Welterbe in Italien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Anzahl der Welterbestätten nach Region (Stand: 2017)

Zum Welterbe in Italien gehören (Stand 2017) 53 UNESCO-Welterbestätten, darunter 48 Stätten des Weltkulturerbes und fünf Stätten des Weltnaturerbes. Damit ist Italien das Land mit den meisten Welterbestätten.[1] Fünf dieser Stätten sind grenzüberschreitend oder transnational. Bis auf Molise und das Aostatal weisen alle Italienischen Regionen Welterbestätten auf. Die meisten Stätten befinden sich in der Lombardei.

Italien hat die Welterbekonvention 1978 ratifiziert, als erste Welterbestätte wurden 1979 die Felsbilder im Valcamonica in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2017 eingetragen.[2] Das UNESCO-Welterbekomitee tagte bereits zwei Mal in Italien: 1983 in Florenz und 1997 in Neapel.[3]

Welterbestätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Italien in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

Bild Jahr Stätte Region Art Beschreibung
Felsbild in Capo di Ponte 1979 Felsbilder der Valcamonica / Arte Rupestre della Val Camonica Lombardei K Die ersten der über 140.000 Felsbilder entstanden um 8.000 vor Christus im Epipaläolithikum. In ihrer Gesamtheit sind die Bilder vorzügliche sowohl real- als auch mentalitätsgeschichtliche Quellen, da sie Themen zur Landwirtschaft, Navigation, Jagd und Magie abbilden und sich anhand ihrer ein Wandel studieren lässt.

(Lage)

Außenansicht der Kirche, links befindet sich der Eingang zum Refektorium 1980 Kirche und Dominikanerkloster Santa Maria delle Grazie in Mailand mit dem Abendmahl von Leonardo da Vinci / La Chiesa e il convento Domenicano di Santa Maria delle Grazie e il 'Cenacolo' di Leonardo da Vinci Lombardei K Die Kirche Santa Maria delle Grazie wurde 1463 errichtet und später von Bramante im Auftrag Ludovico il Moro ausgebaut. Leonardo da Vinci vollendete 1497 Das Abendmahl im Refektorium des zur Kirche gehörenden Klosters. Die Anlage wurde am 16. August 1943 bombardiert, sodass umfangreiche Wiederaufbaumaßnahmen notwendig wurden.

(Lage)

Die Kirche Sankt Paul vor den Mauern 1980 Das historische Zentrum Roms mit den Stätten des Heiligen Stuhls in der Stadt sowie Sankt Paul vor den Mauern / Centro storico di Roma, le proprietà extraterritoriali della Santa Sede nella città e San Paolo fuori le Mura Latium sowie Staat Vatikanstadt K Das 1980 vorgeschlagene historische Zentrum Roms wurde 1984 und 1990 um die vatikanischen Besitzungen ergänzt, sodass nun das Zentrum mit einer Größe von 1446,2 ha sowie weitere 38,9 ha, die sich im Besitz des Heiligen Stuhls befinden, unter Schutz stehen. Das Erbe umfasst beispielsweise neben den antiken Stätten nun auch die Kirchen Santa Maria Maggiore, die Lateranbasilika und Sankt Paul vor den Mauern oder Bauten wie die Cancelleria, den Palazzo Maffei Marescotti oder den Palazzo di Propaganda Fide.

(Lage)

Das Stadtzentrum von Florenz vom Piazzale Michelangelo aus gesehen 1982 Das historische Zentrum von Florenz / Centro storico di Firenze / Toskana K Im Zentrum des auf eine etruskische Siedlung gegründeten Florenz’ steht die im 13. Jahrhundert begonnene Kathedrale Santa Maria del Fiore. Der architekturgeschichtlich bedeutsame Ausbau der Stadt fand im 15. Jahrhundert durch Baumeister wie Filippo Brunelleschi und Leon Battista Alberti statt.

(Lage)

Luftbild der Piazza del Duomo 1987 Die Piazza del Duomo in Pisa / Piazza del Duomo a Pisa Toskana K Der Domplatz in Pisa wird gewöhnlich Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) genannt, das Ensemble aus der Kathedrale, dem schiefen Turm, dem Baptisterium und dem historischen Friedhof gehört zu den weltweit bekanntesten Italiens.

(Lage)

Satellitenbild von Venedig in der Lagune 1987 Venedig und seine Lagune / Venezia e la sua Laguna Venetien K Die Stadt, die auf 118 Inseln verteilt ist, und die Lagune wiesen laut ICOMOS eine geografische, historische wie auch ästhetische Einheit auf, die jedoch einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt ist. Der zu schützende Bereich erstreckt sich über 50.000 Quadratkilometer und sei sowohl ein Beweis für den Kampf des Menschen gegen die Widrigkeiten der Natur als auch Zeugnis des interkulturellen Austauschs. Venedigs architektonische Ausgestaltung habe ihresgleichen nicht.

(Lage)

Blick auf San Gimignano 1990 Das historische Zentrum von San Gimignano / Centro Storico di San Gimignano Toskana K San Gimigniano liegt an der Via Francigena im Süden der Toskana. Von den ehemals 72 Türmen sind noch 14 erhalten. Sie entstanden in der Auseinandersetzung zwischen Ghibellinen und Guelfen und prägten allein schon durch ihre Höhe von bis zu 50 Metern das Stadtbild. Neben der weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Architektur weist die Stadt auch Fresken hohen künstlerischen Ranges beispielsweise von Taddeo di Bartolo und Ghirlandaio auf.

(Lage)

Eingänge zu den Sassi von Matera 1993 Die Sassi und der Park der Felskirchen von Matera / I Sassi e il Parco delle Chiese Rupestri di Matera Basilikata K Matera ist nachweislich seit dem Paläolithikum von Menschen ohne Unterbrechung besiedelt worden und gehört somit zu den ältesten Orten der Menschheitsgeschichte. In Matera befindet sich zudem eine in Tufstein gehauene Siedlung, die sogenannte città sotterranea. Dort wurden in circa zehn Meter Tiefe Keramikfunde gemacht, die auf die frühe Eisenzeit datieren. Zum deklarierten Erbe gehören auch Felskirchen, die zum Großteil im Hochmittelalter erbaut wurden.

(Lage)

La Rotonda, eine Villa Palladios 1994 Altstadt von Vicenza sowie die Villen Palladios in Venetien / La città di Vicenza e le ville del Palladio in Veneto Venetien K Der Straßenverlauf des antiken Vicenza, das entweder im ersten oder zweiten Jahrhundert vor Christus gegründet wurde, ist bis in die Gegenwart erkennbar. Architekturgeschichtlich bedeutsam ist die Stadt und ihre Umgebung jedoch wegen des Wirkens von Andrea Palladio, dessen Villenstil in Anlehnung an antike Traditionen entstand und nicht nur europaweit kopiert worden ist. Es befinden sich in Vicenza 23 Palladio zugeschriebene Bauwerke darunter auch eine Basilica und das Teatro Olimpico.

(Lage)

Bürogebäude 1995 Crespi d’Adda / Crespi d’Adda Lombardei K An der Adda kaufte der Textilfabrikant Cristoforo Benigno Crespi circa einen Quadratkilometer Land, um dort eine Anlage zur industriellen Baumwollverarbeitung zu erbauen. Drei Jahre später ließ er die ersten Häuser einer Arbeitersiedlung errichten, die zu einer Planstadt ausgebaut wurde, in der auch die Crespi-Familie residierte. Nach verschiedenen Eigentümerwechseln wird bis in die Gegenwart dort, wenngleich auch vermindert, produziert.

(Lage)

Castel dell’Ovo 1995 Das historische Zentrum von Neapel / Centro storico di Napoli Kampanien K Neapolis, gegründet am Anfang des fünften Jahrhunderts vor Christus von griechischen Siedlern in der Nähe eines Handelshafens, ist eine der ältesten Städte Europas. Ihre Bauten spiegeln verschiedene Herrschaftsverhältnisse wider: aus der Zeit der Hohenstaufener vor allem religiöse Gebäude; das Castel Nuovo wurde unter Alfons I. von Aragon erheblich umgebaut, der Palazzo Reale dann schon unter spanischer Herrschaft errichtet, ehe Neapel erneut Hauptstadt des im Frieden von Wien (1738) neubegründeten Königreichs Neapel wurde.

(Lage)

Castello Estense 1995 Die Renaissance-Altstadt von Ferrara sowie das Po-Delta / Ferrara, città del Rinascimento, e il Delta del Po Emilia-Romagna K Die Renaissance-Altstadt von Ferrara wurde als „ideale Stadt“ der humanistischen Zeit vom Hofarchitekten Biagio Rossetti entworfen und gilt als die erste moderne Stadtplanung der Welt. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Stadt zum intellektuellen und künstlerischen Zentrum. Das nahe Po-Delta ist eine herausragend geplante Kulturlandschaft, die seine ursprüngliche Form beibehalten hat.

(Lage)

Die Piazza del Campo 1995 Das historische Zentrum von Siena / Centro storico di Siena Toskana K Siena entstand aus einer etruskischen Siedlung und erlangte im Mittelalter eine große Bedeutung. Die Altstadt entstand zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert im gotischen Stil und beeinflusste die Städteplanung und Kunst in Europa. Eines der bedeutendsten Beispiele der gotischen Architektur in Italien ist der Dom Santa Maria Assunta. Der Bau wurde Anfang des 13. Jahrhunderts begonnen und zog sich bis in das 14. Jahrhundert hinein. Wahrzeichen der Stadt ist jedoch das Alte Rathaus mit dem ortsbildprägenden Turm.

(Lage)

Trulli in Alberobello 1996 Trulli von Alberobello / Trulli di Alberobello Apulien K Trulli sind Kegelbauten aus weiß gestrichenen Mauern mit charakteristischen Kalksteinplatten, die ohne Mörtel in Form eines falschen Gewölbes aufeinander geschichtet sind und die in Apulien vermehrt auftauchen. Aber nur in Alberobello bestehen ganze Stadtteile aus Trulli und bildet damit ein außergewöhnliches Beispiel von Volksarchitektur.

(Lage)

Außenansicht des Kastells 1996 Castel del Monte / Castel del Monte Apulien K Das Castel del Monte gehört zu den bekanntesten Stauferburgen Italiens und entstand zur Zeit Friedrich II. in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das oktogonale Schloss enthält antike, islamische und gotische Elemente. Unbekannt ist, zu welchem Zweck und warum in oktogonaler Form das Schloss errichtet worden ist.

(Lage)

Innenhof des Palazzo Piccolomini 1996 Das historische Zentrum von Pienza / Centro storico di Pienza Toskana K Die Altstadt der Kleinstadt Pienza legt Zeugnis über das städtebauliche Konzept der Renaissance ab. Papst Pius II. ließ ab 1459 seinen Heimatort vom Architekten Bernardo Rossellino umgestalten und damit städtisch wirken lassen. Hervorzuheben sind mehrere Paläste und der Dom Santa Maria Assunta, die Elemente aus Renaissance und Gotik vermischen. 2004 wurde das Welterbe um das umgebende Tal erweitert.

(Lage)

Mosaik in Sant’Apollinare Nuovo 1996 Frühchristliche Bauwerke in Ravenna / Monumenti paleocristiani di Ravenna Emilia-Romagna K Ravenna war von 402 bis 476 Hauptresidenz der weströmischen Kaiser. Aus dieser Zeit stammen acht Bauwerke, die von besonderer kunsthistorischer Bedeutung sind. Darunter sind frühchristliche Kirchen, Taufkapellen, Mausoleen und Mosaiken. Sie zeigen eine große Kunstfertigkeit, darunter eine wunderbare Mischung aus griechisch-römischer Tradition, christlicher Ikonographie und orientalischen und westlichen Stilen.

(Lage)

Dioskurentempel und Heiligtum der chthonischen Gottheiten 1997 Archäologische Stätten von Agrigent / Area archeologica di Agrigento Sizilien K Die archäologischen Stätten von Agrigent südlich des heutigen Stadtkerns gehören zu den eindrucksvollsten archäologischen Fundplätzen auf Sizilien und sind erstaunlich gut erhalten geblieben. Sie zeigen vor allem die Überreste von Akragas, einer der bedeutendsten antiken griechischen Städte. Die teilweise noch sehr gut erhaltenen dorischen Tempel zeugen von der Größe, Macht und kulturellen Hochblüte der damaligen Stadt und bilden eines der herausragendsten Denkmäler für die griechische Kunst und Kultur.

(Lage)

Positano an der Amalfiküste 1997 Amalfiküste / Costiera Amalfitana Kampanien K Die costiera amalfitana liegt an der Westküste Italiens am Golf von Salerno und ist ein Gebiet von großer architektonischer Schönheit und vielfältiger Natur. Die Küstendörfer sind ein Zeugnis der Anpassungsfähigkeit des Menschen mit terrassierten Weinbergen und Obstgärten an den Hängen. Architektonisch bedeutsam ist die Kathedrale von Amalfi aus dem 10. Jahrhundert.

(Lage)

Sportlerin 1997 Villa Romana del Casale / Villa Romana del Casale di Piazza Armerina Sizilien K Die Villa Romana del Casale ist eine spätrömische Villa in der Nähe der Stadt Piazza Armerina. Das Bauwerk ist ein wichtiges Denkmal des römischen Siziliens und berühmt für seine Bodenmosaiken. Es gilt als hervorragendstes Beispiel einer römischen Luxusvilla, das die vorherrschende soziale und ökonomische Struktur seiner Zeit veranschaulicht. Die Mosaiken sind außergewöhnlich in ihrer künstlerischen Qualität und ihrem Erfindungsreichtum sowie in ihrer Menge.

(Lage)

Blick vom Hügel des Parks zum Palast 1997 Palast von Caserta mit Park, dem Vanvitelli-Aquädukt sowie San-Leucio-Anlage / La Reggia di Caserta del XVIII con il Parco, l’acquedotto Vanvitelli e il Complesso di San Leucio Kampanien K Den Palast von Caserta nördlich von Neapel ließ Karl III. nach den Plänen Luigi Vanvitellis in der Mitte des 18. Jahrhunderts erbauen, um mit Schloss Versailles und dem Palacio Real zu konkurrieren. Das Barockbauwerk umgibt eine große Gartenanlage. Zum Welterbe gehören ebenfalls der Stadtteil San Leucio und der Vanvitelli-Aquädukt, der die Anlagen mit Wasser versorgte.

(Lage)

Kathedrale mit Glockenturm 1997 Kathedrale von Modena, Glockenturm und Piazza Grande / Modena: Cattedrale, Torre Civica e Piazza Grande Emilia-Romagna K Die Kathedrale von Modena wurde im 12. Jahrhundert von Wiligelmo und Lanfranco im romanischen Stil errichtet. Der Kirchturm ist die 88 Meter hohe, sogenannte Ghirlandina, welche im gotischen Stil erbaut worden ist und nunmehr als Wahrzeichen der Stadt gelten kann. Zum Welterbe gehört auch die anliegende Piazza.

(Lage)

Wegeskreuzung des Gartens, rechts die Goethe-Palme 1997 Botanischer Garten Padua / L’Orto botanico di Padova Venetien K Der älteste botanische Garten der Welt, der sich noch an seinem ursprünglichen Ort befindet, wurde 1545 angelegt. Bekannt ist er für seine besonderen Sammlungen und seinen historischen Aufbau.

(Lage)

Peristyl im Haus der Vettier in Pompeji 1997 Archäologische Stätten von Pompeji, Herculaneum und Torre Annunziata / Aree archeologiche di Pompei, Ercolano e Torre Annunziata Kampanien K Als der Vesuv am 24. August 79 n. Chr. ausbrach, vernichtete er die beiden blühenden Städte Pompeii und Herculaneum und etliche Villen wohlhabender Römer in der näheren Umgebung. Die Ausgrabungen seit der Mitte des 18. Jahrhunderts geben Aufschluss über den Lebensstil in der Handelsstadt Pompeii, eine der am besten erhaltenen antiken Stadtruinen, und in dem Ferienort Herculaneum sowie den Luxus der Villa von Oplontis in Torre Annunziata.

(Lage)

Manarola in Cinque Terre 1997 Portovenere und Cinque Terre mit den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto / Porto Venere, le Cinque Terre e le Isole di Tino, Tinetto e Palmaria Ligurien K Die „fünf Länder“, wie die Cinque Terre übersetzt heißen, sind ein Küstenstreifen der steilabfallenden ligurischen Küste. Die Steilküste und die umgebende Landschaft zeigen deutlich ihren Einfluss auf den Städtebau. Die seit etwa einem Jahrtausend bestehende Kulturlandschaft hatte einen großen Einfluss auf den Städtebau.

(Lage)

Der Große Saal im Hauptbau des Jagdschlösschens von Stupinigi 1997 Residenzen des Königshauses Savoyen / Le Residenze della Casa Reale di Savoia in Piemonte Piemont K Das Haus Savoyen begann ab 1562 in der Residenzstadt Turin und der umgebenden Region eine große Reihe von Bauvorhaben, um die Macht des Herrscherhauses zu demonstrieren. Es sind Schlösser und andere Repräsentationsbauwerke, die als herausragende Gebäudekomplexe entworfen und von den führenden Architekten und Künstler der Zeit verschönert worden sind.

(Lage)

Deckengewölbe mit Öffnung 1997 Su Nuraxi di Barumini / „Su Nuraxi“ di Barumini Sardinien K Nuraghe sind prähistorische und frühgeschichtliche Turmbauten der Bonnanaro-Kultur und der Nuraghenkultur auf Sardinien. Am besten erhalten geblieben sind die Su Nuraxi. Der Komplex in Barumini, der in der ersten Hälfte des 1. Jahrtausends erweitert und verstärkt wurde, ist die schönste und vollständigste Beispiel für diese bemerkenswerte Form der prähistorischen Architektur.

(Lage)

Außenansicht der Basilika 1998 Archäologische Stätten und Basilika von Aquileia / Area archeologica di Aquileia e Basilica Patriarcale Friaul-Julisch Venetien K Die Basilika Santa Maria Assunta von Aquileia ist ein beeindruckendes Gebäude mit außergewöhnlichen Mosaikfußböden und spielte eine wichtige Rolle in der Evangelisierung einer großen Region Mitteleuropas. Die noch nicht vollständig ausgegrabenen Teile der archäologischen Stätte zeigen eines der größten und reichsten Städte der frühen römischen Kaiserzeit.

(Lage)

Tempel der Athene in Paestum 1998 Nationalpark Cilento und Vallo di Diano mit den archäologischen Stätten von Paestum und Elea und der Kartause von Padula / Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano, con i siti archeologici di Paestum, Velia e la Certosa di Padula Kampanien K Der zweitgrößte Nationalpark Italiens liegt im Cilento, einem abwechslungsreichen Landstrich mit Flusstälern und Steilküsten mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Zum Welterbe gehören die Tempelanlagen der griechischen Kolonien Paestum und Elea sowie ein ehemaliges Kartäuserkloster.

(Lage)

Ansicht Urbinos mit dem Palazzo Ducale und Dom 1998 Das historische Zentrum von Urbino / Centro Storico di Urbino Marken K Der Hügelstadt Urbino erlebte eine große kulturelle Blüte im 15. Jahrhundert, zog Künstler und Wissenschaftler aus ganz Italien und darüber hinaus an und beeinflusste die kulturelle Entwicklungen anderswo in Europa. Aufgrund seiner wirtschaftlichen und kulturellen Stagnation seit dem 16. Jahrhundert, hat Urbino sein von der Renaissance geprägtes Aussehen zu einem bemerkenswerten Umfang erhalten.

(Lage)

Villa Adriana. Poecile 1999 Villa Adriana in Tivoli / Villa Adriana (Tivoli) Latium K Die Villa Adriana oder Hadriansvilla war Sommerresidenz und Alterssitz des römischen Kaisers Hadrian.

(Lage)

Päpstlicher Altar mit Fresken in der Unterkirche der Basilika 2000 Assisi, Basilika und Gedenkstätten des Hl. Franziskus / Assisi, La Basilica di San Francesco e altri siti Francescani Umbrien K Assisi hat als Geburtsort des heiligen Franz viele Bauwerke mit Verbindung zum Franziskanerorden. Die Meisterwerke mittelalterlicher Kunst in Assisi, wie die Basilika, eines der ranghöchsten katholischen Gotteshäusern mit bedeutenden Renaissance-Gemälden, beeinflussten die italienische und europäische Kunst und Architektur.

(Lage)

Panorama von Verona 2000 Altstadt von Verona / La Città di Verona Venetien K Die historische Stadt Verona wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. gegründet und blühte im 13. und 14. Jahrhundert unter den Scaligern und im 15. bis 18. Jahrhundert als Teil der Republik Venedig auf. Verona hat eine bemerkenswerte Anzahl von Denkmälern aus der Antike, dem Mittelalter und der Renaissance und stellt ein herausragendes Beispiel für eine militärische Festung. Besonders hervorzuheben sind das Castelvecchio und die gut erhaltene Arena.

(Lage)

Lipari von Quattrocchi aus gesehen 2000 Äolische Inseln / Le Isole Eolie Sizilien N Lipari, Vulcano, Salina, Stromboli, Filicudi, Alicudi und Panarea sind mit ihren vulkanischen Landschaften klassische Gegenstände der fortdauernden Untersuchung der Vulkanologie weltweit. Durch ihre wissenschaftliche Erforschung zumindest vom 18. Jahrhundert an haben die Inseln den Lehrbüchern der Geologie und Vulkanologie zwei Arten von Eruptionen (Vulcano-Typ und Stromboli-Typ) geliefert und so für mehr als 200 Jahre eine wichtige Rolle bei der Ausbildung aller Geowissenschaftler gespielt. Sie bieten weiter ein reiches Feld für vulkanologische Untersuchungen fortdauernder geologischer Prozesse bei der Bildung von Landschaften.

(Lage)

Gartenanlage in der Villa d’Este 2001 Villa d’Este in Tivoli / Villa d’Este (Tivoli) Latium K Als Palast wählte Ippolito II. d’Este ein ehemaliges Benediktinerkloster in Tivoli. Dieser wurde vergrößert und mit manieristischen Malereien ausgeschmückt. Zugleich entstand eines der Hauptwerke der italienischen Gartenkunst mit Statuen der Renaissance und über 500 Brunnen, Nymphäen, Wasserspiele, Grotten und Wasserbecken sowie eine Wasserorgel. Die Gärten waren Vorbild für viele Gärten im Zeitalter von Manierismus und Barock.

(Lage)

Kathedrale von Noto 2002 Spätbarocke Städte des Val di Noto / Le città tardo barocche della Val di Noto (sud-est della Sicilia) Sizilien K Die Spätbarocken Städte des Val di Noto bilden eine Gruppe von Städten im Val di Noto im südöstlichen Sizilien, die ein einheitliches Ensemble des Spätbarocks bilden. Dazu zählen die Städte Catania, Caltagirone, Militello in Val di Catania, Modica, Noto, Palazzolo Acreide, Ragusa und Scicli. Sie bieten ein umfangreiches Beispiel des sizilianischen Barocks und weisen einen weitgehend einheitlichen urbanistischen und architektonischen Charakter auf.

(Lage)

Sacro Monte in Orta 2003 Sacri Monti / Sacri Monti di Piemonte e Lombardia Lombardei und Piemont K Die neun Sacri Monti (Heilige Berge) von Norditalien sind weitläufige Kapellenanlagen und andere Pilgerstätten, die im späten 16. und 17. Jahrhundert auf Bergen und an Seen errichtet wurden und jeweils bestimmten Aspekten des christlichen Glaubens geweiht wurden. Zusätzlich zu ihrer symbolischen und spirituellen Bedeutung sind sie von großer Schönheit und gut an die Landschaft angepasst. Sie bergen zahlreiche Kunstwerke, wie etwa Gemälde und Skulpturen.

(Lage)

Achilles-Darstellung in der Tomba dei Tori in Tarquinia 2004 Etruskische Nekropolen von Cerveteri und Tarquinia / Le necropoli etrusche di Cerveteri e Tarquinia Latium K Diese beiden großen etruskischen Friedhöfe in Latium stellen verschiedene Arten der Bestattungspraktiken aus dem 9. bis 1. Jahrhundert v. Chr. dar und zeugen von den Leistungen der etruskischen Kultur. Einige der Gräber sind monumental, geschnitten in Fels und gekrönt von eindrucksvollen Grabhügeln. Viele verfügen über Schnitzereien an den Wänden, andere Wandmalereien von herausragender Qualität. Die Nekropole in der Nähe von Cerveteri enthält Tausende von Gräbern, die städtisch angelegt sind mit Gassen, kleinen Plätzen und Vierteln. Die Nekropole von Tarquinia enthält 6.000 in den Fels gehauene Gräber. Es ist berühmt für seine bemalten Gräber, die ältesten davon stammen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr.

(Lage)

Landstraße im Val d’Orcia 2004 Val d’Orcia / Val d’Orcia Toskana K Die Landschaft des Val d’Orcia ist Teil des landwirtschaftlichen Hinterlands von Siena, im 14. und 15. Jahrhundert neugestaltet, um ein idealisiertes Modell der guten Regierungsführung zu reflektieren und ein ästhetisch erfreuliches Landschaftsbild zu erstellen. Die Landschaft besitzt eine unverwechselbare Ästhetik mit flachen Kreide-Ebenen und fast kegelförmigen Hügel mit befestigten Siedlungen.

(Lage)

Felsnekropolis von Pantalica 2005 Syrakus und die Felsnekropolis von Pantalica / Siracusa e le necropoli rupestri di Pantalica Sizilien K Die Nekropolis von Pantalica ist eine der großen Nekropolen Siziliens und umfasst mehr als 5000 Kammergräber. Sie bildet zusammen mit Syrakus, welches ein Beispiel hervorragender architektonischer Leistung verschiedener kultureller Aspekte ist, eine einzigartige Ansammlung bemerkenswerter Zeugnisse der Mittelmeerkulturen. Zu den bedeutendsten Bauten von Syrakus zählen der Apollontempel, die Katakomben und die Kathedrale.

(Lage)

Fassade des Palazzo Giacomo Spinola 2006 Le Strade Nuove und der Palazzi-dei-Rolli-Komplex in Genua / Genova, le Strade Nuove e il Sistema dei Palazzi dei Rolli Ligurien K Im 16. und 17. Jahrhundert, als die Republik Genua auf ihrem Höhepunkt lag, wurden die Le Strade Nuove (Die neuen Straßen) und ein System aus Patrizierhäusern und prunkvollen Palästen im Stile der Renaissance und des Barocks, genannt Palazzi dei Rolli, errichtet.

(Lage)

Ein Zug der Berninabahn quert die Piazza Basilica von Tirano 2008 Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn / La ferrovia retica nel paesaggio dell’Albula e del Bernina Lombardei sowie der Kanton Graubünden in der Schweiz K Die Albula- und die Berninalinie der Rhätischen Bahn verbinden Thusis mit der italienischen Stadt Tirano. Die Linien wurden 1904 und 1910 fertiggestellt und gelten als eine technische Meisterleistung aus der Pionierzeit der Eisenbahn. Die Kandidatur wurde gemeinsam mit der Schweiz erstellt.

(Lage)

Innenansicht der Galleria degli Antichi in Sabbioneta 2008 Mantua und Sabbioneta / Mantova e Sabbioneta Lombardei K Die beiden Städte Mantua und Sabbioneta zeigen auf unterschiedlicher Weise Städtebau und -planung zur Zeit der Renaissance. Während Mantua mit seinem romanischen Dom, der Kirche Sant’Andrea und dem Palazzo Ducale erweitert und erneuert worden ist, wurde Sabbioneta im Auftrag von Vespasiano Gonzaga als Idealstadt errichtet und gilt als die erste autonome Stadtgründung der Renaissance.

(Lage Mantua) (Lage Sabbioneta)

Die Marmolata vom Piz Boe aus gesehen 2009 Dolomiten / Dolomiti Friaul-Julisch Venetien, Trentino-Südtirol und Venetien N Die neun Teilgebiete des Welterbes Dolomiten, einer Gebirgskette der südlichen Kalkalpen, bilden eine Serie einzigartiger Gebirgslandschaften von außergewöhnlicher Schönheit. Die erhabenen, monumentalen und farbenreichen Landschaften der Dolomiten haben seit jeher eine Vielzahl an Reisenden fasziniert und waren die Quelle zahlreicher wissenschaftlicher und künstlerischer Interpretationen.
Luganersee, rechts der Monte San Giorgio 2010 Monte San Giorgio / Monte San Giorgio[4] Lombardei sowie Kanton Tessin in der Schweiz N Der zwischen den südlichen Armen des Luganersees gelegene 1097 m hohe Berg gilt als die bedeutendste Fundstätte für Fossilien aus der Mitteltrias. Wissenschaftliche Ausgrabungen haben seit 1924 zahlreiche Versteinerungen von Fischen, Reptilien, Krustentieren und Insekten freigelegt. 2010 wurde die Welterbestätte um den südlichen, zu Italien zählenden Teil erweitert.

(Lage)

Glockenturm der Grottenkirche San Michele in Monte Sant’Angelo 2011 Die Langobarden in Italien, Orte der Macht (568 bis 774 n. Chr.) / I longobardi in Italia. Luoghi di potere Apulien, Kampanien, Umbrien, Lombardei und Friaul-Julisch Venetien K Die Stätten zeugen von der hohen Leistung der Langobarden. Die lombardische Synthese von Baustilen markiert den Übergang von der Antike bis zum europäischen Mittelalter, anknüpfend an das Erbe des antiken Rom, an christliche Spiritualität, an die byzantinische Kunst und die des germanischen Nordeuropas. Umfasst u.a die Grottenkirche San Michele und Tempietto del Clitunno
Überreste einer Pfahlsiedlung in Fiavè 2011 Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen / Siti palafitticoli preistorici delle alpi Friaul-Julisch Venetien, Lombardei, Piemont, Trentino, Venetien sowie Deutschland, Frankreich, Slowenien, Österreich, und die Schweiz K 111 Pfahlbausiedlungen aus der Zeit zwischen 5000 und 500 vor Christus wurden in die Liste aufgenommen. 19 Fundstellen davon liegen in Italien, die übrigen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Slowenien und der Schweiz.
Süd-West-Ansicht des Ätnas 2013 Der Ätna / Monte Etna Sizilien N Der Ätna ist der höchste auf einer Mittelmeerinsel gelegene Berg und der aktivste Vulkan der Welt. Bedingt durch die Aktivität ist der Ätna leicht zu erforschen und beeinflusste daher Vulkanologie, Geophysik und anderen Geowissenschaften.

(Lage)

Die Villa Medici in Poggio a Caiano 2013 Villen und Gärten der Medici in der Toskana / Ville e giardini medicei in Toscana Toskana K Zwölf Villen und zwei Lustgärten, die in der Toskana liegen und zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert erbaut worden sind, legen Zeugnis über den Einfluss der Familie Medici auf die europäische Kunst und Kultur ab.
Weinanbau in Langhe 2014 Weinbaugebiete im Piemont: Langhe, Roero und Monferrat / I paesaggi vitivinicoli del Piemonte: Langhe, Roero e Monferrato Piemont K 5 Weinanbaugebiete
Kathedrale von Monreale 2015 Arabisch-normannisches Palermo und die Kathedralen von Cefalù und Monreale Sizilien K Die Stätte umfasst neun zivile und religiöse Bauten aus der Ära des Normannischen Königreichs Sizilien (1130–1194): Der Palazzo Reale mit der Cappella Palatina, das Castello della Zisa, die Kirchen San Giovanni degli Eremiti, Santa Maria dell’Ammiraglio und San Cataldo, die Kathedrale, der Ponte dell’Ammiraglio, sowie die Kathedralen von Cefalú und Monreale. Zusammen sind sie ein Beispiel des soziokulturellen Synkretismus zwischen westlicher, islamischer und byzantinischer Kultur auf der Insel.
Appenines-from-monte-Falterona2.jpg 2017 Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas Abruzzen, Apulien, Basilikata, Emilia-Romagna, Kalabrien, Latium und Toskana N Transnationales Welterbe mit Albanien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Spanien und Ukraine. In Italien gehören dazu Buchenwälder im Nationalpark Foreste Casentinesi, Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise, Monti Cimini, Naturpark Bracciano - Martignano, Nationalpark Pollino und Nationalpark Gargano.
Cinta muraria di Palmanova.jpg
2017 Venezianische Verteidigungsbauten des 15. bis 17. Jahrhunderts Friaul-Julisch Venetien, Lombardei und Venetien K In Italien gehören Palmanova, Bergamo und Peschiera del Garda dazu. Weitere Stätten befinden sich in KroatienKroatien Kroatien und MontenegroMontenegro Montenegro.

Die nominierten Stätten in der Lagune von Venedig wurden nicht eingetragen, sind jedoch schon Teil des Welterbes "Venedig und seine Lagune".

Tentativliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle Welterbekandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit (2017) sind 41 Stätten in der Tentativliste von Italien eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2017.[5] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

Bild Jahr Stätte Region Art Beschreibung
Plan der Zitadelle aus dem 18. Jahrhundert 2006 Zitadelle von Alessandria Piemont K
Die Aniene 2006 Das Aniene-Tal und die Villa Gregoriana in Tivoli Latium K
Grotte di Castellana 2006 Die Karsthöhlen im prähistorischen Apulien Apulien K
Krypta der Kathedrale von Otranto 2006 Romanische Kathedralen in Apulien Apulien K
Der Aufgang zum Santuario della Madonna di San Luca 2006 Die Portiken von Bologna Emilia-Romagna K
Brücke zum Marmortransport 2006 Carrara-Marmor-Steinbrüche Toskana K und N
Die Cascata delle Marmore 2006 Cascata delle Marmore und Valnerina: Mönchische Stätten und antike hydrogeologische Landerschließung Umbrien K
Elefantenfossilien in Notarchirico 2006 Altsteinzeitliches Paläo-Relief in Isernia la Pineta und Notarchirico Basilikata und Molise K
Pavillon im Botanischen Garten 2006 Botanischer Garten Hanbury Ligurien K
Insel San Giulio im Ortasee 2006 Lago-Maggiore und Ortasee-Seenlandschaft Piemont/Lombardei K Beinhaltet die Nominierung „Contesti lacustri: S.Giulio, Isole Borromee und Villa Taranto in Pallanza“ von 1984.
Luftaufnahme des La-Maddalena-Archipels 2005 La-Maddalena-Archipel und die Inseln in der Straße von Bonifacio Sardinien N
Überbautes römisches Amphitheatrum in Lucca 2006 Historisches Zentrum von Lucca Toskana K
Heiligtum von Capiddazzu in Mozia 2006 Mozia-Insel und Lilibeo: Die phönizisch-punische Zivilisation in Italien Sizilien K
Pulo di Altamura 2006 Die Murgia von Altamura Apulien K
Der See von Santa Giusta 2006 Seen in der Oristano-Bucht und die Sinis-Halbinsel von Mal di Ventre Sardinien N 2002 nominiert als „Teiche und archäologischen Stätten der Oristano-Bucht, Mal di Ventre“
Fassade des Domes von Orvieto 2006 Orvieto Umbrien K
Dom und Baptisterium von Parma 2006 Historisches Zentrum von Parma Emilia-Romagna K
Castello Visconteo in Pavia 2006 Historisches Zentrum von Pavia und die Certosa di Pavia Lombardei K
Capo Falcone der südlichste Punkt des Pelagos 2006 Pelagos: Heiligtum der Wale Ligurien, Sardinien und Toskana N
Die Solfatara bei Pozzuoli 2006 Bradyseismus in der Phlegräischen Gegend Kampanien N
Fensterrose der Basilika Santa Croce in Lecce 2006 Salento und der Lecceser Barock Apulien K
Die Fassade Cattolicas 2006 Das Cattolica-Kloster in Stilo und die basilianisch-byzantinischen Anlagen Kalabrien K
Capo Sandalo auf San Pietro 2006 Sulcis Iglesiente Sardinien N
Luftaufnahme der Isola Bella 2006 Taormina und die Isola Bella Sizilien K
Weidende Schafe in der Molise 2006 Transhumanz: Der königliche Schäferpfad Abruzzen, Apulien, Kampanien und Molise K und N Archäologische Stätten von Saepinum sind Teil der Nominierung.
Via Appia in Minturno (Latium) 2006 Via Appia „Regina Viarum“ Apulien, Basilikata, Kampanien und Latium K
Gartenanlage der Villa Lante in Bagnaia 2006 Villen des päpstlichen Adels Latium K Villen:

Palazzo Farnese, Villa Lante, Sacro Bosco, Palazzo Giustiniani, Villa Mondragone, Villa Taverna Parisi, Villa Falconieri, Villa Tuscolana, Villa Aldobrandini, Villa Lancelotti, Villa Sora, Villa Torlonia (Frascati), Villa Grazioli, Villa Arrigoni, Palazzo Chigi (Ariccia)

Altstadt Volterras 2006 Volterra: Historische Altstadt und Kulturlandschaft Toskana K
Das Massiv vom Aosta-Tal aus 2008 Mont-Blanc-Massiv Aostatal sowie das Departement Haute-Savoie in Frankreich und dem Kanton Wallis in der Schweiz N
Weinanbau in Valdobbiadene 2010 Die Prosecco-Hügel von Conegliano und Valdobbiadene Venetien K
Lago Ampollino.jpg 2012 Nationalpark Sila - Sila, der große Wald Italiens Kalabrien N
Ivrea veduta dora.jpg 2012 Ivrea - Industriestadt des 20. Jahrhunderts Piemont K
Montecatini Terme Stabilimento Tettuccio.jpg 2014 Bedeutende europäische Bäder des 19. Jahrhunderts Toskana K Grenzüberschreitende Bewerbung von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Tschechien.
In Italien ist Montecatini Terme nominiert.
Die Beweinung Christi von Giotto 2016 Paduas Urbs Picta. Giotto, die Scrovegni-Kapelle und die Malereien des 14.Jahrhunderts Venetien K Die Nominierung beinhaltet die Cappella degli Scrovegni, Basilika des Heiligen Antonius (Padua), Palazzo della Ragione (Padua), Musei civici agli Eremitani, Loggia dei Carraresi, Oratorio di San Giorgio, Kirche degli Eremitani, Baptisterium (Padua), Oratorio di San Michele (Padua)
Monte Cassino 2010-by-RaBoe-18.jpg 2016 Die Kulturlandschaft der Benedektiner Stätten im mittelalterlichen Italien Latium, Lombardei, Marken, Molise und Piemont K Klosterkomplex Subiaco, Abtei Montecassino, San Vincenzo al Volturno, San Pietro al Monte, Sacra di San Michele (bereits 1984 nominiert), San Vittore alle Chiuse und Kloster Farfa
Corno Stella.JPG 2017 Nationalpark Mercantour und Naturpark Seealpen Piemont, Ligurien N Zusammen mit FrankreichFrankreich Frankreich und MonacoMonaco Monaco. In Italien liegt die Zone 5 Ours-Grammondo mit dem Naturpark Seealpen, Parco naturale regionale delle Alpi Liguri, Monte Grammondo und Monte Abellio sowie den teil des Küstenmeers bei Ventimiglia
Bagnoregio civita panorama cropped.jpg 2017 Kulturlandschaft von Civita di Bagnoregio Latium K

Ehemalige Welterbekandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt. Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.[6]

Bild Jahr Stätte Region Art Beschreibung
Albenga-IMG 0355.JPG 1984–1996 Abtei von Albenga Ligurien K
Anagni12.jpg 1984–1996 Päpstliche Residenz von Anagni Latium K
Collegiata dell'Assunta (Arco, Trentino).jpg 1984 Thermale Architektur von Arco Trentino-Südtirol K
Abbazia di Casamari (FR).JPG 1984–1996 Kloster Casamari Latium K
Napoli casino.jpg 1984 Casina Vanvitelliana Kampanien K
Cortona April 15.JPG 1984–1997 Giotto e il Beato Angelico - Assisi e Cortona Toskana K Auch nominiert als "Cortona - Piero della Francesca", Assisi wurde zum Welterbe erklärt.
Cremona Duomo.jpg 1984–1996 Kloster Cremona Lombardei K
Fossanova.jpg 1984–1996 Kloster Fossanova Latium K
Certosa del Galluzzo - Overview from Le Gore.jpg 1984–1996 Kloster Galluzzo Florenz Toskana K
Blick über Meran nach Nordwesten.jpg 1984–1996 Thermale Architektur von Meran Trentino-Südtirol K
IMG 5720 - Milano - Università Statale - Foto Giovanni Dall'Orto 21-Feb-2007.jpg 1984–1996 Mailand - Ospedale Maggiore (del Filarete) Lombardei K
Novara panoramica08.jpg 1984–1996 Kloster Novara Piemont K
Nationalpark Stelvio Braulioschlucht.jpg 1984–1996 Nationalpark Stilfser Joch Trentino-Südtirol N
Piazza Armerina - Italy 2015.JPG 1984 Piazza Armerina Sizilien K
Piazza XXIII Aprile Pomponesco.jpg 1984–1996 Pomponesco Lombardei K
EtruscanLanguage2.JPG 1984–1996 Hafen von Pyrgi Latium K
Revere La Torre.JPG 1984–1996 Revere und Bozzolo Latium K
Bosco Fontana 03.jpg 1984–1996 Naturreservat Bosco Fontana Lombardei K/N
Portofino panorama 1.jpg 1984–1999 San Fruttuoso, Portofino und Camogli Ligurien K
BremboSPellegrino1.jpg 1984–1999 San Pellegrino Terme Lombardei K
Santuario emiciclo colonne 6.JPG 1984–1996 Fortuna Primigenia in Palestrina Latium K
Sansepolcro veduta aerea.jpg 1984–1996 Piero della Francesca - Siena, Firenze, Borgo San Sansepolcro Toskana K Siena und Florenz sind Welterbestätten.
Segesta - Tempio di Hera.JPG 1984–1996 Archäologische Stätte von Segesta Sizilien K
Tempio Malatestiano Rimini.jpg 1984–2005 Tempio Malatestiano in Rimini Emilia-Romagna K Von Italien wieder zurückgezogen
Turin monte cappuccini.jpg 1984 Turin Piemont K Residenzen des Königshauses Savoyen wurden 1997 eingetragen.
Trani Cathedral BW 2016-10-14 15-44-23.jpg 1984–1996 Kathedrale von Trani Apulien K
Santa Maria dell'Isola seen from Via Indipendenza - Tropea - Italy 2015 (2).JPG 1984–1996 Tropea Kalabrien K
Castello Buonconsiglio.jpg 1984–1996 Burgen und Schlösser von Trentino Trentino-Südtirol K Von Italien wieder zurückgezogen, bereits 1984 nominiert.
Colonne di Veio a palazzo Wedekind.JPG 1984–1996 Veji Latium K
Reggia di Portici1.jpg 1984–1996 Villen am Vesuv Kampanien K
Viterbo Palazzo Dei Papi.jpg 1984–1996 Päpstliche residenz von Viterbo Latium K
TorcelloLagune.jpg 1984–1990 Byzantine Architektur von Torcello Venetien K War unabhängig von Venedig für eigenständiges Welterbe nominiert.
Aosta Teatro romano 01.jpg 1984–1996 Mauern von Aosta Aostatal K
Selinunte-pjt2.jpg 1987 Archäologischer Park von Selinunt Sizilien K 1987 von der Unesco vertagt, wegen mangelndem Management-Plan
Ostia antica-17.jpg 1987 Ostia Antica, Portus und Isola Sacra Latium K Wurde 1987 von der Unesco vertagt für besseren Schutz
Bastioni Alghero.jpg 1996–2005 Alghero Sardinien K Von Italien wieder zurückgezogen
Cividale 0904 Duomo and Ponte del Diavolo.jpg 1995–2011 Historisches Zentrum von Cividale aus der Langobardenära Friaul-Julisch Venetien K Nur das Gastaldaga-Areal und der bischöfliche Komplex wurden 2011 als Welterbe der Langobarden eingetragen.
Castello Aragonese.jpg 1996–2005 Bucht von Neapel mit Capri, Ischia und Procida Kampanien K Von Italien wieder zurückgezogen
Ninfa 6.jpg 1996–2005 Oase von Ninfa Latium K Von Italien wieder zurückgezogen
Bologna seen from Asinelli tower.jpg 1996 Altstadt von Bologna Emilia-Romagna K Seit 2006 sind nur noch die Portiken nominiert.
Orto botanico Palermo 04.jpg
1996 Altstadt von Palermo, Botanischer Garten Palermo und Komplex von Monreale Sizilien K Seit 2015 ist der Arabisch-Normannische Teil Welterbe
DuomoDiMilano.jpg 1996–2005 Mailänder Dom Lombardei K Von Italien wieder zurückgezogen
Sant'Agata Feltria.jpg 1996–2005 Festungen des Montefeltro Emilia-RomagnaToskanaMarken K Von Italien wieder zurückgezogen. Nur San Marino wurde auf die Welterbe Liste gesetzt.
Chiesa rupestre s.Giorgio Monopoli.jpg 1996 Felsensiedlungen in Apulien Apulien K Von Italien wieder zurückgezogen
San Giovanni di Duino Timavo-Ursprung 02112013 353.jpg 1996–2005 Karstgebiet: Quellen des Timavo Friaul-Julisch Venetien N
Frascati 2 BW.JPG 1996–2005 Parks und Villen des Castelli Romani (Albaner Berge) Latium K Von Italien wieder zurückgezogen
Fiumicino 2011-by-RaBoe-039.jpg 1996 Portus Romae Latium K Von Italien wieder zurückgezogen
Dunarobba.jpg 1997 Fossiler Wald von Dunarobba Umbrien N 1997 von Italien zurückgezogen
Teatro-Pietrabbondante.jpg 1997–2003 Samnitisches Heiligtum von Pietrabbondante Molise K
Gardasee 1.jpg 1998–2003 Küste des Gardasees Lombardei, Venetien, Trentino-Südtirol K Von Italien wieder zurückgezogen
1998–2003 Paläontologischer Fundort von Lamalunga Apulien N Von Italien wieder zurückgezogen
Cefalù dal monte.JPG 1998–2010 Kathedrale von Cefalu und der historische Bezirk Sizilien K Nur die Kathedrale ist Teil des Welterbes Palermo.
Gran Paradiso.jpg 1999 Nationalpark Gran Paradiso Aostatal, Piemont N Von Italien wieder zurückgezogen
Barrea.jpg 2000 Nationalpark Abruzzen Abruzzen N
Sta Maria in valle Porclaneta.jpg 2002–2005 Komplexe der romanischen Kultur in den Abruzzen Abruzzen K Von Italien wieder zurückgezogen
Ponza porto panorama.jpg 2002–2005 Pontinisches Archipel Latium K Von Italien wieder zurückgezogen
Castellammare-bjs-2.jpg 2002–2005 Küstenlandschaft von Castellammare del Golfo in Trapani, mit Erice, Mozia und den Ägadischen Inseln Sizilien K Von Italien wieder zurückgezogen, nur Mozia ist noch nominiert.
Vieste.architiello.jpg 2002–2005 Umgebung von Gargano mit Monte Sant’Angelo, Isole Tremiti und Foresta Umbra Umbrien K/N Von Italien wieder zurückgezogen
Julische Alpen 2005 Alpen, a) Westliche Alpen, Dolomiten, östliche Alpen Lombardei, Aostatal, Piemont, Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Trentino-Südtirol, Ligurien K Die Seealpen wurden 2013 nominiert, die Dolomiten wurden 2009 zum Welterbe erklärt.
Weinanbau in Langhe 2006 Weintraubenlandschaften: Langhe, Roero, Monferrato und Valtellina Lombardei und Piemont K Die Weintraubenlandschaften von Piedmont wurden 2014 zum Welterbe erklärt, Valtellina war jedoch nicht Teil dieser Nominierung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Welterbe in Italien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Italien auf der Website des World Heritage Centre (englisch).
  • Beni Italiani Unesco Italienische Welterbe-Liste auf der Website der Associazione Beni Italiani Patrimonio Mondiale Unesco

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Offizielle Website der italienischen UNESCO-Kommission
  2. Italien. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre; abgerufen am 22. Juli 2017 (englisch).
  3. Sessions: www.whc.unesco.org (englisch), abgerufen am 9. April 2014
  4. Diese Welterbestätte wird nicht in der offiziellen Liste zu Italien aufgeführt, jedoch in der Liste der 2010 zum Welterbe erklärten Stätten sowie hier: http://whc.unesco.org/en/list/1090
  5. Tentativliste von Italien. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre; abgerufen am 22. Juli 2017 (englisch).
  6. Former Tentative Sites of Italy. In: World Heritage Site. Abgerufen am 22. Juli 2017 (englisch).