Andreas Borcherding

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Andreas Borcherding, 2010

Andreas Borcherding (* 5. April 1957 in München) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Borcherding begann seine Schauspielkarriere auf Münchner Theaterbühnen. Bei der Gründung des Neuen Münchner Volkstheaters in der Briennerstraße 1982 gehörte er zum Ur-Ensemble. Eine enge künstlerische Verbindung, die er auch nach seinem Wechsel ans Südostbayerische Städtetheater Landshut (heute: Landestheater Niederbayern) aufrechterhielt. In den neunziger Jahren wurde Borcherding – neben Gastspielen in Bochum und Stuttgart – wieder zum Dauergast am Volkstheater und an zahlreichen anderen Münchner Bühnen, wie zum Beispiel dem Teamtheater oder dem Theater Rechts der Isar. Neben diesen freien Theater-Engagements war er seitdem in weit über 200 Rollen für Film und Fernsehen zu sehen.

Seine Fernseh-Aktivitäten startete er in den Bayerischer Rundfunk-Serien Löwengrube, Der Millionenbauer und "Die Wiesingers". Im Kino war er in Die unendliche Geschichte II – Auf der Suche nach Phantásien, 1992 in Sönke Wortmanns Kleine Haie und Steffi Kammermeiers Dizzy, lieber Dizzy, "Der Baader-Meinhof-Komplex", Sebastian Sterns "Die Hummel" u.v.a. zu sehen. Auch in zahlreichen Fernsehkrimis wirkte er mit, so etwa in 9 Folgen der Reihe Tatort.

Neben seinen vielen Schauspiel-Engagements spricht er für die Radioprogramme des Bayrischen Rundfunks (BR) und als Synchronsprecher verhalf er hunderten fremdsprachiger Schauspieler zu einer deutschen Stimme, zuletzt u.a. Peter Firth in „Die Tore der Welt“. Mitunter schrieb er auch deutsche Synchron-Dialogbücher, u. a. etwa für Fernsehserien wie Reich und Schön oder "Pokemon". Im Buchhandel gibt es eine große Auswahl an Hörspielen auf CD, in denen er mitgewirkt hat.

In verschiedenen berufsständischen Interessenverbänden kümmert er sich um sozialrechtliche Fragen und Probleme.

Für den legendären Starkbieranstich auf dem Nockherberg spielt er von 2007 bis 2009 den Ministerpräsidenten Günther Beckstein und 2013 den Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Von 2010 bis 2011 war Andreas Borcherding als Götz Zastrow in „Sturm der Liebe“ zu sehen. Es folgen bis heute zahllose Episodenrollen in TV-Serien und durchgehende Arbeit an diversen Theatern.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synchronisation (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videospiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]