Almasny

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Siedlung städtischen Typs
Almasny
Алмазный (russisch)
Алмазнай (jakutisch)
Föderationskreis Ferner Osten
Republik Sacha (Jakutien)
Ulus Mirny
Gegründet 1960
Siedlung städtischen Typs seit 1962
Bevölkerung 1527 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 250 m
Zeitzone UTC+9
Telefonvorwahl (+7) 41136
Postleitzahl 678181
Kfz-Kennzeichen 14
OKATO 98 231 555
Geographische Lage
Koordinaten 62° 27′ N, 114° 19′ OKoordinaten: 62° 27′ 30″ N, 114° 19′ 0″ O
Almasny (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Almasny (Republik Sacha)
Red pog.svg
Lage in der Republik Sacha‎

Almasny (russisch Алма́зный, jakutisch Алмазнай) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Republik Sacha (Jakutien) mit 1527 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siedlung liegt an der Grenze von Lenaplateau und Wiljuiplateau, etwa 800 Kilometer Luftlinie westlich der Republikhauptstadt Jakutsk, an der Mündung des Ireljach in den Wiljui-Nebenfluss Otschtschugui-Botuobuja.

Almasny gehört zum Rajon Mirny, von dessen Verwaltungszentrum Mirny es 20 Kilometer in ostsüdöstlicher Richtung entfernt ist. Zur Siedlung gehören die Ortsteile Berjosowka, 11 km westlich und Nowy, 5 km südlich gelegen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1960, nach der Entdeckung von Diamantenvorkommen in dem Gebiet im Jahre 1954, als Wohnsiedlung für Bergarbeiter gegründet.[2] Der heutige Ortsteil Nowy war bereits 1954 entstanden. 1962 wurde Almasny der Status einer Siedlung städtischen Typs verliehen.[3] Der Ortsname ist vom russischen Wort almas für Diamant abgeleitet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1970 2908
1979 1887
1989 1976
2002 1756
2010 1527

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptwirtschaftszweig ist die Förderung von Diamanten aus Seifenlagerstätten im Flusstal des Ireljach mit Hilfe dreier spezieller großer, semistationärer Schwimmbagger (russ. draga).[2][4]

Almasny liegt an der Straße A331 Wiljui, die heute Mirny und die Ortschaften am mittleren Wiljui mit der Republikhauptstadt Jakutsk verbindet, aber unter möglicher Einbeziehung der Straße von Mirny nach Lensk an der mittleren Lena als Anbindung an das südsibirische Straßennetz in der Oblast Irkutsk ausgebaut werden soll. Sechs Kilometer westlich des Ortes zweigt von dieser die Fernstraße Anabar ab, die zum nördlichen Diamantenfördergebiet um Aichal und Udatschny führt und in den äußersten Nordwesten der Republik Sacha zu den Flüssen Olenjok und Anabar verlängert werden soll.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. a b Angaben zu den Ortschaften (Memento des Originals vom 13. Oktober 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.admmirny.ru auf der Webseite der Verwaltung des Rajons Mirny (russisch)
  3. Almasny (Memento des Originals vom 12. Oktober 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sitc.ru auf der Webseite des Zentrums für sozial-ökonomisches und politisches Monitoring der Jakutischen Staatlichen Universität (russisch)
  4. Draga № 203 auf dem Ireljach (Foto)