St. Willibald

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde, zu anderen Bedeutungen siehe St. Willibald (Begriffsklärung).
St. Willibald
Wappen von St. Willibald
St. Willibald (Österreich)
St. Willibald
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 14,51 km²
Koordinaten: 48° 22′ N, 13° 41′ O48.36083333333313.685277777778455Koordinaten: 48° 21′ 39″ N, 13° 41′ 7″ O
Höhe: 455 m ü. A.
Einwohner: 1.115 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 77 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4762
Vorwahl: 07762
Gemeindekennziffer: 4 14 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Willibald 21
4762 St. Willibald
Website: www.sankt-willibald.at
Politik
Bürgermeister: Josef Jobst (ÖVP)
Gemeinderat: (2003)
(19 Mitglieder)
10 ÖVP, 6 SPÖ, 3 FPÖ
Lage der Gemeinde St. Willibald im Bezirk Schärding
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Über dieses Bild
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Willibald (Sankt Willibald) ist eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1115 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Geografie[Bearbeiten]

St. Willibald liegt auf 455 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,7 km, von West nach Ost 6 km. Die Gesamtfläche beträgt 14,5 km². 28,3 % der Fläche sind bewaldet, 62,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde[Bearbeiten]

Aichet, Antlangkirchen, Geiselham, Kleinpireth, Oberantlang, Patrichsham, St. Willibald, Wamprechtsham und Geizedt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Grün ein silberner, mit einer roten Wellenleiste belegter Schrägbalken; oben ein silbernes, linkes Obereck, belegt mit drei blauen, aufrechten Rauten, unten zwei goldene Pfeile schräg übereinander. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Schwarz.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet war bereits zur Kelten- und Römerzeit besiedelt. Seit Gründung des Herzogtums Bayern war das Gebiet bayrisch. 777 wird "fluenta Antalanga" (Antlangbach) urkundlich genannt, das Dorf Aichet wird 1110 zum ersten Mal erwähnt. Erst für das Jahr 1489 wird das Dorf "sand Willbald" genannt. Das Gemeindegebiet kam 1780 nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz kgl. bayrisch, gehört die Gemeinde seit 1814 endgültig zu Österreich ob der Enns und teilt seither dessen Geschichte. Bis Ende 2002 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Raab, nach dessen Auflösung wurde sie dem Gerichtsbezirk Schärding zugewiesen.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Josef Jobst von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1130 Einwohner, 2001 dann 1141 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Pfarrkirche St. Willibald
  • Kath. Pfarrkirche St. Willibald: Eine spätgotische zweischiffige Hallenkirche und ehemalige Wallfahrtskirche mit einer großteils neugotischen Einrichtung. Die barocke Glockenstube wurde 1733 auf den Kirchturm aufgesetzt.
  • Kath. Filialkirche St. Jakob

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St. Willibald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien