Visions
| Verkaufte Exemplare (Jahresdurchschnitt) nach IVW |
|
|---|---|
| 1999 | 38.002 |
| 2000 | 32.529 |
| 2001 | 44.009 |
| 2002 | 42.697 |
| 2003 | 38.360 |
| 2004 | 35.027 |
| 2005 | 38.255 |
| 2006 | 34.993 |
| 2007 | 30.623 |
| 2008 | 36.674 |
| 2009 | 31.534 |
| 2010 | 25.957 |
| 2011 | 27.057 |
| 2012 | 32.937 |
Visions (eigene Schreibung VISIONS) ist eine monatlich im Dortmunder Visions Verlag erscheinende deutsche Musikzeitschrift, die in den 1990ern als die führende für alternative Rockmusik galt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Gegründet wurde das Magazin 1989 von Daniel Oeding als Fanzine mit einer gedruckten Auflage von 300 Exemplaren. Neben Intro ist Visions eine der wenigen damals entstandenen Musikzeitschriften mit einem Schwerpunkt auf alternativer bzw. Independent-Musik, die den zwischenzeitlichen Boom von entsprechenden Zeitschriften wie Indiecator oder Sub Line Anfang der 1990er Jahre überlebten. Nach den Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) beträgt die Auflagenstärke heute rund 35.000 verkaufte Exemplare.[1]
Zwischen September und November 2005 veröffentlichte das Magazin anlässlich seiner 150. Ausgabe einer Liste der 150 Platten für die Ewigkeit, gewählt von den Lesern.
Die Zeitschrift veranstaltet neben regelmäßigen Konzerten und Festivals seit einigen Jahren eine Party-Reihe namens „VISIONS Partys“, die zunächst nur in Dortmund stattfand, nach und nach auf mehrere Städte ausgeweitet wurde und seit Anfang 2007 bundesweit und in der Schweiz stattfindet.
Ebenfalls im Visions Verlag erscheinen das Kulturmagazin Public und die jährlich veröffentlichte Musikfestivalübersicht Festivalplaner. Das von dem Verlag ins Leben gerufene Interviewmagazin Galore erschien zwischen 2003 und 2009, existierte kurzzeitig als kostenfreie Internetseite weiter und wurde schließlich eingestellt. Das als Ableger geplante zwischenzeitliche Internetmagazin Netspotting [2] wurde nach wenigen Ausgaben wieder eingestellt und in stark abgespeckter Form in Visions rückintegriert.
Heft und Redaktion [Bearbeiten]
Neben Rezensionen von Tonträgern enthält die Zeitschrift Interviews und Reportagen. Der Druckausgabe liegt im Wechsel eine Audio-CD mit ausgesuchten aktuellen Liedern oder eine DVD bei, die aktuelle wie klassische Videoclips und redaktionelle Beiträge enthält.
Ausgaben mit einer CD kosten 5, 50 €, mit zwei CDs 6, 90 €.[3]
Redaktionssitz ist Dortmund. Der Herausgeber ist Michael Lohrmann; derzeitiger Chefredakteur ist Dennis Plauk, ihm zur Seite stehen die Redakteure Daniel Gerhardt, Jens Mayer, Jan Schwarzkamp und Britta Helm.
Album des Jahres [Bearbeiten]
Seit 1994 wird von den Lesern das Album des Jahres gewählt. Seit 2001 gibt es zudem auch eine gesonderte Statistik, in der nur die Autoren abstimmen. Die bisherigen Gewinner waren:
Weblinks [Bearbeiten]
- Homepage
- Visions Weekly (Wöchentliches E-Paper)
- Visions Partys
- Eintrag bei indiepedia.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Der Generalist für Subkulturen auf adverting.de – Die Website des Radermacher Medienservice
- ↑ Mal voll fett antesten – Tipps und Stilblüten: „Netspotting“ will über Popkultur im Internet unterrichten in Berliner Zeitung online
- ↑ Facebookseite (Post vom 26. September 2012) Visions Magazin
- ↑ poplist.de