Trouville-sur-Mer
| Trouville-sur-Mer | ||
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| Region | Basse-Normandie | |
| Département | Calvados | |
| Arrondissement | Lisieux | |
| Kanton | Trouville-sur-Mer | |
| Koordinaten | 49° 22′ N, 0° 5′ O49.36750.0816666666666677Koordinaten: 49° 22′ N, 0° 5′ O | |
| Höhe | 0–148 m | |
| Fläche | 6,79 km² | |
| Einwohner | 4.821 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 710 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 14360 | |
| INSEE-Code | 14715 | |
| Website | www.trouvillesurmer.org | |
Trouville-sur-Mer ist ein französisches Seebad mit 4821 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) im Département Calvados, Normandie. Es liegt etwa 200 km nordwestlich von Paris entfernt an der feinsandigen Küste des Ärmelkanals.
Im Gegensatz zu Deauville, einem Ort in unmittelbarer Nachbarschaft am anderen Ufer der Touques und 1859 vom Architekten Brunet auf dem Reißbrett entworfen, ist Trouville ein historisch gewachsener Fischerhafen. Während Deauville mit Regatten und Pferderennen schon früh Urlauber anlockte und mit einer Eisenbahnverbindung von Paris aufwartete, konnte Trouville erst die Aufmerksamkeit der Städter auf sich lenken, als Eugène Cornuché im ausgehenden 19. Jahrhundert dort ein Spielcasino eröffnete. Sukzessive wurde der Ort immer beliebter, wovon zahlreiche Prachtbauten der Jahrhundertwende zeugen. Für Touristen aus England wurde ein (heute nicht mehr vorhandener) Pier angelegt, der die Passagiere der Fähren aus Le Havre aufnehmen sollte. Ein bekanntes Hotel am Pier waren die Roches Noires, in denen später auch die Schriftstellerin Marguerite Duras eine Wohnung besaß.
Eine architektonisch herausragende Villa, die vom Schauspieler Gérard Depardieu gekauft wurde, heißt Les Muriers und gehörte Geneviève Straus, einer Tochter des Komponisten Jacques Fromental Halévy und Gattin des Komponisten Georges Bizet. Diese Villa, die auf einem der Hänge gelegen ist, die Trouville umgeben, zeigt paradigmatisch den normannischen Profanbaustil, der zum Synonym der Architektur der Bade- und Kurorte in Europa wurde.
In der Villa Montebello befindet sich heute das Musée de Trouville mit stadthistorisch und kunstgeschichtlich interessanten Exponaten.
Der niederländische Gartengestalter Arend Jan van der Horst gestaltete in Trouville den Garten einer Fischerhütte[1].
Die côte fleurie zwischen Honfleur und Trouville gilt als Wiege des Impressionismus. Dort arbeiteten Künstler wie Eugène Boudin und Claude Monet.
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Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]
Trouville pflegt Partnerschaften mit Barnstaple im Großbritannien und mit Vrchlabí in Tschechien.
Literatur[Bearbeiten]
- Marguerite Duras: Sommer 1980, ISBN 3-518-11205-8
- Undine Gruenter: Sommergäste in Trouville, ISBN 3-446-20270-6
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Arend Jan van der Horst, Movements in Green. Conceptual Landscape Gardening/Conceptuele tuinarchitectuur. Terra, Lanoo 2008, 184
Weblinks[Bearbeiten]
Offizielles Informationsangebot
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