Valerie Adams

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Valerie Adams Leichtathletik
Valerie Vili Berlin 2009.JPG

Valerie Adams bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009

Voller Name Valerie Kasanita Adams
Nation NeuseelandNeuseeland Neuseeland
Geburtstag 6. Oktober 1984
Geburtsort Rotorua
Größe 193 cm
Gewicht 110 kg
Karriere
Disziplin Kugelstoßen
Trainer Jean-Pierre Egger
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold 2008 Peking 20,56 m
Gold 2012 London 20,70 m
IAAF.svg Weltmeisterschaften
Bronze 2005 Helsinki 19,62 m
Gold 2007 Ōsaka 20,54 m
Gold 2009 Berlin 20,44 m
Gold 2011 Daegu 21,24 m
Gold 2013 Moskau 20,88 m
IAAF.svg Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2002 Kingston 17,73 m
IAAF.svg Jugendweltmeisterschaften
Gold 2001 Debrecen 16,87 m
IAAF.svg Hallenweltmeisterschaften
Gold 2008 Valencia 20,19 m
Silber 2010 Doha 20,49 m
Gold 2012 Istanbul 20,54 m
Gold 2014 Sopot 20,67 m
Logo der Commonwealth Games Federation Commonwealth Games
Silber 2002 Manchester 17,45 m
Gold 2006 Melbourne 19,66 m
Gold 2010 Delhi 20,47 m
letzte Änderung: 9. März 2014
Adams als Siegerin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka.

Valerie Kasanita Adams, ONZM (* 6. Oktober 1984 in Rotorua) ist eine neuseeländische Leichtathletin. Sie ist zweifache Olympiasiegerin und vierfache Weltmeisterin im Kugelstoßen.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Adams begann im Alter von 14 Jahren mit dem Leistungssport. Bereits als Juniorin gehörte sie zu den stärksten Kugelstoßerinnen ihres Landes. Im Alter von 16 Jahren wurde sie 2001 zum ersten Mal Neuseeländische Meisterin, im gleichen Jahr wurde sie Jugendweltmeisterin. 2002 gewann sie den Titel bei den Juniorenweltmeisterschaften in Kingston und holte bei den Commonwealth Games in Manchester die Silbermedaille.

2003 nahm sie an den Weltmeisterschaften in Paris/Saint-Denis teil und wurde im Kugelstoßen mit einer Weite von 18,65 m Fünfte. Im Jahr darauf erreichte sie bei den Olympischen Spielen in Athen ebenfalls das Finale und belegte am Ende des Wettkampfs mit 18,56 m Rang acht.

Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki belegte Adams mit einer Weite von 19,62 m den dritten Rang. 2006 siegte sie bei den Commonwealth Games in Melbourne mit 19,66 m. Ein Jahr später gewann sie die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka. Im letzten Durchgang des Wettbewerbs erzielte sie eine Weite von 20,54 m und verdrängte die Weißrussin Nadseja Astaptschuk auf den zweiten Platz. Mit diesem Titelgewinn gelang es ihr, im Jugend-, im Junioren- und im Seniorenbereich den Weltmeistertitel zu gewinnen (zuvor schafften das nur Jana Pittman 2003, Jelena Issinbajewa 2005 und Veronica Campbell 2007). Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin konnte sie ihren Titel mit einer Weite von 20,44 m erfolgreich verteidigen. Zwei Jahre später wiederholte sie ihren Erfolg. Mit einer Weite von 21,24 m gewann sie im südkoreanischen Daegu bei den Weltmeisterschaften 2011 ihre dritte Goldmedaille bei Welttitelkämpfen. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau gewann sie mit einer Weite von 20,88 m erneut den Titel und wurde damit zur erfolgreichsten Kugelstoßerin bei Weltmeisterschaften.

Das Olympiajahr 2008 begann für Valerie Adams mit dem Titelgewinn bei den Hallenweltmeisterschaften 2008 in Valencia. Im Sommer feierte sie ihren größten Erfolg. Mit einer Weite von 20,56 m wurde sie Olympiasiegerin im Kugelstoßen bei den Olympischen Spielen in Peking. Valerie Adams war damit die erste Frau seit Yvette Williams 1952, die für Neuseeland eine olympische Goldmedaille in der Leichtathletik gewinnen konnte. Auch bei den Olympischen Spielen 2012 in London wurde Valerie Adams Goldmedaillen-Gewinnerin im Kugelstoßen; zwar hatte die Weißrussin Nadseja Astaptschuk 66 cm weiter gestoßen, wurde jedoch weger zweier positiver Doping-Proben disqualifiziert.

Bis 2007 wurde sie siebenmal Neuseeländische Meisterin im Kugelstoßen. Außerdem wurde sie 2003 die nationale Meisterin im Hammerwurf und 2004 im Diskuswurf.

Bei einer Körpergröße von 1,96 m beträgt ihr Wettkampfgewicht 120 kg. Adams ist mütterlicherseits tonganischer und väterlicherseits schottischer Abstammung. Sie war einige Jahre mit dem neukaledonischen Diskuswerfer Bertrand Vili verheiratet. Bei den Weltmeisterschaften 2005, 2007 und 2009 startete sie unter dem Namen Valerie Vili, 2010 ließ sie sich scheiden und tritt seitdem wieder unter ihrem Geburtsnamen an.

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Valerie Adams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien