U-Bahnhof Kolumbusplatz

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Kolumbusplatz
U-Bahn.svg
U-Bahnhof in München
Kolumbusplatz
U-Bahnhof Kolumbusplatz
Basisdaten
Ortsteil Au
Eröffnet 18. Oktober 1980
Gleise (Bahnsteig) 3 (Mittelbahnsteig, Seitenbahnsteig)
Nutzung
Strecke(n) Stammstrecke 2
Linie(n) U1, U2, U7,
Umstiegsmöglichkeiten Bus

Der U-Bahnhof Kolumbusplatz ist ein Bahnhof der U-Bahn München auf der Strecke der Linien U1 und U2, sowie seit dem 12. Dezember 2011 der Verstärkungslinie U7, die nur in der morgendlichen Hauptverkehrszeit fährt.

Außergewöhnlich sind die drei Gleise: Zwei Gleise teilen sich einen Bahnsteig und dienen den anschließend auf einer Strecke verlaufenden Linien U1 und U2 für die Fahrt stadteinwärts, damit bei Verzögerungen keine Standzeiten im Tunnel entstehen. Ein weiterer Bahnsteig erschließt das dritte Gleis, auf dem beide U-Bahnlinien bei ihrer Fahrt stadtauswärts halten, um anschließend auf getrennten Strecken Richtung Mangfallplatz bzw. Messestadt Ost weiterzufahren.

Lage[Bearbeiten]

Der U-Bahnhof Kolumbusplatz befindet sich im Münchner Stadtteil Au unterhalb der Kolumbusstraße rechts der Isar und verläuft in nord-südlicher Richtung. Sein Südende am Kolumbusplatz ist beinahe am Münchner Eisenbahn-Südring der Deutschen Bahn.

Der Kolumbusplatz und die Kolumbusstraße sind nach Christopher Kolumbus, dem Entdecker Amerikas, benannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der dreigleisige U-Bahnhof Kolumbusplatz wurde am 18. Oktober 1980 eröffnet und dient als südlicher Verzweigungsbahnhof der U-Bahnlinien U1 und U2, die sich hier trennen bzw. wieder aufeinandertreffen. Erst als 1997 der südliche Abschnitt der U1 eröffnet wurde, konnte auch das dritte Gleis in Betrieb genommen werden, das aber schon beim Bau des Bahnhofs für diesen Zweck verwirklicht wurde.

Verkehr[Bearbeiten]

Linie Linienverlauf
U1 Olympia-Einkaufszentrum – Georg-Brauchle-Ring – Westfriedhof – Gern – Rotkreuzplatz – Maillingerstraße – Stiglmaierplatz – Hauptbahnhof – Sendlinger Tor – Fraunhoferstraße – Kolumbusplatz – Candidplatz – Wettersteinplatz – St.-Quirin-Platz – Mangfallplatz
U2 Feldmoching – Hasenbergl – Dülferstraße – Harthof – Am Hart – Frankfurter Ring – Milbertshofen – Scheidplatz – Hohenzollernplatz – Josephsplatz – Theresienstraße – Königsplatz – Hauptbahnhof – Sendlinger Tor – Fraunhoferstraße – Kolumbusplatz – Silberhornstraße – Untersbergstraße – Giesing – Karl-Preis-Platz – Innsbrucker Ring – Josephsburg – Kreillerstraße – Trudering – Moosfeld – Messestadt West – Messestadt Ost
U7 Westfriedhof – Gern – Rotkreuzplatz – Maillingerstraße – Stiglmaierplatz – Hauptbahnhof – Sendlinger Tor – Fraunhoferstraße – Kolumbusplatz – Silberhornstraße – Untersbergstraße – Giesing – Karl-Preis-Platz – Innsbrucker Ring – Michaelibad – Quiddestraße – Neuperlach Zentrum

Gestaltung[Bearbeiten]

U-Bahnhof Kolumbusplatz

Der U-Bahnhof Kolumbusplatz folgt in seinem Erscheinungsbild einer gestalterischen Gesamtlinie, die das städtische U-Bahn-Referat für die Planung der 1980 eröffneten Bahnhöfe der U-Bahnlinien U8 (heute: U2) und U1 entwickelte.

An den Wänden der Bahnsteighalle finden sich orange Wandpaneele aus Eternitplatten, deren Ecken abgerundet sind. Die Säulen wurden mit grünen Mosaikfliesen verkleidet. Der Boden wurde mit Isarkiesel-Kunststeinen bestückt, die Deckenverblendung erfolgte mit Aluminium-Lamellen. Die Beleuchtung erfolgt über drei durchgehende Lichtbänder an der Bahnhofsdecke. Die Möblierung erfolgte in der Linienfarbe der U2 (damals noch U8) in Karminrot.

Beide Bahnsteige wurden 1987 nachträglich mit Aufzügen zur Oberfläche ausgestattet, deren Aufzugsschächte innen mit Wandbemalungen verziert wurden.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Kolumbusplatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.11919611.576816Koordinaten: 48° 7′ 9″ N, 11° 34′ 37″ O