Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2012

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14. Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften Ataköy Atletizm Salonu
Ataköy Atletizm Salonu
Stadt Istanbul, Türkei
Stadion Ataköy Atletizm Salonu
Teilnehmende Länder 172
Teilnehmende Athleten 616
Wettbewerbe 26
Eröffnung 9. März 2012
Schlussfeier 11. März 2012
Eröffnet durch Recep Tayyip Erdoğan

Die 14. Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften fanden vom 9. bis 11. März 2012 in der türkischen Stadt Istanbul statt.

Istanbul wurde im November 2007 vom Weltleichtathletikverband (IAAF) mit der Ausrichtung der Veranstaltung beauftragt. Ursprünglich hatte sich der türkische Leichtathletikverband um die Hallenweltmeisterschaften 2010 beworben, die an die katarische Hauptstadt Doha vergeben wurde. Wegen der hohen Qualität der Kandidatur Istanbuls beschlossen die Mitglieder des IAAF-Councils während ihrer Sitzung in Monaco die vorzeitige Vergabe der Hallenweltmeisterschaften 2012.

Aus 172 Ländern hatten 616 Athletinnen und Athleten (349 Männer und 334 Frauen) ihre Teilnahme angekündigt.[1] Vom DLV wurden 17 Athletinnen und Athleten (8 Frauen und 9 Männer) nominiert.[2]

Männer[Bearbeiten]

60 m[Bearbeiten]

Justin Gatlin nach dem Gewinn des 60-Meter-Laufs
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Justin Gatlin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6,46 (SB)
2 Nesta Carter JamaikaJamaika JAM 6,54
3 Dwain Chambers Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6,60
4 Trell Kimmons Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6,60
5 Marc Burns Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TRI 6,62
6 Emmanuel Biron FrankreichFrankreich FRA 6,63
7 Justyn Warner KanadaKanada CAN 6,65
8 Aziz Ouhadi MarokkoMarokko MAR 6,72

Datum: 10. März, 20:00 Uhr

Der US-Amerikaner Gatlin, der bereits im Jahr 2003 in Birmingham Hallenweltmeister wurde, erzielte mit 6,50 s schon die schnellste Zeit der Halbfinalläufe und gewann im Finale klar vor dem Jamaikaner Carter und dem Briten Chambers. Der deutsche Sprinter Christian Blum schaffte es, nach einem zweiten Platz im Vorlauf mit 6,74 s, im Halbfinale mit einem fünften Platz und einer Zeit von 6,79 s nicht, sich für das Finale zu qualifizieren.

400 m[Bearbeiten]

Nery Brenes feiert seinen Erfolg
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Nery Brenes Costa RicaCosta Rica CRC 45,11 (CR)
2 Demetrius Pinder BahamasBahamas BAH 45,34 (SB)
3 Chris Brown BahamasBahamas BAH 45,90 (SB)
4 Tabarie Henry Jungferninseln AmerikanischeAmerikanische Jungferninseln ISV 45,96 (SB)
5 Pavel Maslák TschechienTschechien CZE 46,19
6 Kirani James GrenadaGrenada GRN 46,21

Datum: 10. März, 19:30 Uhr

Nery Brenes sicherte sich mit neuem Weltmeisterschaftsrekord den Sieg. Demetrius Pinder, Chris Brown und Tabarie Henry platzierten sich mit neuen Saisonbestleistungen auf den nachfolgenden Plätzen.

800 m[Bearbeiten]

Hallen-Weltmeister Mo Aman im Ziel
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mohammed Aman AthiopienÄthiopien ETH 1:48,36
2 Jakub Holuša TschechienTschechien CZE 1:48,62
3 Andrew Osagie Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:48,92
4 Adam Kszczot PolenPolen POL 1:49,16
5 Jan van den Broeck BelgienBelgien BEL 1:50,83
6 Michael Rutt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:51,47

Datum: 11. März, 16:20 Uhr

Die Österreicher Raphael Pallitsch und Andreas Rapatz hatten sich in ihren Vorläufen durchgesetzt, scheiterten jedoch in ihren Halbfinalläufen jeweils als Vierter.

1500 m[Bearbeiten]

Finallauf über 1500 Meter, vorne rechts Goldmedaillengewinner Iguider, in der Mitte Silbermedaillengewinner Özbilen
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Abdalaati Iguider MarokkoMarokko MAR 3:45,21
2 İlham Tanui Özbilen TurkeiTürkei TUR 3:45,35
3 Mekonnen Gebremedhin AthiopienÄthiopien ETH 3:45,90
4 Aman Wote AthiopienÄthiopien ETH 3:47,02
5 Ayanleh Souleiman DschibutiDschibuti DJI 3:47,35
6 Silas Kiplagat KeniaKenia KEN 3:47,42
7 Matthew Centrowitz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:47,42
8 Francisco Javier Abad SpanienSpanien ESP 3:48,14

Datum: 10. März, 19:00 Uhr

Nach einem auf den ersten 1000 Metern verhalten gelaufenen Rennen verschärften Iguider, Özbilen und Gebremedhin auf den letzten beiden Runden das Tempo, vergrößerten den Abstand zum Rest des Feldes deutlich und machten schließlich das Rennen und die drei Medaillen unter sich aus.

3000 m[Bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Bernard Lagat Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7:41,44
2 Augustine Kiprono Choge KeniaKenia KEN 7:41,77
3 Edwin Cheruiyot Soi KeniaKenia KEN 7:41,78
4 Mo Farah Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 7:41,79
5 Dejen Gebremeskel AthiopienÄthiopien ETH 7:42,60
6 Lopez Lomong Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7:44,16
7 Moses Ndiema Kipsiro UgandaUganda UGA 7:44,59
8 Arne Gabius DeutschlandDeutschland GER 7:45,01

Datum: 11. März, 15:10 Uhr

Der deutsche Starter Arne Gabius qualifizierte sich über die Zeitregelung für das Finale.

60 m Hürden[Bearbeiten]

Liu Xiang und Emanule Abate im 60-Meter-Hürden-Finallauf
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Aries Merritt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,44
2 Liu Xiang China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 7,49
3 Pascal Martinot-Lagarde FrankreichFrankreich FRA 7,53
4 Andrew Pozzi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 7,58
5 Konstantin Schabanow RusslandRussland RUS 7,60
6 Emanuele Abate ItalienItalien ITA 7,63
7 Lehann Fourie SudafrikaSüdafrika RSA 7,69
8 Artur Noga PolenPolen POL 7,74

Datum: 11. März, 17:20 Uhr

Der Deutsche Helge Schwarzer schied nach erfolgreich absolviertem Vorlauf (7,72 s) im Halbfinale als Sechster mit 7,75 s aus. Der zweite deutsche Starter Gregor Traber schied bereits im Vorlauf mit 7,83 s und Platz sechs aus.

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Frankie Wright
Calvin Smith
Manteo Mitchell
Gil Roberts
3:03,94
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Conrad Williams
Nigel Levine
Michael Bingham
Richard Buck
3:04,72
3 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Lalonde Gordon
Renny Quow
Jereem Richards
Jarrin Solomon
3:06,85 NR
4 RusslandRussland Russland Sergei Petuchow
Walentin Krugljakow
Semjon Golubew
Wladislaw Frolow
3:07,35
5 SpanienSpanien Spanien Mark Ujakpor
David Testa
Samuel García
Xavier Carrión
3:10,01
6 PolenPolen Polen Jakub Krzewina
Marcin Marciniszyn
Grzegorz Sobinski
Lukasz Krawczuk
3:11,86

Datum: 11. März, 17:40 Uhr

Hochsprung[Bearbeiten]

Dimítrios Chondrokoúkis übersprang die 2,33 m im ersten Versuch.
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Dimitrios Chondrokoukis GriechenlandGriechenland GRE 2,33
2 Andrei Silnow RusslandRussland RUS 2,33
3 Iwan Uchow RusslandRussland RUS 2,31
4 Zhang Guowei China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 2,31 NR
4 Konstandinos Baniotis GriechenlandGriechenland GRE 2,31
6 Robert Grabarz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2,31
6 Jesse Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,31
8 Trevor Barry BahamasBahamas BAH 2,31

Datum: 11. März, 15:30 Uhr

Der Deutsche Raul Spank landete nach erfolgreicher Qualifikation im Finale mit übersprungenen 2,28 m auf dem neunten Platz.

Stabhochsprung[Bearbeiten]

Goldmedaillengewinner Renaud Lavillenie beim Sprung
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Renaud Lavillenie FrankreichFrankreich FRA 5,95 WL
2 Björn Otto DeutschlandDeutschland GER 5,80
3 Brad Walker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,80
4 Malte Mohr DeutschlandDeutschland GER 5,75
5 Lázaro Borges KubaKuba CUB 5,70
Steven Lewis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 5,70
7 Konstandinos Filippidis GriechenlandGriechenland GRE 5,70
8 Romain Mesnil FrankreichFrankreich FRA 5,50

Datum: 10. März, 17:00 Uhr

Der Halleneuropameister des Jahres 2011, der Franzose Lavillenie, siegte nach überstandener Verletzungspause mit Weltjahresbestleistung von 5,95 m vor Otto, dem deutschen Hallenmeister von 2012, und dem US-Amerikaner Walker.

Weitsprung[Bearbeiten]

Mauro Vinícius da Silva
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Mauro Vinícius da Silva BrasilienBrasilien BRA 8,23
2 Henry Frayne AustralienAustralien AUS 8,23 (AR)
3 Alexander Menkow RusslandRussland RUS 8,22
4 Will Claye Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,04
5 Ndiss Kaba Badji SenegalSenegal SEN 7,97 (SB)
6 Louis Tsatoumas GriechenlandGriechenland GRE 7,88
7 Ignisious Gaisah GhanaGhana GHA 7,86
8 Luis Felipe Méliz SpanienSpanien ESP 7,50

Datum: 10. März, 18:50 Uhr

Mauro Vinícius da Silva sprang in seinen beiden letzten Versuchen jeweils 8,23 m, was ihm die Goldmedaille bescherte, da der Australier Henry Frayne zwar neuen Kontinentalrekord sprang, sein zweitbester Versuch aber nur 8,17 m betrug.

Dreisprung[Bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Will Claye Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,70 (WL)
2 Christian Taylor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,63 (SB)
3 Lyukman Adams RusslandRussland RUS 17,36 (PB)
4 Fabrizio Donato ItalienItalien ITA 17,28 (SB)
5 Daniele Greco ItalienItalien ITA 17,28 (PB)
6 Benjamin Compaoré FrankreichFrankreich FRA 17,05
7 Alexis Copello KubaKuba CUB 16,92
8 Dong Bin China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 16,75

Datum: 11. März, 16:10 Uhr

Kugelstoßen[Bearbeiten]

Ryan Whiting beim Kugelstoßen
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Ryan Whiting Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,00 WL
2 David Storl DeutschlandDeutschland GER 21,88
3 Tomasz Majewski PolenPolen POL 21,72 NR
4 Reese Hoffa Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,55
5 Maxim Sidorow RusslandRussland RUS 20,78
6 Germán Lauro ArgentinienArgentinien ARG 20,38
7 Rutger Smith NiederlandeNiederlande NED 20,30
8 Iwan Juschkow RusslandRussland RUS 20,10

Datum: 9. März, 19:15 Uhr

Im Finale konnte David Storl im ersten Versuch mit 21,88 m die Konkurrenz mit neuer persönlicher Bestleistung beginnen. Überboten wurde er erst im fünften Versuch von Ryan Whiting, als dieser mit 22,00 m eine neue Weltjahresbestleistung erreichte. Der drittplatzierte Tomasz Majewski stieß 21,72 m und stellte damit einen neuen polnischen Rekord auf.

Der zweite deutsche Starter Candy Bauer schied mit 19,60 m in der Qualifikation aus.

Siebenkampf[Bearbeiten]

Ashton Eaton auf dem Weg zum neuen Hallen-Weltrekord
Platz Athlet Land Punkte
1 Ashton Eaton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6645 (WR)
2 Oleksij Kasjanow UkraineUkraine UKR 6071
3 Artjom Lukjanenko RusslandRussland RUS 5969
4 Ilja Schkurenew RusslandRussland RUS 5898
5 Adam Sebastian Helcelet TschechienTschechien CZE 5878
6 Andrej Krautschanka WeissrusslandWeißrussland BLR 5746
7 Yordani García KubaKuba CUB 5704 (SB)

Datum: 9./10. März

Der Siebenkampf besteht aus den Disziplinen 60-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 60-Meter-Hürdenlauf, Stabhochsprung und 1000-Meter-Lauf. Eaton gelang es die meisten Disziplinen des Siebenkampfes zu gewinnen. Der US-Amerikaner, der im Weitsprung die herausragende Weite von 8,16 m erzielte, dominierte auch den abschließenden 1000-Meter-Lauf und verbesserte seinen eigenen, im Vorjahr aufgestellten Weltrekord auf 6645 Punkte.

Frauen[Bearbeiten]

60 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Veronica Campbell-Brown JamaikaJamaika JAM 7,01 (WL)
2 Murielle Ahouré ElfenbeinküsteElfenbeinküste CIV 7,04 (NR)
3 Tianna Madison Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,09
4 Barbara Pierre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,14
5 Chandra Sturrup BahamasBahamas BAH 7,19 (SB)
6 Gloria Asumnu NigeriaNigeria NGR 7,22
7 Aleen Bailey JamaikaJamaika JAM 7,24
8 Iwet Lalowa BulgarienBulgarien BUL 7,27

Datum: 11. März, 17:05 Uhr

400 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Sanya Richards-Ross Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,79
2 Alexandra Fedoriwa RusslandRussland RUS 51,76
3 Natasha Hastings Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 51,82
4 Wanja Stambolowa BulgarienBulgarien BUL 51,99
5 Shana Cox Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 52,13 (PB)
6 Denisa Rosolová TschechienTschechien CZE 52,48

Datum: 10. März, 18:40 Uhr

800 m[Bearbeiten]

Goldmedaillengewinnerin Pamela Jelimo
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Pamela Jelimo KeniaKenia KEN 1:58,83 WL
2 Natalija Lupu UkraineUkraine UKR 1:59,67
3 Erica Moore Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:59,97
4 Fantu Magiso AthiopienÄthiopien ETH 2:00,30
5 Jelena Kofanowa RusslandRussland RUS 2:00,67
Julija Russanowa RusslandRussland RUS DQ

Datum: 11. März, 15:35 Uhr

Julija Russanowa, die mit 2:01,87 min den sechsten Platz belegt hatte, wurde wegen Dopings nachträglich disqualifiziert. Die deutsche Starterin Carolin Walter schied im Vorlauf mit 2:03,61 min aus.

1500 m[Bearbeiten]

Die Äthiopierin Dibaba nach ihrem Gewinn im 1500-Meter-Lauf
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Genzebe Dibaba AthiopienÄthiopien ETH 4:05,78
2 Mariem Alaoui Selsouli MarokkoMarokko MAR 4:07,78
3 Asli Çakir Alptekin TurkeiTürkei TUR 4:08,74 NR
4 Natallja Karejwa WeissrusslandWeißrussland BLR 4:10,12
5 Hind Dehiba Chahyd FrankreichFrankreich FRA 4:10,30
6 Tizita Bogale AthiopienÄthiopien ETH 4:10,98
7 Jelena Arschakowa RusslandRussland RUS 4:13,04
8 Angelika Cichocka PolenPolen POL 4:14,57

Datum: 10. März, 18:00 Uhr

Die Äthiopierin Genzebe Dibaba setzte sich bereits zu Beginn vor das Läuferfeld und hielt diese Position bis zum Ende, wo sie zwei Sekunden vor Mariem Alaoui Selsouli aus Marokko einflief. Asli Çakir Alptekin erreichte mit 4:08,74 min einen türkischen Rekord.

3000 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Hellen Onsando Obiri KeniaKenia KEN 8:37,16
2 Meseret Defar AthiopienÄthiopien ETH 8:38,26
3 Gelete Burka AthiopienÄthiopien ETH 8:40,18
4 Sylvia Jebiwott Kibet KeniaKenia KEN 8:40,50 (PB)
5 Shitaye Eshete BahrainBahrain BRN 8:51,88
6 Lidia Chojecka PolenPolen POL 8:56,86
7 Helen Clitheroe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:59,04
8 Sara Hall Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:59,95

Datum: 11. März, 15:50 Uhr

60 m Hürden[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Sally Pearson AustralienAustralien AUS 7,73 WL
2 Tiffany Porter Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 7,94
3 Alina Talaj WeissrusslandWeißrussland BLR 7,97
4 Sonata Tamošaitytė LitauenLitauen LTU 8,03 NR
5 Eline Berings BelgienBelgien BEL 8,08
6 Nikkita Holder KanadaKanada CAN 8,09
7 Beate Schrott OsterreichÖsterreich AUT 8,12
8 Seun Adigun NigeriaNigeria NGR 8,33

Datum: 10. März, 19:45 Uhr

Die Australierin Pearson stellte mit der viertschnellsten jemals in der Halle gelaufenen Zeit Weltjahresbestleistung auf und gewann mit klarem Vorsprung die Goldmedaille. Für die Österreicherin Schrott stellte bereits das erreichen des Finals einen Erfolg dar. Die Deutsche Cindy Roleder kam in ihrem Vorlauf auf den sechsten Platz und konnte sich nicht für die Halbfinalläufe qualifizieren.

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Shana Cox
Nicola Sanders
Christine Ohuruogu
Perri Shakes-Drayton
3:28,76 (WL)
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Leslie Cole
Natasha Hastings
Jernail Hayes
Sanya Richards-Ross
3:28,79 (SB)
3 RusslandRussland Russland Julija Guschtschina
Xenia Ustalowa
Marina Karnaushchenko
Alexandra Fedoriwa
3:29,55 (SB)
4 RumänienRumänien Rumänien Angela Moroșanu
Alina Panainte
Adelina Pastor
Elena Mirela Lavric
3:33,41 (SB)
5 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Hanna Tashpulatava
Juljana Juschtschanka
Iryna Chljustawa
Swjatlana Ussowitsch
3:33,73 (SB)
UkraineUkraine Ukraine Jelysaweta Bryshina
Iuliia Olishevska
Olha Zemlyak
Nataliya Pyhyda
DQ

Datum: 11. März, 16:40 Uhr

Hochsprung[Bearbeiten]

Chaunte Howard-Lowe nach dem Gewinn im Hochsprung
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Chaunté Lowe Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1,98
2 Antonietta Di Martino ItalienItalien ITA 1,95 (SB)
Anna Tschitscherowa RusslandRussland RUS 1,95
Ebba Jungmark SchwedenSchweden SWE 1,95 (SB)
5 Tia Hellebaut BelgienBelgien BEL 1,95
6 Ruth Beitia SpanienSpanien ESP 1,95 (SB)
7 Esthera Petre RumänienRumänien ROU 1,92
8 Swetlana Radsiwil UsbekistanUsbekistan UZB 1,92

Datum: 10. März, 18:15 Uhr

Die US-Amerikanerin Chaunté Lowe übersprang die 1,98 m im ersten Versuch und als Einzige, was ihr die Goldmedaille sicherte. Antonietta Di Martino, Anna Tschitscherowa, Ebba Jungmark, Tia Hellebaut und Ruth Beitia scheiterten an dieser Höhe, hatten aber die vorherige Höhe von 1,95 m gemeistert. Auf Grund eines Fehlversuches über 1,88 m bzw. 1,95 m wurden Hellebaut und Beitia am Ende fünfte und sechste.

Stabhochsprung[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Issinbajewa RusslandRussland RUS 4,80
2 Vanessa Boslak FrankreichFrankreich FRA 4,70 (NR)
3 Holly Bleasdale Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4,70
4 Silke Spiegelburg DeutschlandDeutschland GER 4,65
5 Lacy Janson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4,65 (SB)
6 Jiřina Ptáčníková TschechienTschechien CZE 4,55
7 Yarisley Silva KubaKuba CUB 4,55
8 Nicole Büchler SchweizSchweiz SUI 4,55 (NR)

Datum: 11. März, 14:00 Uhr

Die zweite deutsche Starterin Kristina Gadschiew landete mit 4,30 m auf dem zwölften Platz.

Weitsprung[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Brittney Reese Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,23 CR
2 Janay DeLoach Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6,98
3 Shara Proctor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6,89 NR
4 Darja Klischina RusslandRussland RUS 6,85
5 Nastassja Mirontschyk-Iwanowa WeissrusslandWeißrussland BLR 6,64
6 Weranika Schutkowa WeissrusslandWeißrussland BLR 6,63
7 Viorica Țigău RumänienRumänien ROU 6,34
8 Bianca Stuart BahamasBahamas BAH 4,71

Datum: 11. März, 14:05 Uhr

Die Deutsche Nadja Käther und die Schweizerin Irene Pusterla konnten sich nicht für das Finale qualifizieren.

Dreisprung[Bearbeiten]

Yamilé Aldama nach ihrem Erfolg im Dreisprung
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yamilé Aldama Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 14,82
2 Olga Rypakowa KasachstanKasachstan KAZ 14,63
3 Mabel Gay KubaKuba CUB 14,29
4 Yargelis Savigne KubaKuba CUB 14,28
5 Kimberly Williams JamaikaJamaika JAM 14,27
6 Anna Krylowa RusslandRussland RUS 14,21
7 Li Yanmei China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 14,02
8 Dana Velďáková SlowakeiSlowakei SVK 13,97

Datum: 10. März, 17:05 Uhr

Yamilé Aldama erzielte die Siegweite von 14,82 m schon im zweiten Versuch und verwies damit die Titelverteidigerin Rypakowa im Endergebnis auf den zweiten Platz. Die Deutsche Kristin Gierisch konnte sich als Siebtplatzierte ihrer Qualifikationsgruppe mit 13,67 m nicht für das Finale qualifizieren.

Kugelstoßen[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Valerie Adams NeuseelandNeuseeland NZL 20,54 AR
2 Nadseja Astaptschuk WeissrusslandWeißrussland BLR 20,42
3 Michelle Carter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,58
4 Jillian Camarena-Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,44
5 Nadine Kleinert DeutschlandDeutschland GER 19,29
6 Liu Xiangrong China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 18,63
7 Jewgenija Kolodko RusslandRussland RUS 18,57
8 Irina Tarassowa RusslandRussland RUS 18,54

Datum: 10. März, 18:10 Uhr

Mit dem Ozeanienrekord von 20,54 m gelang Valerie Adams der Gewinn der Goldmedaille. Insgesamt konnten nur die beiden Erstplatzierten in jedem ihrer Versuche über die 20-Meter-Marke stoßen. Michelle Carter und Liu Xiangrong gelangen neue Saisonbestleistungen. Für die deutsche Nadine Kleinert war ihr zweiter Versuch mit 19,29 m ihr bester.

Die zweite deutsche Starterin Christina Schwanitz schied bereits in der Qualifikation aus.

Fünfkampf[Bearbeiten]

Weltrekordlerin Nataliya Dobrynska
Platz Athletin Land Punkte
1 Natalja Dobrynska UkraineUkraine UKR 5013 (WR)
2 Jessica Ennis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4965 (NR)
3 Austra Skujytė LitauenLitauen LTU 4802 (NR)
4 Karolina Tymińska PolenPolen POL 4725 (SB)
5 Tatjana Tschernowa RusslandRussland RUS 4725 (SB)
6 Jekaterina Bolschowa RusslandRussland RUS 4639
7 Hanna Melnytschenko UkraineUkraine UKR 4623
8 Jana Maksimawa WeissrusslandWeißrussland BLR 4601

Datum: 9. März

Der Fünfkampf besteht aus den Disziplinen 60-Meter-Hürdenlauf, Hochsprung, Kugelstoßen, Weitsprung und 800-Meter-Lauf.

Erklärungen[Bearbeiten]

  • WR: Weltrekord
  • AR: Kontinentalrekord
  • NR: nationaler Rekord
  • CR: Meisterschaftsrekord
  • WL: Weltjahresbestleistung
  • PB: persönliche Bestleistung
  • SB: Saisonbestleistung
  • DNF: Wettbewerb nicht beendet
  • DNS: nicht zum Wettbewerb angetreten
  • DQ: disqualifiziert
  • NM: kein gültiger Versuch

Medaillenspiegel[Bearbeiten]

Medaillenspiegel
Endstand nach 26 Entscheidungen
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 10 3 5 18
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2 3 4 9
3 AthiopienÄthiopien Äthiopien 2 1 2 5
4 KeniaKenia Kenia 2 1 1 4
5 RusslandRussland Russland 1 3 5 9
6 UkraineUkraine Ukraine 1 2 3
7 FrankreichFrankreich Frankreich 1 1 1 3
8 AustralienAustralien Australien 1 1 2
8 JamaikaJamaika Jamaika 1 1 2
8 MarokkoMarokko Marokko 1 1 2
11 BrasilienBrasilien Brasilien 1 1
11 Costa RicaCosta Rica Costa Rica 1 1
11 GriechenlandGriechenland Griechenland 1 1
11 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 1 1
15 DeutschlandDeutschland Deutschland 2 2
16 BahamasBahamas Bahamas 1 1 2
16 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 1 1 2
16 TurkeiTürkei Türkei 1 1 2
19 TschechienTschechien Tschechien 1 1
19 ItalienItalien Italien 1 1
19 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 1 1
19 KasachstanKasachstan Kasachstan 1 1
19 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 1 1
19 SchwedenSchweden Schweden 1 1
25 KubaKuba Kuba 1 1
25 LitauenLitauen Litauen 1 1
25 PolenPolen Polen 1 1
25 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago 1 1

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2012 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. ISTANBUL 2012 - Record 172 countries confirm participation - Updated Entry Lists, 3 March General News Monte auf iaaf.org, vom 2. März 2012, abgerufen 2013
  2. DLV nominiert 17 Athleten für Hallen-WM Peter Schmitt auf leichtathletik.de, vom 27. Februar 2012, abgerufen 2013