Saint-Gildas-de-Rhuys

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Saint-Gildas-de-Rhuys
Wappen von Saint-Gildas-de-Rhuys
Saint-Gildas-de-Rhuys (Frankreich)
Saint-Gildas-de-Rhuys
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Vannes
Kanton Sarzeau
Koordinaten 47° 30′ N, 2° 50′ W47.500833333333-2.8366666666667Koordinaten: 47° 30′ N, 2° 50′ W
Höhe 0–42 m
Fläche 15,28 km²
Einwohner 1.667 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 109 Einw./km²
Postleitzahl 56730
INSEE-Code
.

Saint-Gildas-de-Rhuys (bretonisch: Lokentaz oder Sant-Weltaz) ist eine französische Gemeinde mit 1667 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Gemeindeverband Communauté de communes de la Presqu'île de Rhuys und liegt an der Südküste der Rhuys-Halbinsel. Benachbarte Gemeinden sind Sarzeau im Osten und Arzon im Westen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 851 911 980 1035 1141 1436 1625

Quelle: INSEE

Ähnlich wie in anderen Orten an der Südküste der Bretagne (z.B. Damgan oder Pénestin) ist der Anteil der Zweitwohnungen sehr hoch: Nur 25 % aller Wohnungen sind Hauptwohnsitze, der Rest sind Zweitwohnungen oder nur gelegentlich belegte Wohnungen (Quelle: INSEE [1])

Kloster Saint-Gildas-en-Rhuys[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Kloster Saint-Gildas-en-Rhuys

Das Kloster Saint-Gildas-en-Rhuys wurde der Legende nach im Jahr 536 durch den heiligen Gildas, einen britischen Mönch, gegründet. In den nachfolgenden Jahrhunderten erfuhr das Kloster einen raschen Aufschwung, wurde jedoch während der Normanneneinfälle im 9. und 10. Jahrhundert verlassen. Anfang des 11. Jahrhunderts erfolgte die Neugründung des Klosters. Die heutigen Kirchenbauten stammen aus dem späten 11. und frühen 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert verfiel die Kirche, wurde jedoch in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts durch den Architekten Delourme wiederaufgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts fand eine Restauration der noch erhaltenen romanischen Bauteile statt.[2] Sehenswert sind heute vor allem der gut erhaltene romanische Chorumgang, der eines der seltenen Beispiele romanischer Baukunst in der Bretagne darstellt, sowie die Reliquiare, die in der Sakristei besichtigt werden können.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Gildas-de-Rhuys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Insee - Résultats du recensement de la population - 2007 Saint-Gildas-de-Rhuys. recensement.insee.fr. Abgerufen am 16. Februar 2011.
  2. Ministére de la culture - Mérimée. culture.gouv.fr. Abgerufen am 16. Februar 2011.