Mammendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mammendorf
Mammendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mammendorf hervorgehoben

Koordinaten: 48° 13′ N, 11° 10′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Verwaltungs­gemeinschaft: Mammendorf
Höhe: 536 m ü. NHN
Fläche: 21,21 km2
Einwohner: 4830 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 228 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82291
Vorwahl: 08145
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 136
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Augsburger Straße 12
82291 Mammendorf
Website: mammendorf.de
Erster Bürgermeister: Josef Heckl[2] (Bürgergemeinschaft Mammendorf)
Lage der Gemeinde Mammendorf im Landkreis Fürstenfeldbruck
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Über dieses Bild

Mammendorf ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung und der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt etwa acht Kilometer westlich von Fürstenfeldbruck bzw. 35 Kilometer westlich von München. Die Maisach fließt durch Mammendorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt fünf amtliche Gemeindeteile: das Pfarrdorf Mammendorf, das Kirchdorf Nannhofen, die Weiler Egg und Peretshofen und die Einöde Eitelsried.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jubiläum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2008 wurde Mammendorf 1250 Jahre alt und ist damit einer der ältesten Orte in der Region.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurde im Rahmen der Gebietsreform in Bayern ein Teil der aufgelösten Gemeinde Aich eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kam Nannhofen hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2.794 auf 4.825 um 2.031 Einwohner bzw. um 72,7 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josef Heckl ist seit Mai 2014 Erster Bürgermeister; dieser wurde am 15. März 2020 mit 91,1 % der Stimmen für weitere sechs Jahre bestätigt. Vorgänger Johann Thurner hatte das Amt 20 Jahre bekleidet.[5]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl 2020 wurde der Gemeinderat wie folgt besetzt:

Die Wahlbeteiligung lag bei 60,53 %. Gegenüber der Amtszeit 2014 bis 2020 mussten die Bürgergemeinschaft und die Freien Wähler je ein Mandat abgeben, die erstmals angetretenen Grünen errangen diese beiden Sitze.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Gde. Mammendorf
Blasonierung: „Schräglinks geteilt durch einen von Rot und Silber geschachten Balken; oben in Schwarz ein links gewendeter, wachsender goldener Löwe, unten in Gold eine schräglinks gelegte schwarze Schafschere.“[6]

1980 angenommen

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Mammendorf an der Bahnstrecke München–Augsburg ist Endhaltestelle der Linie S 3 der S-Bahn München. Außerdem verbinden Regionalzüge der DB Bahn Mammendorf mit München, sowie mit Augsburg, Donauwörth und Dinkelscherben über die Strecken R 1, R 4 und R 6 des Augsburger Verkehrsverbundes. Der Bahnhof wurde am 11. Dezember 2005 von Nannhofen in Mammendorf umbenannt. Bereits seit Dezember 2004 war Mammendorf auf den Netzplänen des MVV mit Nannhofen (Mammendorf) aufgeführt. Mammendorf liegt an der Bundesstraße 2.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Jakob
Kirche St. Nikolaus und Sylvester
  • Pfarrkirche St. Jakob
  • Kirche St. Nikolaus und Sylvester

Beide Kirchen sind nicht weit voneinander entfernt; ihre Türme gelten als Wahrzeichen von Mammendorf und werden auch gerne stilisiert nebeneinander abgebildet.[7][8]

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Mammendorf

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bürgermeister. Gemeinde Mammendorf, abgerufen am 12. September 2020.
  3. Mammendorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 11. August 2018.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 576.
  5. bgm-mammendorf.de (PDF)
  6. Eintrag zum Wappen von Mammendorf in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  7. 1250 Jahre Mammendorf: Webauftritt@1@2Vorlage:Toter Link/www.vg-mammendorf.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. 1250 Jahre Mammendorf: Logo (Memento des Originals vom 22. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vg-mammendorf.de