Wasting Light

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wasting Light
Studioalbum von Foo Fighters
Veröffentlichung 8. April 2011
Label RCA
Format CD, LP
Genre Alternative Rock
Anzahl der Titel 11
Laufzeit 47:56

Besetzung

Produktion Butch Vig
Chronologie
Echoes, Silence, Patience & Grace
2007
Wasting Light Sonic Highways
2014
Singleauskopplungen
1. März 2011 Rope
6. Juni 2011 Walk
7. September 2011 Arlandria
1. November 2011 These Days
5. Juni 2012 Bridge Burning

Wasting Light ist das siebte Studioalbum der amerikanischen Rockband Foo Fighters. Es erschien am 8. April 2011[2] bei RCA Records[3] und ist das erste Album der Band nach vier Jahren.

Entstehung[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Wasting Light
  DE 1 25.04.2011 (30 Wo.) [4]
  AT 1 22.04.2011 (37 Wo.) [5]
  CH 1 24.04.2011 (27 Wo.) [6]
  UK 1 23.04.2011 (39 Wo.) [7]
  US 1 30.04.2011 (… Wo.) [8]
Singles
Rope
  DE 83 28.03.2011 (3 Wo.) [9]
  AT 51 25.03.2011 (1 Wo.) [5]
  UK 22 12.03.2011 (5 Wo.) [7]
  US 70 19.03.2011 (13 Wo.) [10]
Walk
  AT 49 01.07.2011 (2 Wo.) [5]
  CH 74 24.04.2011 (1 Wo.) [6]
  UK 57 18.06.2011 (5 Wo.) [7]
[9]

[5] [7] [10] [6] [8]

[4]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Die Aufnahmen zu dem neuen Album begannen im Sommer 2010. Als Studio diente dabei die Garage von Dave Grohl und wurde laut Produzent Butch Vig komplett analog aufgenommen (analoge Mehrspur-Bandmaschine) und komplett analog abgemischt (analoges Mischpult und Soundbearbeitung). [2][11][12][13]

“Dave has an amazing studio not too far from his home, in the Valley, and it's a great, kick-ass studio, but I think he felt that if he went in there, what would he do different on this record? They'd be recording in the same room, using the same board, getting the same sort of vibe.”

„Dave hat ein großartiges Studio in seinem Tal, nicht sehr weit von seinem Haus weg. Aber ich glaube, dass es keinen Unterschied auf dem Album geben würde, wenn er dieses Studio benutzt hätte. Sie würden im selben Raum arbeiten, dasselbe Pult benutzen und denselben Sound produzieren.“

Butch Vig[11]

Obwohl Gitarrist Pat Smear schon seit 2006 wieder Mitglied der Livecrew war, ist Wasting Light das erste Album seit The Colour and the Shape (1997), in dem er wieder als offizielles Mitglied der Foo Fighters angegeben wird.[2]

Als Gastmusiker für das Album konnten Bob Mould für das Lied Dear Rosemary[2][14] sowie Krist Novoselic für das Lied I should have known[14][15][16] gewonnen werden. Grohl und Novoselic spielten das erste mal seit der Auflösung von Nirvana wieder zusammen.[12][13]

Alle Aufnahmen wurden von Kameras begleitet. Das Material wurde anschließend für den Dokumentarfilm Back and Forth verwendet, der die Geschichte der Foo Fighters zeigt.[12][17]

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Am 17. Januar 2011 veröffentlichte die Band auf ihrer Website eine 30-sekündige Hörprobe des Titels Bridge Burning.[18] Am 1. Februar 2011 erschien eine Hörprobe des Titels Miss the Misery.[19] Am 12. Februar 2011 erschien das Video zum Titel White Limo, in dem auch der Sänger und Bassist der Band Motörhead, Lemmy Kilmister, mitspielte.[19]

Am 1. März 2011 erschien das Video zu Rope, der ersten Single des Albums[19]. Das Album selber wurde in Australien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Irland und den Niederlanden am 8. April 2011 veröffentlicht. Am 11. April 2011 kam das Album auch in den USA auf den Markt. Am 6. Juni 2011 erschien mit Walk die zweite Single aus dem Album.[20] Die dritte Single von Wasting Light, Arlandria, wurde am 5. September veröffentlicht.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. „Bridge Burning“ – 4:47
  2. „Rope“ – 4:19
  3. „Dear Rosemary“ – 4:27
  4. „White Limo“ – 3:23
  5. „Arlandria“ – 4:28
  6. „These Days“ – 4:59
  7. „Back & Forth“ – 3:52
  8. „A Matter Of Time“ – 4:36
  9. „Miss The Misery“ – 4:33
  10. „I Should Have Known“ – 4:16
  11. „Walk“ – 4:16

Rezeption[Bearbeiten]

Die Foo Fighters auf einem Konzert in Madrid während ihrer Wasting Light Tour

Von Kritikern bekam das Album überwiegend positive Bewertungen.[21] Bei Metacritic erhielt das Album eine Wertung von 78 % als Durchschnitt aus 37 Rezensionen sowie das Prädikat „Generally favorable“ (dt. „Grundsätzlich positiv“).[21]

Maik Maerten vergibt 8 von 10 Punkten und lobt auf plattentests.de die Aufnahme in der Garage und schreibt weiter, dass große Melodien, Mitsing-Refrains fürs Stadion und laute Gitarren die perfekte Mischung aus Mainstream und Rock'n'Roll ergeben.[22]

Josef Gasteiger von laut.de vergibt 4 von 5 Sternen und lobt ebenfalls die Mischung aus Mainstream und Rock'n'Roll. Er bezeichnet die Musik als hookigen, modernen Rock'n'Roll auf der Königsstufe.[2]

Auch Jens Bauszus lobt das Album auf Focus Online und meint, dass die Band mit Wasting Light endgültig den Rockolymp erklimmen und neue Fans dazugewinnen werde.[13]

Radio Fritz meint, dass sich die Band auf Wasting Light nicht wirklich verändert habe, man das aber auch nicht wirklich erwarten konnte. Insgesamt höre sich die Band erwachsener, ernster und härter als auf den früheren Veröffentlichungen an.[23]

Bei Rolling Stone vergibt Kritiker David Fricke 4 von 5 Sternen. Er bezeichnet das Album als bestes Album der Band seit Foo Fighters (1995) und The Colour and the Shape (1997).[24]

Bei den Grammy Awards 2012 erhielt Wasting Light die Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Rock-Album“. Darüber hinaus wurde der Titel „Walk“ in den Kategorien „Bester Rocksong“ sowie „Beste Rock-Darbietung“ und der Titel „White Limo“ als beste „Beste Hard-Rock-/Metal-Darbietung“ prämiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Foo Fighters recording 'Wasting Light' at Dave Grohl's house, Dokumentation auf YouTube, zuletzt abgerufen am 9. März 2014
  2. a b c d e Josef Gasteiger: Genau so verkauft man Stadien aus. Auf laut.de. Abgerufen am 15. April 2011
  3. Profil der Foo Fighters auf rcamusicgroup.com. Abgerufen am 24. Juli 2011
  4. a b musicline.de: Foo Fighters in den deutschen Album-Charts
  5. a b c d austriancharts.at: Foo Fighters in den österreichischen Charts
  6. a b c hitparade.ch: Foo Fighters in den Schweizer Charts
  7. a b c d chartstats.com: Foo Fighters in den britischen Charts
  8. a b billboard.com: Foo Fighters in den Billboard 200
  9. a b musicline.de: Foo Fighters in den deutschen Single-Charts
  10. a b billboard.com: Foo Fighters in den US-amerikanischen Single-Charts
  11. a b Meldung auf mtv.com (Englisch). Abgerufen am 15. April 2011
  12. a b c "Wasting Light" – das bisher derbste Album der Foo Fighters. In: Badische Zeitung. Abgerufen am 15. April 2011
  13. a b c Jens Bauszus: Dave Grohl Auf: FOCUS Online, 8. April 2011. Abgerufen am 15. April 2011
  14. a b Übersicht auf allmusic.com. Abgerufen am 15. April 2011
  15. Udo Eberl: Neue Alben von den Foo Fighters, Maike Rosa Vogel und Glacier. In: Südwest Presse, 8. April 2011. Abgerufen am 15. April 2011
  16. James Montgomery: Foo Fighters To Return This Spring With 'Massive' New Album Auf: mtv.com, 4. Januar 2011. Abgerufen am 15. April 2011
  17. Michael Pilz: Die Foo Fighters zwischen Pool, Babys und Grill In: Die Welt, 13. April 2011. Abgerufen am 15. April 2011
  18. Teaser auf foofighters.com. Abgerufen am 15. April 2011
  19. a b c Meldung auf billboard.com (englisch). Abgerufen am 15. April 2011.
  20. TWRY Video of the Week: Foo Fighters / Walk. Auf: theywillrockyou.com. Abgerufen am 24. Juli 2011
  21. a b Wasting Light bei metacritic.com. Abgerufen am 24. Juli 2011
  22. Maik Maerten: Versprochen ist versprochen. Auf: plattentests.de. Abgerufen am 15. April 2011
  23. Vor allem eins: noch mehr Gitarren. Auf: fritz.de, 8. April 2011. Abgerufen am 24. Juli 2011
  24. David Fricke: Kritik auf rollingstone.com (Englisch), 8. April 2011. Abgerufen am 24. Juli 2011