Aubing-Lochhausen-Langwied

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Aubing-Lochhausen-Langwied
Landeshauptstadt München
Koordinaten: 48° 9′ 30″ N, 11° 25′ 10″ O
Fläche: 34,06 km²
Einwohner: 46.468 (30. Jun. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.364 Einwohner/km²
Postleitzahl: 81243, 81245, 81249
Vorwahl: 089
Karte
Lage des Stadtbezirks 22 Aubing-Lochhausen-Langwied in München
Aubinger Lohe
Freihamer Allee
Birkensee
Böhmerweiher

Aubing-Lochhausen-Langwied ist der Stadtbezirk 22 der bayerischen Landeshauptstadt München.

Von allen Münchner Stadtbezirken hat er die größte Ausdehnung (rund 34 Quadratkilometer) und die geringste Bevölkerungsdichte (1355 Einwohner pro Quadratkilometer). Auf seinem Gebiet liegen ausgedehnte Grün-, Wald- und landwirtschaftliche Flächen, die zusammen mit der Aubinger Lohe und dem Erholungsgebiet Langwieder See bzw. Böhmerweiher wichtige Ausgleichs- und Erholungsfunktionen für den gesamten Münchner Westen erfüllen.

Derzeit entsteht im Südwesten des Bezirks, östlich und nordöstlich des Gutes Freiham, der Stadtteil Freiham.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtbezirk 22 enthält drei Stadtteile Münchens, die früher eigenständige Orte waren. Sie wurden 1942 zwangsweise per Verfügung nach München eingemeindet.

Für die Verwaltung und für statistische Zwecke ist der Stadtbezirk in drei Bezirksteile unterteilt.

  1. Altaubing
  2. Aubing-Süd
  3. Lochhausen

Die Stadtteile Lochhausen und Langwied bilden dabei den gemeinsamen Bezirksteil Lochhausen, der Stadtteil Aubing ist in zwei Bezirksteile unterteilt.

Nachbarbezirke und -gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtbezirk grenzt (im Uhrzeigersinn aufgezählt) an die Münchner Stadtbezirke Allach-Untermenzing und Pasing-Obermenzing im Osten sowie die Gemeinden Gräfelfing im Süden, Germering im Südwesten, Puchheim und Gröbenzell im Westen und Olching, Bergkirchen und Karlsfeld im Norden.

Grünflächen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


(Stand jeweils am 31. Dezember, Einwohner mit Hauptwohnsitz)

Jahr Einwohner davon Ausländer Einwohner
je km²
2000 37.425 6.576 (17,6 %) 1.099
2001 37.693 6.659 (17,7 %) 1.107
2002 37.532 6.650 (17,7 %) 1.102
2003 37.556 6.739 (17,9 %) 1.103
2004 37.595 6.835 (18,2 %) 1.104
2005 37.560 7.015 (18,7 %) 1.103
2006 37.857 7.018 (18,5 %) 1.112
2007 38.091 7.082 (18,6 %) 1.118
2008 38.327 7.213 (18,8 %) 1.125
2009 38.268 7.157 (18,7 %) 1.124
2010 38.863 7.574 (19,5 %) 1.141
2011 39.789 8.078 (20,3 %) 1.168
2012 41.116 8.806 (21,4 %) 1.207
2013 42.305 9.435 (22,3 %) 1.242
2014 42.859 9.996 (23,3 %) 1.258
2015 43.682 10.640 (24,4 %) 1.282
2016 45.571 12.018 (26,4 %) 1.338

Quelle mit weiteren Daten[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezirksausschusswahl 2014
(Stimmen in Prozent)[3]
 %
50
40
30
20
10
0
48,1 %
30,9 %
17,2 %
3,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008[3]
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
+9,5 %p
-10,7 %p
+4,3 %p
-3,2 %p

Der Bezirksausschuss von Aubing-Lochhausen-Langwied wurde zuletzt am 16. März 2014 gewählt. Die Sitzverteilung lautet wie folgt: CSU 10, SPD 6, Grüne 4 und FDP 1.[3] Von den 30.437 stimmberechtigten Einwohnern in Aubing-Lochhausen-Langwied haben 13.285 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 43,6 Prozent lag.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2006 wurde das Teilstück der A 99 zwischen der Anschlussstelle München-Lochhausen und der A 96 München–Lindau eröffnet. Seitdem ist der Aubinger Tunnel mit 1935 Metern der längste Autobahntunnel Bayerns.

Das Gebiet in und direkt um Aubing, Lochhausen, Langwied ist über folgende Anschlussstellen angebunden:

A 99

  • Anschlussstelle 5 München-Freiham-Mitte
  • Anschlussstelle 7 München-Lochhausen
  • Anschlussstelle 8 Kreuz München-West

A 8

  • Anschlussstelle 80 München-Langwied
  • Anschlussstelle 81 Kreuz München-West

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn-Haltestelle München-Aubing

Der Bezirk ist gegenwärtig (2017) mit sechs Haltestellen an vier Linien des S-Bahn München-Netzes angebunden:[4]

  • Die Stationen Langwied und Lochhausen liegen an der Linie S3 nach Mammendorf.
  • Die Stationen Leienfelsstraße und Aubing liegen an der Linie S4 nach Geltendorf.
  • Die Station Neuaubing liegt an der Linie S8 nach Herrsching. Stadtauswärts nach Neuaubing wurde am 14. September 2013 die Station Freiham für den gleichnamigen neuen Stadtteil eröffnet.
  • Die Station Westkreuz liegt an der Linie S6 nach Tutzing und an der Linie S8.

Alle genannten Linien fahren stadteinwärts über Pasing und Hauptbahnhof zum Karlsplatz (Stachus) und zum Marienplatz. Mehrere Buslinien erschließen ferner den Stadtteil, darunter der Metrobus Linie 57, der vom U-Bahnhof Laimer Platz über Pasing nach Neuaubing West fährt. U-Bahn- oder Straßenbahn-Haltestellen gibt es nicht.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der PBC München-West spielte mehrere Jahre in der Poolbillard-Bundesliga.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmuth Stahleder: Von Allach bis Zamilapark, herausgegeben vom Stadtarchiv München, Buchendorfer Verlag (2001).(online)
  • Statistisches Taschenbuch 2005 der Stadt München.
  • Schnell, Hugo/Steiner, Johannes: Schnell, Kunstführer Nr. 1694, 1. Auflage 1988.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsbestand – Monatszahlen aus 2017 (PDF; 588 kB). Statistisches Amt der Landeshauptstadt München. Abgerufen am 18. August 2017.
  2. Archiv Stadtteilinformationen. Landeshauptstadt München. Abgerufen am 20. Juli 2017.
  3. a b c Wahl des Bezirksausschusses – Stadtbezirk 22 – Aubing-Lochhausen-Langwied. Landeshauptstadt München. Abgerufen am 16. Juni 2014.
  4. Karte des Münchner Schnellbahnnetzes, MVV-München

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aubing-Lochhausen-Langwied – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien