Stefan Emmerling

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Stefan Emmerling
Spielerinformationen
Geburtstag 10. Februar 1966
Geburtsort HeidelbergDeutschland
Größe 178 cm
Position Abwehr, Mittelfeld
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1

0000–1987
1987–1989
1989–1995
1995–1996
1996–2000
2000–2002
TSV Meckesheim
SV Sandhausen
1. FC Kaiserslautern
SG Wattenscheid 09
Hannover 96
MSV Duisburg
Fortuna Düsseldorf


28 0(1)
180 (10)
14 0(0)
105 0(3)
21 0(3)
Stationen als Trainer
2002–2002
2003–2007
2007–2009
2009
2010–2012
2012–2013
Fortuna Düsseldorf
Alemannia Aachen II
Kickers Emden
Rot Weiss Ahlen
FC Rot-Weiß Erfurt
Wormatia Worms
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 22. Dezember 2012

Stefan Emmerling (* 10. Februar 1966 in Heidelberg) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Von 1987 bis 2000 bestritt Emmerling 249 Bundesliga- und 106 Zweitligaspiele für den 1. FC Kaiserslautern, die SG Wattenscheid 09, Hannover 96 und den MSV Duisburg. Am 22. Spieltag der Bundesliga-Saison 1996/97 erzielte er im Trikot des MSV Duisburg gegen den FC Schalke 04 drei Eigentore. Bis heute führt er damit die Liste der meisten geschossenen Eigentore in einem Bundesliga-Spiel an.[1] Von 2000 bis 2002 stand er bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag. Ab dem 3. April 2002 leitete Emmerling gemeinsam mit Pierre Esser das Training der Fortuna während der letzten Regionalligaspiele, wobei er den späteren Bundesligaprofi Axel Bellinghausen in die 1. Mannschaft beförderte.

Alemannia Aachen II war von 2003 bis 2007 die erste Station des ehemaligen Bundesligaprofis als Trainer. Er führte den Verein in der Saison 2006/07 auf Platz 2 der Oberliga Nordrhein. Vom 1. Juli 2007 bis April 2009 war Emmerling Trainer des Drittligisten Kickers Emden. Am 9. April 2009 wurde Stefan Emmerling als neuer Trainer von Rot Weiss Ahlen verpflichtet. Er trat sein Amt vorzeitig am 16. April 2009 an, nachdem Ahlen aufgrund der angespannten sportlichen Situation Emden um die Freigabe gebeten und Emmerling seinen Vertrag mit den Kickers aufgelöst hatte.[2] Am 20. September 2009 wurde Emmerling nach anhaltender Erfolglosigkeit als Trainer bei RW Ahlen beurlaubt.[3] Ende März 2010 wurde Emmerling als Cheftrainer vom Drittligisten Rot-Weiß Erfurt verpflichtet und erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende 2009/10, der sich im Falle des Klassenerhaltes automatisch um ein Jahr verlängern sollte. Nach einem 0:2 gegen Arminia Bielefeld am 6. Spieltag der 3. Liga wurde Emmerling von Rot-Weiß Erfurt entlassen. Bis dahin hatte er mit seinem Team nur einen Punkt geholt.

Seit dem 21. Dezember 2012 war Emmerling Trainer beim Südwest-Regionalligisten Wormatia Worms als Nachfolger von Ronny Borchers.[4] Nach einer 1:3-Niederlage gegen den SVN Zweibrücken trat Emmerling am 29. September 2013 von seinem Posten zurück.[5] Zuvor war die Mannschaft auf Platz 14 der Tabelle abgerutscht und konnte die Erwartungen in die Spielzeit 2013/2014 nicht erfüllen.

Erfolge[Bearbeiten]

als Spieler

  • DFB-Pokal-Finalist 1998 mit dem MSV Duisburg

als Trainer

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Der König der Eigentorschützen
  2. Stefan Emmerling kommt sofort
  3. Emmerling in Ahlen beurlaubt - Artikel auf kicker.de
  4. Der neue Chef-Trainer von Wormatia Worms heißt Stefan Emmerling wormatia.de, abgerufen am 3. Januar 2013
  5. Trainer Stefan Emmerling tritt von seinem Amt zurück wormatia.de, abgerufen am 10. Oktober 2013