfons I., dem ersten König Portugals 1148 zurückerobert. König Alfons II. vermachte die Stadt seiner Frau Urraca als Hochzeitsgeschenk. Seither und bis ins 16. Jahrhundert wiederholten verschiedene Könige diesen Brauch, weshalb die Stadt auch Vila das Rainhas (Stadt der Königinnen) genannt wurde.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Die heutige Stadtbefestigung mit Stadtmauer und Burg entstand zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Die Burg ließ König Dinis im 13. Jahrhundert errichten, die Stadtmauer stammt aus dem Jahr 1527 und ist bis ins 21. Jahrhundert unverändert geblieben. Die Mauer ist rundherum begehbar; auf der Burg wurde eine Pousada eingerichtet.
- Die Kirche Santa Maria stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert. 1444 schlossen hier König Alfons V. und Isabel von Portugal die Ehe. Die Kirche ist mit Azulejos ausgekleidet und enthält zahlreiche Gemälde der Malerin Josefa de Óbidos.
- Gegenüber der Kirche steht auf einer erhöhten Terrasse ein Schandpfahl, Zeichen des Stadtrechts der Gemeinde.
- Vor der Stadtmauer führt ein Aquädukt, der 1570 errichtet wurde, von Usseira her Wasser in die Stadt. Er ist noch weitgehend erhalten.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Josefa de Óbidos (1630–1684), Malerin, lebte und arbeitete den größten Teil ihres Lebens in Óbidos, wo sie auch gestorben und in der Kirche Sao Pedro beigesetzt ist.
[Bearbeiten] Kreis Óbidos
Óbidos ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Caldas da Rainha, Bombarral, Lourinhã und Peniche. Im Westen grenzt der Kreis an den Atlantischen Ozean.
Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Óbidos:
|
|
| Entwicklung der Einwohnerzahlen | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1801 | 1849 | 1900 | 1930 | 1960 | 1981 | 1991 | 2001 | 2004 |
| 12.428 | 7.970 | 17.659 | 9.877 | 11.316 | 10.538 | 11.188 | 10.875 | 11.187 |
[Bearbeiten] Nachweise
- ↑ a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
- ↑ a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Óbidos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Werbeseite Óbidos, auf lisbonweekendguild.com (en)
- Fotos von Óbidos, auf flickr.com
Alcobaça | Alvaiázere | Ansião | Batalha | Bombarral | Caldas da Rainha | Castanheira de Pera | Figueiró dos Vinhos | Leiria | Marinha Grande | Nazaré | Óbidos | Pedrógão Grande | Peniche | Pombal | Porto de Mós