Abolitionismus

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Dieser Artikel behandelt die soziale Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei. Für weitere soziale Strömungen namens Abolitionismus, siehe Abolitionismus (Begriffsklärung).

Abolitionismus (von englisch abolition „Abschaffung“, „Aufhebung“) bezeichnet eine Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei. Gespeist aus christlichen wie aus aufklärererischen Überzeugungen gelang dies in immer mehr westlichen Ländern, angefangen von Portugal 1761 bis zu den Vereinigten Staaten 1863. Ab 1833 nahm Großbritannien eine Vorreiterrolle im Kampf gegen die Sklaverei ein. Ob der Abolitionismus primär durch moralische Überzeugungen oder durch ökonomische Interessen motiviert war, ist umstritten.

Geschichte des Abolitionismus[Bearbeiten]

Großbritannien[Bearbeiten]

Logo der britischen Abolitionisten auf einem Medaillon aus der Porzellanmanufaktur von Josiah Wedgwood. Design Henry Webber ~1790

Im Kampf gegen Sklaverei und Sklavenhandel spielten aufklärerische Ideen zwar eine gewisse Rolle in Teilen der geistigen Eliten der Vereinigten Staaten und Europas. Ein weiterer wichtiger Faktor war, dass sich im Pietismus und in der evangelischen Mission im 18. und 19. Jahrhundert die Auffassung durchsetzte, dass ein Verständnis des Menschen als Kind Gottes nicht mit der Sklaverei vereinbar sei. Die Society for Effecting the Abolition of Slavery (Gesellschaft zur Abschaffung der Sklaverei) wurde am 22. Mai 1787 in der Druckerei von James Phillips in London von zwölf Leuten, darunter Thomas Clarkson, Granville Sharp und verschiedenen Quäkern gegründet.[1]

Einflussreich war auch der ehemalige Sklave Olaudah Equiano, der Granville Sharp über seine Erlebnisse berichtete. In Informationsveranstaltungen klärte Clarkson die ahnungslose Öffentlichkeit über den Sklavenhandel und dessen Praktiken auf. Die Kampagne zielte zunächst auf die Abschaffung des atlantischen Sklavenhandels. Dazu sammelte die Bewegung bis zu 400.000 Unterschriften, reichte Petitionen im Parlament ein und rief zum Boykott von durch Sklavenarbeit gewonnenen Zucker aus der Karibik auf. Bis zu 300.000 Menschen hatten sich dem Zucker-Boykott angeschlossen.[2]

Im Unterhaus fand sie Unterstützung u. a. durch den Abgeordneten William Wilberforce, einen engagierten Evangelikalen und Freund von William Pitt. Erstmals wurde 1792 im House of Commons die Abschaffung des Sklavenhandels beschlossen. Die verzögerte Umsetzung lag in der Französischen Revolution und deren Deutung. 1807 beschlossen beide Häuser des Parlaments definitiv das Verbot des Sklavenhandels. Mitursachen für den Erfolg waren der Generationenwechsel in der Abschaffungsbewegung, worin mehr Frauen und Jüngere zum Zug kamen und fordernder auftraten, die schnellere Verbreitung von Informationen durch neue Straßen und Kaffeehäusern mit aufgelegten Zeitungen sowie die Angst vor einem Volksaufstand wie in Frankreich. Auch danach waren Engländer im Sklavenhandel auf amerikanischen Schiffen tätig. 1808 wurde Sierra Leone britische Kronkolonie. Befreite Sklaven wurden dorthin gebracht.[2]

Am 28. August 1833 wurde der Slavery Abolition Act verabschiedet, mit dem vom 1. August 1834 alle Sklaven im britischen Kolonialreich für frei erklärt wurden. Für eine Übergangsperiode von vier Jahren blieben sie, gegen Lohn, noch an ihre früheren Herren gebunden. Plantagenbesitzer in der Karibik wurden mit 20 Millionen Pfund Sterling entschädigt. Die ehemaligen Sklaven wurden nicht entschädigt. In den Folgejahren bemühte sich Royal Navy mit zunehmendem Erfolg darum, den weiteren Sklavenhandel zu bekämpfen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führten Berichte von Missionaren, vor allem des Schotten David Livingstone, über den andauernden Sklavenhandel im südlichen und östlichen Afrika und die durch ihn verursachten Verwüstungen zu einer internationalen Kampagne gegen den Sklavenhandel. Bedeutsam für den Wettlauf um Afrika im Zeitalter des Imperialismus wurde Livingstones Ansicht, dass ohne wirtschaftliche Erschließung Afrikas für den Welthandel die materiellen Grundlagen der Sklavenjagden nicht zu beseitigen sein würden: Der Abolitionismus wurde damit Begründung für den britischen Kolonialerwerb in Afrika.

Im britischen Geschichtsbewusstsein spielt die Abolition, die nicht zuletzt durch Großbritannien durchgesetzt wurde, lange Zeit eine deutlich größere Rolle als die Tatsache, dass das Land jahrzehntelang gut an Sklaverei und Sklavenhandel verdient hatten. Der Historiker aus Trinidad und Tobago Eric Eustace Williams spottete 1966: „Die britischen Historiker schrieben beinahe, als ob Großbritannien die Negersklaverei eingeführt hätte, um nachher die Befriedigung haben zu können, sie wieder abzuschaffen.“[3]

Vereinigte Staaten von Amerika[Bearbeiten]

Zeitgenössische Karikatur, die Sklaven als (angeblich) zufriedene Schwarze zeigt, die von den Abolitionisten zur Freiheit gezwungen werden
Thomas Paine veröffentlichte 1775 die erste in den Vereinigten Staaten bekannte Schrift, die die Abschaffung der Sklaverei befürwortete
Ausschreitungen von Sklavereibefürwortern in Alton (Illinois) 1837, bei denen der Abolitionist Elijah Parish Lovejoy ermordet wurde

Widerstand gegen die Sklaverei gab es in Nordamerika bereits im 17. Jahrhundert. Unter Führung des Baptisten Roger Williams erklärte die Kolonie Rhode Island 1652 die Sklaverei für illegal.[4] Auch die Mennoniten und Teile der Quäker lehnten sie aus religiösen Gründen ab.[5] Die amerikanischen Methodisten erließen 1786 ein entsprechendes kirchliches Verbot, größere Gruppen von Baptisten und Kongregationalisten folgten 1789. Mit der Losung "Sklaverei ist Sünde" ("Slavery is sin") setzte etwa 1820 die Anti-Sklaverei-Bewegung (Abolitionist Movement) ein.[6] Eine ungemein starke politische Wirkung hatte der Roman Uncle Tom’s Cabin (deutsch Onkel Toms Hütte) (1852) der Presbyterianerin Harriet Beecher Stowe.[7]

Die Abolitionismus-Bewegung wurde um 1830 in den Nordstaaten der USA neu formiert und publizistisch intensiviert. (1831 Gründung der New-England Anti-Slavery Society). Ihre Wurzeln hatte die Bewegung bereits im 18. Jahrhundert und führte zunächst zum Verbot des Sklavenhandels 1808, das von der Regierung insbesondere im Süden nur unzureichend durchgesetzt wurde, den Handel allerdings zumindest verringerte. Nach einer Schätzung des Historikers John Hope Franklin wurden rund 250.000 weitere Sklaven nach dem Verbot transportiert.[8] Der Besitz von Sklaven war jedoch bis zum Ende des Sezessionskrieges insbesondere in den Südstaaten erlaubt.

Zur Zeit der Gründung der USA gab es einige Staaten, die Sklaverei klar verboten. Die Verfassung hatte einige Abschnitte, die Sklaverei betrafen, obgleich in keinem von ihnen das Wort an sich verwendet wurde.

Alle Staaten nördlich von Maryland schafften die Sklaverei zwischen 1789 und 1830 allmählich und zu unterschiedlichen Zeitpunkten ab. Der Zustand blieb jedoch im Süden unverändert und die regionalen Gewohnheiten und gesellschaftlichen Überzeugungen entwickelten sich zu einer schrillen Verteidigung der Sklaverei als Antwort auf die wachsende Erstarkung der Anti-Sklaverei-Haltung im Norden. Der Standpunkt gegen die Sklaverei, den vor 1830 viele Menschen im Norden vertraten, führte einige langsam und unmerklich zur Abolitionisten-Bewegung. Die Mehrheit der Nordstaaten akzeptierte die extremen Positionen der Abolitionisten nicht. Abraham Lincoln akzeptierte, obwohl er ein Gegner der Sklaverei war, den Abolitionismus ebenfalls nicht.

Abolitionismus als Prinzip war weit mehr als nur der Wunsch, die Ausweitung der Sklaverei zu begrenzen. Die meisten Nordstaatler nahmen die Existenz von Sklaverei im Süden hin, hatten nicht vor, diese Tatsache zu ändern, sondern favorisierten eine Politik der allmählichen und kompensierenden Freilassung. Die Abolitionisten wollten es sofort und überall beendet sehen und die Bewegung war durch die Bereitschaft geprägt, Gewalt einzusetzen, um das Ende herbeizuführen, wie die Aktivitäten von John Brown zeigten. Die Abolitionisten-Bewegung wurde durch die Aktivitäten von William Lloyd Garrison als ihrem effektivsten Propagandisten angeführt.

In den Vereinigten Staaten waren die Abolitionisten in den Sezessionskrieg involviert. Obwohl die Quäker (Benjamin Lay, John Woolman) teilweise für Aktivitäten in dieser Bewegung bekannt waren, war sie keineswegs auf die Quäker beschränkt. Dieser Punkt war einer von mehreren, die zur Gründung der Konfession der Freien Methodisten führte, einer Gruppe, die sich in den 1860er-Jahren von der Methodistischen Episkopalkirche abspaltete.

Viele amerikanische Abolitionisten spielten eine aktive Rolle im Widerstand gegen die Sklaverei durch die Unterstützung der „Underground Railroad“. Das wurde durch das Bundesgesetz über flüchtige Sklaven von 1850 als ungesetzlich erklärt.

Die Emanzipations-Proklamation befreite 1863 die Sklaven der Südstaaten, nachdem sie zuvor rein rechtlich aufgrund des Confiscation Act Bundeseigentum geworden waren. Die bei der Union verbliebenen Frontier states Kentucky, West-Virginia, Maryland und Delaware konnten ihre Sklaven bis 1865 behalten (s. a. Abraham Lincoln).

Nach der Emanzipationserklärung betrieben die amerikanischen Abolitionisten weiterhin die Sache der Befreiung der Sklaven in anderen Sklavenstaaten und die Verbesserung der Bedingungen für schwarze Amerikaner allgemein. Aus diesen Grundsätzen entwickelte sich die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement) der 1960er Jahre, deren prominenteste Führungspersönlichkeit der 1968 ermordete Baptistenpfarrer Martin Luther King war.

Frankreich[Bearbeiten]

Abschaffung der Sklaverei in den französischen Kolonien 1848 (Gemälde von Auguste François Biard, 1849)

In Frankreich war die abolitionistische Bewegung lange Zeit schwach. Mit Ausnahme von Turgot und Montesquieu erhoben sich im 18. Jahrhundert kaum Stimmen, die ein Ende der Sklaverei forderten. [9] Im Gefolge der Französischen Revolution, der Erklärung der Menschenrechte und der Haitianischen Revolution wurde die Sklaverei am 4. Februar 1794 vom Nationalkonvent abgeschafft, was jedoch nie umgesetzt und angewendet wurde. François-Dominique Toussaint L’Ouverture wurde 1799 der erste Gouverneur der französischen Kolonie Haiti mit afrikanischer Herkunft. Napoleon schickte ein Expeditionsheer auf die Insel, setzte die Abschaffungsdekrete aus und den Code Noir, und damit auch die Sklaverei, am 20. Mai 1802 wieder in Kraft. Allerdings gelang es nicht, die französische Souveränität wiederherzustellen, die französische Kolonie erklärte die Unabhängigkeit am 1. Januar 1804 und das Ende der Sklaverei. 1815 verfügte Napoleon zunächst ein Verbot des Sklavenhandels, endgültig abgeschafft wurde die Sklaverei am 27. April 1848.

Zur Zeit des imperialistischen Wettlaufs um Afrika begründete der Erzbischof von Algier Kardinal Lavigerie eine katholisch geprägte Anti-Sklaverei-Bewegung, die sich die internationale Abschaffung des Sklavenhandels zum Ziel setzte.

Portugal[Bearbeiten]

Der reformerische Premierminister Marquês de Pombal schaffte die Sklaverei in Portugal und den indischen Kolonien am 12. Februar 1761 ab, wodurch Portugal als einer der Vorreiter des Abolitionismus gesehen werden kann. In den Kolonien war Sklaverei jedoch weiterhin erlaubt. Zusammen mit Großbritannien verbot man Anfang des 19. Jahrhunderts den Sklavenhandel und 1854 wurden per Dekret alle Sklaven des Staates in den Kolonien freigelassen. Zwei Jahre später wurden auch die Sklaven der Kirche in den Kolonien per Dekret freigelassen. Am 25. Februar 1869 wurde schließlich im gesamten Império Português die Abschaffung der Sklaverei verkündet. Dagegen wurde im ehemals portugiesischen Kaiserreich Brasilien die Sklaverei erst 1888 durch das Goldene Gesetz (Lei Áurea) abgeschafft.

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland kam es erst in den 1880er Jahren zu einer organisierten Anti-Sklaverei-Bewegung, die von der durch Kardinal Lavigerie in Frankreich angeregten Bewegung angestoßen wurde.[10] Sie spaltete sich schnell in zwei konfessionell geprägte Teile, den Afrikaverein deutscher Katholiken und den Evangelischen Afrikaverein.[11] Das humanitäre und religiöse Anliegen der christlichen Anti-Sklaverei-Bewegung wurde in der deutschen Öffentlichkeit ein wichtiger Faktor zur Durchsetzung der deutschen Kolonialpolitik. Eine Lotterie eines Deutschen Antisklavereikomitees unter Führung des Fürsten zu Wied erbrachte 1891 die Mittel für einige Expeditionen in Deutsch-Ostafrika und für den Bau eines Schiffes,[12] das zur Bekämpfung der Sklavenjagd auf einem der großen ostafrikanischen Seen eingesetzt werden sollte. Letztlich war nur der Transport eines bereits durch den Kolonialoffizier Wissmann beschafften Dampfers – der Hermann von Wissmann – zum Nyassasee erfolgreich, dann gingen dem Komitee die Mittel aus.

Motive[Bearbeiten]

Über die Motive, die hinter den abolitionistischen Bewegungen standen, gehen die Meinungen der Historiker auseinander. Im Anschluss an Karl Marx[13] vermuten materialistische Historiker Klasseninteressen hinter den Bestrebungen gegen die Sklaverei: Eric Williams argumentiert in seinem 1944 erschienenen Werk Capitalism and Slavery, dass sich Großbritannien im 19. Jahrhundert für die Abschaffung des Sklavenhandels einsetzte, weil die Böden der karibischen Inseln ausgelaugt und deswegen die Profite der dortigen Plantagen stark zurückgegangen seien. Damit sich der moderne Kapitalismus habe ausbreiten können, sei es notwendig gewesen, die Sklaverei durch freie Lohnarbeit zu ersetzen, was die abolitionistische Bewegung bis zum Ende des Jahrhundert durchgesetzt habe.[14] Eine ähnliche Position wurde in den 1970er Jahren von dem einflussreichen US-amerikanischen Historiker David Brion Davis vertreten.[15]

Andere Historiker glauben, dass nicht Wirtschaftsinteressen, sondern Moral die Abolitionisten motivierte, die vor allem innerhalb stark religiös geprägter Kreise wie der Quäker stark waren.[16] Der US-amerikanische Historiker Thomas L. Haskell stellte in Auseinandersetzung mit Davis 1985 die These auf, der liberalen Wirtschaftspraxis eigne ein humanistisches Bewusstsein für die Konsequenzen wirtschaftlichen Handelns, das sowohl aus moralischen als auch aus funktionalen Gründen Sklaverei nicht mehr als zukunftsfähig habe erscheinen lassen. Diese Moral sei nicht der bloße Überbau ökonomischer Interessen gewesen, sondern eine entscheidende Voraussetzungen für die Ausbildung des modernen Kapitalismus. Dabei stützt sich Haskell explizit auf Max Webers Abhandlung Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus aus den Jahren 1904/5, in denen Weber religiöse Faktoren als Ursache ökonomischer Entwicklungen ansah.[17]

In dieser Kontroverse haben nach Einschätzung des deutschen Historikers Benjamin Steiner seit dem Untergang des real existierenden Sozialismus um 1990 die Vertreter einer moralischen Motivation die Oberhand behalten, die bis dahin eine Mindermeinung repräsentierten. Er verweist auf Studien, wonach die Plantagenwirtschaft in Westindien und den amerikanischen Südstaaten bis zur Abschaffung der Sklaverei durchaus profitabel gewesen sei.[18]

Bedeutende Personen der Abolitionisten-Bewegung[Bearbeiten]

Vereinigtes Königreich[Bearbeiten]

  • Thomas Clarkson gründete 1787 die Society for Effecting the Abolition of Slavery (Gesellschaft zur Abschaffung der Sklaverei)
  • William Wilberforce (1759–1833), Abgeordneter des englischen Parlaments, Mitbegründer der Gesellschaft zur Abschaffung des Sklavenhandels, 1789 beantragte er gemeinsam mit William Pitt die Abschaffung des Sklavenhandels
  • Granville Sharp (1735-1813), Mitbegründer der britischen Abolitionistenbewegung

Vereinigte Staaten von Amerika[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Abolitionismus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Abschaffung der Sklaverei – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Abolitionist – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Adam Hochschild: Sprengt die Ketten. Der entscheidende Kampf um die Abschaffung der Sklaverei. Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-94123-4, S. 118–120.
  2. a b Evangelische Fernbibliothek (Hrsg.): William Wilberforce (1759–1833). Kämpfer gegen die Sklaverei in England. s. l. 2005-2011, http://texte.efb.ch/wilberforce.htm (abgerufen am: 2. Februar 2012).
  3. „The British historians wrote almost, as if Britain had introduced Negro slavery for the satisfaction of abolishing it.“ Eric Williams: British Historians and the West Indies. London 1966, S. 250, zitiert nach Benjamin Steiner: Wohlstand dank Sklaverei? Die Bedeutung der atlantischen Sklavenökonomie in der gegenwärtigen Historiographie. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 66, Heft 5/6 (2015). S. 250.
  4. Glenn FaFantasie, ed. (1988): The Correspondence of Roger Williams. University Press of New England, Vol. 1, pp. 12-23.
  5. Clifton E. Olmstead (1960): History of Religion in the United States. Englewood Cliffs, N.J.: Prentice Hall, Inc. Library of Congress Catalog Card No. 60-10355, p. 115.
  6. Heinz-Dietrich Wendland: Sklaverei und Christentum. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, 3. Aufl., Band VI (1962), Sp. 101–103.
  7. Peter Bromhead: Life in Modern America, 4. Aufl. (1981), Verlag Langenscheidt-Longman, München. ISBN 3-526-50451-2, p. 127.
  8. vgl. Howard Zinn: A People’s History of the United States. Harper Perennial, 2005, S. 172 ISBN 0-06-083865-5
  9. Benjamin Steiner: Wohlstand dank Sklaverei? Die Bedeutung der atlantischen Sklavenökonomie in der gegenwärtigen Historiographie. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 66, Heft 5/6 (2015). S. 251.
  10. Horst Gründer: „Gott will es. Eine Kreuzzugsbewegung am Ende des 19. Jahrhunderts. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 28 (1977), S. 210–224.
  11. vgl. hierzu zeitgenössische Angaben im Koloniallexikon: Afrikaverein deutscher Katholiken, Evangelischer Afrikaverein
  12. Golf Dornseif: DOA und die Koblenzer Anti-Sklaverei-Lotterie (PDF; 1,9 MB)
  13. Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Bd I, Dietz Verlag, Berlin/DDR 1968, S. 741–791.
  14. Eric Eustace Williams: Capitalism and Slavery. University of North Carolina Press, Chapel Hill 1944.
  15. David Brion Davis: The Problem of Slavery in the Age of Revolution 1770–1823. Cornell University Press, Ithaca 1975.
  16. Benjamin Steiner: Wohlstand dank Sklaverei? Die Bedeutung der atlantischen Sklavenökonomie in der gegenwärtigen Historiographie. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 66, Heft 5/6 (2015). S. 246 f.
  17. Thomas L. Haskell: The Relationship between Capitalism and Humanitarianism. In: The American Historical Review 90, Heft 3 (1985), S. 547–566.
  18. Benjamin Steiner: Wohlstand dank Sklaverei? Die Bedeutung der atlantischen Sklavenökonomie in der gegenwärtigen Historiographie. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 66, Heft 5/6 (2015). S. 247 ff. und 258; J. R. Ward: The Profitability of Sugar Planting in the British West Indies 1650-1834. In: The Economic History Review 31, Heft 2 (1978), S. 197–213; David Eltis: Economic Growth and the Ending of the Transatlantic Slave Trade. Oxford University Press, New York 1987 S. 15.