Boris Pašanski

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Boris Pašanski Tennisspieler
Boris Pašanski
Boris Pašanski 2008 bei den Croatia Open in Umag
Nation: SerbienSerbien Serbien
Geburtstag: 3. November 1982
Größe: 180 cm
Gewicht: 74 kg
1. Profisaison: 2001
Rücktritt: 2014
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Marcos Aurelio Górriz
Preisgeld: 837.645 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 28:51
Höchste Platzierung: 55 (27. Februar 2006)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 4:18
Höchste Platzierung: 190 (17. August 2009)
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Boris Pašanski (serbisch-kyrillisch Борис Пашански; * 3. November 1982 in Belgrad, SR Serbien) ist ein ehemaliger serbischer Tennisspieler. Er war vor allem auf Sand und auf der ATP Challenger Tour erfolgreich. Alle seine Titel gewann er dort und auf diesem Belag.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boris Pašanski begann mit sieben Jahren mit dem Tennisspielen. Er spielte bereits auf der Junior Tour recht erfolgreich und erreichte dort u. das Hauptfeld von drei der vier Junior-Grand-Slams. Seine beste Platzierung war der 22. Rang im März 2000.

2001 begann seine Karriere auf der Profi-Tour, wo er zunächst auf der drittklassigen ITF Future Tour spielte. Ab 2003, nach seinem Finaleinzug beim Challenger von Ljubljana, spielte er regelmäßig Challengers, Ende des Jahres erstmals Qualifikationen zu Turnieren der ATP World Tour. Im Juli 2004 gewann Pašanski seinen ersten Challenger in Tampere.

2005 wurde das erfolgreichste Jahr des Serben, er gewann insgesamt fünf Challengers und stand in weiteren vier Finals, sodass er in der Weltrangliste im Einzel in die Top 100 einzog. Durch sein verbessertes Ranking konnte er Turniere auf der ATP World Tour spielen. Zunächst konnte er auch dort gute Ergebnisse erreichen – drei Viertelfinals in Folge und sein Karrierehoch mit Rang 55 erreichen – dann gewann er jedoch kaum noch Matches und musste wieder bei Challengers antreten. Trotzdem spielte Pašanski 2006 bei allen vier Grand-Slam-Turnieren, wobei er in seiner Karriere nur 2006 bei den Australian Open die erste Runde überstand. Im Doppel erreichte er in Buenos Aires außerdem sein einziges Finale der World Tour.

2007 gewann er den letzten seiner sieben Challenger-Titel im Einzel und konnte das Jahr auf Rang 95 abschließen. In der Folge spielte er hauptsächlich Challengers und rutschte in der Weltrangliste kontinuierlich ab, sodass er sich auch bei Challengers durch die Qualifikation kämpfen musste. Er erreichte 2010 in Neapel eine Überraschung, als er den Top-50-Spieler Potito Starace in Neapel besiegte und das Finale erreichte. Im Oktober 2014 beendete er nach seiner Niederlage in der Qualifikation von Genf seine Profikarriere.

2003 gab er sein Debüt für die serbische Davis-Cup-Mannschaft. Insgesamt wurde er sechsmal in die Mannschaft berufen und spielte neun Einzel, von denen er sechs gewann. Sein letzter Einsatz datiert auf das Jahr 2013.

Im November 2017 wurde bekannt, das Pašanski der neue Trainer seines Landsmanns Viktor Troicki wird.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (11)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 25. Juli 2004 FinnlandFinnland Tampere (1) Sand FrankreichFrankreich Éric Prodon 6:2, 3:6, 6:2
2. 9. Juli 2005 UngarnUngarn Budaörs Sand GriechenlandGriechenland Vasilis Mazarakis 6:3, 6:2
3. 24. Juli 2005 FinnlandFinnland Tampere (2) Sand KroatienKroatien Roko Karanušić 7:65, 4:6, 7:5
4. 20. August 2005 UsbekistanUsbekistan Samarqand Sand GriechenlandGriechenland Vasilis Mazarakis 6:3, 6:2
5. 17. September 2005 UngarnUngarn Budapest Sand GriechenlandGriechenland Vasilis Mazarakis 4:6, 6:3, 6:0
6. 20. November 2005 BrasilienBrasilien Aracaju Sand EcuadorEcuador Nicolás Lapentti 7:69, 7:5
7. 29. Januar 2006 ChileChile Santiago de Chile Sand ChileChile Paul Capdeville 6:2, 7:69
8. 1. September 2007 UkraineUkraine Tscherkassy Sand SpanienSpanien Santiago Ventura 7:5, 7:67

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 23. August 2008 ItalienItalien Manerbio Sand ItalienItalien Thomas Fabbiano ItalienItalien Massimo Dell’Acqua
ItalienItalien Alessio di Mauro
7:6, 7:5
2. 1. November 2008 KolumbienKolumbien Cali Sand OsterreichÖsterreich Daniel Köllerer ArgentinienArgentinien Diego Junqueira
AustralienAustralien Peter Luczak
6:74, 6:4, [10:4]
3. 14. September 2012 SpanienSpanien Sevilla Sand SerbienSerbien Nikola Ćirić NiederlandeNiederlande Stephan Fransen
NiederlandeNiederlande Jesse Huta Galung
5:7, 6:4, [10:6]

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 26. Februar 2006 ArgentinienArgentinien Buenos Aires Sand GriechenlandGriechenland Vasilis Mazarakis TschechienTschechien František Čermák
TschechienTschechien Leoš Friedl
1:6, 2:6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Boris Pašanski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dzevad Mesic: Viktor Troicki announces Boris Pashanski as his new coach. In: tennisworldusa.com. 30. November 2017, abgerufen am 9. April 2018 (englisch).