Ana Maria Crnogorčević

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Ana Maria Crnogorčević
Ana-Maria Crnogorcevic.jpg
Ana Maria Crnogorčević
Informationen über die Spielerin
Name Ana Maria Crnogorčević
Geburtstag 3. Oktober 1990
Geburtsort SteffisburgSchweiz
Grösse 175 cm
Position Stürmerin oder Aussenverteidigerin
Juniorinnen
Jahre Station
2001–2004 FC Steffisburg
2004–2006 FC Rot-Schwarz Thun
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2009 FC Thun
2009–2011 Hamburger SV 39 (14)
2011– 1. FFC Frankfurt 100 (19)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2009– Schweiz 89 (47)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 14. Mai 2017

2 Stand: 10. Juni 2017

Mit der Schweizer Nationalmannschaft 2015 (Crnogorčević links oben)

Ana Maria Crnogorčević (* 3. Oktober 1990 in Steffisburg) ist eine schweizerisch-kroatische[1][2] Fussballspielerin. Die Stürmerin und Verteidigerin steht beim deutschen Bundesligisten 1. FFC Frankfurt unter Vertrag und spielt für die Schweizer Nationalmannschaft, deren Rekordtorschützin sie seit Juni 2016 ist.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Crnogorčević begann ihre Karriere mit elf Jahren beim FC Steffisburg. Im Jahre 2004 wechselte sie zum FC Rot-Schwarz Thun, der später vom FC Thun übernommen wurde. 2009 gewann sie mit ihrer Mannschaft den Cupfinal. Beim 8:0-Sieg über den FC Schlieren erzielte Crnogorčević drei Tore. Ausserdem wurde sie mit 24 Toren in 16 Spielen Torschützenkönigin der Nationalliga A. Zur Saison 2009/10 wechselte sie zum deutschen Bundesligisten Hamburger SV. Ihr Debüt im HSV-Dress feierte sie am 27. September 2009, wo sie beim 3:2-Sieg bei der SG Essen-Schönebeck gleich ein Tor erzielte. Zur Saison 2011/12 wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt,[3] mit dem sie 2015 die Champions League gewann.

Crnogorčević spielte 29 Mal für die U-19-Nationalmannschaft der Schweiz und erzielte dabei 25 Tore. Bei der U-19-Europameisterschaft 2009 in Weissrussland erreichte sie mit ihrer Mannschaft den Halbfinal. Am 12. August 2009 debütierte sie bei einem Freundschaftsspiel gegen Schweden in der Schweizer A-Nationalmannschaft. Mit der Schweizer Frauenfußballnationalmannschaft nahm sie an der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2015 teil und erreichte den Achtelfinal. Nach dem Scheitern beim Qualifikationsturnier zu den Olympischen Spielen 2016, gelang Crnogorčević mit der Schweizer Nationalmannschaft die Qualifikation zur Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden. Am 4. Juni löste sie mit zwei Toren beim Qualifikationsspiel gegen Tschechien Lara Dickenmann als Schweizer Rekordtorschützin ab.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ana Maria Crnogorcevic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ana Crnogorcevic: "Dazu habe ich nicht die Figur" credit-suisse.com 9. Juli 2010
  2. Ana Maria Crnogorcevic: «Ich denke, er hat einen blauen ‹Fleck›» srf.ch 18. Mai 2015
  3. kicker.de: Frankfurt schnappt sich Crnogorčević