Agnes Kiyomi Decker

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Agnes Kiyomi Decker (* Dezember 1986 in Bonn) ist eine deutsche Filmschauspielerin, Theaterschauspielerin und Synchronsprecherin mit deutsch-japanischer Abstammung.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Decker wurde in Bonn geboren und ist zweisprachig aufgewachsen, ihre Mutter ist Japanerin. Nach dem Abitur absolvierte sie Regiehospitanzen bei Luk Perceval und Oliver Reese am Schauspielhaus Düsseldorf. Sie studierte von 2008 bis 2012 Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und spielte während dieser Zeit am Akademietheater (München) und am Residenztheater (München). Zusammen mit dem Ensemble der Produktion Woyzeck (Marie) des Metropoltheaters München wurde sie mit dem Fachjurypreis der Bayerischen Theatertage Bamberg 2011 für die beste künstlerische Gesamtleistung ausgezeichnet.

2012 bis 2015 folgte ein Festengagement am Zimmertheater Tübingen, dort war sie u. a. in Heute Abend: Lola Blau, ein Einfrauenmusical mit 18 Kreisler-Liedern zu sehen. Während dieser Zeit wirkte sie auch an freien performativen Projekten der Regisseurin Sapir Heller in Hannover und München mit. 2015 nahm sie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg an einem Filmschauspielworkshop teil. 2016 produzierte sie ihren ersten eigenen Soloabend mit Regisseur Moritz Peters: Penthesilea. Ein Solo für eine Schauspielerin und fünf Kassettenrecorder. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört sie zum festen Ensemble des Landestheaters Schwaben.

Regelmäßig steht Decker auch für Film und Fernsehen vor der Kamera, so in Episodenhauptrollen für Das Traumschiff in der Folge „Japan“[1] und Kommissarin Lucas.

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synchronsprecherin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Forbidden City, Doku, arte /Studio7 Karlsruhe
  • 2016: diverse, Dokumentarfilm, arte /Studio7 Karlsruhe
  • 2015: diverse, Dokumentarfilm, arte /Studio7 Karlsruhe
  • 2014: diverse, Dokumentarfilm, arte /Studio7 Karlsruhe

Preise & Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Traumschiff: Japan. Abgerufen am 9. Mai 2019.