Amalfiküste

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Die Amalfiküste
Die Amalfiküste bei Ravello

Die Amalfiküste, italienisch Costiera amalfitana, liegt an der Westküste Italiens am Golf von Salerno und ist ein Teil der Südküste der Sorrentinischen Halbinsel.

Neben dem namensgebenden Ort Amalfi liegen Ravello, Atrani, Scala, Cetara, Furore, Conca dei Marini, Maiori, Minori, Vietri sul Mare, Praiano, Positano und Tramonti an der Amalfiküste. Die Orte Amalfi, Atrani, Maiori, Minori, Vietri sul Mare und Positano liegen direkt am Meer. Entlang der Küste führt die Küstenstraße Amalfitana.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tourismus ist an der Amalfiküste die Haupteinnahmequelle. Ein weiterer Erwerbszweig ist der Anbau von Zitronen, insbesondere der Sorte Femminello sfusato, in kleinflächigem Terrassenanbau; die Schalen werden für die Produktion von Limoncello verwendet.[1]

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Küste werden Weiß-, Rosé- und Rotweine mit der Bezeichnung Costa d’Amalfi DOC erzeugt, die seit 1995 eine „kontrollierte Herkunftsbezeichnung“ (Denominazione di origine controllata – DOC)besitzen, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[2]

  • Die Weißweine (Costa d’Amalfi Bianco) werden hauptsächlich aus den Rebsorten Falanghina und Biancolella erzeugt.
  • Die Rotweine (Costa d’Amalfi Rosso) bestehen überwiegend aus Piedirosso (lokal auch »Per ‘e palummo« genannt) und Sciascinoso.
  • Es können auch Weine mit der Erwähnung einer Unterzone (sottozona) vermarktet werden. Die Unterzonen sind: Ravello, Tramonti und Furore.

Im Jahr 2015 wurden von 58 Hektar Rebfläche 3411 Hektoliter DOC-Wein erzeugt.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als „Perle“ der Amalfiküste gilt das ehemalige Fischerstädtchen Positano. Es ist terrassenartig in Richtung Meer abfallend angelegt. Die Stadt Amalfi ist berühmt durch den Dom aus dem Jahre 937 und eines der wichtigsten Touristenzentren Süditaliens.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Amalfiküste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NostraItalia.it: Zitronen und die Amalfiküste Limoncello (sic). Abgerufen am 14. Januar 2017.
  2. Disciplinare di Produzione della Denominazione di Origine Controllata (Produktionsvorschriften und Beschreibung). wineacts.com, 7. März 2014, abgerufen am 23. Januar 2017 (PDF, italienisch).
  3. Weinbau in Zahlen 2016. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2016. federdoc.com, abgerufen am 27. Mai 2017 (PDF, italienisch).

Koordinaten: 40° 38′ 0″ N, 14° 36′ 0″ O