Enzenkirchen

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Enzenkirchen
Wappen von Enzenkirchen
Enzenkirchen (Österreich)
Enzenkirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 23,29 km²
Koordinaten: 48° 23′ N, 13° 39′ O48.38333333333313.65373Koordinaten: 48° 23′ 0″ N, 13° 39′ 0″ O
Höhe: 373 m ü. A.
Einwohner: 1.758 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 75 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4761
Vorwahl: 07762
Gemeindekennziffer: 4 14 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Enzenkirchen 111
4761 Enzenkirchen
Website: www.enzenkirchen.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Franz Hochegger (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
9 SPÖ, 7 ÖVP, 3 FPÖ
Lage der Gemeinde Enzenkirchen im Bezirk Schärding
Altschwendt Andorf Brunnenthal (Oberösterreich) Diersbach Dorf an der Pram Eggerding Engelhartszell an der Donau Enzenkirchen Esternberg Freinberg Kopfing im Innkreis Mayrhof Münzkirchen Raab Rainbach im Innkreis Riedau Sankt Aegidi St. Florian am Inn St. Marienkirchen bei Schärding St. Roman St. Willibald Schardenberg Schärding Sigharting Suben Taufkirchen an der Pram Vichtenstein Waldkirchen am Wesen Wernstein am Inn Zell an der Pram OberösterreichLage der Gemeinde Enzenkirchen im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Enzenkirchen ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1758 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Geografie[Bearbeiten]

Enzenkirchen liegt auf 373 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,9 km, von West nach Ost 5,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 23,3 km². 22,3 % der Fläche sind bewaldet, 70,% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde[Bearbeiten]

Enzenkirchen, Bimmersdorf, Goldberg, Hacking, Heitzing, Hintersberg, Jagern, Kenading, Kriegen, Landersberg, Matzing, Mühlwitraun, Oberantlang, Oberau, Oberhaigen, Oberleiten, Ratzenbach, Reiting, Ruprechtsberg, Schwarzenberg, Straßwitraun, Ungernberg.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Unter rotem Schildhaupt, darin drei goldene Kugeln, in Silber ein blauer, goldbewehrter und gekrönter Greif mit roter Zunge. Gemeindefarben: Weiß-Blau

Brunnen mit Marktwappen von Enzenkirchen

Geschichte[Bearbeiten]

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch. Eine Eigenkirche ist schon im 11. Jahrhundert nachgewiesen. Die heutige Pfarrkirche wurde um 1530 errichtet. Enzenkirchen kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Österreich ob der Enns. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Bis Ende 2002 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Raab, nach dessen Auflösung wurde sie dem Gerichtsbezirk Schärding zugewiesen.

Burgstall Straßwitraun

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Hochegger von der SPÖ. Vizebürgermeister ist Johann Starzengruber, ebenfalls von der SPÖ.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1748 Einwohner, 2001 dann 1756 Einwohner.

Vereine[Bearbeiten]

  • Fußball- und Tennisverein: Während der Fussballsaison 2006/2007 wurde für den ehemaligen Sportverein Enzenkirchen (Fußball und Tennis) ein neues Vereinsgebäude samt Tribüne errichtet. Dieses wurde im Sommer 2007 feierlich eröffnet und ist seit der Herbstsaison in Benützung.

Sektionsleiter des Fussballvereines ist derzeit Franz Lang mit seinen Stellvertretern Roman Auzinger und Manfred Zauner. Trainer der Kampfmannschaft und der Reserve ist seit Beginn der Frühjahrssaison 2010/11 Franz Parzer.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Enzenkirchner Heimathaus
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Enzenkirchen
  • Heimathaus: Das Heimatmuseum verdanken die Enzenkirchner dem Kaufmann Richard Eichinger, der nach seiner Ernennung zum Ehrenbürger von Enzenkirchen im Jahre 1986 sowohl das Mesnerhaus genannte Elternhaus seiner 1983 verstorbenen Gattin Anna, geb. Auzinger, als auch seine nun hier ausgestellten Sammlungen der Gemeinde schenkte. Einen großen Teil der Objekte der Volkskunst und des religiösen Brauchtums hat Anna Eichinger gesammelt. Das Haus ist in der Überlieferung auch als „Regenstall“ bekannt. Ein im Regen gefundenes und deshalb Regen genanntes Findelkind soll hier einmal seine Heimstatt gehabt haben. Im Jahre 1994 wurde im Gemeinderat Enzenkirchen unter Bürgermeister Franz Hochegger beschlossen, die notwendigen Sanierungsarbeiten am Haus vornehmen zu lassen und nach einer Inventarisierung des Ausstellungsgutes (Unterlagen von R. Eichinger waren nicht vorhanden) damit ein Heimathaus einzurichten. Neben den Fotos von Richard und Anna Eichinger u. a. noch Fotos der Schwestern von Frau Eichinger, die das Ehepaar bei seiner Sammlertätigkeit in bester Weise unterstützt haben.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Enzenkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien