Bernhardswend

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49.06666666666710.416666666667Koordinaten: 49° 4′ 0″ N, 10° 25′ 0″ O

Bernhardswend
Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Höhe: 473–489 m ü. NN
Einwohner: 88 (1987)[1]
Postleitzahl: 91550
Vorwahl: 09851
Bernhardswend (Bayern)
Bernhardswend

Lage von Bernhardswend in Bayern

Bernhardswend ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern).

Geografie[Bearbeiten]

Das Kirchdorf Bernhardswend liegt rund 4,5 km von Dinkelsbühl in östlicher Richtung. Die Fließgewässer Katzengraben und Brüllgraben durchqueren den Ort.

Geschichte[Bearbeiten]

1799 gab es in dem Ort 14 Haushalte, von denen drei dem Ansbachischen Kameralamt Wassertrüdingen und elf anderen Grundherren untertan waren.

Die frühere Bezeichnung des Ortes war „Bernhardswinden“[2]. Bis zur Gebietsreform in Bayern, die am 1. Mai 1978 in Kraft trat, gehörte der Ort zur ehemaligen Gemeinde Sinbronn.[3]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Kirche St. Maria
  • Evangelisch-lutherische Filialkirche St. Maria: kleiner spätmittelalterlicher Satteldachbau mit dreiseitig geschlossenem Chor und Dachreiter, 14. Jahrhundert; mit Ausstattung
  • Nähe Obermichelbacher Weg: Ehemalige Schafscheune, breiter erdgeschossiger Walmdachbau mit verputztem Fachwerk, zweite Hälfte 19. Jahrhundert[4]

Kirchengemeinde[Bearbeiten]

Bernhardswend ist überwiegend evangelisch und gehört zur Kirchengemeinde Sinbronn/Illenschwang, die Teil des Evang.-luth. Dekanat Dinkelsbühl ist. Im Ort gibt es eine kleine Kapelle.

Vereine[Bearbeiten]

In Bernhardswend sorgt seit 1908 die Freiwillige Feuerwehr für den Brandschutz und allgemeine Hilfe.

Der Schützenverein Eichenlaub ist in Bernhardswend aktiv.

Verkehr[Bearbeiten]

Bernhardswend liegt knapp 2 km nördlich der Staatsstraße 2218 zwischen Dinkelsbühl und Wassertrüdingen. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Halsbach, Sinbronn, Dorfkemmathen und Obermichelbach.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bernhardswend – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://wiki-de.genealogy.net/GOV:BEREND_W8821
  2. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010470/images/index.html?id=00010470&projekt=1193137399&nativeno=240
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  4. Baudenkmäler in Dinkelsbühl (PDF; 251 kB)