Picknick im Pyjama

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Filmdaten
Deutscher Titel Picknick im Pyjama
Originaltitel The Pajama Game
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1957
Länge 101 / 87 (gekürzte Fassung) Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie George Abbott,
Stanley Donen
Drehbuch George Abbott,
Richard Bissell
Produktion George Abbott,
Stanley Donen
Musik Richard Adler,
Jerry Ross
Kamera Harry Stradling
Schnitt William H. Ziegler
Besetzung

Picknick im Pyjama (Original: The Pajama Game) ist eine US-amerikanische Verfilmung des gleichnamigen Musicals mit Doris Day in der Hauptrolle aus dem Jahr 1957. Als literarische Vorlage für Musical und Film diente der Roman 7½ Cents von Richard Bissell, der auch an der Entstehung des Drehbuchs beteiligt war. Die Songs stammen von Richard Adler und Jerry Ross, während die Choreografien von Bob Fosse beigesteuert wurden.

Handlung[Bearbeiten]

Sid Sorokin ist der neue Betriebsleiter einer Pyjama-Fabrik in Cedar Rapids, Iowa. Dort verliebt er sich schon bald in die hübsche Arbeiterin Babe Williams, der er bei einem Picknick des Betriebs näherkommt. Ungünstigerweise ist Babe Mitglied der Arbeitergewerkschaft, die eine Lohnerhöhung von 7 ½ Cents pro Stunde fordert. Da der Manager der Fabrik nicht bereit ist, mehr Lohn zu zahlen, entsteht ein Tarifkonflikt, bei dem sich Sid und Babe an den gegensätzlichen Fronten unerbittlich gegenüberstehen.

Obwohl die Betriebsleitung die Belegschaft mit Entlassungen unter Druck setzt, reagieren die Arbeiter mit Streik und Sabotage der Produktion. Als Sid entdeckt, dass Babe absichtlich eine Maschine außer Betrieb setzt, sieht er sich gezwungen, sie zu entlassen. Als er jedoch herausfindet, dass die Lohnerhöhung schon vor Monaten vom Aufsichtsrat beschlossen wurde und sich der Manager das Geld in die eigene Tasche steckt, sorgt Sid dafür, dass die Arbeiter schließlich doch ihre Gehaltserhöhung bekommen. Als Babe davon erfährt, kehrt sie zu ihm zurück.

Hintergrund[Bearbeiten]

Für den Film wurde fast die komplette Originalbesetzung des Musicals The Pajama Game übernommen, das ab 1954 sehr erfolgreich am New Yorker Broadway lief. Nennenswerte Ausnahme war Janis Paige, deren Rolle im Film von Doris Day gespielt wurde.

Die Filmpremiere fand am 29. August 1957 in der New Yorker Radio City Music Hall statt. In Deutschland kam Picknick im Pyjama am 7. März 1958 in die Kinos.

Musik- und Tanznummern[Bearbeiten]

  • The Pajama Game (Richard Adler/Jerry Ross): gesungen vom Ensemble
  • Racing With the Clock (Adler/Ross): gesungen vom Ensemble
  • I’m Not At All In Love (Adler/Ross): gesungen von Doris Day
  • I’ll Never Be Jealous Again (Adler/Ross): gesungen von Eddie Foy Jr. und Reta Shaw
  • Hey There (Adler/Ross): gesungen von John Raitt und später erneut von Doris Day
  • Once-A-Year-Day! (Adler/Ross): gesungen von Doris Day, John Raitt und dem Ensemble
  • Small Talk (Adler/Ross): gesungen von Doris Day, John Raitt und dem Ensemble
  • There Once Was a Man (Adler/Ross): gesungen von Doris Day und John Raitt
  • Hernando’s Hideaway (Adler/Ross): gesungen und getanzt von Carol Haney, mit John Raitt und dem Ensemble
  • 7½ Cents (Adler/Ross): gesungen von Jack Straw, Doris Day und dem Ensemble
  • Steam Heat (Adler/Ross): gesungen und getanzt von Carol Haney

Kritiken[Bearbeiten]

„Gags, Musik und Tanz in einer unterhaltsamen Doris-Day-Komödie.“

Lexikon des internationalen Films[1]

„Eine wahrhaft fröhliche Adaption des Broadway-Musicals […]. Das Herausragendste an dem Film ist wohl die beeindruckende Choreografie von Bob Fosse.“

Time Out[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bei der Verleihung der Laurel Awards 1958 belegte John Raitt den dritten Platz in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einem Musical. Zudem war der Film als Bestes Musical nominiert. Des Weiteren erhielten George Abbott und Richard Bissell für ihr Drehbuch eine Nominierung für den Preis der Writers Guild of America.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Picknick im Pyjama im Lexikon des Internationalen Films
  2. "A truly joyous screen adaptation of the Broadway musical […]. The real star of the show is arguably Bob Fosse's stunning choreography.", vgl. timeout.com