Peter Eisenman

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Peter Eisenman

Peter Eisenman (* 11. August 1932 in Newark, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Architekt von internationalem Rang.

Leben[Bearbeiten]

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Peter Eisenman gilt als ein bedeutender Architekt der Gegenwart. Er lebt und arbeitet in New York. 1967 gründete er das Institute for Architecture and Urban Studies und erhielt internationale Preise für seine architektonischen Leistungen. Eisenman gehörte neben Michael Graves, Charles Gwathmey, John Hejduk und Richard Meier zur Architektengruppe New York Five, die sich der Wiederbelebung des Stils von Le Corbusier verschrieben hatte. 1984 nahm Eisenman an der Internationalen Bauausstellung in Berlin teil und baute eine Blockrandschließung am Checkpoint Charlie. Im Jahr 1991 vertrat er die USA auf der 5. Architektur-Biennale in Venedig. Auf der 9. Biennale stellte er seine Entwürfe für Santiago de Compostela vor. Peter Eisenman lehrte an den Universitäten Harvard, Princeton und an der Ohio State University. Zurzeit hat er Lehrstühle an der Universität Yale.

In Deutschland wurde Peter Eisenman vor allem durch seinen Entwurf für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin bekannt.

Bauten (Auswahl)[Bearbeiten]

Wexner Center for the Visual Arts in Columbus, 1989

Preise / Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Eigene Publikationen
  • The Formal Basis of Modern Architecture. Dissertation 1963. Faksimile, Lars Müller Publishers, 1. Auflage, 2006, ISBN 978-3037780718. (Englisch)
  • The Architecture of the Disaster. Passagen Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-85165-599-5.
  •  Ins Leere geschrieben. Schriften & Interviews 2. 1. Auflage. Passagen Verlag, Wien 2005 (übersetzt von Carl Christoph Claussen und Peter Kunitzky), ISBN 978-3-85165-675-6.
  • Barfuß auf weiß glühenden Mauern. Hrsg. von Peter Noever. Hatje Cantz, Stuttgart 2005, ISBN 3-7757-1561-4.
  • Aura und Exzeß. Zur Überwindung der Metaphysik der Architektur. Hrsg. von Ullrich Schwarz. Passagen Verlag, Wien 1995, ISBN 3-85165-165-0.
  • Houses of Cards. New York, Oxford 1987.
Sekundärliteratur
  • Cynthia Davidson (Hrsg.): Auf den Spuren von Peter Eisenman. Peter Eisenman – Sämtliche Arbeiten. Niggli, Sulgen/Zürich 2006, ISBN 3-7212-0589-8.
  • Werner Oechslin (Hrsg.): Peter Eisenman. Die formale Grundlegung der modernen Architektur. gta Verlag, Zürich 2005. ISBN 978-3-85676-067-0.
  • Gerber, Andri, "Theorie der Städtebaumetaphern. Peter Eisenman und die Stadt als Text". Chronos Verlag, Zürich, 2012. ISBN 978-3-0340-1114-3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Peter Eisenman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien