Alan Webb (Leichtathlet)

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Alan Webb 2006

Alan Webb (* 13. Januar 1983 in Ann Arbor) ist ein US-amerikanischer Triathlet und Mittelstreckenläufer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alan Webb begann seine sportliche Karriere zunächst in der Leichtathletik, er blieb bereits 2001 im Meilenlauf unter vier Minuten. 2004 gewann er den US-Ausscheidungskampf über 1500 m für die Olympischen Spiele in Athen, wo er aber wegen taktischer Fehler im Vorlauf scheiterte.

2005 wurde er über 1500 m US-Meister und belegte bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki den neunten Platz. Nachdem er die Saison 2006 wegen Eisenmangelanämie abbrechen musste, zeigte er sich 2007 in Bestform. Er gewann die nationalen Titel über eine Meile in der Halle und 1500 m im Freien, brach den 25 Jahre alten Nordamerika-Rekord von Steve Scott im Meilenlauf und wurde über 1500 m Achter bei den Weltmeisterschaften in Ōsaka.

Nachdem es 2008 weniger gut für ihn lief und er sich nicht für die Olympischen Spiele in Peking qualifizieren konnte, entschied er sich 2009, mit Alberto Salazar als Trainer zusammenzuarbeiten.

2014 entschied er sich, zum Triathlon zu wechseln.[1] Um mit dem Kader des amerikanischen Verbandes USA Triathlon besser zusammen trainieren zu können, zog er mit seiner Frau Julia und seiner Tochter nach Scottsdale in Arizona.[2]

Alan Webb ist 1,75 m groß und wiegt 65 kg. Er begann 2001 ein Studium an der University of Michigan, das er im Jahr darauf abbrach, um professioneller Sportler zu werden.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triathlon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliche Bestzeiten in der Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alan Webb 2007

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alan Webb – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aaron Hersh: Alan Webb Becomes A Triathlete. In: triathlon.competitor.com. 27. Januar 2014.
  2. Scott Cacciola: Alan Webb grinds out a bumpy transition to triathlon. In: New York Times. 18. Oktober 2014.