U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Olympia-Einkaufszentrum
U-Bahn.svg
U-Bahnhof in München
Basisdaten
Ortsteil Moosach
Eröffnet 31. Oktober 2004 (Obere Ebene)

28. Oktober 2007 (Untere Ebene)

Gleise (Bahnsteig) Obere Ebene: 2 (2 Seitenbahnsteige)

Untere Ebene: 2 (Mittelbahnsteig)

Nutzung
Strecke(n) Stammstrecke 1, Stammstrecke 2
Linie(n) U1, U3
Umstiegsmöglichkeiten Bus

Der Münchner U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum ist nach dem gleichnamigen Einkaufszentrum benannt und besteht aus zwei Ebenen.

Ebene 1[Bearbeiten]

Olympia-Einkaufszentrum (U1)

Die obere Ebene wurde am 31. Oktober 2004 eröffnet und wird von der U1 bedient. Der Bahnhof ist ihr nördlicher Endpunkt und liegt 11,50 Meter unter der Hanauer Straße. Er besitzt 2 Sperrengeschosse. Das nördliche besitzt ein Bike-and-Ride-Parkhaus, was einmalig im Münchner Untergrund ist und bietet direkten Zugang ins OEZ. Das südliche führt unter anderem zum Bahnsteig der U3. In einem ist ein Kunstwerk von Olaf Metzel untergebracht, das aus 3 Leitplanken den Verkehr der Oberfläche im U-Bahnhof symbolisieren soll. Der Bahnhof besitzt, im Gegensatz zu den meisten anderen in München, Außenbahnsteige, um eine Umsteigeebene zum Bahnsteig der nahezu rechtwinklig kreuzenden U3 zu sparen. Der säulenlose Bahnsteig ist mit einer Spannweite von über 17 Metern die größte freitragende Stahlbetondecke im Bereich der Münchner U-Bahn. Die Decke ist blau lackiert und gibt mit dem Licht den Wänden aus gefalteten, teilweise verspiegelten Edelstahlblechen und dem hellen Steinboden eine angenehme Atmosphäre.

Ebene 2[Bearbeiten]

Olympia-Einkaufszentrum (U3)

Auf der unteren Ebene, die am 28. Oktober 2007 eröffnet wurde, verkehrt die U3. Bis zur Eröffnung der Strecke nach Moosach am 11. Dezember 2010 war dies der nördliche Endpunkt der Linie. Der Bahnhof liegt unter der Pelkovenstraße und besitzt ein Sperrengeschoss mit Verbindung zur U1 und eines über das man die Pelkovenstraße erreichen kann. Die Hintergleiswände bestehen aus pyramidenförmigen Edelstahlelementen, damit sie das Licht reflektieren. Die Beleuchtung ist an der blau gestrichenen Decke mit ellipsoid geformten Verstrebungen auf halber Höhe befestigt. Der Innenausbau der beiden Bahnhöfe stammt von Betz Architekten München.

Linienübersicht[Bearbeiten]

Linie Verlauf
U1 Olympia-Einkaufszentrum – Georg-Brauchle-Ring – Westfriedhof – Gern – Rotkreuzplatz – Maillingerstraße – Stiglmaierplatz – Hauptbahnhof – Sendlinger Tor – Fraunhoferstraße – Kolumbusplatz – Candidplatz – Wettersteinplatz – St.-Quirin-Platz – Mangfallplatz
U3 Moosach – Moosacher St.-Martins-Platz – Olympia-Einkaufszentrum – Oberwiesenfeld – Olympiazentrum – Petuelring – Scheidplatz – Bonner Platz – Münchner Freiheit – Giselastraße – Universität – Odeonsplatz – Marienplatz – Sendlinger Tor – Goetheplatz – Poccistraße – Implerstraße – Brudermühlstraße – Thalkirchen – Obersendling – Aidenbachstraße – Machtlfinger Straße – Forstenrieder Allee – Basler Straße – Fürstenried West

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

48.18208211.529852Koordinaten: 48° 10′ 55″ N, 11° 31′ 47″ O