Pietro da Cortona

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Allegorie der Flora, 1638

Pietro da Cortona (* 1. November 1596 in Cortona; † 16. Mai 1669 in Rom) war ein bedeutender Baumeister und Maler des römischen Hochbarock.

Leben[Bearbeiten]

Um 1612 zog Pietro da Cortona mit seinem Lehrmeister, dem Maler Andrea Commodi nach Rom. Cortonas Leistungen in Baukunst und Malerei sind gleichrangig. In der Malerei trug er wesentlich, vor allem durch die Ausmalung des Festsaales im Palazzo Barberini in Rom (1633–39), zur Entwicklung des monumentalen illusionistischen Deckenfreskos bei. Als Architekt gehörte er neben Bernini und Borromini zu den drei wichtigsten Programmatikern des römischen Hochbarock. Während sein früher Stil noch durch manieristische Formenfülle charakterisiert ist, nimmt sein Spätstil deutlich klassizistischere Züge an. Für die Dekorationskunst sind vor allem seine Arbeiten im Palazzo Pitti von Bedeutung. Sie beeinflussten beispielsweise Schlüters Dekorationsentwürfe für das Berliner Schloss.

Werke[Bearbeiten]

Steinigung des Hl. Stephan

Bauten[Bearbeiten]

Gemälde[Bearbeiten]

Nachruhm[Bearbeiten]

Nach 1850 malte der Genremaler Max Michael, der 20 Jahre in Rom gelebte hatte und 1875 als Professor nach Berlin berufen wurde, sein bekanntes Bild Pietro da Cortona malt ein Altarbild in einem Kloster.

Literatur[Bearbeiten]

  • Susanne Kunz-Saponaro: Rom und seine Künstler. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-17678-6, S. 57 ff.
  • Jörg Martin Merz: Pietro da Cortona and Roman Baroque Architecture. Yale University Press, New Haven (Conn.)/London 2008, ISBN 0300111231
  • Samuel Winninger: Große Jüdische National-Biographie, 1925-1936, Nachdruck 1979, S. 381-382.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pietro da Cortona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien