Arbil

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Dieser Artikel behandelt die irakisch-kurdische Stadt Arbil, das gleichnamige Gouvernement siehe unter Arbil (Gouvernement).
Arbil
Lage
Arbil (Irak)
Arbil
Arbil
Koordinaten 36° 11′ N, 44° 1′ O36.18861111111144.010833333333415Koordinaten: 36° 11′ N, 44° 1′ O
Staat Irak
Autonome Region Kurdistan
Gouvernement Arbil
Basisdaten
Höhe 415 m
Einwohner 1.400.000 (2014)[1]
Vorwahl 40 (Stadt), 964 (Land)
Postleitzahl 44001
Bürgermeister Nihad Latif Kodscha
Von oben nach unten, im Uhrzeigersinn: Innenstadt, Mudhafaria Minarett, Mubarak Ben Ahmed Sharaf-Aldin Statue und Zitadelle von Arbil
Von oben nach unten, im Uhrzeigersinn: Innenstadt, Mudhafaria Minarett, Mubarak Ben Ahmed Sharaf-Aldin Statue und Zitadelle von Arbil

Arbil oder Erbil (kurdisch Hewlêr / ‏ھەولێر‎, arabisch ‏أربيل‎, DMG Arbīl, syrisch-aramäisch: ܐܪܒܝܠ Arbela) ist die Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements Arbil und Sitz der Regierung der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Arbil liegt 80 km östlich von Mosul. Die Zitadelle von Arbil gilt als die älteste kontinuierlich bewohnte Siedlung der Welt,[2] im Juni 2014 wurde ihr von der UNESCO der Status eines Weltkulturerbes verliehen.[3]

Begünstigt durch die stabile Sicherheitslage und als Standort des Regionalparlaments wurden in Arbil einige Auslandsvertretungen eröffnet. Länder, die in Arbil eine diplomatische Vertretung haben, sind unter anderem die USA, Russland, Iran, Großbritannien, Frankreich, Südkorea und Deutschland.[4][5] Im November 2007 eröffnete die UNO ein Büro in Arbil. Bürgermeister ist Nihad Latif Kodscha, der 23 Jahre in Deutschland im Exil war.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl der eigentlichen Stadt Arbil betrug 808.600 (OCHA 2009), die Einwohnerzahl des Distriktes Arbil beträgt 1.115.890 (OCHA 2009).[1] Schätzungen neueren Datums gehen jedoch von bis zu 2 Millionen Einwohnern aus, exakte und zuverlässige Zahlen existieren nicht. Die überwiegende Mehrheit besteht aus Kurden; zu den Minderheiten zählen Chaldo-Assyrer, Araber und Turkmenen. Außerdem leben, bedingt durch den Bauboom, zahlreiche Arbeiter türkischer Firmen in der Stadt. Die Einwohnerschaft besteht überwiegend aus Muslimen. Die Chaldo-Assyrer leben größtenteils im Vorort Ankawa. Dort besteht eine chaldo-assyrische Gemeinde mit über 40.000 Mitgliedern.

Geschichte[Bearbeiten]

Antike[Bearbeiten]

Arbil zählt zu den ältesten durchgehend besiedelten Städten der Welt. Das Alter der Stadt wird auf mehr als 4300 Jahre geschätzt. In der Ur-III-Zeit hieß der Ort Urbilum, bis in die Altbabylonische Zeit Urbel, die Assyrer nannten ihn Arbail[6]. Andere Forscher führen den Namen auf das Akkadische arba’ū ilū (Vier Götter) zurück. Bereits unter Aššur-reš-iši I. war die Stadt das Ziel assyrischer Feldzüge. Die Stadt war lange Zeit ein religiöses Zentrum für die Göttin Ischtar.

Als Arbil unter medischer Herrschaft war, siedelte Kyaxares I. Stämme der Sagartier aus dem Zagros hier an. Als die Achämeniden die Meder ablösten, führte der Meder Phraortes einen Aufstand gegen Dareios I. an. Dareios I. besiegte die Aufständischen 521 v. Chr. und ließ dies auf der Behistun-Inschrift verewigen. 331 unterlag der persische Großkönig Dareios III. in der Schlacht von Gaugamela unweit von Arbela dem makedonischen König Alexander dem Großen. Die Schlacht wurde auch als Schlacht von Arbela bekannt, angeblich, weil den Makedonen Gaugamela als zu unbedeutend erschien (Strabo, Geographika 16, 3). Nach der Niederlage der Perser gegen Alexander den Großen wurde Arbil Teil des Seleukidenreiches. In klassischer Zeit war die Stadt unter ihrem aramäischen Namen Arbela bekannt. Die Griechen nahmen an, dass Arbela von Arbelus, dem Sohn des Athmoneus gegründet worden war (Strabo, Geographika 16, 3). Arbil war Hauptstadt des Fürstentums Adiabene. Mit dem Sieg von 141 v. Chr. wurde Mithridates I. von Parthien zum Herrscher Mesopotamiens. Mehrfach wechselte die Stadt zwischen Parthern und Seleukiden. 88 v. Chr. eroberte Tigranes Arbil und besetzte Adiabene. Als die Römer Armenien bedrohten, bot er den Parthern als Gegenleistung für ihre Hilfe gegen Rom Adiabene an.

Später entwickelte sich Arbil zu Hauptstadt eines mehr oder weniger autonomen Vasallenstaates der Parther. Der erste bekannte König der lokalen Dynastie war Izates, der um 30 n. Chr. herrschte. Sein Nachfolger konvertierte zum Judentum.

Im Jahr 195 besetzte Septimius Severus Adiabene und erhielt den Titel Parthicus Adiabenicus. Vologaeses V. eroberte Adiabene zurück und bestrafte König Narses wegen der unterlassenen Hilfe bei einem Feldzug im Osten des Reiches. Arbil wurde wie das gesamte Gebiet in den römisch-parthischen Kriegen oft umkämpft. 216 eroberte Caracalla die Stadt. Die Römer plünderten königliche parthische Gräber.

Büste des Septimius Severus

Nach der Revolte des Ardaschir I. im Jahr 222 gegen die Parther und der Etablierung des Sassanidischen Reiches wurde Arbil für 400 Jahre Teil des neuen Reiches. Arbil wurde von einem Gouverneur (Mittelpersisch: Mowbed) regiert. Einer dieser Gouverneure war der Kronprinz Chosrau II. Arbil war Sitz eines Metropoliten der Kirche des Ostens. Die Diözese hieß auf aramäisch Ḥdhayab. In Arbil lebten viele aramäisch sprechende Christen. Die Christianisierung des nördlichen Mesopotamien ging oft von Arbil aus.

Mittelalter[Bearbeiten]

Während des Mittelalters wurde Arbil zu einer wichtigen Station auf der Handelsstraße zwischen Mosul und Bagdad. Nachdem die Sassaniden durch die Araber besiegt worden waren, wurde das Gebiet muslimisch. Jahrhunderte später eroberte Imad ad-Din Zengi 1131 die Stadt. Von 1145 bis 1233 war Arbil Hauptstadt der Begteginiden oder Atabegs von Arbil. Einer dieser lokalen Herrscher, Muzaffar ad-Din Gökböri, hinterließ viele soziale Einrichtungen wie Waisenhäuser. Nach 1233 fiel die Stadt an die Abbasiden. 1235 plünderten die Mongolen Arbil. 1397 fiel Timur in die Stadt ein und zerstörte sie. Der Anteil der Christen nahm immer mehr ab, und Arbil wurde mehr und mehr eine muslimische Stadt. Ab dem 16. Jahrhundert regierten die Osmanen über Arbil, und sie wurde Teil des Vilayets von Mosul. 1731 belagerte Nadir Schah, der spätere Herrscher Persiens, die Stadt und konnte sie nach langem Widerstand einnehmen. Trotzdem blieb die Stadt bis zum Ersten Weltkrieg Teil des Osmanischen Reiches.

Blick auf Häuserfassaden auf der Zitadelle in der Stadtmitte

Arbil besteht aus einer Unterstadt in der Ebene am Fluss und der Kernstadt auf dem Siedlungshügel, in dessen Mitte ein osmanisches Fort thront.

Neuzeit[Bearbeiten]

Arbil wurde im ersten Golfkrieg leicht beschädigt. Die Einwohner litten bis 1991 unter Saddam Husseins Regierung. Nach dem Rückzug von Saddam 1992 wurde das erste freie kurdische Parlament in Arbil gewählt. Es gab bis 1996 gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen der Kurdischen Demokratischen Partei (KDP) und der Patriotischen Union Kurdistans (PUK). Seit 1996 wird Arbil von der KDP verwaltet.

Seit dem Irakkrieg 2003 gab es in Arbil und im kurdisch verwalteten Nordirak nur einzelne Anschläge. Der mit 109 Toten schwerste ereignete sich am 1. Februar 2004. Im Mai 2005 starben bei einem Anschlag 45 Menschen.

Am 4. Juni 2005 trat erstmals das kurdische Regionalparlament zusammen, am 12. Juni 2005 wurde Masud Barzani zum Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan im Irak ernannt.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima in Arbil ist heiß. Im Sommer reichen die Temperaturen bis 42 Grad Celsius, wohingegen die Niederschläge in den Monaten Juni bis September ausbleiben.

Arbil
Klimadiagramm
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Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: Climate-Data.org
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Arbil
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 12 14 18 24 32 38 42 42 38 31 21 14 Ø 27,2
Min. Temperatur (°C) 2 4 7 11 17 21 25 24 20 15 9 4 Ø 13,3
Temperatur (°C) 7 9 12 18 24 30 33 33 29 23 15 9 Ø 20,2
Niederschlag (mm) 111 97 89 69 26 0 0 0 0 12 56 80 Σ 540
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Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Divan Hotel in Arbil

Die wirtschaftliche Stellung Arbils im Irak war über Jahrzehnte unbedeutend. Gründe waren die Politik Saddam Husseins, die Operationen und Massaker der irakischen Armee, sowie die Folgen der Aufstände nach dem zweiten Golfkrieg und des anschließenden Bürgerkriegs zwischen den kurdischen Fraktionen. Dies änderte sich schlagartig mit dem Dritten Golfkrieg: Da in den anderen Teilen des Irak Terroranschläge von Baathisten und Islamisten an der Tagesordnung sind, weichen immer mehr Unternehmen nach Arbil aus. Dies hat zu einer regen wirtschaftlichen Aktivität in Arbil geführt sowie zu einer starken Zunahme der Bevölkerungszahlen (2003: ca. 700.000; 2010 über 1 Million; 2014 ca. 1.400.000). Im November 2009 wurde feierlich von Premierminister Barham Salih, die neue Majidi Mall eröffnet, erstmals sind auch internationale Unternehmen vertreten.

Gemüsestand im Bazar Arbils

Arbil hat Funktionen übernommen, die früher Amman in Jordanien hatte, z.B. als Messestandort und als Ort für große Konferenzen. Seit Februar 2010 gibt es ein deutsches Wirtschaftsbüro, das deutschen Firmen hilft.[7]

Luftverkehr[Bearbeiten]

Am Flughafen Arbil bestehen Linienflugverbindungen zu Zielen in Europa und dem Nahen Osten. Im Jahr 2012 nutzten 947.600 Passagiere[8] den Flughafen.

Internationaler Flughafen Arbil

Großprojekte[Bearbeiten]

Downtown Erbil[Bearbeiten]

Im Jahre 2013 verkündete Emaar Properties, das größte Immobilienunternehmen der Vereinigten Arabischen Emirate, den Bau und die Planung von Downtown Erbil nach dem Vorbild von Downtown Dubai.[9] Emaar Properties ist bekannt für Großprojekte der Oberklasse, wie beispielsweise Downtown Dubai und Burj Khalifa. Downtown Erbil ist, mit 3 Milliarden US-Dollar an Kosten, das bisher teuerste Großprojekt in der ganzen Region Kurdistan.[10] Die zukünftige Innenstadt, mit einer Fläche von 541.000 m², soll für Wohnungen, Hotels und ein Einkaufszentrum genutzt werden.

Erbil Media Center[Bearbeiten]

Ein weiteres Großprojekt ist der Bau eines 1,6 Milliarden US-Dollar teuren Medienzentrums nach dem Vorbild der Dubai Media City (voraussichtliche Fertigstellung: 2009).[11]

Gulan Street[Bearbeiten]

Weiterhin werden breite Ringstraßen angelegt, die die weitere Stadtentwicklung anregen sollen. Den Schwerpunkt der heutigen Stadtentwicklung bildet die Gulan Street, noch vor fünf Jahren eine Landstraße und Umgehungsstraße um Arbil. Sie führt von der Hauptstraße Arbil–Mossul über etwa 6 Kilometer zur Hauptstraße Arbil–Schaqlawa und ist mittlerweile von diversen Villenvierteln, Einkaufszentren und Hochhäusern geprägt. Die inzwischen vierte Ringstraße ist nach Qazi Mohammed benannt, dem ersten Präsidenten der Republik Mahabad; die Umgebung dieser Straße ist bereits zu weiten Teilen zur Bebauung freigegeben.

Arbil Master Plan[Bearbeiten]

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Der irakische Staat hatte bis Anfang 2009 keine Gesetzesgrundlage zur Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für eine geordnete Stadtplanung, etwa für die Erstellung von Flächennutzungsplänen oder Bebauungsplänen. Aufgrund der herausragenden Bedeutung von Arbil für die kurdische Region beschloss die Verwaltung einen Entwicklungs- und Flächennutzungsplan, der bis auf das Jahr 2034 ausgelegt ist. Eine neue Megamall namens Nistiman Mall befindet sich noch im Bau. Es soll als Ersatz für das heruntergekommene Scheikalah-Marktviertel dem ehemalige Stadtzentrum dienen. Das alte Stadtzentrum wird zu Gunsten von Grünanlagen größtenteils abgerissen werden. Die alte Zitadelle wurde bereits evakuiert und in ein Freilichtmuseum umgewandelt. Diese erste Phase des Entwicklungsplans soll bis 2014 abgeschlossen sein.

Bildung[Bearbeiten]

In Arbil gibt es viele internationale Bildungseinrichtungen, darunter befinden sich US-amerikanische, britische, türkische und französische Schulen und Universitäten. Die älteste Universität der Stadt und zugleich auch der Autonomen Region Kurdistan ist die Salahaddin Universität. Sie hat seit 1981 ihren Sitz in Arbil.

Im September 2010 wurde in Arbil eine deutsche Schule mit zunächst fünf Klassen sowie einem Kindergarten und Vorschule eröffnet.[12][13]

Bekannte Künstler und Schriftsteller der Stadt[Bearbeiten]

  • Ibn Khallikan (1211–1282)
  • Abdulla Pashew, Dichter (* 1946)
  • Muhammad al-Khatib Arbili
  • Dawan Koye
  • Aram Hawleri
  • Dashti (1909–1957)
  • Safwat Jarah, Schauspieler und Regisseur (1935-2010)
  • Muhammed Aref, Künstler (1937-2009)
  • Rasul Bezar Gardi, Sänger
  • Mischko, Singer
  • Fuad Ahmed Tabib, Sänger
  • Homer Dizayee, Sänger

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b IDP FACTSHEET: ERBIL CITY ReliefWeb - United Nations humanitarian information portal. Abgerufen am 22. August 2014.
  2. Malte Herwig über einen neuen Irak - der in der kurdischen Stadt Erbil beginnt, Süddeutsche Zeitung Magazin. Abgerufen am 3. Februar 2014.
  3. Sites in Iraq, Japan, the Netherlands and Saudi Arabia inscribed on World Heritage List. Pressemitteilung der UNESCO vom 21. Juni 2014, abgerufen am 30. August 2014 (englisch)
  4. Deutschland reicht dem Irak die Hand Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes
  5. Frank-Walter Steinmeier macht die Kurden stolz - Die Welt, 18. Februar 2009
  6. H. F. Russell: Shalmaneser’s campaign to Urartu in 856 B.C. and the historical geography of Eastern Anatolia according to the Assyrian sources. In: Anatolian Studies 34, 1984, S. 171–201.
  7. Warten auf Normalität, Artikel auf welt.de von Birgit Svensson vom 2. Mai 2010 (Printausgabe Seite 86)
  8. Press Notice 2013 Results. Erbil International Airport, abgerufen am 23. Januar 2013 (englisch).
  9. Webseite des EMAAR-Unternehmens
  10. Emaar launches $3bn "Erbil Downtown" project
  11. The future of Arbil Bazaar is in Nishtiman market. Abgerufen am 2. Oktober 2007., Media mogul. Archiviert vom Original am 21. Dezember 2007, abgerufen am 2. Oktober 2007.
  12. Eine Deutsche Schule im Irak, Mitteilung des Auswärtigen Amtes, gesehen 22. September 2010
  13. Ulrich Leidholdt: Eröffnung der ersten deutschen Schule im Irak. Deutschlandfunk, 16. September 2010, abgerufen am 22. September 2010 (MP3).

Weblinks[Bearbeiten]