Vilâyet Mossul

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Das Vilâyet Mossul im Osmanischen Reich
Karte zum Vilayet Mossul von 1892

Das Vilâyet Mossul war ein Vilâyet, eine Provinz des Osmanischen Reiches im Gebiet der heutigen Autonomen Region Kurdistan im Nordirak.

Die Bevölkerung der Provinz bestand größtenteils aus Kurden, daneben auch aus Aramäern, Turkomanen und Arabern.

Das Vilâyet Mossul wurde im Zuge einer Tanzimat-Verfassungsreform im Jahr 1878 errichtet. Es bestand aus den Sandschaks Mossul, Kirkuk und as-Sulaimaniyya. Das Sandschak Mossul hatte die Gerichtssprengel (kaza) Agra, az-Zibar, Dohuk, Zahko, Sindschar und al-Amadiyya. Das Sandschak Kirkuk bestand aus den Kazas Rawanduz, Arbil, Kuy Sandschak, Salahiyya und Raniyya. Das Sandschak as-Sulaymaniyya besaß die Kazas Gülanber, Bazyan, Şehribâzâr und Ma'mûretülhamîd.

Die Provinz war vergleichsweise gut in den osmanischen Staat integriert und daher zwischen der neuen Republik Türkei und dem Vereinigten Königreich ein Streitpunkt der Gebietszugehörigkeit nach 1920, als die Provinz nach dem Ersten Weltkrieg von Großbritannien besetzt wurde und dem britischen Mandat Mesopotamien einverleibt wurde.

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