Rio Miño

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Fluss Miño/Minho auf der iberischen Halbinsel. Für den gleichnamigen Fluss in Jamaika siehe Rio Minho (Jamaika).
Rio Miño
Lage des Miño

Lage des Miño

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Spanien, Portugal
Flusssystem Rio Miño
Quelle Serra de Meira, Provinz Lugo, SpanienVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 600 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Westlich von Caminha in den Atlantik41.865277777778-8.86972222222220Koordinaten: 41° 51′ 55″ N, 8° 52′ 11″ W
41° 51′ 55″ N, 8° 52′ 11″ W41.865277777778-8.86972222222220
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 600 m
Länge 310 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Großstädte Ourense
Mittelstädte LugoVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Rio Miño (spanisch und galicisch) bzw. Minho (portugiesisch) ist ein 310 Kilometer langer Fluss im Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Er fließt durch die autonome Gemeinschaft Galicien in Spanien und bildet in seinem Unterlauf auf 70 Kilometern Länge die Grenze zu Portugal.

Blick vom Monte Santa Trega auf das Mündungsgebiet des Miño, im Hintergrund Caminha (Portugal)

Der Miño hat seinen Ursprung im Zusammenfluss mehrerer Quellflüsse im Pedregal de Irimia in den Bergen der Serra de Meira in der Provinz Lugo. Seine wichtigsten Nebenflüsse sind Sil, Neira, Barbantiño und Búbal.

Bedeutende Ortschaften und Städte entlang des Miño sind die alten Bischofsstädte und Provinzhauptstädte Lugo und Ourense sowie der Ort Tui und Valença, bekannt ist auch das am Jakobsweg gelegene Portomarín, das dem Belesar-Stausee weichen musste und 50 m höher neu aufgebaut wurde. Zwischen dem portugiesischen Caminha und dem spanischen A Guarda (span. La Guardia) am Fuße des Berges Santa Trega (span. Santa Tecla) mündet der Miño in den Atlantik.

Der Fluss hieß in der Antike Minius und hatte den gleichen Verlauf wie heute, führte aber mehr Wasser. Bei Valença überquert den Fluss etwa sechs Kilometer südwestlich der Stadt eine einbogige römische Brücke, die Ponte Velha von Chamozinhos.

Der Belesar-Stausee bei Portomarin. Bildbestimmend die moderne Brücke, dahinter die ältere Brücke und im Vordergrund Reste (Pfeiler) der mittelalterlichen Brücke. Die älteren Brücken sind wegen des niedrigen Wasserstandes des Belesar-Stausees während der Trockenheit im Sommer 2005 zu sehen.

Weblinks[Bearbeiten]