Richard Schmidt (Ruderer)

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Richard Schmidt Rudern
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 23. Mai 1987
Geburtsort Trier, Deutschland
Größe 190 cm
Gewicht 91 kg
Karriere
Disziplin Riemen
Verein RV Treviris Trier
Trainer Ralf Holtmeyer
Nationalkader seit 2004
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltcup 4 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der FISA Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 2004 Banyoles Vierer ohne
Silber 2005 Brandenburg Vierer ohne
Logo der FISA U23-Weltmeisterschaften
Gold 2007 Glasgow Vierer ohne
Logo der FISA Europameisterschaften
Silber 2007 Posen Vierer ohne
Gold 2010 Montemor-o-Velho Achter
Gold 2014 Belgrad Achter
Logo der FISA Weltmeisterschaften
Gold 2009 Posen Achter
Gold 2010 Hamilton Achter
Gold 2011 Bled Achter
Silber 2013 Chungju Achter
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold 2012 London Achter
letzte Änderung: 3. September 2013

Richard Schmidt (* 23. Mai 1987 in Trier) ist ein deutscher Riemenruderer. 2009, 2010 und 2011 wurde er Weltmeister im Achter. Darüber hinaus ist er seit den Olympischen Sommerspielen 2012 in London amtierender Olympiasieger im Achter.[1]

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten]

Richard Schmidt rudert für den RV Treviris 1921 e.V. Trier. Seit 2004 gewann er Medaillen im Juniorenbereich.

2007 startete er in Ottensheim erstmals bei einem Weltcup. Im gleichen Jahr gewann er gemeinsam mit Sebastian Schmidt, Fokke Beckmann und Kristof Wilke den Vierer ohne Steuermann bei den U23-Weltmeisterschaften. Im Herbst des Jahres belegte die Mannschaft bei den Europameisterschaften den zweiten Platz.

2008 startete Schmidt mit Beckmann beim Weltcup-Auftakt in München im Zweier ohne Steuermann und wurde am Ende der Saison für den deutschen Achter bei den U23-Weltmeisterschaften nominiert, mit dem er den vierten Rang erreichte.

Im Zuge der kurzfristigen Umbesetzung des Deutschlandachters im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 wurde Schmidt zudem als Ersatzmann für Peking nominiert. Er rückte zusammen mit Marco Neumann für das Halbfinale zu Gregor Hauffe und Urs Käufer in den Vierer ohne Steuermann, da Filip Adamski und Toni Seifert erkrankt waren. Die neu zusammengesetzte Mannschaft erreichte überraschend das Finale, dort musste jedoch wiederum Neumann durch Jochen Urban ersetzt werden, das Boot belegte den 6. und letzten Platz.[2]

Ein Jahr später bildete dieser Vierer den Kern des neuen Deutschlandachters, mit dem auch Schmidt bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2009 den Titel gewann. 2010 wurde er zusammen mit Kristof Wilke erstmals Deutscher Meister im Zweier ohne Steuermann. Mit dem Deutschlandachter, dem er weiterhin angehört, wurde er im September Europameister und im November Weltmeister.

Bei den Olympischen Spielen 2012 gewann er in London die Goldmedaille mit dem Deutschlandachter.[1]

Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2013 holte er Silber, hinter dem Vereinigten Königreich und vor den Vereinigten Staaten.

Internationale Erfolge[Bearbeiten]

  • 2004: 3. Platz Juniorenweltmeisterschaften im Vierer ohne Steuermann
  • 2005: 2. Platz Juniorenweltmeisterschaften im Vierer ohne Steuermann
  • 2007: 1. Platz U23-Weltmeisterschaften im Vierer ohne Steuermann
  • 2007: 2. Platz Europameisterschaften im Vierer ohne Steuermann
  • 2008: 4. Platz U23-Weltmeisterschaften im Achter
  • 2008: 6. Platz Olympische Spiele im Vierer ohne Steuermann
  • 2009: 1. Platz Weltmeisterschaften im Achter
  • 2010: 1. Platz Europa- und Weltmeisterschaften im Achter
  • 2011: 1. Platz Weltmeisterschaften im Achter
  • 2012: Goldmedaille bei den Olympischen Spielen im Achter[1]
  • 2013: 2. Platz Weltmeisterschaften im Achter
  • 2014: 1. Platz Europameisterschaften im Achter

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDeutschland-Achter gewinnt Gold. In: Spiegel Online. 1. August 2012, abgerufen am 3. August 2012.
  2. Virus bremst den Vierer aus Kölner Stadtanzeiger vom 17. August 2008