Alte Synagoge (Freiburg im Breisgau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der baumbestandene Synagogenplatz mit Synagoge und jüdischem Gemeindehaus (linker Bildrand) neben der Universität. Zeitgenössische Ansichtskarte, 1913.
Alte Freiburger Synagoge, vor dem Anbau 1925.
Die Synagoge mit dem westlichen Anbau von 1925, am linken Bildrand das Freiburger Münster.
Der Innenraum der Synagoge mit dem nach Osten ausgerichteten Toraschrein.

Die Alte Synagoge am heutigen Platz der Alten Synagoge in Freiburg im Breisgau war eine Synagoge, die 1869/70 erbaut und 1938 zerstört wurde. Bei Bauarbeiten zur Platzumgestaltung 2016 wurden an mehreren Stellen umfangreiche Reste des Gebäudefundaments entdeckt, freigelegt und dokumentiert, bevor es teilweise abgetragen und wieder zugeschüttet wurde, um es mit einem symbolischen Wasserbecken zu überbauen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittelalterliche jüdische Gemeinde hatte wahrscheinlich bereits um 1300 eine Synagoge. Die erste Erwähnung ist 1349 während der Judenverfolgung in der Pestzeit überliefert. Die Synagoge befand sich in der Wasserstraße, denn die Juden wohnten hier oder in den benachbarten Straßen. Am 30. Januar 1349 wurden fast alle Juden in Freiburg ermordet. Nachdem ab 1360 wieder Juden in der Stadt lebten, wird 1385 eine Synagoge an der südwestlichen Ecke Weberstraße/Raustraße genannt.

Im Jahre 1401 beschloss der Freiburger Stadtrat, daz dekein Jude ze Friburg niemmerme sin sol.[1] König Sigismund bestätigte dieses Dekret 1424 mit der Ewigen Vertreibung. Danach war es Juden nicht mehr erlaubt, in Freiburg zu wohnen.[2]. Erst ab 1809 durften sie sich wieder in der Stadt niederlassen.[3] Die im Laufe des 19. Jahrhunderts zugezogenen Juden schlossen sich 1863 zur Israelitischen Religionsgesellschaft zusammen und mieteten einen Betsaal an. Die Gemeinde stellte einen Kantor ein, der zugleich als Schochet und Religionslehrer tätig war. Der Betsaal befand sich im damaligen Haus Nr. 838 am Münsterplatz.

Einige Jahre später erwarb die Gemeinde ein Grundstück am Werthmannplatz (Werderstraße, heute Platz der Alten Synagoge) für den Neubau einer Synagoge. Im Herbst 1869 begann man mit Bau der Synagoge nach Plänen des Gewerbeschulhauptlehrers Georg Jakob Schneider.

Die in maurisch-byzantinischem Stil errichtete Synagoge besaß links und rechts vom Eingangsportal minarettartige, den Eingangsrisalit flankierende Türme. Romanische Stilelemente sind bei den umlaufenden Bogenfriesen und den halbrunden dreigeteilten Fenstern mit zierlichen Säulen zu erkennen. Über dem Giebel des Eingangsrisalits thronten die Gesetzestafeln und über dem Portal selbst war eine deutsche Inschrift angebracht: „Mein Haus wird ein Haus des Gebetes sein für alle Völker“ (Jesaja 56, 7). Die Mauerflächen waren verputzt, nur die Einfassungen der Fenster und Türen wurden in Sandstein, die freiliegenden Bögen in Backsteinen hergestellt.

Die feierliche Einweihung fand am 23. September 1870 unter der Leitung des Breisacher Rabbiners Moses Reiß statt. Unter den Gästen der Einweihung waren die Vorstände der Behörden von Staat und Gemeinde und die protestantischen Geistlichen. Neben der Synagoge, etwas nach Osten versetzt, gab es seit 1910 das jüdische Gemeindehaus, das der Synagogengemeinde als Verwaltungsgebäude diente und in dem sich seit 1925 ein Beetsaal für die orthodoxen Gemeindemitglieder und eine Mikwe befanden.

1925/26 wurde die Synagoge aus feuerpolizeilichen Gründen (Treppenhaus und Empore) umgebaut und erweitert. Die westliche Portalseite erhielt einen größeren Vorbau, wodurch nach Ansicht der damaligen Stadtverwaltung das zwischen dem neuen Stadttheater und dem Kollegiengebäude liegende Gebäude „auch äußerlich aufgewertet“ worden sei. Die beiden Knäufe der Turmspitzen wurden dabei abgenommen und nicht wieder aufgesetzt. Einer davon wurde bei den Bauarbeiten im August 2016 auf dem Gelände wiedergefunden.[4]

Beim Reichspogrom am 9./10. November 1938 zündeten Männer der örtlichen SS und SA gegen 3 Uhr nachts die Synagoge an. Die Feuerwehr durfte nur die anliegenden Gebäude schützen, den Brand aber nicht löschen.[5] Noch am gleichen Tag sprengten SS- und SA-Leute die Brandruine. Mit der Abtragung der Umfassungsmauern wurde umgehend begonnen, während viele Trümmerreste der Synagoge wie auch die noch im Erdreich vorhandenen Fundamentmauern auf dem Areal blieben; andere Synagogentrümmer wurden laut Käthe Vordtriede als Aufschottungsmaterial bei einer Straßenverbreiterungsmaßnahme 1939 in Freiburg-Haslach verwendet, darunter die steinernen Gesetzestafeln vom Hauptportal, die sie im Straßengraben liegen sah.[6] Der Synagogenplatz und das jüdische Gemeindehaus, das seit April 1939 und bis zur Oktoberdeportation 1940 als jüdische Schule diente, wurden im März 1939 zwangsweise „arisiert“ und gingen per Kaufvertrag mit dem 'Oberrat der Israeliten' in das Eigentum der Stadt Freiburg über. Diese ließ 67.000 Reichsmark, abzüglich der Kosten für die Trümmerbeseitung, für die die israelitische Gemeinde aufkommen sollte, auf ein Sperrkonto überweisen. Für das Gemeindehaus erhielt die jüdische Gemeinde gegen Zahlung einer Miete ein vorbehaltliches Nutzungsrecht. Konkrete Bebauungspläne lagen bei der Stadt Freiburg zunächst nicht vor; nach den Vorstellungen von Liegenschafts- und Hochbauamt sollten nach Entfernung des Synagogenhügels und der auf ihm stehenden Mauerreste dort ein Studentenhaus der Universität und/oder ein Parkplatz entstehen. Dieser Plan wurde während des Krieges nicht mehr umgesetzt.[7]

Der Platz und der Synagogenhügel am Rempart blieben viele Jahre ein Trümmergrundstück und wurden erst Anfang der 1950er Jahre teilweise abgetragen. Auf dem Gelände entstanden damals mehrere Behelfsbauten und ein Parkplatz.

Gedenkpolitik und Platzgestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur mahnenden Erinnerung an die Zerstörung der Synagoge 1938 ließ die Stadt erst 1963 an der Südseite des ehemaligen Synagogengrundstücks eine bronzene Gedenktafel anbringen, die von der Universität Freiburg gestiftet worden war. Sie trägt die Inschrift:

Hier stand die Synagoge der israelitischen Gemeinde Freiburg, erbaut 1870. Sie wurde am 10. November 1938 unter einer Herrschaft der Gewalt und des Unrechts zerstört.

Der nach dem Krieg zunächst Europaplatz genannte Platz zwischen Stadttheater und Universität wurde im Jahr 1996 in Platz der Alten Synagoge umbenannt. Jährlich am 9. November wird an der Bronzetafel eine Gedenkfeier unter Beteiligung der Stadtverwaltung, der israelitischen Gemeinde, Kirchenvertretern, der Gewerkschaften und anderer Organisationen abgehalten.

Platz der Alten Synagoge nach Beginn der Bauarbeiten zur Platzumgestaltung, August 2016.

Am 21. März 2006 beschloss der Freiburger Gemeinderat den Umbau des Platzes der Alten Synagoge und brachte die neue Platzgestaltung öffentlich zur Ausschreibung.[8] Die Wettbewerbsteilnehmer/-innen waren aufgefordert, neben allgemein urbanen Bebauungsrichtlinien auch „das Thema ‚Alte Synagoge‘ im Entwurf mit gestalterischen oder künstlerischen Mitteln aufzugreifen.“ Dabei sollte die „Erinnerung und Information zur Alten Synagoge und zum früheren bzw. heutigen jüdischen Leben in der Stadt“ berücksichtigt werden und „der Bereich der Alten Synagoge in der Platzkonzeption eher einen ruhigeren Charakter erhalten, zugleich aber auch Ort der Begegnung (‚Knesset‘) sein.“ Der am 21. März 2006 dem Gemeinderat vorgelegte Entwurf des Ausschreibungstextes stellte in diesem Zusammenhang ausdrücklich fest: „Die Fundamente der Alten Synagoge sind nach der Zerstörung 1938 und der Neuplanung nach dem 2. Weltkrieg im Untergrund verblieben (ca. 30 cm Überdeckung)“. Bei der Wettbewerbsausschreibung am 1. April 2006 hieß es jedoch, dass „die Fundamente der Alten Synagoge nach der Zerstörung 1938 und der Neuplanung nach dem Zweiten Weltkrieg beseitigt worden“ seien. Laut Aussage der Stadtverwaltung 2016 hätten geophysikalische Untersuchungen des Platzes unmittelbar vor der Ausschreibung 2006 keine Fundamentreste der Synagoge erkennen lassen.[9] Der siegreiche Entwurf der Architekten Volker Rosenstiel und Martin Schedlbauer wurde in den Folgejahren noch mehrmals modifiziert.[10] Der Platz sollte grundsätzlich in seiner Funktion als große Freifläche zwischen dem Stadttheater und der Universität erhalten bleiben. Da der Rotteckring mit der seinerzeitigen Verkehrsführung den nach dem Münsterplatz zweitgrößten Platz der Stadt mit einer Fläche von 130 x 130 m zerschnitten habe, sei dieser in seiner Gesamtheit nicht wahrgenommen worden.[11] Deshalb sei aus Sicht der Stadt ein Umbau notwendig geworden, mit dem optisch die Flächen der aufgehobenen vierspurigen Straße und des Theatervorplatzes einbezogen werden. Die bestehenden Denkmäler sollten erhalten bleiben. Zusätzlich sollte ein Wasserbassin auf dem Platz den Grundriss der Alten Synagoge nachzeichnen und an diese im Sinne einer Gedenkstätte symbolisch erinnern.[12] Als Bestandteil des Projekts „Stadtbahn und Umgestaltung Rotteckring“ haben die Arbeiten 2012 mit der Sperrung des Rotteckrings begonnen und sollen 2018 abgeschlossen sein.[13] In seiner Sitzung am 10. Dezember 2013 beschloss der Gemeinderat weitere Änderungen an dem sieben Jahre alten Plan, die auf Kritik der Architekten stießen. Nachdem bereits 2010 der Informationspavillon durch Bäume zur Beschattung des Platzes ersetzt wurde, soll nun der Umbau des Theatervorplatzes eingespart und an Stelle des geplanten Wasservorhangs das urban gardening weitergeführt werden. Zur weiteren Verbesserung des Mikroklimas ist geplant, in der Mitte des Platzes einen Wassersprudler zu installieren.[14][15] Am 18. April 2016 erfolgte der offizielle Spatenstich für den Umbau des Platzes.[16][17] Kurz darauf wurden Gleise für die Stadtbahn verlegt und an das bestehende Gleisnetz in der Bertoldstraße angeschlossen.[18] Im Untergrund wurde eine Brunnenstube angelegt.[19]

Der Historiker Bernd Martin, Vorsitzender der Kommission zur Überprüfung der Freiburger Straßennamen, schlug 2016 vor, den Platz der Alten Synagoge umzubenennen in „Platz der zerstörten Synagoge“, was auf Zustimmung von Oberbürgermeister Dieter Salomon stieß.[20]

Der Umgang mit den 2016 aufgefundenen Fundamentresten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inzwischen geschleifte Fundamentmauer der 1938 zerstörten Freiburger Synagoge, dahinter das Stadttheater, Oktober 2016.
Inzwischen geschleifte Fundamentmauer der Synagoge und das Betonfundament eines in den 1950er Jahren auf dem Synagogengrundriss errichteten Behelfsgebäudes, dahinter die Universitätsbibliothek, Oktober 2016.

Ende September 2016 wurden bei Baggerarbeiten für den Synagogenbrunnen „unerwartet“ Fundamentreste der Synagoge und der Unterbau der Heizungsanlage gefunden.[21][20][9] Das zuständige Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg, bezeichnete und bewertete die Fundamentreste zwar im Sinne des Denkmalschutzgesetzes als „Kulturdenkmal“, dokumentierte den Fund und sprach sich für dessen Erhaltung aus, äußerte dann aber keine Bedenken, als Teile der Mauerreste abgetragen werden sollten, sofern diese „dem Fundament des Wasserbeckens im Weg“ stünden. Laut Baubürgermeister Martin Haag handele es sich hierbei lediglich um „5 bis 10 Prozent der Mauerreste“ bzw. „insgesamt rund 100 Steine“, was nach Einschätzung des Leiters des Freiburger Amtes für Denkmalpflege, Bertram Jenisch, „mit dem Denkmalschutz vereinbar [sei], da der weitaus größte Teil des Denkmals am Ort“ verbleiben werde.[20] Obwohl die jüdische Einheitsgemeinde Freiburgs die Fundamentreste an Ort und Stelle als authentische Mahn- und Gedenkstätte vollständig und sichtbar zu erhalten wünschte, ließ die Stadt gegen deren einstimmiges Votum mehrere Steinreihen abtragen, um wie geplant das Mahnmal in Brunnenform zu realisieren. Die geschleiften, im Boden verbleibenden Fundamente wurden in der Folge mit Geotextil abgedeckt und mit Erde verfüllt. Einige der laut Denkmalschutzbehörde durch Witterungseinflüsse akut gefährdeten und deshalb zur Konservierung kurzerhand abgebrochenen, in ein städtisches Depot verbrachten Fundamentsteine sollen später Verwendung in einem weiteren Mahnmal finden: „Was mit den entnommenen Steinen passiert, ist hingegen keine Frage des Denkmalschutzes mehr. Sie verlieren mit der Entnahme ihre Denkmaleigenschaft und können problemlos für ein wie auch immer gestaltetes Mahnmal oder Kunstwerk verwendet werden.“ [20] Im Auftrag der Stadt Freiburg wurden die Fundamentabtragungen am 2. und 3. November durch ein Bauunternehmen durchgeführt, wobei viele Fundamentsteine undokumentiert auf dem Terrain verstreut, beschädigt oder anderweitig beseitigt wurden.[22] Die Verfüllung und Planierung des Terrains begann am 17. November 2016, nachdem der Freiburger Gemeinderat am 15. November die umstrittene Baumaßnahme noch einmal zur Abstimmung gebracht und mehrheitlich bestätigt hatte[23], was zu teils scharfen Protesten der örtlichen Bevölkerung und bei den Nachkommen von Freiburger Juden im Ausland führte.[24]

Kunst und Gedenktafeln am Platz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Platz der Alten Synagoge befanden sich bis zum Umbau 2016 mehrere Kunstwerke und Gedenktafeln:

  • 1963 wurde durch die Universität eine Gedenktafel an die Zerstörung der Synagoge gestiftet. Die runde Bronzetafel stammt von Karl Rißler.[25] Sie liegt vorübergehend vor der neuen Synagoge in der Engelstraße und soll in den geplanten Brunnen am alten Standort integriert werden.[26]
  • 1981 wurde das bis dahin eingelagerte Rotteckdenkmal aufgestellt.[25]
  • Im Jahr 2000 stellte die Künstlergruppe Büro für ungewöhnliche Maßnahmen einen gelben Wegweiser im Stil von Bundesstraßen auf, der die Aufschrift Gurs 1027 km trägt. Das erst nachträglich von der Stadtverwaltung genehmigte Mahnmal erinnerte an die 1940 im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion deportierten badischen Juden. Ergänzt wurde das Verkehrshinweisschild durch eine Erklärungstafel.[25]
  • Die Reclining Figure (Liegende) wurde 1961 vom Land Baden-Württemberg zur Einweihung des Neubaus des KG II vom Künstler Henry Moore erworben. Dieser hatte die Plastik bereits 1953 geschaffen, die inzwischen den Status als eingetragenes Kulturdenkmal erhalten hat.[25] Wegen des Umbaus des Platzes befindet sie sich jetzt im Gebäude.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Programm zur Einweihungsfeier der Neuen Synagoge in Freiburg i. B. am 23. September 1870. Freiburg 1870.
  • Die Synagoge in: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, S. 406.
  • Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. 3 Bände. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08035-2 (Band und Seitenangabe fehlen).
  • Joachim Hahn, Jürgen Krüger: Synagogen in Baden-Württemberg. Band 2: Joachim Hahn: Orte und Einrichtungen. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1843-5, S. 127−132 (Gedenkbuch der Synagogen in Deutschland. Band 4)
  • Clemens Rehm: Freiburg. In: Franz-Josef Ziwes (Hrsg.): Badische Synagogen aus der Zeit von Großherzog Friedrich I. in zeitgenössischen Photographien. G. Braun, Karlsruhe 1997, ISBN 3-7650-8177-9, S. 42−43

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter P. Albert: Achthundert Jahre Freiburg im Breisgau 1120–1920. Herder, Freiburg 1920, S. fehl.
  2. Heinrich Schwendemann: Die Juden werden aus der Stadt vertrieben. In: Jürgen Dendorfer u.a.: Auf Jahr und Tag. Freiburgs Geschichte im Mittelalter. Freiburg 2013, S. 123-142.
  3. Peter Kalchthaler: Kleine Freiburger Stadtgeschichte. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2006, S. fehlt.
  4. Zu diesem Fund und dessen Präsentation (Abbildung) vgl. die Ausstellung Nationalsozialismus in Freiburg, Augustinermuseum 2016/17, Diese Exponate erzählen die Geschichte von Freiburg im Nationalsozialismus, Badische Zeitung, 23.11.2016.
  5. Wolf Middendorff: Als die Synagogen im Breisgau brannten. In: Freiburger Almanach 30, 67, 1979,
  6. Vgl. Käthe Vordtriede: "Es gibt Zeiten, in denen man welkt". Mein Leben in Deutschland vor und nach 1933. Lengwil, Libelle Verlag 1999, S. 198.
  7. Kathrin Clausing: Leben auf Abruf. Zur Geschichte der Freiburger Juden im Nationalsozialismus. Freiburg, Verlag Stadtarchiv Freiburg 2005, S. 93 f. ISBN 3-923272-33-2.
  8. Vgl. Vorlage G-06/029, Umgestaltung Werder-, Rotteck- und Friedrichring, hier: Realisierungswettbewerb Platz der Alten Synagoge - Wettbewerbsauslobung und Benennung der gemeinderätlichen Mitglieder des Preisgerichts; Anlage 3 zur Drucksache G-06/029: Entwurf des Auslobungstextes, Gemeinderatssitzung vom 21. März 2006, abgerufen am 8. Dezember 2016, Ratsinfo- und Bürgerinfosystem der Stadtverwaltung Freiburg im Breisgau
  9. a b Julia Littmann: Freiburg: Alten Synagoge: Steine oder keine – wer wusste was? Badische Zeitung, 12. November 2016, abgerufen am 12. November 2016.
  10. Uwe Mauch: Freiburg: Entscheidung im Gemeinderat: Der Platz der Alten Synagoge wird grüner als geplant, Badische Zeitung, 27. Juli 2010, Zugriff am 2. Juli 2011
  11. Freiburg: Planen Bauen und Verkehr
  12. freiburg.de: Kunstobjekte und Denkmäler, abgerufen am 14. November 2013
  13. Freiburg: Planen Bauen und Verkehr Fragen und Antworten
  14. Neuer Streit um Platz der Alten Synagoge, Uwe Mauch, Joachim Röderer, Badische Zeitung, 11. Dezember 2013, abgerufen 12. Dezember 2013
  15. MÜNSTERECK: Aktive Vernässung, Uwe Mauch, Badische Zeitung, 12. Dezember 2013, abgerufen 12. Dezember 2013
  16. Simone Höhl: Freiburg: Innenstadt: Jetzt entsteht Freiburgs neue Mitte: Platz der Alten Synagoge wird zur Baustelle. Badische Zeitung, 19. April 2016, abgerufen am 19. April 2016.
  17. Simone Höhl: Freiburg: Umbauten im Untergrund. Badische Zeitung, 19. April 2016, abgerufen am 19. April 2016.
  18. Simone Höhl: Freiburg: Innenstadt: Wie geht es auf der Freiburger Tram-Baustelle voran? Badische Zeitung, 3. Juni 2016, abgerufen am 30. September 2016.
  19. Simone Höhl: Freiburg: Baustelle: Auf dem Platz der Alten Synagoge wird Technik im Boden versenkt. Badische Zeitung, 8. Juli 2016, abgerufen am 30. September 2016.
  20. a b c d Platz der Alten Synagoge auf Freiburg.de. Abgerufen am 4. Dezember 2016.
  21. Simone Höhl: Freiburg: Überraschung: Reste der alten Synagoge in Freiburg gefunden. Badische Zeitung, 4. Oktober 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  22. Von den wegen mangelnder Sorgfaltspflicht und fehlender Fachaufsicht in der Kritik stehenden Abbrucharbeiten entstand eine Video-Aufzeichnung, gefilmt und kommentiert von der Vorsitzenden der israelitischen Gemeinde Freiburg, Frau Irina Katz. Der Film lag dem Freiburger Gemeinderat zu seiner Sitzung am 15. November 2016 vor und wurde u.a. in einem Redebeitrag von Stadtrat Wolf Dieter Winkler eigens thematisiert; vgl. Julia Littmann: Platz der Alten Synagoge: Gemeinderat für Weiterbauen. In: Badische Zeitung, 16.11.2016.
  23. Simone Lutz: Freiburg: Umstrittene Aktion: Stadt beseitigt Reste der Alten Synagoge. Badische Zeitung, 2. November 2016, abgerufen am 3. November 2016.
  24. Julia Littmann: Freiburg: "Ohne Erinnerung ist keine Zukunft". Badische Zeitung, 11. November 2016, abgerufen am 11. November 2016.
  25. a b c d Beschlussvorlage Stadtbahn und Umgestaltung Werhmannstraße, Rotteckring- und Friedrichring, Drucksache G-11/033, Gemeinderatssitzung vom 15. März 2011, abgerufen am 17. September 2013, Ratsinfo- und Bürgerinfosystem der Stadtverwaltung Freiburg im Breisgau
  26. Simone Höhl: Freiburg: Rotteck-Baustelle: Was wird aus den Mauerresten am Platz der Alten Synagoge? Badische Zeitung, 14. Oktober 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alte Synagoge (Freiburg im Breisgau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 59′ 40,5″ N, 7° 50′ 45,6″ O