Alte Synagoge (Freiburg im Breisgau)

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Die als Alte Synagoge bezeichnete Synagoge am heutigen Platz der Alten Synagoge in Freiburg im Breisgau wurde 1869/70 erbaut und in der Reichspogromnacht 1938 zerstört. Bei Bauarbeiten zur Platzumgestaltung 2016 wurden an mehreren Stellen Reste des Gebäudefundaments entdeckt, freigelegt und dokumentiert, bevor es teilweise abgetragen und verfüllt wurde, um es mit einem symbolischen Wasserbecken zu überbauen.

Der baumbestandene Synagogenplatz mit Synagoge und jüdischem Gemeindehaus (linker Bildrand) vor der Peterhof-Kaserne und neben der Universität. Ansichtskarte, 1913.

Vorgänger-Synagogen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittelalterliche jüdische Gemeinde hatte wahrscheinlich bereits um 1300 eine Synagoge. Die erste Erwähnung ist 1349 während der Judenverfolgung in der Pestzeit überliefert. Die Synagoge befand sich in der Wasserstraße, denn die Juden wohnten hier oder in den benachbarten Straßen. Am 30. Januar 1349 wurden fast alle Juden in Freiburg ermordet. Nachdem ab 1360 wieder Juden in der Stadt lebten, wird 1385 eine Synagoge an der südwestlichen Ecke Weberstraße/Raustraße genannt.

Im Jahre 1401 beschloss der Freiburger Stadtrat, daz dekein Jude ze Friburg niemmerme sin sol.[1] König Sigismund bestätigte dieses Dekret 1424 mit der Ewigen Vertreibung. Danach war es Juden nicht mehr erlaubt, in Freiburg zu wohnen.[2] Erst ab 1809 durften sie sich wieder in der Stadt niederlassen.[3] Die im Laufe des 19. Jahrhunderts zugezogenen Juden schlossen sich 1863 zur Israelitischen Religionsgesellschaft zusammen und mieteten einen Betsaal an. Die Gemeinde stellte einen Kantor ein, der zugleich als Schochet und Religionslehrer tätig war. Der Betsaal befand sich im damaligen Haus Nr. 838 am Münsterplatz.

Bau und Erweiterung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Synagoge 1896
Die Synagoge mit dem westlichen Portalsanbau, 1926
Innenraum mit nach Osten ausgerichtetem Toraschrein

Einige Jahre später erwarb die Gemeinde ein Grundstück an der damaligen Rempartstraße, seit 1874 Werderstraße, heute Platz der Alten Synagoge, für den Neubau einer Synagoge. Im Herbst 1869 begann man mit Bau der Synagoge nach Plänen des Gewerbeschulhauptlehrers Georg Jakob Schneider.

Die in maurisch-byzantinischem Stil errichtete Synagoge besaß links und rechts vom Eingangsportal minarettartige, den Eingangsrisalit flankierende Türme. Romanische Stilelemente sind bei den umlaufenden Bogenfriesen und den halbrunden dreigeteilten Fenstern mit zierlichen Säulen zu erkennen. Über dem Giebel des Eingangsrisalits thronten die Gesetzestafeln und über dem Portal selbst war eine deutsche Inschrift angebracht: „Mein Haus wird ein Haus des Gebetes sein für alle Völker“ (Jesaja 56, 7). Die Mauerflächen waren verputzt, nur die Einfassungen der Fenster und Türen wurden in Sandstein, die freiliegenden Bögen in Backsteinen hergestellt.

Die feierliche Einweihung fand am 23. September 1870 unter der Leitung des Breisacher Rabbiners Moses Reiß statt. Unter den Gästen der Einweihung waren die Vorstände der Behörden von Staat und Gemeinde und die protestantischen Geistlichen.[4] Neben der Synagoge, etwas nach Osten versetzt, gab es das jüdische Gemeindehaus, das der Synagogengemeinde seit 1890 als Verwaltungsgebäude diente, in dem sich auch die Wohnung des Rabbiners und seit 1925 ein Betsaal für die orthodoxen Gemeindemitglieder befanden. An der Nordostseite des Gemeindehauses wurde nach Plänen des Freiburger Architekten Arthur Levi 1922 ein „Frauenbad für die israelitische Gemeinde“ (Mikwe) errichtet.[5]

Wiederum nach Plänen Arthur Levis wurde das Synagogengebäude 1925/26 an seiner westlichen Seite aus feuerpolizeilichen Gründen umgebaut (Erweiterung der beiden engen, hölzernen Wendeltreppen zur Frauenempore) und die Empore selbst um einige Plätze erweitert. Die westliche Portalseite erhielt zudem einen großen Vorbau, mit dem nach Ansicht der Stadtverwaltung das zwischen dem neuen Stadttheater und dem Kollegiengebäude liegende Gebäude „auch äußerlich aufgewertet“ worden sei. An der Ostseite wurde der Synagogenbau lediglich um die nördliche der beiden Eckaussparungen erweitert, die baulich geschlossen wurde und als Nebenraum des Haupthauses diente.[6] Die beiden Knäufe der Turmspitzen wurden abgenommen und nicht wieder aufgesetzt; Fotografien der erweiterten Synagoge nach 1926 zeigen sie nicht mehr. Einer davon wurde bei den Bauarbeiten im Juli 2016 auf dem Gelände wiedergefunden.[7] Im Vorfeld der Planungen und Finanzierungsanträge der Gemeinde war von Seiten der Stadtverwaltung zum Ausdruck gebracht worden, dass man sich „in städtebaulicher Hinsicht“ eher einen repräsentativeren Neubau der Synagoge wünschte und daran auch nach dem Anbau von 1926 festhalten werde.[8]

Zerstörung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Juli 1934 kam es zu einem Brand des Universität-Hauptgebäudes, der vor den Augen vieler Schaulustiger und des an den Brandort geeilten Freiburger Oberbürgermeisters Franz Kerber durch einen Großeinsatz der Freiburger Feuerwehr gelöscht wurde, wobei auch der Ordnungsdienst der Polizei, SA- und SS-Männer und der Freiwillige Arbeitsdienst im Einsatz waren.[9] Der Brand, der sich vom Dachstuhl in kurzer Zeit bis auf den nördlichen Gebäudetrakt ausgedehnt hatte, griff nicht auf die dicht angrenzende Synagoge über.

Vier Jahre später, in der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938, zündeten Männer der örtlichen SS und SA unter Leitung des Führers der 65. SS-Standarte Schwarzwald in Freiburg Walter Gunst, des Freiburger SS-Arztes Eduard Krebsbach und des SA-Brigadeführers Joachim Weist gegen 3 Uhr nachts die Synagoge an.[10] Gunst hatte Benzin besorgen lassen, schlug die Tür zum Gebäude ein und leerte mit seinen Helfern die Kanister in der Synagoge aus, während gleichzeitig die Gestapo die Kellerräume nach Dokumenten durchsuchte.[11] Als zwischen drei und vier Uhr morgens das Feuer ausbrach, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Gestapoleuten und den brandlegenden SS- und SA-Männern. Diese ließen Rabbiner Siegfried Scheuermann, Kantor David Ziegler und Lehrer Loeb David Maier aus den Betten holen und zwangen sie, dem Brand der Synagoge zuzusehen.[12]

Die angerückte Feuerwehr durfte den Brand nicht löschen, sondern hatte lediglich das Übergreifen des Feuers auf das naheliegende Universitätsgebäude zu verhindern. SS-Offiziere wiesen ferner einen die Feuerwehr begleitenden Kriminalbeamten barsch zurück, so dass dieser seine Arbeit nicht aufnehmen konnte. Ein Kollege, der zwischen fünf und sechs Uhr an der Brandstelle vorbeikam, beobachtete, wie sich die Feuerwehr darauf beschränkte, die Nachbargebäude zu schützen. Er wurde ebenfalls verjagt und machte daraufhin eine Meldung an die Freiburger Staatsanwaltschaft. Als diese die Brandstiftung an die Generalstaatsanwaltschaft nach Karlsruhe meldete, hieß es, der Brand der Freiburger Synagoge sei keine Neuigkeit. In ganz Deutschland brennen die Synagogen. Der Generalstaatsanwalt fügte noch hinzu: Lassen sie die Paragraphen zu Hause, das ist eine politische Angelegenheit.[13]

Gunst schickte SS-Angehörige los, um gezielt männliche und volljährige Juden in "Schutzhaft" zu nehmen. Die meisten Gemeindemitglieder wurden in den frühen Morgenstunden dann allerdings von der Gestapo mit Hilfe der SA festgenommen und zunächst ins Kornhaus und später in das Freiburger Gefängnis verbracht, von wo aus 99 jüdische Männer aus dem Stadtkreis Freiburg in das KZ Dachau deportiert wurden.

Noch am Morgen des 10. November 1938 sprengte der SS-Pioniersturm, darunter SS-Untersturmführer, Bauingenieur und Stadtbauinspektor Wilhelm Kunzmann vom Tiefbauamt, die Brandruine.[14] Mit der Abtragung der Umfassungsmauern wurde umgehend begonnen, während viele Trümmer der Synagoge wie auch die im Erdreich vorhandenen Fundamentmauern auf dem Areal blieben; andere Synagogentrümmer wurden laut Käthe Vordtriede als Aufschottungsmaterial bei einer Verbreiterungsmaßnahme der Schönbergstraße 1939 in Freiburg-Haslach verwendet, darunter die steinernen Gesetzestafeln vom Hauptportal, die sie im Straßengraben liegen sah.[15]

Der Synagogenplatz und das verwüstete jüdische Gemeindehaus, das auf Kosten der jüdischen Gemeinde wieder instand gesetzt wurde und von April 1939 und bis zur Oktoberdeportation 1940 als jüdische Schule diente, wurden im März 1939 zwangsweise „arisiert“ und gingen per Kaufvertrag mit dem 'Oberrat der Israeliten' in das Eigentum der Stadt Freiburg über. Diese ließ 67.000 Reichsmark, abzüglich der Kosten für die Trümmerbeseitung, für die die israelitische Gemeinde aufkommen sollte, auf ein Sperrkonto überweisen. Für das Gemeindehaus erhielt die jüdische Gemeinde gegen Zahlung einer Miete ein vorbehaltliches Nutzungsrecht.[16]

Konkrete Bebauungspläne lagen bei der Stadt Freiburg zunächst nicht vor; jedoch war die Synagoge in einem Planungsmodell der Freiburger Stadtplanung unter Stadtbaumeister Joseph Schlippe aus dem Jahr 1937, also ein Jahr vor dem Pogrom, bereits nicht mehr berücksichtigt; stattdessen sollte die Werderstraße zu einem großen Aufmarschboulevard verbreitert und auf dem Synagogenareal nach Entfernung des Synagogenhügels ein Studienhaus der Universität und/oder ein Parkplatz errichtet werden.[7][16] Dieser Plan wurde während des Krieges nicht mehr umgesetzt.[16] Der Platz und der Synagogenhügel am Rempart blieben viele Jahre ein Trümmergrundstück; erst Anfang der 1950er Jahre wurden die Trümmer beseitigt, der Synagogenhügel teilweise abgetragen und das gesamte Areal eingeebnet.

Gedenkpolitik und Platzgestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Dezember 1948 schlossen Stadt und Land mit der Gemeinde einen Vergleich, nach dem die Stadt Eigentümerin des ehemaligen Synagogengeländes bleiben würde. Sie verpflichtete sich im Gegenzug zur Bezahlung der Wiederherstellung des jüdischen Friedhofs, der Ummauerung des Friedhofsareals sowie des Baus eines Wärterhauses mit Friedhofshalle.[17] Zudem wurde geregelt, dass das „Gelände nicht für Zwecke verwendet werden darf, die eine Profanierung darstellen könnten.“ Der Stadtrat beschloss am 9. Juli 1954 dass die Nutzung als Parkplatz mit dieser Vereinbarung vereinbar sei.[18]

Gertrud Luckner beschwerte sich, wie mehrere ehemalige Freiburger Juden und Jüdinnen, im September 1953 schriftlich bei Oberbürgermeister Wolfgang Hoffmann darüber, „dass die Stadt Freiburg diesen Platz ohne […] eine Gedenktafel an die Synagoge, die hier stand, und ebenso an unsere toten jüdischen Mitbürger belassen hatte“ und bat darum, dies zu ändern. Die Stadt prüfte, ob der Vergleich von 1948 eine entsprechende Verpflichtung enthielt, wurde dort jedoch nicht fündig. Im November 1954 schrieb sie erneut dem Oberbürgermeister sowie an den Rektor der Universität, die zu dieser Zeit den Bau des Kollegiengebäudes II nahe dem ehemaligen Synagogen-Standort betrieb. 1955 wiederholte sie ihre Bitte und unterbreitete einen ersten Vorschlag für eine Inschrift:[18]

„Hier stand
die Synagoge der jüdischen Gemeinde, Freiburg i. Br.
zerstört am 9. November 1938
Vater des Erbarmens, gedenke dieser Gläubigen und ihrer Ermordung,
ihrer Verdienste und der Verdienste ihrer Väter.
Stehe ihren Kindern in der Zeit der Not bei.
(Aus einem Gebet am Versöhnungstag)
Heilig ist uns das Gedächtnis der Opfer ohne Zahl.“

Ab 1959 tauschten Stadtverwaltung und Universität mehrere Schriftsätze aus, mit dem Ergebnis, dass die Stadt im Februar 1961 erklärte, mit den Planungen für eine Gedenktafel beginnen zu wollen, um bis zur Einweihung des Kollegiengebäudes im Sommer 1961 fertig zu sein. Es dauerte jedoch bis November 1961, bis der Senat der Universität den Text der Gedenktafel beschließen konnte, der auf einem weiteren Vorschlag Luckners basierte. Lediglich ihre Umschreibung „in der Zeit einer gottlosen Gewaltherrschaft“ für das Dritte Reich, war verändert worden:[18]

Bronze-Gedenktafel von Karl Rißler

„Hier stand
die Synagoge der israelitischen Gemeinde Freiburg
Erbaut 1870 - sie wurde am 10. November 1938
unter einer Herrschaft der Gewalt und des Unrechts zerstört.“

Der Freiburger Bildhauer Karl Rißler wurde beauftragt, einen Entwurf anzufertigen. Die bronzene Gedenktafel wurde als Kunst am Bau finanziert. Der Holocaust wurde in der Ansprache der Rektors Clemens Bauer nicht erwähnt, die das Rektorat auf den 11. November 1962 um 11:00 festgelegt hatte. In den folgenden Jahren gab es mehrfache Beschwerden über die in die Grünfläche vor dem Kollegiengebäude eingelassene Gedenktafel. Bemängelt wurde das Gras, das die Tafel zu überwuchern begann, sowie die fehlende Bepflanzung des Areals. Am 9. November 1966 wurde das mit nun mit einem Sockel versehene Denkmal zum zweiten Mal enthüllt. Wenig später wurde das Denkmal auf Wunsch der Israelitischen Gemeinde zudem mit einer heckenförmigen Umrandung umgeben.[18]

Im Jahr 1978 erwarb die Stadt Freiburg das Gelände vom Land Baden-Württemberg; geplant war der Bau einer Tiefgarage, der allerdings nicht verwirklicht wurde.[19] Im Kaufvertrag verpflichtete sich die Stadtverwaltung, bei allen Änderungen am Platz der alten Synagoge eine schriftliche Genehmigung vom Vorstand der Israelitischen Gemeinde einzuholen.[20]

Der in den 1980er-Jahren Europaplatz genannte Platz zwischen Stadttheater und Universität wurde im Jahr 1996 in Platz der Alten Synagoge umbenannt. Jährlich am 9. November wurde an der Bronzetafel eine Gedenkfeier unter Beteiligung der Stadtverwaltung, der israelitischen Gemeinde, Kirchenvertretern, der Gewerkschaften und anderer Organisationen abgehalten.

Platz der Alten Synagoge nach Beginn der Bauarbeiten zur Platzumgestaltung, August 2016.

Ende 2004 veranstaltete die Freiburger Stadtverwaltung an zwei Terminen eine „Planungswerkstatt Platz der Alten Synagoge“, die Vorschläge und Konzepte einer Platzumgestaltung und Ideen zur künftigen Nutzung entwickeln sollte. Am 21. März 2006 beschloss der Freiburger Gemeinderat den Umbau des Platzes der Alten Synagoge und brachte die neue Platzgestaltung öffentlich zur Ausschreibung.[21] Die Wettbewerbsteilnehmer/-innen waren aufgefordert, neben allgemein urbanen Bebauungskonzepten auch „das Thema ‚Alte Synagoge‘ im Entwurf mit gestalterischen oder künstlerischen Mitteln aufzugreifen.“ Dabei sollte die „Erinnerung und Information zur Alten Synagoge und zum früheren bzw. heutigen jüdischen Leben in der Stadt“ berücksichtigt werden und „der Bereich der Alten Synagoge in der Platzkonzeption eher einen ruhigeren Charakter erhalten, zugleich aber auch Ort der Begegnung (‚Knesset‘) sein.“

Der siegreiche Entwurf der Architekten Volker Rosenstiel und Martin Schedlbauer sah vor, zusätzlich zu den bestehenden Denkmälern, mit einem Wasserbassin den exakten Grundriss der Alten Synagoge auf dem Platz nachzuzeichnen und an diese im Sinne einer Gedenkstätte symbolisch zu erinnern. Als Bestandteil des Projekts „Stadtbahn und Umgestaltung Rotteckring“ haben die Arbeiten 2012 mit der Sperrung des Rotteckrings begonnen und sollen 2018 abgeschlossen sein.[22][19]

Der Historiker Bernd Martin, Vorsitzender der Kommission zur Überprüfung der Freiburger Straßennamen, schlug 2016 vor, den Platz der Alten Synagoge umzubenennen in „Platz der zerstörten Synagoge“, was auf Zustimmung von Oberbürgermeister Dieter Salomon stieß.[23] Im Juli 2017 berief sich die SPD-Fraktion des Freiburger Gemeinderates auf diesen Vorschlag und stellte in einem Brief an Oberbürgermeister Dieter Salomon den entsprechenden Antrag, den „Platz der alten Synagoge“ in „Platz der zerstörten Synagoge“ umzubenennen. Der bisherige Platzname erwecke den Anschein, so die SPD-Stadträte, „dass an jenem Platz ein aus welchen Gründen auch immer nicht mehr benötigtes Gotteshaus gestanden habe“; die „euphemistische bisherige Benennung täuscht darüber hinweg, was tatsächlich geschah, nämlich die Zerstörung des Gotteshauses der jüdischen Bevölkerung Freiburgs als Teil des Vernichtungszuges des nationalistischen Deutschen Reiches.“ [24]

Die bronzene Gedenktafel lag für die Dauer der Baumaßnahmen vor der neuen Synagoge in der Engelstraße und wurde im Juli 2017 an der Ostseite des Brunnentisches eingelassen.[25]

Kontroverse um Fundamentreste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inzwischen teilweise abgetragene Fundamentmauer der Synagoge und das Betonfundament eines in den 1950er Jahren auf dem Synagogengrundriss errichteten Behelfsgebäudes, dahinter die Universitätsbibliothek, Oktober 2016
Der Ausgrabungsbereich in anderer Perspektive, aufgenommen in Richtung des Stadttheaters, Oktober 2016
Das Synagogen-Areal im Dezember 2016: Fundamentierung des umstrittenen „Gedenkbrunnens“ in den ungefähren Umrissen der zerstörten Synagoge

Im Oktober 2004 erklärte Uschi Amitai vom damaligen Vorstand im Namen der damaligen Gemeindevorsitzenden Rimma Breiter, dass die Einheitsgemeinde kein Interesse an Fundamenten der Synagoge hätte, sollte man während der Umgestaltung des Platzes auf diese stoßen.[26][20]

Der am 21. März 2006 dem Gemeinderat vorgelegte Entwurf des Ausschreibungstextes stellte ausdrücklich fest: „Die Fundamente der Alten Synagoge sind nach der Zerstörung 1938 und der Neuplanung nach dem 2. Weltkrieg im Untergrund verblieben (ca. 30 cm Überdeckung)“. Bei der Wettbewerbsausschreibung am 1. April 2006 hieß es jedoch, dass „die Fundamente der Alten Synagoge nach der Zerstörung 1938 und der Neuplanung nach dem Zweiten Weltkrieg beseitigt worden“ seien. Laut Aussage der Stadtverwaltung haben geophysikalische Untersuchungen des Platzes am 23. Juni 2006 „keine Erkenntnisse über Baureste der zerstörten Synagoge gebracht.“[23][26]

Ende September 2016 wurden bei Baggerarbeiten für den Synagogenbrunnen dann doch Fundamentreste der Synagoge und der Unterbau der Heizungsanlage gefunden.[27][23][26] Das zuständige Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg, bezeichnete und bewertete die Fundamentreste zwar im Sinne des Denkmalschutzgesetzes als „Kulturdenkmal“, dokumentierte den Fund und sprach sich für dessen „Erhaltung“ aus, äußerte jedoch keine Bedenken, als Teile der Mauerreste abgetragen werden sollten, sofern diese „dem Fundament des Wasserbeckens im Weg“ stünden. Laut Baubürgermeister Martin Haag handele es sich hierbei lediglich um „5 bis 10 Prozent der Mauerreste“ bzw. „insgesamt rund 100 Steine“ oder „drei Reihen“, was nach Einschätzung von Bertram Jenisch, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege beim Landesamt, „mit dem Denkmalschutz vereinbar [sei], da der weitaus größte Teil des Denkmals am Ort“ verbleiben werde.[23] Die zum Zweck ihrer „Erhaltung“ im Boden verbleibenden Fundamente sollten demnach mit Geotextil abgedeckt und mit Erde verfüllt werden. Die laut Denkmalschutzbehörde durch Witterungseinflüsse akut gefährdeten und deshalb zur Konservierung abzutragenden Fundamentsteine könnten später Verwendung in einem weiteren Mahnmal finden: „Was mit den entnommenen Steinen passiert, ist hingegen keine Frage des Denkmalschutzes mehr. Sie verlieren mit der Entnahme ihre Denkmaleigenschaft und können problemlos für ein wie auch immer gestaltetes Mahnmal oder Kunstwerk verwendet werden.“[23]

Die jüdische Einheitsgemeinde sprach sich in einer Mitgliederbefragung einstimmig dafür aus, die Fundamentreste an Ort und Stelle als authentische Mahn- und Gedenkstätte vollständig und sichtbar zu erhalten.[26] Dass die Stadt die freigelegten Steinreihen am 2. und 3. November dennoch abtragen ließ, um wie geplant das Mahnmal in Brunnenform zu realisieren, führte zu Protesten der Freiburger jüdischen Gemeinde, von Nachkommen der Freiburger Juden im Ausland und Teilen der örtlichen Bevölkerung. Zum Ausdruck kamen sie unter anderem bei einer Kundgebung zum 9. November und in einer an die Stadtverwaltung gerichteten Petition.[28][29]

Von den wegen mangelnder Sorgfalt und fehlender Fachaufsicht in der Kritik stehenden Fundamentabtragungen durch ein Bauunternehmen entstand eine Video-Aufzeichnung, gefilmt und kommentiert von Irina Katz, der Vorsitzenden der israelitischen Gemeinde Freiburg.[29] Es wurden offenbar Fundamentsteine undokumentiert auf dem Terrain verstreut, beschädigt oder mit übrigem Erdaushub und anderen Trümmersteinen wegbefördert. Der Gemeinderatssitzung am 15. November 2016 lag der Film vor und wurde in einem Redebeitrag von Stadtrat Wolf Dieter Winkler thematisiert.[30] In der Folge wurde die umstrittene Baumaßnahme noch einmal zur Abstimmung gebracht und mehrheitlich bestätigt. Daraufhin begannen die Verfüllungen und die Planierung des Terrains am 17. November 2016.[30]

In Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Freiburg und dem Museum für Neue Kunst Freiburg wurde im April 2017 im Rahmen des Gedenk-Kunst-Projekts Unfreiwilliges Erbe (Depot Erbe) vorübergehend ein Audio-Guide in 14 QR-Code-Hörstationen installiert. Sie sollten das „unfreiwillige Erbe“ des Nationalsozialismus im öffentlichen Raum der Stadt Freiburg vergegenwärtigen.[31] Eine der Stationen („Wer erbt die Asche des Feuers, das nicht gelöscht wurde?“) befand sich am Platz der Alten Synagoge und ließ jene Personen und deren Positionen zu Wort kommen, die die jüngste gedenkpolitische Debatte über ein angemessenes Erinnern an diesem Ort prägten.[25]

Kritik an der Ausführung des Gedenkbrunnens und seiner profanen Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schlussphase der Bauarbeiten wurde von Seiten der israelitischen Gemeinde der Vorwurf laut, dass der Brunnengrundriss – trotz gegenteiliger Bekundungen der Stadtverwaltung – nicht den tatsächlichen Maßen der Alten Synagoge entspreche; diese seien laut Irina Katz im östlichen Bereich größer gewesen, so dass einige der 2016 dort freigelegten und wieder verfüllten Fundamentmauern nun außerhalb des Brunnentisches unter den Steinplatten lägen. Dem widersprachen Stadtverwaltung und Landesdenkmalamt: Der auf dem Platz errichtete Brunnen entspreche „genau den Ausmaßen der 1869/70 errichteten Synagoge mit dem Anbau von 1925“; dies sei durch „Luftbilder“, „alte Fotos“ und „Aufzeichnungen“ zu belegen.[32]

Mit der am 2. August 2017 erfolgten „Freigabe“ des Platzes[33] und des noch während der offiziellen Eröffnungsfeier von zahlreichen Menschen und Hunden betretenen, seitdem vor allem von Kindern als „Planschbecken“ genutzten Gedenkbrunnens setzte eine kontroverse öffentliche Debatte über die Frage ein, ob dies einer Gedenkstätte für eine in der Reichspogromnacht zerstörten Synagoge angemessen sei und in Zukunft erlaubt bleiben dürfe, ohne die Würde des Ortes zu missachten und der Geschichtsvergessenheit das Wort zu reden. Die im Wasserbecken eingelassene Gedenktafel sei bei bewegter Wasseroberfläche nur schwer zu erkennen und werde von den Menschen achtlos betreten; der Text liefere insgesamt zu wenig Information, um den Ort überhaupt als Gedenkstätte wahrzunehmen.[34] Die Freiburger israelitische Gemeinde brachte in ihren jüngsten Stellungnahmen erneut ihre grundsätzliche Kritik am Gedenkkonzept und der nun eingetretenen Profanierung des Gedenkbrunnens zum Ausdruck.[35]

Nach Ansicht der Freiburger Gemeinderatsfraktionen der SPD, der JPG (Junges Freiburg/Die Partei/Grüne Alternative) und der Unabhängigen Listen, sei es den Besucherinnen und Besuchern aufgrund fehlender Hintergrundinformationen derzeit nicht möglich, „den mahnenden Charakter des Brunnens zu erkennen.“ So könnten diese „keine Haltung zu dem Mahnmal einnehmen“; erforderlich sei deshalb die nachträgliche Anbringung von Informationstafeln: „Die Stadtverwaltung solle dort Tafeln aufstellen, die in mehreren Sprachen darauf hinweisen, warum dieser Brunnen so dort entstanden ist.“ Die Unabhängigen Listen wünschen sich vor Ort zudem eine historische Abbildung der alten Synagoge.[36]

Wasserbassin: Betonfundament, März 2017
Der „Gedenkbrunnen“ zur Erinnerung an die Synagoge und deren Zerstörung, am Tag der Platz-„Freigabe“, 2. August 2017.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Programm zur Einweihungsfeier der Neuen Synagoge in Freiburg i. B. am 23. September 1870. Freiburg 1870.
  • Die Synagoge in: Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten. H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1898, S. 406.
  • Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08035-2.
  • Joachim Hahn, Jürgen Krüger: Synagogen in Baden-Württemberg. Band 2: Joachim Hahn: Orte und Einrichtungen (= Gedenkbuch der Synagogen in Deutschland. Band 4). Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1843-5, S. 127−132.
  • Clemens Rehm: Freiburg. In: Franz-Josef Ziwes (Hrsg.): Badische Synagogen aus der Zeit von Großherzog Friedrich I. in zeitgenössischen Photographien. G. Braun, Karlsruhe 1997, ISBN 3-7650-8177-9, S. 42−43.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alte Synagoge (Freiburg im Breisgau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

* Alte Synagoge Freiburg im Breisgau bei Alemannia Judaica (mit vielen Fotos)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter P. Albert: Achthundert Jahre Freiburg im Breisgau 1120–1920. Herder, Freiburg 1920, S. ?.
  2. Heinrich Schwendemann: Die Juden werden aus der Stadt vertrieben. In: Jürgen Dendorfer u.a.: Auf Jahr und Tag. Freiburgs Geschichte im Mittelalter. Freiburg 2013, S. 123–142.
  3. Peter Kalchthaler: Kleine Freiburger Stadtgeschichte. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2006, S. ?.
  4. Kleine Zeitung. In: Freiburger Zeitung. 25. September 1870, abgerufen am 7. Juli 2017.
  5. Vgl. Stadtarchiv Freiburg, D.Ti. Nr. 437.
  6. Vgl. Stadtarchiv Freiburg, D.Ti. Nr. 437.
  7. a b Zur Präsentation (Abbildungen) dieser Exponate vgl. die Ausstellung Nationalsozialismus in Freiburg, Augustinermuseum 2016/17, Diese Exponate erzählen die Geschichte von Freiburg im Nationalsozialismus, Badische Zeitung, 23. November 2016.
  8. Vgl. Der Stadtrat der Hauptstadt Freiburg im Breisgau. Bausachen, Kirchen. Synagoge, Stadtarchiv Freiburg, C4/I/16/10.
  9. Hans Sigmund: Der Tag an dem die Uni brannte, Badische Zeitung, 21. Juli 2008
  10. Heiko Haumann (Hrsg.): Geschichte der Stadt Freiburg im Breisgau Bd. 3: Von der badischen Herrschaft bis zur Gegenwart, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-1635-5, S. 331; Kathrin Clausing: Leben auf Abruf. Zur Geschichte der Freiburger Juden im Nationalsozialismus. Stadtarchiv Freiburg im Breisgau, Freiburg im Breisgau 2005, ISBN 3-923272-33-2, S. 259.
  11. Heiko Wegmann, Wer war Walter Gunst?, Vortrag am 5. November im Breisgau-Geschichtsverein und http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wer-war-der-synagogen-brandstifter-walter-gunst--65382972.html
  12. Heinrich Schwendemann: "Die Heimat raste ins Nichts". Ausgrenzung, Verfolgung und Deportation der jüdischen Bürger Freiburgs, 1933–1940. In: Nationalsozialismus in Freiburg, Begleitbuch zur Ausstellung des Augustinermuseum, Michael Imhoff Verlag, Petersberg 2016, ISBN 978-3-7319-0362-8, S. 46; Thomas Goebel, Toni Nachbar: Sie sahen zu und schwiegen. In: Der Sonntag, 10. November 2013, S. 3.
  13. Wolf Middendorff: Als die Synagogen im Breisgau brannten. In: Freiburger Almanach 30, 67, 1979, S. ?.
  14. Heiko Wegmann: Die Brandnacht vor 75 Jahren, Die SS und das Reichspogrom am 9. November 1938 in Freiburg (http://www.badische-zeitung.de/freiburg/die-brandnacht-vor-75-jahren--76997395.html)
  15. Käthe Vordtriede: "Es gibt Zeiten, in denen man welkt". Mein Leben in Deutschland vor und nach 1933. Lengwil, Libelle Verlag 1999, S. 198.
  16. a b c Kathrin Clausing: Leben auf Abruf. Zur Geschichte der Freiburger Juden im Nationalsozialismus. Stadtarchiv Freiburg, Freiburg 2005, ISBN 3-923272-33-2, S. 93 f.
  17. Joachim Hahn, Jürgen Krüger: Synagogen in Baden-Württemberg. Band 2: Joachim Hahn: Orte und Einrichtungen (= Gedenkbuch der Synagogen in Deutschland. Band 4). Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1843-5, S. 131; Ruben Frankenstein: Leserbriefe Freiburg: Fundamentreste der alten Synagoge: "Umso erfreulicher ist der Schulterschluss aller Strömungen des Judentums". Badische Zeitung, 28. November 2016, abgerufen am 13. April 2017.
  18. a b c d Ute Scherb: „Wir bekommen die Denkmäler, die wir verdienen“. Freiburger Monumente im 19. und 20. Jahrhundert. Stadtarchiv Freiburg im Breisgau, Freiburg im Breisgau 2005, ISBN 3-923272-31-6, S. 235–238.
  19. a b Uwe Mauch: Freiburg: Entscheidung im Gemeinderat: Der Platz der Alten Synagoge wird grüner als geplant. Badische Zeitung, 27. Juli 2010, abgerufen am 13. April 2017.
  20. a b Anja Bochtler: Stark zu dritt. Einheitsgemeinde, Chabad und Liberale wollen die Mauerreste der alten Synagoge erhalten. Jüdische Allgemeine, 26. Januar 2016, abgerufen am 4. April 2017.
  21. Vgl. Vorlage G-06/029, Umgestaltung Werder-, Rotteck- und Friedrichring, hier: Realisierungswettbewerb Platz der Alten Synagoge - Wettbewerbsauslobung und Benennung der gemeinderätlichen Mitglieder des Preisgerichts; Anlage 3 zur Drucksache G-06/029: Entwurf des Auslobungstextes, Gemeinderatssitzung vom 21. März 2006, abgerufen am 8. Dezember 2016, Ratsinfo- und Bürgerinfosystem der Stadtverwaltung Freiburg im Breisgau
  22. Umgestaltung des Rotteckrings: Fragen und Antworten. In: freiburg.de. 20. Februar 2017, abgerufen am 13. April 2017.
  23. a b c d e Platz der Alten Synagoge: Erinnern und Gedenken an den Vernichtungswahn. In: freiburg.de. 9. Dezember 2016, abgerufen am 13. April 2017.
  24. Zit. nach: Joachim Röderer: SPD will Platz umbenennen, in: Badische Zeitung, 7. Juli 2017.
  25. a b Stefanie Mrachacz, Jürgen Herold: Wer erbt die Asche des Feuers, das nicht gelöscht wurde. In: Unfreiwilliges Erbe. Ein Audio-Guide in 14 QR-Codes. Abgerufen am 13. April 2017.
  26. a b c d Julia Littmann: Freiburg: Alten Synagoge: Steine oder keine – wer wusste was? Badische Zeitung, 12. November 2016, abgerufen am 12. November 2016.
  27. Simone Höhl: Freiburg: Überraschung: Reste der alten Synagoge in Freiburg gefunden. Badische Zeitung, 4. Oktober 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  28. Simone Lutz: Freiburg: Umstrittene Aktion: Stadt beseitigt Reste der Alten Synagoge. Badische Zeitung, 2. November 2016, abgerufen am 3. November 2016.; Roswitha Strüber: „Ja“ zum Erhalt der Fundamentreste der Alten Synagoge Eine Protestversammlung Freiburger Bürgerinnen und Bürger. Israelitische Gemeinde Freiburg, 11. November 2016, abgerufen am 4. April 2017.; Julia Littmann: Am 9. November wurde auch in Freiburg an die Progromnacht erinnert. Badische Zeitung, 11. November 2016, abgerufen am 4. April 2017.
  29. a b Waltraud Schwab: Erst sprengt der Nazi, jetzt die Kälte. TAZ, 13. November 2016, abgerufen am 4. April 2017.
  30. a b Julia Littmann: Platz der Alten Synagoge: Gemeinderat für Weiterbauen. Badische Zeitung, 16. November 2016, abgerufen am 4. April 2017.
  31. Unfreiwilliges Erbe. Ein Audio-Guide in 14 QR-Codes. In: theater.freiburg.de. Abgerufen am 13. April 2017.
  32. Vgl. Joachim Röderer: Debatte um neuen Brunnen am Platz der alten Synagoge, in: Badische Zeitung, 26. Juni 2017.
  33. Joachim Röderer: Freiburgs neue Mitte: Der Platz der Alten Synagoge ist freigegeben, Badische Zeitung, 2. August 2017.
  34. Vgl. Simone Lutz: Darf man im neuen Wasserbecken auf dem Platz der alten Synagoge planschen?, Badische Zeitung, 2. August 2017 und Thomas Fricker: Erinnerungskultur in Freiburg, eine Sache des Anstands, Badische Zeitung, 4. August 2017; vgl. ferner: Die Würde des Ortes wahren. Der Historiker Heinrich Schwendemann zum Umbau des „Platzes der Alten Synagoge“, Stellungnahme auf der Seite Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 3. August 2017; Dimitri Tolkatsch: Sonnenbad am Gedenkort. Aus dem Synagogenplatz wurde ein Hotspot. Und die jüdische Gemeinde steht als Spaßverderber da, Jüdische Allgemeine, 10. August 2017.
  35. Philip Kuhn: Bierflaschen kühlen, wo die Synagoge brannte, Die Welt, 10. August 2017; Katharina Schneider: Wie ein harmloses Foto aus Freiburg zu einer neuen Debatte über das Judentum führt, Huffington Post Deutschland, 4. August 2017.
  36. Zit. nach: Simone Lutz: Drei Gemeinderatsfraktionen wünschen sich Infotafeln für den Platz der Alten Synagoge, Badische Zeitung, 5. August 2017.

Koordinaten: 47° 59′ 40,5″ N, 7° 50′ 45,6″ O