Botzenweiler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Botzenweiler
Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Koordinaten: 49° 3′ 58″ N, 10° 21′ 49″ O
Höhe: 466 (455–479) m ü. NHN
Einwohner: 165 (1. Jan. 2015)[1]
Postleitzahl: 91550
Vorwahl: 09851

Botzenweiler ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt rund zwei Kilometer von Dinkelsbühl in östlicher Richtung am Ölgraben, der ein linker Zufluss der Wörnitz ist. In der Nähe des Ortes liegen ca. 20 Weiher, die der Fischzucht dienen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gebietsreform in Bayern, die am 1. Mai 1978 in Kraft trat, gehörte der Ort zur ehemaligen Gemeinde Sinbronn.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002015
Einwohner 68 55 70 60 67 70 68 66 78 101 155 165
Häuser[2] 12 8 14 14 13 15 16 41
Quelle [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [1]

Kirchengemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Botzenweiler ist überwiegend evangelisch und der Kirchengemeinde Sinbronn/Illenschwang zugeordnet (Teil des evang.-luth. Dekanats Dinkelsbühl).

Die katholische Bevölkerung ist Teil der Pfarrei St. Georg in Dinkelsbühl.

Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schützenverein Almenrausch ist in Botzenweiler aktiv.

Verkehr und Gewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Botzenweiler liegt an der Staatsstraße 2218, zwischen Dinkelsbühl und Wassertrüdingen. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Weiherhaus, Karlsholz und Hungerhof (Ungerhof).

Botzenweiler wird von den Buslinien 825 und 827 des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg bedient.

Zwischen dem eigentlichen Dorf und der Staatsstraße 2218 befindet sich ein kleines Industriegebiet mit Firmen aus der Holzverarbeitung und des Baugewerbes.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Information des Ordnungsamtes der Stadt Dinkelsbühl am 23. September 2015
  2. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.
  3. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 11 (Digitalisat). Dort als Bozenweiler aufgelistet.
  4. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 76 (Digitalisat).
  5. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1002, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  6. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1168, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  7. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1100 (Digitalisat).
  8. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1165 (Digitalisat).
  9. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1202 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1039 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 764 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 171 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 325 (Digitalisat).